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NewsGeforce RTX 5090: Weiterer Stecker geschmolzen - und Stellungnahme von MODDIY
Im Netz ist ein weiterer Bericht über einen geschmolzenen Stromstecker im Zusammenhang mit der Geforce RTX 5090 aufgetaucht. Dieses Mal wurde die Grafikkarte über ein Netzteil-Kabel versorgt. Zudem gibt es eine Stellungnahme von MODDIY.
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Ich finde es einfach Wahnsinn, dass man Produkte für mehrere tausend €uro kauft und man als Endkunde ein Produkttester ist. Zeigt mal wieder, weshalb ich vielen Dingen erstmal ein halbes Jahr Beobachtungszeit gebe, bevor ich diese erwerbe. Dies bezieht sich auf Spiele, Hardware, Handys Küchengeräte, Autos etc. Selbst ausführliche Tests der Profis zeigen oft nicht die Langzeit, bzw. Mittelzeitmängel diverser Produkte. Man kann heutzutage einfach nur noch mit Geduld und etwas Anlaufzeit etwas erwerben.
Dieser HPWR-Verbindungsstandard gehört einfach noch mal gründlich überarbeitet. Kann ja nicht sein, daß einzelne Adern teilweise 10x mehr Last tragen, obwohl sich das angeblich gleichmäßig verteilen soll - um eben ein Überhitzen auszuschließen.
Mal schauen ob die lieber eine Umständliche Luft oder Wasserkühlung für diese Mistkabel anbieten, oder vielleicht doch diesen Drecksstandard komplett in den Wind schiessen. Ich finde es eigentlich unglaublich, dass weiterhin bei diesem Fehlerhaften und gefährlichen Design geblieben wird.
Vielleicht sollte man nicht so viel Strom du solch einen dünnen Klingeldraht jagen und mal wieder zur Vernunft kommen. Das ist einfach nur noch pervers, ca. 600 Watt für eine GPU zu versaufen.
@ChckNrrs 1. bis 3.: JA! 4.: Doch! Ich würde mich lieber nicht darauf verlassen, das Problem mit Undervolting zu umgehen. Denn das Problem besteht in der Überlastung einzelner Adern. Also auf jeden Fall ein 12V - 2x6 Kabel kaufen!
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Aber hey, lieber neues Kabel kaufen. Das spühlt direkt nochmals Geld in die Kassen!
Das Gemeine an der Problematik: Dickere Leitungen helfen hier nicht, sondern verstärken den Effekt.
Die Steckkontakte haben je nach Zufall bei jedem Steckvorgang leicht unterschiedliche Übergangswiderstände. Je geringer der Gesamtwiderstand (Leitung plus Kontakte) ist, um so mehr wirkt sich eine Abweichung der Übergangswiderstände auf die Stromverteilung auf den Leitungen aus.
Die bisherige Annahme war ja, dass der Leitungswiderstand bei verstärktem Stromfluss da schon für einen Ausgleich sorgt. Aber in den von Roman gezeigten Fällen hat nicht einmal der durch den Temperaturanstieg gestiegene Leitungswiderstand ausgereicht, um mehr Strom auf die anderen Leitungen zu "drücken".
Wenn man jetzt den Querschnitt erhöht, verkleinert sich der Leitungswiderstand und die Übergangswiderstände an den Kontakten haben noch mehr Einfluss. Okay, die Leitung hält dann mehr Strom aus... aber der Kontakt nicht.
Es gibt hier nur 3 Lösungen:
- Intelligente Überwachung und Lastverteilung aller Leitungen durch den Verbraucher. (wie Buildzoid in seinem Video erklärt hat)
- Erhöhung des Leitungswiderstandes. (Längere Leitungen, "Ausgleichswiderstände", Materialien mit höherem Temperaturkoeffizienten) Aber das ist eher schlecht für die Effizienz, weil man hier mit Absicht Leistung "verheizt".
- Verringerung der Übergangswiderstände und ihrer Abweichungen. a.k.a. Werft diesen verdammten Stecker endlich auf den Müllhaufen der Technikgeschichte. Es gibt einen Grund dafür, dass "gesplittete" Leitungen in der Stromversorgung mit vorgeschrieben Drehmomenten geschraubt werden müssen.
Wie man parallele Leitungen für Hochstromanwendungen richtig anschließt, kann man hier sehen:
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Und alle kennen den Unterschied zwischen 12VHPWR und 12V-2x6. Die verdammten Sense-Pins, das hat diesmal allerdings nix mit dem Schaden zu tun, den das Kabel war drin.
Ich mache dem Drittanbieter keinen Vorwurf, denn hier muss gegen Gedankenmodelle und Emotion argumentiert werden, nicht rational.
Es herrscht ja die Vorstellung, ein OEM Kabel würde in Drachenblut getaucht werden, während alle Drittanbieter Kabel billige Kopien sind.
Das ist natürlich vollkommener Quatsch. Die Kabel sind weder gut oder schlecht weil die von nem Dritthersteller sind. Das ist Fertigung, halten an Spezifikationen, am Ende kochen die alle nur mit Wasser.
Aber natürlich wird nach jedem Grund gesucht, der das Problem als nichtig oder zumindest erklärt. Auch wenn es noch so fadenscheinig ist.
Die Kabel sind an sich identisch bei beiden Standards, die Unterschiede liegen in den Buchsen. Die Frage ist aber, wie die steckerinterne Brücke für den Lastausgleich dann tatsächlich realisiert ist. Bei den neuen originalen nVidia 12V-2x6 Adaptern wird dieser Mangel vermutlich behoben sein. → https://www.igorslab.de/en/adapter-...hot-12vhpwr-adapter-with-built-in-breakpoint/
Das Problem liegt nicht grundsätzlich am Stecker oder am Netzteil sondern das die Grafikkarten seit der 40er Serie kein Load Balancing(Stromüberwachung und Angleichung der Einzelleitungen) mehr durchführen d.h einzelne Adern werden überlastet da hilft auch ein Perfektes einstecken nichts wenn sich über Zeit Übergangswiderstände bilden
früher z.b 3x 8pin wurde von der Grafikkarte jeder Anschluss gebalanced. mit der 40er Serie kam man auf die Idee wir machen nur einen Anschluss wo auf der Grafikkarten Seite alle Pins zusammengefasst sind = balancing der einzelnen Adern nicht mehr möglich und auch hat man auf dem PCB gespart d.h früher pro Anluss einen Shunt Resistor (oder bei 3090 z.b 3 shunt resistors die jeweils 2 adern überwachen) über den die Grafikkarte erkennt ab hier stimmt was nicht die adern sind unterbrochen oder der stecker nicht angesteckt,
aus dem Debakel der 4090 12VHPWR wurde nicht gelernt , die 450W unbalanced waren schon schlecht jetzt sind wir bei 600W