CPU-Leaks bei Intel: Meteor Lake mit weniger P-Kernen als Arrow Lake, TDPs bis 125 W [Gerücht]

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Laut einer internen Tabelle von Intel sind Spezifikationen zu der 14. und 15. CPU-Generation durchgesickert. Dabei zeigt sich, dass Meteor Lake mit weniger P-Kernen ausgestattet sein wird als Raptor Lake, während bei Arrow Lake die acht P-Kerne beigehalten werden. Zudem sind die IGPs mit vier Xe-Kernen versehen.

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Gibts die Folien irgendwo zu sehen?

Gab nicht schonmal Gerüchte, dass Meteor Lake Lowend und Arrow Lake Highend wird und beide mehr oder weniger parallel existieren?
 
Gibts die Folien irgendwo zu sehen?

Gab nicht schonmal Gerüchte, dass Meteor Lake Lowend und Arrow Lake Highend wird und beide mehr oder weniger parallel existieren?
dafür gibts verschiedene Auflösungen a) ähnlich wie bei Rocket Lake, ndhr Performance pro Kern, aber wegen Verbrauch und Die-Größe weniger Kerne
b) Yieldprobleme
c) man will einfach 1 Jahr später, ähnlich wie Raptor Lake, einfach ein optimiertes Modell nachwerfen
d)Gerücht ist unwahr

was Meteor/Arrow/Lunar Lake betrifft, stimmt da gabs mal das Gerücht, dass eine Variante davon paralell erscheint und für den Mobilmarkt gedacht ist
 
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hm weniger Kerne,na das ist ja nicht das was ich mir da so Vorstelle.Ich hoffe ,das dies nur ein Gerücht bleibt und nicht wahr ist.Denn ich habe erwartet das die 14 Gen besser wird bei der Rohleistung als die 13 Gen.Ein Rückschritt gefällt mir da überhaupt nicht.
 
Naja... fairerweise muss man ja schon sagen, dass die allerallermeisten User keinerlei Vorteil davon haben ob die jetzt 20 oder 30 oder 70 Kerne haben weil eh kein Workload dafür da ist. Für all diese Leute sind 6 sehr schnelle Kerne wesentlich sinnvoller als 8 langsamere.
Andererseits wird spannend, wie Intel mit der Strategie die Marketingbenchmarkbalken ziehen will die in bester Cinebenchmanier eben lieber 32 low-Performance Kerne haben als 6 schnelle. Dann kommen wieder die "Real-world-Folien".

Lassen wir sie mal machen - vor arrow Lake bzw. 2024/25 habe ich sowieso kein Interesse daran irgendwas zu kaufen an neuer Plattform. Der 5950X ist mehr als schnell genug für weitere Jahre.
 
hm kommt halt wohl drauf an wie gut die 32 low kerne sich gegenüber den 6 schnellen kernen sich schlagen wird.

Klar wenn ein Programm bzw mehrere 32 Threads im stande sind auszulasten,wird es wohl schneller sein als 6 schnelle Kerne.
Wenn also das die einzige Option ist um Stromsparend zu sein,dann ist wohl keine andere Wahl als dies so zu machen.
Ich hoffe das die Leistung dann wirklich auch sich zeigen wird.Ich habe kein Problem ohne AVX 512,das habe ich ja noch nie verwendet.Und finde es darum spannend wie es am Ende sich zeigen wird.
 
Klar wenn ein Programm bzw mehrere 32 Threads im stande sind auszulasten,wird es wohl schneller sein als 6 schnelle Kerne.
Das meine ich ja - die ganzen synthetischen Multicore-Benchmarks freuen sich.
Du kannst nen imaginären 13977K mit 2 P-Kernen und 64 E-Kernen auf 3 GHz bauen - der zieht dir im Cinebench die komplette Konkurrenz brutal durch den Senf - ist aber im normalen Alltag eines üblichen Nutzers sicherlich langsamer als ein (tatsächlicher) 13600K.
 
Naja die 16 e Kerne werden wohl schneller sein als HT ,wurde ja bewiesen. Und wenn man wirklich voll Auslastet,dann könnte er wirklich davon ziehen.Wenn es dann nicht so fehler macht wie beim 7950x wo nur 1 CHiplet voll Ausgelastet wird ,der zweite dann nur zur Hälfte ,aber der Vorgänger aber so um die 90 %,dann macht das schon ein Unterschied.
Wenn also Intel mal nur 32 E Kerne ohne P kerne schaffen würde,wäre das mit sicherheit sparsamer.Ob dieser dann einen Logischen 16 Kerner schalgen wird wie ein 5950x oder 7950x,ist ne andere Sache.Genau in diese Richtung wäre echt Cool.Dann den Takt auf 4 ghz und schon wäre es zumindest besser als ein 9980xe oder dergleichen.
Aber da wird Intel schon noch zeigen,das es wirklich gut werden würde,weil noch bin ich da ja nicht zuversichtlich.
AMD wird ebenso an der Leistung weiter anziehen.Also von daher,wird es wohl eine harte Nuss sein,diese zu knacken.

Das alles ist ja nur die Therorie, die Praxis Entscheidet es am Ende ja erst,ob es wirklich so wird oder wieder nur ein Stromfresser mit guter Leistung.Und wenn man es dann zähmt,bricht es wie ein Kartenhaus zusammen,also bei der Leistung.Wenn es nach dem geht,könnte ich auch ne ältere CPU nehmen,wo ich dann weniger Strom und dabei dennoch mehr Leistung hätte.
 
Gibts die Folien irgendwo zu sehen?

Gab nicht schonmal Gerüchte, dass Meteor Lake Lowend und Arrow Lake Highend wird und beide mehr oder weniger parallel existieren?
Nein gab es nicht, bzw. wenn das irgendwer zum Besten gegeben hatte, dann ohne Grundlage. Meteor Lake war in Intels Kommunikation schon immer ein 2023-Produkt und Arrow Lake ein 2024-Produkt und dessen Nachfolger. Letzterer wird genau so viel oder so wenig "parallel" zu ersterem existieren, wie jede andere Gen zu ihrer Vorherigen.
Anmerkung: Konkret war Meteor Lake eigentlich gar ein Ende-2022-Produkt, wenn nicht der Intel 4-Prozess noch einige wenige Monate mehr Reife benötigt hätte, sodass man behelfsmäßig Raptor Lake aufsetzen musste.

hm weniger Kerne,na das ist ja nicht das was ich mir da so Vorstelle.Ich hoffe ,das dies nur ein Gerücht bleibt und nicht wahr ist.Denn ich habe erwartet das die 14 Gen besser wird bei der Rohleistung als die 13 Gen.Ein Rückschritt gefällt mir da überhaupt nicht.
Spielt im Consumer-Markt kaum eine Rolle, denn 22 oder 24 Kerne sind jetzt schon sehr weit entfernt von dem was der Massenmarkt kauft, denn der ist gerade erst dabei so etwa die 8-Kerner zu adaptieren.
Und besser als die 13th Gen wird der Nachfolger so oder so, das steht jetzt schon außer Frage, da bei der 14th Gen nahezu alles Neu ist.
Für Intel gibt es erst mal "keinen übermäßigen Druck", man muss nur Zen4 mit dem V-Cache überbieten, da AMD in 2023 nicht Neues aufbieten kann, sodass ihnen das sehr wahrscheinlich auch gelingen wird und man kann ein wenig Wafer-Fläche einsparen pro Die, denn die P-Kerne sind verhältnismäßig groß. (Bei Intels Fertigungsvolumen dürfte das durchaus eine Größenordnung an möglichen Einsparungen sein, die es Wert ist bedacht zu werden.)
Arrow Lake wird dann gegen Zen5 antreten (der voraussichtlich MTL übertreffen wird, weil angeblich eine signifikante Überarbeitung der Mikroarchitektur), d. h. hier bedarf es wieder mehr zusätzlichem Aufwand und die Wafer-Fläche für mehr große Kerne wird zudem teilweise durch den Intel 20A kompensiert, d. h. man nutzt hier nicht die Prozessverbesserung Intel 3 sondern legt bereits eine Gen später erneut einen signifikanten Fertigungssprung hin (inkl. PowerVias).
 
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Wenn also Intel mal nur 32 E Kerne ohne P kerne schaffen würde,wäre das mit sicherheit sparsamer.
Nö. Die E-Cores sind NICHT sparsam. Bezogen auf deren Leistung. Wenn man die kleinen Dinger auf +4,5ghz pushed verbrauchen die E-Cores eines 13900k MEHR Strom als ein 5950x. Und wer die bessere Performance liefert dürfte denke ich klar sein.
 
Irgendwie finde ich das witzig, zumal es so einen ähnlichen"move" ja schon mal gab.
(Cometlake gabs bis 10C/20T und bei Rocket Lake als Nachfolger war wieder bei 8C/16T schluss)


AMD konnte lange nur mit MT performance richtig punkten und hat dann sukzessive die ST performance ausgebaut, um dort (fast) zu Intel auf zu schließen.

Intel hat sich lange auf seiner hervorragenden ST performance "ausgeruht" und dann angefangen mehr Kerne nach zu legen um mit AMDs MT performance mit zu halten.

Wenn das so weiter geht, dann braucht man bei der nächsten/übernächsten Generation wohl nur noch eine Münze werfen, welche CPU man sich kaufen sollte, weil sich ST- und MT-performance quasi angeglichen haben :D
 
[Spekulation]Möglich wäre es wahrscheinlich gewesen, aber Intel hätte dann wohl die TDP verringern müssen, was bspw. den 11900K evtl. zu sehr eingebremst hätte um sich von seinem Vorgänger oder Konkurrenten ausreichend ab zu setzen :ka: [/Spekulation]
 
Nö. Die E-Cores sind NICHT sparsam. Bezogen auf deren Leistung. Wenn man die kleinen Dinger auf +4,5ghz pushed verbrauchen die E-Cores eines 13900k MEHR Strom als ein 5950x. Und wer die bessere Performance liefert dürfte denke ich klar sein.
Eine Falschaussage. In der Perf/Watt-Betrachtung sind die E-Cores sparsamer. Wäre dem nicht so, wäre der Hybridansatz auch vollkommener Unsinn, übrigens auf jedweder Plattform. Ein P-Core unter Volllast ist absolut gesehen deutlich leistungsfähiger als ein einzelner E-Core, nimmt man mehrere E-Cores zusammen, erreichen die denndoch die Gesamtleistung eines P-Cores mit zusammengenommen dennoch deutlich weniger Watt, was schlicht an ihrer abweichenden Leistungskurve liegt. Welchen Core-Typ man hier bevorzugen sollte, hängt am Ende vom spezifischen Workload ab (und im Consumer-Segment wechseln die alle Nase lang, bzw. echte, dauerhafte Volllastszenarios gibt es hier selten bis gar bei sehr vielen Anwender überhaupt nicht).
Den Hybrid-Ansatz hätte man auch schon vor vielen Jahren in den Cosumer-Markt bringen können, denn die extrem unterschiedlichen Workloads erfordern dies geradezu, nur der markttechnische Druck war bisher für Intel (und auch AMD) nicht groß genug, um sich die zusätzliche Arbeit zu machen parallel mehrere Kernarchitekturen in einem Design unterzubringen inkl. der Umstellung der klassischen SW-Basis und -Paradigmen. (Bei Intel kam schließlich als weiterer Druckpunkt die stockende 10nm-Prozessentwicklung hinzu ... et voila, zu der Zeit leugnete AMD natürlich noch dass das auch nur im entferntesten sinnvoll sein könnte, obwohl sie selbst schon zuvor an sparsamen ARM-Kernen arbeiteten, die Entwicklung nur eingestellt hatten und wie man jetzt weiß kommt Zen4c und ebenso auch Zen5c, wobei man in der 2024-Gen dann absehbar auch bei AMDs Consumer-Ryzen's voraussichtlich Modelle mit zusätzlichen kleineren, sparsameren und weniger leistungsfähigen Kernen erwarten können darf. ;-))
Weitere und größere Effizienz- und Leistungsssteigerungen sind zukünftig nicht schlicht durch einen neuen Node erzielbar, bzw. nicht im dem Maße, wie man sie von den Herstellern erwartet. Hier müssen nun in deutlich umfangreicherem Maße Architektur und Design sowie Packaging hinzugenommen werden, denn die Fertigung derartiger Produkte wird immer komplexer (und teuerer) und die Weiterentwicklung der Belichtungstechnologie macht zunehmend kleinere Schritte ... zumal es gerade so aussieht als wenn ASML bereits so langsam zu einem Bremsschuh wird, da die mit der Fertigung und Lieferung der Geräte nicht hinterher kommen.
 
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In der Perf/Watt-Betrachtung sind die E-Cores sparsamer. Wäre dem nicht so, wäre der Hybridansatz auch vollkommener Unsinn, übrigens auf jedweder Plattform.
Die Effizienz geht weniger um die Leistungsaufnahme sondern darum Die-Space zu sparen bzw. Mehr Kerne auf weniger Fläche unterzubringen ohne allzusehr Performance zu opfern.

Natürlich wird dadurch auch die Performance pro Watt besser aber das ist nicht das Hauptziel gewesen sondern ein Nebeneffekt. Wäre Energieeffizienz Hauptziel gewesen wären die Kerne anders aufgebaut und würden auch weit weniger Strom fressen (und an einem anderen Betriebspunkt laufen). Man könnte auch E Cores bauen die mit 3 Ghz laufen und VIEL weniger verbrauchen als aktuelle Ecores, aber die wären noch ein Stück langsamer und würden mehr Platz einnehmen.
 
Eine Falschaussage. In der Perf/Watt-Betrachtung sind die E-Cores sparsamer. Wäre dem nicht so, wäre der Hybridansatz auch vollkommener Unsinn, übrigens auf jedweder Plattform
Dann schau dir Buildzoids Video dazu an. Gemessen mit Stromzange. Bei IRC 4,5ghz verbrauchen die 16 E-Cores mehr als ein 5950x.
 
Die Effizienz geht weniger um die Leistungsaufnahme sondern darum Die-Space zu sparen bzw. Mehr Kerne auf weniger Fläche unterzubringen ohne allzusehr Performance zu opfern. [...]
Intel wird hier zweifellos sowohl die Vorteile bei der Wafer-Flache sehen, ebenso aber auch bei den Perf/Watt, denn insgesamt gesehen können sie mit dem Hybrid-Design schlicht mehr Gesamtleistung bei gegebenem Verbrauch realisieren als nur über die P-Cores weil die wie jedes Chip-Design im oberen Leistungsspektrum zunehmend ineffizienter werden und einen eher schon exponentiell wachsenden Energieverbrauch aufweisen für die letzten paar Prozent zusätlzicher Leistung.
Mit ziemlicher Sicherheit gehe ich davon aus, dass beide Zielsetzung in etwa gleichwertig gewichtet wurden von Intel, da sie beide gleichermaßen auf das Konto Konkurrenzfähigkeit einzahlen.

Dann schau dir Buildzoids Video dazu an. Gemessen mit Stromzange. Bei IRC 4,5ghz verbrauchen die 16 E-Cores mehr als ein 5950x.
Oh, Intel hat auch eine Lizenz bei Bedarf Zen3-Kerne in seinen Designs zu verbauen? Das wäre mir neu, warte ... du hast es nur nicht verstanden. ;-) Hier ist die Betrachtung der Intel-eigenen P- vs. E-Kerne relevant, nicht gegen etwaige externe Kerne anderer Hersteller. Intel hat zwei unterscheedliche IPs zur Hand und jede hat für sich genommen in dem einen oder anderen Extremszanario ihren Vorteil und wenn man die kombiniert und sinnvoll ansteuern kann, kann man für Anwender, die ein breites Spektrum an Workloads nutzen eine optimalen Mehrwert erzielen. ***)

In den letzten Woche habe ich eine Publikation gelesen *), die sich des aufwändigen und für die Leserschaft zumeist eher weniger interessanten Themas E- vs P-Core noch mal im Detail angenommen hatte und dort konnte man nachlesen, dass ein voll ausgelasteter P-Core mit HT bzgl. der Gesamtleistung von vier E-Cores signifikant übertroffen wird und diese vier E-Cores gleichzeitig auch noch zusammengenommen deutlich weniger verbrauchen als dieser voll ausgelastete P-Core.
Für welchen Workload welches Setup oder gar welche Core-Mischung besser ist, ist ein individuelles Thema (btw., Gaming schreit geradezu nach einer expliziten Nutzung, die btw. Intel und Microsoft auch schon in die Wege geleitet haben), aber das derartige Aufwendugen hier sinnvoll sind, steht außer Frage. Das hat nicht erst ARM bewiesen, denn derartige Analysen bzgl. asymetrischer Architekturen kann man schon kurz nach dem Jahrtausendwechsel nachlesen, lange bevor ARM mit seinem ersten bigLITTLE-Design ums Eck kam. ;-)

*) Wenn ich das dort recht gut aufgeschlüsselte Zahlenmaterial noch mal wiederfinde ergänze ich das gerne hier, letzten Endes stellt sich die Frage bzgl. der Effizienz aber auch überhaupt nicht da die außer Frage steht, Intel und auch AMD geht es hier nicht um Glauben oder Fanboyism sondern schlicht um harte technische Fakten. Die zusätzliche Dollar an Entwicklungskosten für die Entwicklung spezifischerer und deutlich differenzierter Designs wird hier nicht ohnen konkretes Ziel investiert. ;-)

**) Um deinen Gedanken bzgl. des direkten Vergleichs mal weiterzuführen ... stelle dir mal vor wie viel Glück AMD abermals hatte, dass Intel die EUV-Fertigung um 6 Monate verschieben musste. Man kann sich jetzt schon kaum gegen Raptor Lake absetzen aber bereits ein RPL in Intel 4 hätte Zen4 arg schlecht darstehen lassen (wobei genaugenommen dafür AMD schon teilweise selbst gesorgt hat mit dem 5800X3D ;-)) Darüber noch die Anmerkung, dass RPL nur wegen der Verschiebung zustande kam, denn eigentlich stand für das Jahresende 2022 bereits Meteor Lake auf dem Plan, d. h. nicht nur ein Konkurrenzprodukt auf Intel 4, sondern deutlich überarbeite P- und E-Kerne (und einer deutlich leistungsfähigeren iGPU und zudem auch noch einem spezialisierten ML-ASIC).
Was dann passiert wäre, ganz einfach ... AMD wäre gezwungen gewesen statt die kleinere Iteration Zen4 in den Markt zu bringen, direkt mit Zen5 aufwarten zu müssen und das hätten sie zweifellos gekonnt (Stichwort Plan B), denn dessen Entwicklung ist schon lange abgeschlossen. AMD hat nur das gemacht, was man Intel immer wieder vorwirft, nämlich nur das Nötigste zu tun um auch den nächsten Verkaufszyklus möglichst optional angehen zu können. Der Konkurrenzdruck war nicht allzu hoch, also reichte ein Zen4-Design aus.

***) Wie schon mal angerissen ist das Hybrid-Design bspw. geradezu prädestiniert für Game-Engines, denn hier gibt es viele kleine nebenläufige Tasks, die weitaus effizienter auf einem E-Core betrieben werden können und damit das Gesamtpowerbudget zu verringern helfen, sodass bspw. den P-Cores potentiell noch etwas mehr Energie zum Verheizen zur Verfügung steht für kritischere Prozesse.
Intel/Microsoft sehen nicht umsonst vor, dass zukünftige SW die Threads explizit flagt/marktiert und damit die Intention des SW-Enticklers ausweist, wie er/sie diesen Thread zu nutzen gedenkt. Das Hardware Guided Scheduling und der Thread Director in der CPU selbst sind nur der erste Schritt von Intel, der im Wesentlichen den holprigen Weg der SW-Migration etwas ebnen soll. So richtig rund wird die Gesichte erst in den kommenden Jahren, wenn diese Architekturen explizit unterstützt werden.
Am Ende verhält es sich hier wie in der klassichen Produktion bzgl. dem Thema Arbeitsteilung und Spezialisierung, die am Ende zu einer höheren Effizienz und einem höheren Durchsatz führt; das ist letzten Endes kein Hexenwerk, es war nur eine Frage der Zeit wann sich die zusätzliche Aufwändungen dafür und für die Umwälzung der SW-Landschaft lohnen würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Shinna
Das meinte ich. Klar sind 4,5 GHz weit über dem Sweetspot von E-Cores aber die Dinger sind auch bei Werkstaktraten weit davon entfernt sparsam zu sein. Sie sind sparsamer/effizienter als die P-Cores, klar - was aber hauptsächlich daran liegt dass die P-Cores halt NOCH ineffizienter sind^^

Wie gesagt wenn man es seitens Intel wirklich darauf auslegen würde energietechnisch sparsame E-Cores zu bauen wären auf der Fläche wo jetzt 16 E-Cores sind "nur" 8 mit weit größeren Caches und nem GHz weniger Takt und angepasster Architektur/Transistorwahl. Man könnte da geschätzt 80-90% der Performannce aktueller E-cores mit weniger als dem halben Verbrauch erreichen. Ich schätze daher eher, dass die Zielsetzung "viele kerne pro Die-space" merklich höher gewichtet war als "viel Performance pro Watt". Denn man muss am Ende auch sehen wenn die Zielsetzung anders gewesen wäre würde Alder/Raptor gegen Zen4 in Multithreadbenchmarks wohl ziemlich absaufen, was sich Intel (auch wenn dieses Konzept für die allermeisten Leute da draußen sinnvoller wäre!) wohl nicht erlauben kann/will.
 
Na dann werden halt die E kerne,breiter.Also mehr von dem vorhanden also breiter.
Klar ohne mehr Instuktionen,einfach mehr Transitoren,mehr von SMD EInheiten usw.
Das würde wohl helfen um mehr Leistung am Ende zu haben.
Das die E kerne kein HT oder AVX512 haben,spielt keine Rolle.Bin also gespannt.Man könnte wohl die beiden Wafer,sehr breit machen,so wie es ja AMD mit Zen 4 getan hat.Da steigt dann auch die Leistung und das trotz weniger Kerne.Da lassen wir uns also Überraschen.
 
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