Kaufberatung für AMD-Mainboards 2025: Gaming-Boards für Ryzen

Was ist mit die MSI X670E Gaming Wifi oder MSI B850- Tomahawk? Ich sehe keine Tests dazu und beiden sind besser ausgesattet als die Asus B650E-F
Einzige bei die X670€ ist die ALC 879 Codec aber viel USB Ports und 4x M2s Slots OHNE LANE SHARING! mehr als die meisten Boards in diesen Preisklasse
 
Ich bin gerade am überlegen, auf ein AM5-System aufzurüsten.
Was mir beim ersten Blick auffällt:
Wenig MSI.
Ich frag mich warum, ist MSI wirklich so schlecht bzw deren Produktportfolio so klein?

In den drei 800er-Round-Ups war MSI einmal arg teuer für das Gebotene (X870E Carbon), einmal empfehlenswert und hier auch als (teurere) Alternative zu 600ern empfohlen (X870 Tomahawk), einmal erst eine Woche nach Artikelveröffentlichung in der Redaktion. (B850 Gaming Plus; Test folgt jetzt in der 07/2025, bringt aber keine Empfehlung ein.)
Das heißt jetzt nicht, dass die aktuellen AMD-Angebote von MSI so schlecht sind, aber außer dem kreativen Umgang mit USB4 sehe ich jetzt auch keinen generellen Vorteil. Und in einer eigentlich schon viel zu wenig knappen Kaufberatung stehen halt nur die Empfehlungen drin, nicht das zweitbeste – egal wie klein der Abstand ist. (Auf die verlinkten, umfangreicheren, Tests sei verwiesen.)

Was mir bei den Test immer fehlt (oder überseh ich das jedes Mal?) ist die Software, die man installieren muss, wenn man RGB oder ähnliches steuern möchte.
Und auch wenn die _alle_ irgendwie unnötig viel Speicherplatz verbrauchen oder CPU-Ressourcen im Hintergrund, so gibt es doch bestimmt einige, die vielleicht etwas weniger schlecht, etwas weniger Bloatware sind, oder?
Ich finde, die Software sollte Teil des Test sein.

Software klammere ich bislang bewusst aus, da diese sich zu schnell ändert, die Anforderungen der User zu unterschiedlich sind (mit entsprechenden Auswirkungen auch auf Ressourcenverbrauch) und ein erheblicher Teil der Leser, die Feedback geben, die Software schlichtweg gar nicht installieren wollen. Als gut würde ich persönlich nämlich gar keine bezeichnen und den Test-Aufwand, um jedes Mal festzustellen, wie schlecht es aktuell ist, sollte man nicht unterschätzen. Allein jedes Mal das ganze System neu aufzusetzen, um gegenseitige Beeinflussung auszuschließen...

Ich behalte aber im Hinterkopf, dass wir mal wieder einen Vergleich der Softwares allgemein machen könnten.

Das, was ich suche, bietet leider kein Hersteller an:
Ich hätte gerne sowohl einen USB 3.2 Gen2 intern, wie auch zwei USB 3.2 Gen1 intern.
Dazu 2 USB 2.0 intern und 6 SATA-Anschlüsse.
Bei SATA könnte ich eventuell auch auf 4 Anschlüsse runter, bräuchte dann aber mindesten 4 M.2-Ports.
Wenn es 6 SATA-Ports gibt, würden mir auch 3 M.2-Anschlüsse reichen.
Ein Pump- bzw AiO-Header wäre nett.
Aber nö, man bekommt entweder USB 3.2 Gen2 oder USB 3.2 Gen1 intern - mein Gehäuse bietet aber beides.
Und SATA wird immer weniger - verständlich, trotzdem schade.

Zwei Typ-C-Front-Header, wenn ich das richtig verstanden habe, sind bis auf weiteres ein absolutes Luxus-Feature. Sowohl auf Gehäuse- wie auch Mainboard-Seite selten und nur in den höchsten Preisklassen – wo dann umgekehrt kein Fokus auf SATA mehr besteht und für viele M.2 ist AM5, vor allem seit der USB4-Einführung, allgemein nicht mehr die optimale Plattform. (Es sei denn, man mag ×8-Grafikkarten.) Ich würde empfehlen, auf 5 GBit/s zu verzichten und einen internen USB-3.0-auf-Typ-C-Adapter zu verwenden und entweder größere SSDs oder, wenn kein Bedarf an anderen Erweiterungen besteht, eine SATA-Controllerkarte in Betracht zu ziehen.



Die X670E Boards sind aber teilweise extrem schlecht erhältlich oder halt maßlos überteuert…

Das bei MSIs 600ern das Hauptproblem: Einige davon habe ich durchaus gerne empfohlen. Das Pro B650-P zum Beispiel. Aber wenn es nicht mehr angeboten wird, was soll ich dann machen? Ich werde mich nicht hinstellen und noch einmal Zeit in einen 600er-Neutest investieren in der Hoffnung, dass die Platine ein paar Wochen nach Veröffentlichung weiter verfügbar ist.
 
Zwei Typ-C-Front-Header, wenn ich das richtig verstanden habe, sind bis auf weiteres ein absolutes Luxus-Feature. Sowohl auf Gehäuse- wie auch Mainboard-Seite selten und nur in den höchsten Preisklassen – wo dann umgekehrt kein Fokus auf SATA mehr besteht und für viele M.2 ist AM5, vor allem seit der USB4-Einführung, allgemein nicht mehr die optimale Plattform. (Es sei denn, man mag ×8-Grafikkarten.) Ich würde empfehlen, auf 5 GBit/s zu verzichten und einen internen USB-3.0-auf-Typ-C-Adapter zu verwenden und entweder größere SSDs oder, wenn kein Bedarf an anderen Erweiterungen besteht, eine SATA-Controllerkarte in Betracht zu ziehen.
Danke.
Über eine SATA-Controllerkarte habe ich auch schon nachgedacht.

Nein, dass sind keine Zwei Typ-C-Header.
Zur Zeit nutze ich ein MSI MEG X570S ACE Max - ja, das hat seinerzeit auch 400€ gekostet.
Der eine USB 3.2 Gen2 intern liefert einen USB-C an die Front, die beiden USB 3.2 Gen1 intern je 2 USB-A.

Damit passt es perfekt zu meinem Thermaltake CTE C750 mit USB 3.2 (Gen 2) Type-C x 1, USB 3.0 x 4

Und auf diese Anschlüsse an der Front möchte ich ungern verzichten.

Ich hätte kein Problem wieder 400€ für ein Motherboard auszugeben, aber dann muss das schon bieten, was ich gerne hätte.
Zur Zeit seh ich da nur das1200€ teure MSI MEG X870E Godlike und selbst das hat dann nur _einen_ Header für 2 USB 3-Type A an der Front und da bin ich dann doch raus, 1200€ sind völlig übertrieben.

Also muss ich irgendwie gucken, dass ich mit Controller-Karten sowohl die SATA-Anschlüsse, wie auch die USB-Anschlüsse an die Front bekomme. Da finde ich wieder keine Karten, die beides bieten, also braucht man zwei Karten, also zusammen mit Grafikkarte 3 PCIe-Slots und das hat auch wieder nicht jedes Motherboard....gefühlt dreh ich mich im Kreis und bleibe doch erstmal bei meinem System.

Das bei MSIs 600ern das Hauptproblem: Einige davon habe ich durchaus gerne empfohlen. Das Pro B650-P zum Beispiel. Aber wenn es nicht mehr angeboten wird, was soll ich dann machen? Ich werde mich nicht hinstellen und noch einmal Zeit in einen 600er-Neutest investieren in der Hoffnung, dass die Platine ein paar Wochen nach Veröffentlichung weiter verfügbar ist.
Verständlich.
Ein Pro B650-P finde ich nicht, als ob es das nie gegeben hätte, wenn ich die Support-Website von MSI durchsuche.
Und auch bei Google nicht.
Nur ein Pro B650-P WiFi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich empfehle das MSI X670E Tomahawk. Kann außer USB 4 das gleiche wie das X870, hat ausreichend Schnittstellen für Speichererweiterungen, ist kompatibel mit allen möglichen RAMs, etc.etc.
Unter diesen Aspekten gibt es kein Argument für den B-Chip.
Sind Schnittstellen für Speicher und weniger USB Anschlüsse egal und man ballert kein Wattmonster als Grafikkarte drauf, reicht der B-Chip dicke aus.
Man muss wissen: Der Großteil des Grafikkartenstroms geht über das Board zurück und nicht über den Stecker. Da habe ich persönlich lieber ein Board mit mehr Phasen und Kühlern. Das ist robuster.
 
Danke.
Über eine SATA-Controllerkarte habe ich auch schon nachgedacht.

Nein, dass sind keine Zwei Typ-C-Header.
Zur Zeit nutze ich ein MSI MEG X570S ACE Max - ja, das hat seinerzeit auch 400€ gekostet.
Der eine USB 3.2 Gen2 intern liefert einen USB-C an die Front, die beiden USB 3.2 Gen1 intern je 2 USB-A.

Damit passt es perfekt zu meinem Thermaltake CTE C750 mit USB 3.2 (Gen 2) Type-C x 1, USB 3.0 x 4

Und auf diese Anschlüsse an der Front möchte ich ungern verzichten.

Ah, Missverständnis. Vier USB-3.0-Frontanschlüsse in zwei Headern sind wesentlich leichter zu bekommen. Vor allem bei Asrock und MSI findet man das häufiger. Aus meinen aktuellen Empfehlungen zum Beispiel das X870E Nova, das X870E Aorus Pro und das X870 Tomahawk. Wenn ich gezielt darauf geachtet hätte und einen Vorschlag unter 200 Euro machen sollte, wäre noch das B850 Pro RS zu nennen (Test in der neuen 07/2025). Sechs SATA bietet keiner davon, aber alle haben vier M.2 und mit Ausnahme des Gigabyte (das dafür zwei sharing-frei ×4-Erweiterungs-Slots bietet) auch unabhängig von der Grafikkarte. Da beim B850 Pro RS und Nutzung aller vier aber keine Erweiterungs-Slots übrig bleiben und beim X870 Tomahawk die USB4-Ports tot sind, würde ich zum X870E Nova raten.


Ich empfehle das MSI X670E Tomahawk. Kann außer USB 4 das gleiche wie das X870, hat ausreichend Schnittstellen für Speichererweiterungen, ist kompatibel mit allen möglichen RAMs, etc.etc.
Unter diesen Aspekten gibt es kein Argument für den B-Chip.
Sind Schnittstellen für Speicher und weniger USB Anschlüsse egal und man ballert kein Wattmonster als Grafikkarte drauf, reicht der B-Chip dicke aus.
Man muss wissen: Der Großteil des Grafikkartenstroms geht über das Board zurück und nicht über den Stecker. Da habe ich persönlich lieber ein Board mit mehr Phasen und Kühlern. Das ist robuster.

Der Abfluss über das Mainboard geht komplett in den 24-Pin-Stecker mit seinen vielen Leitungen; selbst die CPU-Stromversorgung nutzt diesen als primäre Masseverbindung. Der Stromfluss vom PEG über das Mainboard macht somit schon rein geometrisch einen großen Bogen um den Spannungswandlerbereich.
 
Ich kenne keine systematischen, da es schwer ist, alle Wege einzeln zu vermessen. Aber ich prüfe regelmäßig die Leistungsaufnahme der CPU-Spannungsversorgung und jedes Mal, wenn ich versehentlich die falschen Adern erwische, sehe ich das ganz deutlich am um 70-80 Prozent niedrigeren Wert. Der Rest geht über 24-Pin und ggf. Massepunkte am Gehäuse. Für Grafikkarten wurden der ebenfalls hohe Abfluss Richtung Mainboard kürzlich mehrfach im Rahmen der 12V-2x6-Problematik beobachtet.
 
Sind alle AM5-MSI Boards so schlecht, dass man keine Kaufepfehlung dafür ausprechen kann?
 
Was ist eig. mit dem MSI X870E Tomahawk?

Taucht nirgends in der Bestenliste oder Tests etc. auf - kein Wort irgendwo...auch nicht bei PCGH

Viele vorallem Englisch-sprachige Youtuber empfehlen aber genau dieses Modell.



Kann jemand dazu was sagen?
 
finde nur ich das dezent daneben?

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*edit: ich hab mal den hirnschluckauf korrigiert. "daneben"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bin überrascht dass die MSI X670E Gaming Wifi nie gestestet wird. Hat viele Anschlüsse und ist eine sehr gutes Mainboard für 213€
 
Joa, die X670E sind echt schwer zu finden. Muss noch etwas testen, aber ich glaub ich hab durch den Versuch nen RAM Riegel verkehrt rum rein zu schieben da am Board was kaputt gemacht :(
Aber ein neues X670E zu finden mit der Ausstattung wird schwer... eventuell einfach auf den neuen Sockel dann mal warten.
Müsste halt wieder zwingend mit 2 LAN Anschüpssen sein... das is auch leider selten :( Dafür brauch ich weder irgendwelche USB3,x, noch 2,5 LAN oder WiFi und ähnliches...
 
Was ist eig. mit dem MSI X870E Tomahawk?

Taucht nirgends in der Bestenliste oder Tests etc. auf - kein Wort irgendwo...auch nicht bei PCGH

Viele vorallem Englisch-sprachige Youtuber empfehlen aber genau dieses Modell.



Kann jemand dazu was sagen?
@PCGH_Torsten

Kannst du zum X870E TOMAHAWK von MSI was sagen?
Weils NIRGENDS auftaucht....
Top oder Flop?

Man kann nicht alle Boards von jedem Hersteller testen und zumindest gegenüber uns hat MSI aktiv das auf dem Papier extrem ähnliche X870E Edge Ti gesampelt. Vermutlich gilt das auch für andere Tester im D/A/CH-Raum; PR-Abteilungen arbeiten gerne mit Fokusmodellen. Das Edge Ti ist auf alle Fälle kein Flop und könnte, je nach weiterer Preis- und Verfügbarkeitsentwicklung, auch in meine Listen aufgenommen werden. Vor allem die ausgewogene Balance zwischen M.2 und Erweiterungskarten in Kombination mit MSIs "kein USB4"-Option gefällt. Es ist aber etwas wärmer und ineffizienter als ein X870E Nova sowie in der Summe eine PCI-E-Erweiterungsmöglichkeit ärmer.

Bin überrascht dass die MSI X670E Gaming Wifi nie gestestet wird. Hat viele Anschlüsse und ist eine sehr gutes Mainboard für 213€

600er sind tot und zunehmend schlechter verfügbar. Da die Hersteller ihre EOL-Roadmaps nicht langfristig kommunizieren (vermutlich nicht einmal langfristig planen), lohnen sich die Vorbereitung von Tests nicht mehr – die Gefahr, dass frisch getestete Platinen zur oder kurz nach der Veröffentlichung nicht mehr verfügbar sind, ist einfach zu groß. Die Hälfte der 600er, die ich im neuen Wertungssystem nachgetestet habe, sind nicht mehr lieferbar und bei den anderen kündigen stärker werdende Preisschwankungen schon die Abnahme der Lagerbestände an. Im Falle von MSI konnte ich nicht einmal nachtesten, weil alle zuvor begutachteten und für empfehlenswerten 600er schon vor dem Ryzen-9000-Launch eingestellt wurden. (Das 670E Gaming war nicht darunter, das hätte ich komplett neu testen müssen. Da nehme ich aber lieber ein weiteres 800er ins Testfeld auf.)
 
Ich bin gerade auf den Beitrag gestoßen und habe mir einige Beiträge hier durchgelesen. Leute, macht es euch nicht so schwer – macht es wie ich: Nehmt den zweitbesten Chipsatz mit aktuellen Schnittstellen, achtet auf den Preis, und gut ist. So mache ich es immer, und es hat bisher immer gut funktioniert.^^
 
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