Ich bin gerade am überlegen, auf ein AM5-System aufzurüsten.
Was mir beim ersten Blick auffällt:
Wenig MSI.
Ich frag mich warum, ist MSI wirklich so schlecht bzw deren Produktportfolio so klein?
In den drei 800er-Round-Ups war MSI einmal arg teuer für das Gebotene (X870E Carbon), einmal empfehlenswert und hier auch als (teurere) Alternative zu 600ern empfohlen (X870 Tomahawk), einmal erst eine Woche nach Artikelveröffentlichung in der Redaktion. (B850 Gaming Plus; Test folgt jetzt in der 07/2025, bringt aber keine Empfehlung ein.)
Das heißt jetzt nicht, dass die aktuellen AMD-Angebote von MSI
so schlecht sind, aber außer dem kreativen Umgang mit USB4 sehe ich jetzt auch keinen generellen Vorteil. Und in einer eigentlich schon viel zu wenig knappen Kaufberatung stehen halt nur die Empfehlungen drin, nicht das zweitbeste – egal wie klein der Abstand ist. (Auf die verlinkten, umfangreicheren, Tests sei verwiesen.)
Was mir bei den Test immer fehlt (oder überseh ich das jedes Mal?) ist die Software, die man installieren muss, wenn man RGB oder ähnliches steuern möchte.
Und auch wenn die _alle_ irgendwie unnötig viel Speicherplatz verbrauchen oder CPU-Ressourcen im Hintergrund, so gibt es doch bestimmt einige, die vielleicht etwas weniger schlecht, etwas weniger Bloatware sind, oder?
Ich finde, die Software sollte Teil des Test sein.
Software klammere ich bislang bewusst aus, da diese sich zu schnell ändert, die Anforderungen der User zu unterschiedlich sind (mit entsprechenden Auswirkungen auch auf Ressourcenverbrauch) und ein erheblicher Teil der Leser, die Feedback geben, die Software schlichtweg gar nicht installieren wollen. Als gut würde ich persönlich nämlich gar keine bezeichnen und den Test-Aufwand, um jedes Mal festzustellen, wie schlecht es aktuell ist, sollte man nicht unterschätzen. Allein jedes Mal das ganze System neu aufzusetzen, um gegenseitige Beeinflussung auszuschließen...
Ich behalte aber im Hinterkopf, dass wir mal wieder einen Vergleich der Softwares allgemein machen könnten.
Das, was ich suche, bietet leider kein Hersteller an:
Ich hätte gerne sowohl einen USB 3.2 Gen2 intern, wie auch zwei USB 3.2 Gen1 intern.
Dazu 2 USB 2.0 intern und 6 SATA-Anschlüsse.
Bei SATA könnte ich eventuell auch auf 4 Anschlüsse runter, bräuchte dann aber mindesten 4 M.2-Ports.
Wenn es 6 SATA-Ports gibt, würden mir auch 3 M.2-Anschlüsse reichen.
Ein Pump- bzw AiO-Header wäre nett.
Aber nö, man bekommt entweder USB 3.2 Gen2 oder USB 3.2 Gen1 intern - mein Gehäuse bietet aber beides.
Und SATA wird immer weniger - verständlich, trotzdem schade.
Zwei Typ-C-Front-Header, wenn ich das richtig verstanden habe, sind bis auf weiteres ein absolutes Luxus-Feature. Sowohl auf Gehäuse- wie auch Mainboard-Seite selten und nur in den höchsten Preisklassen – wo dann umgekehrt kein Fokus auf SATA mehr besteht und für viele M.2 ist AM5, vor allem seit der USB4-Einführung, allgemein nicht mehr die optimale Plattform. (Es sei denn, man mag ×8-Grafikkarten.) Ich würde empfehlen, auf 5 GBit/s zu verzichten und einen internen USB-3.0-auf-Typ-C-Adapter zu verwenden und entweder größere SSDs oder, wenn kein Bedarf an anderen Erweiterungen besteht, eine SATA-Controllerkarte in Betracht zu ziehen.
Aktuell, fundiert und übersichtlich: PC Games Hardware berichtet über Grafikkarten, CPUs, PC-Spiele und Gamer-PCs. Im Extreme Forum bekommen Sie PC-Hilfe.
preisvergleich.pcgameshardware.de
Aktuell, fundiert und übersichtlich: PC Games Hardware berichtet über Grafikkarten, CPUs, PC-Spiele und Gamer-PCs. Im Extreme Forum bekommen Sie PC-Hilfe.
preisvergleich.pcgameshardware.de
Die X670E Boards sind aber teilweise extrem schlecht erhältlich oder halt maßlos überteuert…
Das bei MSIs 600ern das Hauptproblem: Einige davon habe ich durchaus gerne empfohlen. Das Pro B650-P zum Beispiel. Aber wenn es nicht mehr angeboten wird, was soll ich dann machen? Ich werde mich nicht hinstellen und noch einmal Zeit in einen 600er-Neutest investieren in der Hoffnung, dass die Platine ein paar Wochen nach Veröffentlichung weiter verfügbar ist.