AMD Ryzen 7000: Mit RAMP kommt ein Konkurrent zu Intels XMP

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Angeblich will AMD mit den Ryzen-7000-Prozessoren einen XMP-Konkurrenten namens RAMP einführen. Diese dürfte vermutlich denselben Einsatzzweck haben und außerdem zu XMP 3.0 kompatibel sein.

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Weil die Regel gilt: Wer die Standards setzt, der macht die besten Geschäfte.
ach bitte , die meisten wissen nicht einmal das XMP ein Intel Ding ist ...
Selbst die Ram Hersteller juckt das nicht, bei meinem DDR3 für denn FX damals gabs bei Kingston eine Intel Series mit XMP und eine AMD Series mit welch wunder auch XMP , die selben Module einmal in Rot und einmal in Perlmutt Weiss :) Perlmutt war billiger also wurde es "Intel" Speicher im AMD Rechner ;)

In meinen Augen ein Prestige Projekt nach dem Motto weil wir es uns leisten können , das braucht keiner will keiner merkt keiner und ich bezweifle das XMP Intel irgendwie noch etwas nutzt ! Standard hin oder her ...
 
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Den Standard gibts doch schon.
Und dass der ursprünglich von Intel stammt interessiert doch heute keinen mehr.
Nicht einmal ob der RAM nun XMP 2.0 oder neuer 3.0 kann...

Ein neuer Standard von AMD stiftet doch nur unnötig Verwirrung und Mehrarbeit.
Die RAM-Hersteller müssten dann quasi XMP und RAMP gleichzeitig anbieten, oder eben getrennte AMD und Intel Kits
(was mMn. noch unsinniger wäre. Da seh ich schon die zukünftigen Themen hier: "Hilfe, mein 'XMP-RAM' funktioniert nicht mit meinem Ryzen!" oder ähnlich.)

Laut Artikel hatte AMD es ja schon mal versucht und ist damit gescheitert. Warum der erneute Versuch?
Kann mir nicht vorstellen, dass AMD selbst in irgendeiner Form wirtschaftlich davon profitiert.
Manche Standards kann man auch einfach so beibehalten wie sie sind.
Heutzutage interessiert es ja auch keine Sau mehr, dass die ersten Consumer 64Bit CPUs von AMD stammten (Itanium klammern wir mal aus)
64Bit können einfach alle CPUs heutzutage, warum/wieso/weshalb? Egal.
Gleiches Spiel beim RAM. Quasi jeder RAM hat ein XM-Profil, wo das ursprünglich herstammt interessiert doch keinen. 2 unterschiedliche Namen, für quasi ein und dasselbe braucht doch keiner.
(Siehe Artikel: Die Kompatibilität zu Intels XMP muss ja quasi eingehalten werden)

Und wir erleben hier ja nun auch immernoch genug Themen, wo im UEFI nicht einmal XMP aktiviert wurde, und sich die Leute wundern, warum der teure high-end RAM nur mit 2133 MT/s läuft :ugly:

Das einzig sinnvolle, was man in einem neuen Standard implementieren könnte, wäre mMn. die automatische Aktivierung ohne manuellen Eingriff des Users.
Wenn das Board entsprechenden RAM erkennt: Gib Ihm! :-D
Falls die Initialisierung fehlschlägt, dann: Gib Ihm (dem User) eine entsprechende, eindeutig formulierte Fehlermeldung im POST.
 
Aber wer achtet denn auf die Version?
99% der Leute kaufen den RAM nach der Datentransferrate/Menge/Timings.
Wenn mann DDR5 kauft, dann schaut doch keiner nach, ob der auch tatsächlich XMP 3.0 spezifiziert ist, weil:
Wenn der Hersteller DDR5 6000MT/s anbietet, sollte man ja davon ausgehen können, dass XMP in Version 3.0 integriert ist.

Sein eigenes Ding zu machen, für einen Intel-Standard der gefühlt schon immer auch von den Mainboardherstellern für AMD CPUs angeboten wird halte ich für sinnlos.
Man liest natürlich immer mal wieder "A-XMP" oder "DOCP" im UEFI der AMD-Mainboards, aber da achtet doch nun wirklich kein Mensch drauf ^^
Im Artikel von CB gibt es da einen passenden Satz zu:

oder nutzen schlicht Intel XMP, was alles auf AMD-Mainboards bisher auch problemlos funktionierte.

Ausgenommen AMD bringt mit "RAMP" die ein oder andere Verbesserung (siehe mein obigen Beitrag), ist das Unterfangen einfach sinnlos, weil es keine Vorteile bietet, mMn. :ka:
 
Den Standard gibts doch schon.
Und dass der ursprünglich von Intel stammt interessiert doch heute keinen mehr.
Nicht einmal ob der RAM nun XMP 2.0 oder neuer 3.0 kann...

Man kann schlecht mit dem Standard eines Konkurrenten Werbung machen. Im Bestenfall darf man Lizenzgebühren zahlen, im schlimmsten hat man eine Klage am Hals.

Nvidia hat Freesync auch umbenannt.

Ein neuer Standard von AMD stiftet doch nur unnötig Verwirrung und Mehrarbeit.
Die RAM-Hersteller müssten dann quasi XMP und RAMP gleichzeitig anbieten, oder eben getrennte AMD und Intel Kits
(was mMn. noch unsinniger wäre. Da seh ich schon die zukünftigen Themen hier: "Hilfe, mein 'XMP-RAM' funktioniert nicht mit meinem Ryzen!" oder ähnlich.)

Nein, wenn es kompatibel ist, dann ist es egal.

Laut Artikel hatte AMD es ja schon mal versucht und ist damit gescheitert. Warum der erneute Versuch?

Weil es gescheitert ist.

Kann mir nicht vorstellen, dass AMD selbst in irgendeiner Form wirtschaftlich davon profitiert.

Wenn man seinen teuren OC einfach so in ein Intelboard stopft, dann läuft er so, wie das gedacht ist. Wenn man seinen teuren OC RAM in ein AMD Board stopft, dann läuft der nur mit geringen Frequenzen.

Im besten Fall hat der Käufer einfach nur Geld zum Fenster geworfen, im schlimmsten bekommt Intel einen Vorteil, wenn es um Benchmarks u.a. geht.

Das sollte einleuchten.

Heutzutage interessiert es ja auch keine Sau mehr, dass die ersten Consumer 64Bit CPUs von AMD stammten (Itanium klammern wir mal aus)

Gutes Beispiel: der 64 Bit Befehlssatz hat bei Intel auch einen anderen Namen.

Gleiches Spiel beim RAM. Quasi jeder RAM hat ein XM-Profil, wo das ursprünglich herstammt interessiert doch keinen. 2 unterschiedliche Namen, für quasi ein und dasselbe braucht doch keiner.

Doch, AMD braucht das und der Unterschied ist fast egal. Diejenigen, die sich darum scheren wissen, was das ist und brauchen es eigentlich nicht. Die anderen haben keine Ahnung und profitieren.

Und wir erleben hier ja nun auch immernoch genug Themen, wo im UEFI nicht einmal XMP aktiviert wurde, und sich die Leute wundern, warum der teure high-end RAM nur mit 2133 MT/s läuft :ugly:

Was jammerst du da rum? Ganz genau dieses Problem soll doch endlich gelöst werden. Also wirklich exakt dieses Problem

99% der Leute kaufen den RAM nach der Datentransferrate/Menge/Timings.

Ich behaupte mal, dass vermutlich 70-80% der RAM Käufer keine Ahnung haben, was das überhaupt ist und bestenfalls nach den MHz kaufen.

Für die ist dieser Standard gedacht, damit die auch ihre "MHz" nutzen können.
 
(...)



Was jammerst du da rum? Ganz genau dieses Problem soll doch endlich gelöst werden. Also wirklich exakt dieses Problem
Wie sollte RAMP denn bitte das Problem lösen, dass Viele nicht einmal ihr XMP aktivieren? RAMP wird ja ebensowenig ab Werk aktiviert.
Also wird es entsprechend genauso oft gar nicht erst aktiviert werden.
Dieses Problem, also exakt dieses, ist also absolut nicht der Grund oder die Begründung für RAMP.
Ich behaupte mal, dass vermutlich 70-80% der RAM Käufer keine Ahnung haben, was das überhaupt ist und bestenfalls nach den MHz kaufen.

(...)
Genau, die aktivieren RAMP dann ebensowenig wie XMP. Bisher sieht es ja so aus, dass ersteres exakt dasselbe tut wie letzteres. Also bringt es auch dieselben Probleme mit sich.

@topic
Sollten dadurch die durchschnittlichen Taktraten auf AMD Boards steigen gerne, ansonsten unnötig für alle ausser AMD.
 
Danke für deinen Beitrag @Pu244, aber:
Wenn das XMP von Intel auch auf 99,9% aller mit AMD-Sockel bestückten Boards läuft kann ich immernoch nicht den Sinn dahinter sehen. ;)
Wenn man seinen teuren OC RAM in ein AMD Board stopft, dann läuft der nur mit geringen Frequenzen.
Das stimmt so nicht.
Doch, AMD braucht das und der Unterschied ist fast egal.
Eben. Unterschied egal, also wozu was Neues?
Nein, wenn es kompatibel ist, dann ist es egal.
Siehe oben. Wenn es kompatibel ist, wozu dann was Neues?

Eventuell stehe ich ja total auf dem Schlauch, aber was bringt es AMD in $ wenn die ihren eigenen "XMP-Standard" etablieren?
Auf 99,9% aller AMD-Mainboards läuft Jeder mit Intel-XMP spezifizierter RAM :ka:
(Ausgenommen natürlich die besonderen Eigenheiten des IF-Teilers, wenn es über eine gewisse Geschwindigkit hinaus geht. Aber das hat ja nix mit XMP zu tun.)

Gutes Beispiel: der 64 Bit Befehlssatz hat bei Intel auch einen anderen Namen.
Ja... Wau..
"Intel 64" vs. "AMD64" ... Interessiert keine Sau :ugly:

Wie sollte RAMP denn bitte das Problem lösen, dass Viele nicht einmal ihr XMP aktivieren?
Genau das wäre der Vorteil, den AMD evtl. einbauen könnte. Ansonsten verstehe ich es weiterhin nicht ^^
 
Ich hatte schon User erlebt , wo deren Ram deutlich unter den spezifizierten Werten lief und sie sich gefragt haben, warum das System "laggt". :ugly:
Noch besser wäre es, wenn das Bios, gleich nach Inbetriebnahme des Rams, auch den richtigen Takt erkennt und einstellt. Zumindest für die Laien. Für erfahrene User ist das ja kein Problem mal kurz XMP oder DOCP einzustellen.
Topic: Ob D.O.C.P bei AMD zukünftig RAMP heisst macht ja eigentlich keinen großen Unterschied so wie es aussieht.
 
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Ich hatte schon User erlebt , wo deren Ram deutlich unter den spezifizierten Werten lief und sie sich gefragt haben, warum das System "laggt". :ugly:
Noch besser wäre es, wenn das Bios, gleich nach Inbetriebnahme des Rams, auch den richtigen Takt erkennt und einstellt. Zumindest für die Laien. Für erfahrene User ist das ja kein Problem mal kurz XMP oder DOCP einzustellen.
Der Haken ist doch, dass XMP sehr häufig als Overclocking gilt. Dass es am Ende stabil läuft, das ist eine andere Sache. Interessant wird es, wenn man z.B. beim Zen CPUs mit DDR4 3200 per default klarkommt, während z.B. eine Intel CPU von sich aus nur für 2133 spezifiziert ist. Da ist bei AMD XMP sozusagen normal, während man die Intel CPU - vollkommen egal, ob es auch mit mehr geht - außerhalb der Spezifikation betreibt.

Im Grunde wäre es gut, wenn es da ein Konsortium gäbe, dass wie bei PCIe die tecfhnischen Rahmenbedingungen abstecken würde. Bei einem Duopol ist das aber leider nicht drin.
 
Der Haken ist doch, dass XMP sehr häufig als Overclocking gilt. Dass es am Ende stabil läuft, das ist eine andere Sache. Interessant wird es, wenn man z.B. beim Zen CPUs mit DDR4 3200 per default klarkommt, während z.B. eine Intel CPU von sich aus nur für 2133 spezifiziert ist. Da ist bei AMD XMP sozusagen normal, während man die Intel CPU - vollkommen egal, ob es auch mit mehr geht - außerhalb der Spezifikation betreibt.
Wobei die letzten Intel Generationen auch schon für schnelleren Speicher spezifiziert sind.
 
Wobei die letzten Intel Generationen auch schon für schnelleren Speicher spezifiziert sind.
Das soll ja ersteinmal egal sein, denn es geht hier ja nicht um die Fähigkeiten einzelner CPU Generationen sondern lediglich um die Situation, wo verschiedene Hersteller ihre Produkte mit unterschiedlichen Parametern betreiben und diese sich vom "Normal" der Konkurrenz unterscheiden. Dabei wiedhole ich mich gerne, wenn ich sage: Wer das "Normal" definiert, macht die besseren Geschäfte.
 
Den Standard gibts doch schon.
Und dass der ursprünglich von Intel stammt interessiert doch heute keinen mehr.

Diverse Forenposts voller mein "WYXZ-RAM läuft in meinem Ryzen-System nicht mit WYXZ" beweisen das Gegenteil. XMP beinhaltet nämlich das Versprechen, dass das hinterlegte Taktprofil auf einem Intel-System getestet wurde.

Damit es dann garantiert klappt, braucht man immer noch ein Mainboard in passender Qualität (also formell eins, dass diesen RAM auf der QVL hat) und gegebenenfalls noch etwas Glück mit der CPU, aber es ist in aller Regel prinzipiell möglich, die Settings irgendwo zum laufen zu bringen. Auf AMD-Systemen sieht die Sache schon ganz anders aus. XMP 3.0 mit deutlich mehr möglichen Profilen würde es zwar erlauben, ein zusätzliches Profil mit niedrigerem Takt und schärferen Latenzen zu hinterlegen (oder umgekehrt, je nachdem wie AM5 zu 1700 stehen wird), aber das müsste der Nutzer dann immer noch manuell auswählen. Mit einem eigenen Standard könnte man die Situation dem Anwender gegenüber also deutlich übersichtlicher gestalten – wenn AMD denn genug Anteil am DDR5-Markt hat, um einen Standard auch durchzusetzen.
 
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