AMD Ryzen 9 6900HX: Rembrandt mit 6 nm und neuen GPU-Namen

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Laut Wccftech wird der Ryzen 9 6900HX eine neue CPU- und GPU-Architektur sowie ein neues Namensschema für die IGP bekommen. Der L3-Cache, die Anzahl der Kerne und der Boost-Takt sollen hingegen unverändert bleiben.

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Mal abwarten ob Zen 3+ überhaupt gegenüber Zen 3 weiter entwickelt wird.
Bei Zen+ war das am Ende auch nur eine Marketingbezeichnung, aber zu 100% die selbe µArch!
 
Bin schon gespannt darauf, was RDNA in der APU leisten kann.

Stellt sich allerdings noch die Frage, ob die APU, wenn sie bereits DDR5 unterstützt,
als erste den neuen Sockel AM5 nutzt.

Die ersten Prozessoren, die AM4 benutzt haben,
waren 2016 jedenfalls die Bristol Ridge APUs (Excavator) - noch viele Monate vor Zen-1.

Wäre also nicht unmöglich.
 
Bei Zen+ war das am Ende auch nur eine Marketingbezeichnung, aber zu 100% die selbe µArch!
Es war ein verbesserter Fertigungsprozess (14 --> 12nm GloFo) der 200-300 MHz mehr erlaubte bei gleicher Leistungsaufnahme - oder wahlweise gleiche Taktraten bei ~10% weniger Verbrauch. Das ist doch etwas mehr als nur Marketing.

Was bei ZEN3+ in 6nm gegenüber ZEN3 in 7nm sich verändert hat kannste dir wahrscheinlich denken... ;-)
 
Der Artikel ist leider teils widersprüchlich und lässt zu viele Fragen offen. Generell unklar bleibt, ob mit Ryzen 6000 die kommende, im Januar auf der CES vorgestellte CPU-Generation auf Basis von Sockel AM4 gemeint ist (vormals "Warhol" genannt) - oder die für nächsten Winter erwartete Version mit LGA-Sockel AM5 ("Raphael").

Der Artikel bezieht sich offenbar auf die jetzt im Januar vorgestellte AM4-Variante. Gleichzeitig ist aber davon die Rede, dass bereits DDR5 unterstützt werden soll. DDR5 erfordert meines Wissens Mainboards mit Sockel AM5, weil nur dieser Sockel die erforderliche Zahl der Leitungen (ca. 1700) bereitstellen wird. Für solche Mainboards gibt es jedoch noch keinerlei Vorankündigungen. Meist sind solche Mainboards lange verfügbar, bevor passende CPU kommen.

Wenn AMD Intels "Alder Lake" Konkurrenz machen will, müssen relativ schnell CPUs her, die auch noch AM4-Mainboards unterstützen. Weiterhin unklar im Artikel bleibt, ob auch die im Frühjahr erscheinenden Desktop-APUs von AMD mit der neuen 680M-Grafik (vormals RDNA2) ausgestattet sein werden.
 
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Der Artikel ist leider teils widersprüchlich und lässt zu viele Fragen offen. Generell unklar bleibt, ob mit Ryzen 6000 die kommende, im Januar auf der CES vorgestellte CPU-Generation auf Basis von Sockel AM4 gemeint ist (vormals "Warhol" genannt) - oder die für nächsten Winter erwartete Version mit LGA-Sockel AM5 ("Raphael").

Der Artikel bezieht sich offenbar auf die jetzt im Januar vorgestellte AM4-Variante. Gleichzeitig ist aber davon die Rede, dass bereits DDR5 unterstützt werden soll. DDR5 erfordert meines Wissens Mainboards mit Sockel AM5, weil nur dieser Sockel die erforderliche Zahl der Leitungen (ca. 1700) bereitstellen wird. Für solche Mainboards gibt es jedoch noch keinerlei Vorankündigungen. Meist sind solche Mainboards lange verfügbar, bevor passende CPU kommen.

Wenn AMD Intels "Alder Lake" Konkurrenz machen will, müssen relativ schnell CPUs her, die auch noch AM4-Mainboards unterstützen. Weiterhin unklar bleibt, ob auch die im Frühjahr erscheinenden Desktop-CPUs bzw. -APUs von AMD mit der neuen 680M-Grafik (vormals RDNA2) ausgestattet sein werden. Bei der Notebook-Version "Rembrandt" ist das klar, bei der Desktop-Version nicht. Die Tabelle unter dem Artikel vergleicht Cezanne (Desktop-APU) mit Rembrandt (Notebook-APU), also Äpfel mit Birnen.
Artikel lesen..
Es geht um Notebook APUS

LG
 
Artikel lesen..
Es geht um Notebook APUS

Cezanne ist eine Desktop-APU für Sockel AM4.

Die Desktop-CPUs sind Vermeer (Ryzen 5000), Warhol (Ryzen 6000) und Raphael (Ryzen 7000).

Die Desktop-APUs sind Cezanne (Ryzen 5000), Rembrandt (Ryzen 6000) und Phoenix (Ryzen 7000) - siehe Grafik unten. Demnach ist Rembrandt keine Notebook-CPU.

Deshalb scheint schon der erste Satz des Artikels falsch zu sein. Dort steht: "Angeblich will AMD die Notebook-APUs aus der Ryzen-5000-Generation - Codename Cezanne - nächsten Monat ablösen."

2021-12-22_15ː55_AMD CPU Roadmap - CPU-Rumors.jpg
 
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AMD braucht nicht wirklich neue direkte Konkurrenz zum i5-12400, man hat bereits den 5600X und wir sollten uns nichts vormachen, AMD kann den sehr wohl auch für 200€ verkaufen wie den Rest seiner Vorgänger, es gab bislang einfach keinen Grund dafür. AMD wird sicherlich bis zum letzten Tag warten, aber sobald der 12400 ausgeliefert ist, wird der 5600X im Preis gesenkt und im Gegensatz zu Intel sind alle Boards und RAM verfügbar.

Was AMD dann wirklich braucht ist eine CPU die in der Herstellung gleich wenig kostet und angemessen mehr Leistung hat, um wieder ein 300€ Preisschild zu rechtfertigen. So ein Zufall, dass genau das kurz nach Neujahr vorgestellt wird.

6nm Laptop Chips sind für AMD aktuell sehr wichtig, AMD hat nur in einzelnen Segmenten Stückzahl und nicht auf breiter Front. z.B. HP Prodesk 400 und ähnlich kleine Geräte sind derzeit eigentlich nur von Intel lieferbar und im Businesssektor ist das ein sehr beliebtes Produkt. Auch wenn es Laptops mit 5500U gibt, AMD ist nicht an dem Punkt an dem drei verschiedene OEMs gleichzeitig davon 13, 14, 15, 17 Zoll Varianten ausspucken.
 
Wieviel GB/s Speicherbandbreite würde denn der DDR5 Ram schaffen bei solchen Laptops? Laut Google bei Dual Chanel wohl Knapp 77GB/s?!
 
AMD legt richtig los im Notebooksegment. Vor kurzem noch ein Notebook mit einem 4800H gekauft, dann war schon bald die 5000er Serie am Start und nur kurz darauf schon die 6000er. Mal sehen wie lang AMD den Takt durchhält.
 
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AMD legt richtig los im Notebooksegment. Vor kurzem noch ein Notebook mit einem 4800H gekauft, dann war schon bald die 5000er Serie am Start und nur kurz darauf schon die 6000er. Mal sehen wie lang AMD den Takt durchhält.
Das kommt dir nur so vor, vielleicht weil du länger nicht darauf geachtet hast und dir erst "kürzlich" einen 4800H gekauft hast?
AMD released hier innerhalb ihres regulären Zyklus:
  • Renoir, Jan'20 (März'20 , u.a. der 4800H)
  • Cezanne Jan'21 (Apr'21)
  • Rembrandt Jan'22 (eff. vermutl. Mär/Apr'22)
Neben der regulären Gewinnung von Marktanteilen (bei einem bisher "verhinderten" Marktführer) kommt jetzt erschwerend ein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt hinzu. Man wird sehen wohin das führt. Ich würde gar vermuten, dass bereits Alder Lake AMDs Wachstum in diesem Segment leicht ausbremsen wird und entsprechend wächst natürlich der Druck auf AMD innerhalb dieser einjährigen Kadenz zu bleiben und mit neuen Produkten deutliche Pluspunkte für die eigenen produkte ins Feld zu führen.

*) Und GPU-technisch wird es jetzt ebenso schwieriger für AMD, da Intel hier nun alles aus einer Hand liefern kann und daher den großen OEMs ggü. auch attraktive Preise anbieten kann. Am härtesten wird es im Entry-Level-Segment bei mobilen dGPUs jedoch absehbar nVidia treffen, was schlicht daran liegt, dass die den mit deutlichem Abstand vor AMD größeren Marktanteil inne haben (auch hier in etwa ein 1:4 Verhältnis).

@4thVariety: AMD kann den 5600X nicht beliebig günstig anbieten, da die Consumer-Chiplet-Fertigung teuer ist. Die schon vor einiger Zeit eingesetzten, schrittweise Preissenkungen werden bei AMD auf die Marge drücken und die ordentlich schmerzen, aber da führt schlicht kein Weg dran vorbei, bei der Konkurrenzfähigkeit von ADL. Der i12-12400 ist bereits flächentechnisch signifikant kleiner als ein 5600X (und das trotz seiner iGPU) und schlägt den 5600X im Cinebench anscheinend sowohl Single- wie Multithreaded.
 
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Als Ergänzung: Du sprachst hier von DDR5, Apple's M1 dagegen verwendet LPDDR5 ... das ist nicht das gleiche. Apple verwendet hier einen neueren Ansatz, einen "Unified Memory", etwas vollmundig, ok, halt ihr Marketing-Jargon ;-). Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um eine breitere Hauptspeicheranbindung, die von der CPU und GPU gleichermaßen genutzt wird, also so wie bei x86 üblicherweise auch Mobile-Chips mit ihrer iGPU zusammen genutzt werden. Apple hat hier die Interfacebreite bei den größeren Modellen jedoch deutlich verbreitert. Der M1 Pro verwendet 256 Bit, der M1 Max gar 512 Bit. Ebenso "neu", wenn man so will ist, dass Apple hier nun den Speicher vorkonfektioniert mit auf das SoC packt.

*) Beispielsweise Intel's Tiger Lake unterstützt LPDDR5 schon seit 2020, jedoch mit bisher eher üblicher Interfacebreite (bei Rembrandt wird das voraussichtlich ebenso sein/bleiben). Das SoC wird zudem von der Industrie eher selten, wenn überhaupt, mit LPDDR5 kombiniert, was schlicht ein Kostenpunkt ist. Aus dem gleichen Grund sah man in der Vergangenheit bspw. AMDs Renoir so gut wie nie mit dem schnellstmöglichen LPDDR4 kombiniert und vielfach gar nur mit einfachem DDR4 ausgestattet.
 
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