Bericht: Baut Intel eine Chip-Fabrik in Bayern?

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, buhlt derzeit das Bundesland Bayern um die mögliche Fabrik von Intel. Das amerikanische Unternehmen hatte verkündet, dass man Chip-Fabriken in Europa bauen möchte.

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strompreise für die industrie werden eh subventioniert die einzigen die richtig draufzahlen müssen sind die verbraucher, die politik wird schon dafür sorgen das die kaum kosten haben dafür sind die taschen der cdu/csu immer offen.
 
Natürlich geht das nur mit "Förderprogrammen", sprich mit Geld vom Steuerzahler, obwohl Firmen wie Intel jedes Jahr Millardengewinne einfahren.
Ich wäre ja dafür, wenn dann hiesige Unternehmen zu fördern, in dem Fall Infineon. Stattdessen kriecht man wieder ausländischen IT-Firmen in den Hintern. Aber alles gut, solange es bloß keine Autobauer sind... :schief:
 
Wenn man betrachtet, wie viel Wasser für die Chipherstellung benötigt wird, dann wird das u.a. mit einer der Anreize sein, in der EU ein Werk aufzubauen - an Wasser mangelt es bei uns (noch nicht jedenfalls) nicht. Aber die steigenden Temperaturen und das agressive anzapfen des Grundwassers wird sich auch bei uns irgendwann stark bemerkbar machen.

Ich würde immer noch vorschlagen, dass man Meerwasser aufreinigt und dann für die Chipherstellung verwendet. Dass kann eh keiner von uns so trinken und es müsste eh über kurz oder land eine Lösung dafür her, also warum nicht gleich im entsprechenden Maßstab für die Industrie? Klar kostet Geld, wäre aber sinnvoll...
 
Die Frage ist jedoch, ob der EU mit einer derartigen Investion geholfen wäre. Für moderne Nodes haben wird hier derzeit quasi keinen Bedarf, da wir keine entsprechende Industrie haben. Topmoderne Nodes werden ausschließlich von Auftraggebern in Übersee genutzt, d. h. hier würde man letzten Endes nur ein paar Jobs schaffen, würde aber nahezu ausnahmslos für amerikanische Kunden fertigen. Das könnte man sicherlich auch mit ein paar Subventionen fördern, sind ja immerhin Jobs, aber ob das hier tatsächlich die Größenordnung rechtfertig, über die hier aktuell verhandelt wird? Möglicherweise verkalkuliert sich die EU hier und Intel oder jedweder andere große Player wie TSMC oder Samsung würde sich hier hauptsächlich eine goldene Nase verdienen, auch wenn die beiden letztgennnten der EU schon einen Rüffel gegeben haben und vorerst hier nicht investieren werden (wie es scheint).
Möglicherweise wären entsprechende Gelder bei Firmen wie Infineon, Bosch, NPX und ST Microelectronics besser aufgehoben, denn die fertigen zumindest Produkte, die unsere Industrie direkt verwendet. Es scheint etwas vermessen oder gar weltfremd zu sein gleich nach den Sternen greifen zu wollen, quasi rennen zu lernen, bevor man laufen kann und in der EU Digital-Agenda 2030 von 2nm-Fertigungskapazitäten als mittelfristiges Ziel für die EU zu sprechen.
 
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Ein US-Konzern soll die Unabhängigkeit Europas zu Asien und den USA also vermindern? Wieder son EU Klassiker! :klatsch: :stupid:
Vollkommen abwegig ist die Logik nicht, denn Fertigung, Prozessentwickung und die Logistikketten sind extrem komplex und sicherlich nichts, was die EU in dem Rahmen da mal eben aus dem Stegreif selbst aufbauen könnte, d. h. hier einen der großen Player gewinnen zu wollen, ist durchaus nachvollziehbar. China feuert da schon seit Jahren Milliarden rein, vorrangig in SMIC und die sind noch weit davon entfernt mit der Fertigungsspitze mithalten zu können (und da reicht als Vergleichsobjekt schon Intel ;-)).
Die relevantere Frage ist vielmehr, ob es überhaupt sinnvoll ist Kapazitäten für derart moderne Nodes in der EU aufbauen zu wollen.
 
Bitte nicht noch mehr ausländische Konzerne in Bayern.
Nach Aussagen von Bayern sind Sie kein Teil von Deutschland, nur Bayern. Also... mir recht
Das einzige was Bayern fehlt ist Geld. Davon bekommen Sie den Rachen nicht genug.
Nachdem die Ihre Weide für ne Million verkauft haben, die Sie verlernt haben zu bestellen, meckert man am Ende noch rum die Käufer verunstallten die Landschaft.
Zum Glück gibt es da ja die Pfalz, die hat alles was man braucht und keine Bayern... keine konserative Ideeen... kein Geld, aber Ambitionen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nach Aussagen von Bayern sind Sie kein Teil von Deutschland, nur Bayern. Also... mir recht
Das einzige was Bayern fehlt ist Geld. Davon bekommen Sie den Rachen nicht genug.
Nachdem die Ihre Weide für ne Million verkauft haben, die Sie verlernt haben zu bestellen, meckert man am Ende noch rum die Käufer verunstallten die Landschaft.
Zum Glück gibt es da ja die Pfalz, die hat alles was man braucht und keine Bayern... keine konserative Ideeen... kein Geld, aber Ambitionen.
Ja, so einige Bayern sind etwas...einfach gestrickt.
Da denkt man sich wahrscheinlich, was mal mit der Luft-und Raumfahrtindustrie geklappt hat, geht automatisch ebenfalls mit der Halbleiterindustrie.
 
Vollkommen abwegig ist die Logik nicht, denn Fertigung, Prozessentwickung und die Logistikketten sind extrem komplex und sicherlich nichts, was die EU in dem Rahmen da mal eben aus dem Stegreif selbst aufbauen könnte, d. h. hier einen der großen Player gewinnen zu wollen, ist durchaus nachvollziehbar. China feuert da schon seit Jahren Milliarden rein, vorrangig in SMIC und die sind noch weit davon entfernt mit der Fertigungsspitze mithalten zu können (und da reicht als Vergleichsobjekt schon Intel ;-)).
Die relevantere Frage ist vielmehr, ob es überhaupt sinnvoll ist Kapazitäten für derart moderne Nodes in der EU aufbauen zu wollen.
Mag stimmen. Aber wenn Europa nicht iwann anfängt selbst zu entwickeln wird Europa immer abhängig sein…
 
Mag stimmen. Aber wenn Europa nicht iwann anfängt selbst zu entwickeln wird Europa immer abhängig sein…
Der Zug ist schon lange abgefahren. Die Gier und Kurzsichtigkeit der europäischen Politik in der Vergangenheit, hat nicht nur im Technologiebereich schier unlösbare Probleme geschaffen.
 
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Dieser Thread ist ja mal wieder bezeichnend…
Internet: „Europa hat schon lange den Anschluss verloren“ „In ein paar Jahren sind wir komplett abgehängt“
Intel: wir überlegen uns, dass wir eine Fabrik in Bayern aufbauen!
Internet: „Blos nicht! Das bringt nur Probleme“, „Hauptsache nicht in Bayern“, „Nicht noch mehr ausländische Konzerne!“…
Wie man‘s macht…
 
Viel sinnvoller wäre die Ansiedlung eines Auftragsfertigers wie TSMC oder Samsung in der EU / D.
Intel ist hier nur bedingt nützlich, da die bisher fast ausschließlich eigene Chips fertigen.
 
Viel sinnvoller wäre die Ansiedlung eines Auftragsfertigers wie TSMC oder Samsung in der EU / D.
Intel ist hier nur bedingt nützlich, da die bisher fast ausschließlich eigene Chips fertigen.
Bringt nur nix, wenn diese hier schlicht keine Fabrik bauen wollen.
TSMC hat exakt 1 Fabrik außerhalb China und Taiwan (wobei auch nur 2 Fabriken in China stehen)
Edit: Die Fab in den USA ist eine alte für 8 Zoll Wafer. die modernen Fabriken arbeiten mit 12 Zoll Wafern. /Edit
Samsung hat auch nur eine einzige Fabrik außerhalb Asiens - in Austin, Texas.
Die restlichen 6 stehen hauptsächlich in Korea und 2 von denen in China

Fabriken in der eigenen Region sind deutlich einfacher zu kontrollieren, als wenn man für einen Ortstermin mal eben um die halbe Welt fliegen muss.
 
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