DDR4 vs DDR5 auf Alder Lake: Knapp 30 Prozent mehr Leistung in AIDA64

nein, es wird auf verschiedene Teilbereiche eingegangen. Die sind teils bis zu 110% schneller, ja.

Grade im Retailmarkt läuft alles nach Standardsettings und genau dort zählen diese Zahlen dann sehr wohl
Wer Hand anlegt mag mit getunten, nicht unbedingt der spezifikation entsprechenden Riegel andere Zahlen erreichen. Das ist aber nichts neues. Das ist bei jedem Hardwareteil doch so. Du kannst mit einer übertakteten GPU auch näher an der nächsten sein, als mit Standardtakt

Hast du dir die Tabelle angesehen? Du findest dort genauso DDR5 Spezifikationen, die die von DDR4 inetwa gleich sind, wenn es um die Latenz geht.

Nochmal: du vergleichst 6 Jahre alte, gereifte Technologie mit Technologie im Prototypenstatus.
Und du vergleichst RAM der völlig außerhalb der Norm läuft mit Standard-RAM.
Dieser schärfere DDR4 läuft bei mir nicht mal. Ganz große Klasse, bravo toll! Da kann man sich das dann in die Haare schmieren deinen Vergleich.
Ich verstehe grad nicht, warum du da von deinem Pfad nicht runterkommst, du vergleichst zwei völlig unterschiedliche Dinge. Wenn, dann musst du die JEDEC Standards vergleichen und nicht auf der einen Seite zu tode getunte Dinge mit dem sehr konservativ, stabil laufenden Nachfolger. Und da gewinnt DDR5 speziell auch in den späteren Ausbaustufen jederzeit.

Der Vergleich soll nur zeigen, was theoretisch kommen wird, nicht, was praktisch dabei rumkommt.
Als DDR2 800 eingeführt wurde, waren die CPUs damit auch oft langsamer als mit DDR1 400 oder gar 600.
So ist das anfangs nunmal. Wenn du solche Vergleiche so gerne magst, müsstest du hochgezüchteten DDR3 verwenden, der war am Beginn auch schneller als Standard- DDR4
Ich glaube wir reden ein wenig aneinander vorbei.

Meine Intention ist es doch gar nicht zu sagen, dass DDR5 nicht irgendwann signifikant schneller sein wird, aber für mich ist aktuell doch ersteinmal interessant wie die neuen Plattformen im ersten Jahr performen werden. Da sehe ich derzeit, trotz der teilweise immensen Geschwindigkeiten noch keinen signifikanten Vorteil. Eben weil DDR4 bis zur Kotzgrenze optimiert wurde.

Das machen wir doch bei anderen Sachen auch so, oder fangen wir jetzt an Zen 3 mit der ersten Inkarnation von Skylake zu vergleichen? Nach deiner Argumentation können wir ja nicht eine neue Technik mit einer bis zur Kotzgrenze optimierten vergleichen? Bischen überspitzt, aber ich hoffe du verstehst was ich meine.

Auch bei DDR2, DDR3, DDR4 war ich kein Early Adopter, da die Leistung meist geringer war und der Preis sogar höher. Nach einem oder zwei Jahren sah das ganze dann anders aus. Dazu wird DDR5 aber eben deutlich an den CLs drehen müssen, mit 4800 und CL40 ist in meinen Augen ersteinmal nicht viel mehr Leistung denkbar, aber mir ist natürlich absolut bewusst, dass CL40 nicht das Ende, vermutlich nicht einmal der Anfang sein wird. Nur ist dieser Test dann für mich ersteinmal nicht brauchbar, da er kein Bild der tatsächlichen Leistung zeigt.

Bzgl. des Retailmarktes (das ist doch der Markt, an dem wir Endkunden uns PCs selber zusammenbauen?) werden die allerwenigsten JEDEC Timings nutzen, da dies eben spätestens seit XMP Profilen sinnlos geworden ist und die allermeisten Systeme, gerade im Hinblick auf die Timings sehr gut skalieren und diese meist problemlos anwenden können. Wenn dies bei dir nicht so ist, tut mir dies leid, ist aber gerade hier bei uns eher die Ausnahme, zumindest denke ich das.
 
Was ich damit sagen will: RAM Preise fallen nach der Einführung eines neuen Standards meist recht schnell (damit sind natürlich nicht 3 Wochen, sondern eher ein paar Monate gemeint, aber nicht Jahre) und bleiben dann halbwegs stabil, zumindest in den letzten 10 Jahren war das so (davor halbierten sich alle 2 Jahre die Preise).
Als ich im Februar 2019 auf DDR4 umgestiegen bin, lagen die Rampreise jenseits von Gut und Böse. Das Rotz Aegis 3000 CL 16 Kit in der 16 GB Ausführung kostete 90€ und das war schon das günstigste, was es so auf dem Markt gab. Letztes Jahr kam dann irgendwann der Drop und das selbe Kit kostete nur noch 50 €. Schwankt also mitunter doch ganz gut.
Der auf dem ich zumeist von daheim aus arbeite: i7 920 (@Standard oder UV/UC zumeist, bei Bedarf @4Ghz (3.9 eig)), Radeon 7970/alias Radeon 280X
Finde ich gut, dass du so alte Hardware verwendest und dir nicht einfach was Neues kaufst, nur weils neu ist.
Im übrigen kann ich - wenn man regelmäßig Hardware kauft und Geld sparen will nur empfehlen nicht online zu kaufen. Wer einen "Händler des Vertrauens" hat, bekommt einen Stammkundenbonus der eigentlich immer unter den Geizhalspreisen liegen sollte. Und zwar deutlich (abgesehen davon, dass man Hardware ohne Wartezeit bekommt).
Das bezweifle ich. Einzelhändler bekommen bei Weitem nicht die Konditionen wie die Großen mit entsprechendem Umsatz. Wenn ein Einzelhändler also unter dem Geizhalspreis verkauft, dann ist das eine Werbeaktion an der er nichts verdient. Und um solch einen Status wie von dir beschrieben zu erreichen, trägt man vorher auch ein stattliches Sümmchen zum Händler. Von guter Hoffnung können nämlich auch die nicht leben.
Ich sehe das täglich und viel zu oft, dass Leute was kaufen, weil es besser/neuer ist, aber nicht weil sie es tatsächlich brauchen würden. 4 Kerne + HT, reicht für 99% der User, der Rest sind halt schon Spezialfälle.
Da stimme ich zu. Als Ahnungsloser fällt es aber auch echt nicht leicht abzuschätzen, was man braucht und was nicht. Mein I7 2600 stemmt in Battlefield 1 jedenfalls keine stabilen 60 fps mehr, weshalb ich ihn durch den 10400F ersetzen musste. Aber gut, die CPU ist auch 10 Jahre alt. Ansonsten macht die CPU noch einen ganz guten Eindruck. Die Spiele sind aber schon anspruchsvoll mittlerweile. Mit einem nativen 4 Kerner, wie sie von Intel bis zur 7000er Serie normal war, kommt man heut nicht mehr weit.
 
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Eben.. die richtige Relation und Rechnung:
DDR4: 92000 = 100% und
DDR5: 194000 = x %?
-> einfacher Dreisatz: (194000*100%)/92000 = 211%
-> 211%-100% = DDR5 ist 111% schneller als DDR4... also mehr als doppelt so schnell.

Ich habe auch den Schritt gemacht vom i7 4790k mit 64GB DDR3 auf nen i9-9900KS mit 96GB DDR4... dazwischen sind 5 Jahre vergangen. Also mal gucken, was es in 5 Jahren dann tolles so auf dem Markt gibt und ob es mich bei den generischen TripleA-Langweilern überhaupt noch interessiert. Bin ja jetzt schon lieber mit'm Hund oder aufm Motorrad unterwegs als wie früher bei jeder Gelegenheit zu daddeln, bis der Arzt kommt.
Krasse Hardware, die benutzt du aber sicher auch beruflich? Zum Gaming ist die Hardware ja maßlos überdimensioniert.
. Mein I7 2600 stemmt in Battlefield 1 jedenfalls keine stabilen 60 fps mehr, weshalb ich ihn durch den 10400F ersetzen musste. Aber gut, die CPU ist auch 10 Jahre alt. Ansonsten macht die CPU noch einen ganz guten Eindruck. Die Spiele sind aber schon anspruchsvoll mittlerweile. Mit einem nativen 4 Kerner, wie sie von Intel bis zur 7000er Serie normal war, kommt man heut nicht mehr weit.
Habe auch erst meinen 11 Jahre alten I7 870 gegen einen I5 10400f getauscht. Mit einer GTX 1070 bringt der in wqhd überall mehr als 60fps. 4 Kerner sollte man sich definitiv nicht mehr kaufen, da man 6 Kerner wie den 10400f schon so günstig bekommt.
 
Als ich im Februar 2019 auf DDR4 umgestiegen bin, lagen die Rampreise jenseits von Gut und Böse. Das Rotz Aegis 3000 CL 16 Kit in der 16 GB Ausführung kostete 90€ und das war schon das günstigste, was es so auf dem Markt gab. Letztes Jahr kam dann irgendwann der Drop und das selbe Kit kostete nur noch 50 €. Schwankt also mitunter doch ganz gut.
Mich nervt das enorm. Auch immer, wenn ich davon lese, dass RAM derzeit günstig sein soll und dann schaue ich bei den Preisen nach und denke mir "WTF das sind die selben PReise wie vor 5-10 Jahren".
Die Speicherriesen verdienen sich derweil dumm und dämlich. Wie soll das möglich gewesen sein, dass früher alle 2 Jahre der Preis pro GB sich halbiert hat und nun ist er trotz weiterhin verbesserter Fertigungsprozesse fast gleich geblieben.

Kurzum: die RAM PReise sind eigentlich seit 10 Jahren für mich zu hoch, aber stabil hoch. Inzwischen freu ich mich aber dennoch angesichts der heutigen Preise, dass ich vor 5 oder 10 Jahren fast dasselbe bezahlt habe und vor DDR5 Preisen mache ich jetzt auch keine große Angst, die werden letztlich auch dort landen, bzw. sogar günstiger werden, weil ich mit DDR5 wieder mal eine Kapazitätserhöhung erwarte (auch dank der neuen Konsolen).

Wer es nicht eilig hat, kann sich einen Preisalarm einrichten und bei gewissen Preisen benachrichtigt werden. Das zahlt sich beim RAM schon aus finde ich. Ich glaube Geizhals bietet sowas sogar an. Ich hab das damals in "menschlicher" Form 2010 so gemacht: darum gebeten, wenn die Preise die Hälfte des Vorjahres erreichen, mir nochmal 12 GB aufzuschreiben ;) So kam ich günstig zu guter Hardware.
Das Basis-Setup, das ich seit 2009 nutze war überhaupt sehr günstig: der i7 der bis heute für fast alles noch reicht, war damals ja auch günstig: 250€ hätte er normal gekostet und ich hab ihn um knappe 200€ bekommen, welche Intel Highend-CPU bekommt man heute um 200€... Glück gehabt würde ich sagen.
Finde ich gut, dass du so alte Hardware verwendest und dir nicht einfach was Neues kaufst, nur weils neu ist.
Solange es funktioniert mach' ich das so :) Außer es gibt wirklich ein Spiel das ich unbedingt in bester Qualität spielen will (etwa Cyberpunk 2077, Metro Exodus...), dann rüste ich auf. Aber ich habe noch soooo viele Spiele im Steam "Pile of Shame" - also welche die ich gekauft und nei gespielt habe - die ich vorher spielen kann, dass ich keinen Auflösungsdruck verspüre. Aja ich spiele in FHD, da braucht man auch lange keine neue GPU :)
Das bezweifle ich. Einzelhändler bekommen bei Weitem nicht die Konditionen wie die Großen mit entsprechendem Umsatz. Wenn ein Einzelhändler also unter dem Geizhalspreis verkauft, dann ist das eine Werbeaktion an der er nichts verdient. Und um solch einen Status wie von dir beschrieben zu erreichen, trägt man vorher auch ein stattliches Sümmchen zum Händler. Von guter Hoffnung können nämlich auch die nicht leben.
Jein.
Mein Einzelhändler macht mit mir pro Jahr ja doch mehrere hundert mehrere Tausend € Umsatz. Manchmal schanze ich ihm auch Kunden zu. Letztlich gehts um den Lagerplatz, der bei ihm teurer wäre. Aber wenn er etwas direkt für mich bestellt zahlt er für ein Produkt auch nicht mehr wie Amazon. Die Gewinnspanne ist immer noch groß. Und weil ich regelmäßig Umsatz mache, er also ein gesichertes Einkommen hat, geht er für mich eigentlich sehr oft deutlich unter den Geizhalspreis. Er kauft im Schnitt um 40% weniger ein als er verkauft, da kann er schon 20% nachlassen, ohne, dass es ihm weh tut.
Auch ist bei den aktuellen GPU Preisen ein Einzelhändler ein heißer Tipp, weil die oft nicht online inserieren (meiner nicht). Der hat GPUs im Laden stehen um nur etwas höhere Listenpreise. Werde mir eh bald eine GPU holen müssen, die 1060 meiner Frau, obwohl recht neu, nie übertaktet etc - dürfte am Krepieren sein.


Da stimme ich zu. Als Ahnungsloser fällt es aber auch echt nicht leicht abzuschätzen, was man braucht und was nicht. Mein I7 2600 stemmt in Battlefield 1 jedenfalls keine stabilen 60 fps mehr, weshalb ich ihn durch den 10400F ersetzen musste. Aber gut, die CPU ist auch 10 Jahre alt. Ansonsten macht die CPU noch einen ganz guten Eindruck. Die Spiele sind aber schon anspruchsvoll mittlerweile. Mit einem nativen 4 Kerner, wie sie von Intel bis zur 7000er Serie normal war, kommt man heut nicht mehr weit.
Mir fällt ein, ich habe vergessen zu erwähnen: ich spiele kaum mehr MP Spiele. Zu stressig und vor allem (habe Familie) zu zeitintensiv. Bei einem SP Spiel kann ich es im eigenen Tempo genießen. Habe gerade "Kingdom Come Deliverence" begonnen, nettes Spiel, aber man muss etwas Gemütlichkeit mitbringen.
Krasse Hardware, die benutzt du aber sicher auch beruflich? Zum Gaming ist die Hardware ja maßlos überdimensioniert.

Habe auch erst meinen 11 Jahre alten I7 870 gegen einen I5 10400f getauscht. Mit einer GTX 1070 bringt der in wqhd überall mehr als 60fps. 4 Kerner sollte man sich definitiv nicht mehr kaufen, da man 6 Kerner wie den 10400f schon so günstig bekommt.
Absolut, wär ich nicht so nostalgisch, hätte ich wohl auch schon Hardware angeschafft.
Aber seit der Ryzen 1 kam, hab ich mir gesagt: in ca 5 Jahren wird Intel antworten, mal sehen wer dann als Gewinner aus dem Duell hervorgeht, wenn ich vorher kaufen muss, dann wirds sowieso ein Ryzen, mal schauen wie sich die Zen Architektur entwickelt.
Und entwickelt hat die sich :)

Aber im Moment ist einfach keine gute Zeit Hardware zu kaufen. AMD bietet von der aktuellen Generation nix unter 320€ an - wie gesagt, da ist mal AMD der Preistreiber - und Intel lacht mich absolut nicht an. Architektur von 2015 (Skylake) - die hab ich schon seit 2015 zu Hause. Prozess von 2015 - den hab ich auch schon (im oben beschriebenen HTPC).

Und sowieso würde ich jetzt nicht gerne vor DDR5, USB4, PCIe4 usw in einem Paket kaufen wollen. Also wirds wohl Zen 4 bzw. was auch immer nach Alder Lake bringt (sofern es 16 echte Kerne sind).

Es macht mir auch irgendwie mehr "Spaß", einen großen Sprung hinzulegen, statt einem kleinen. Ist bei meinen Autos auch so. Die werden gepflegt, bis es nicht mehr wirklich Sinn macht, dann wird ein Nachfolger ausgewählt ;) (im Gegensatz zu Hardware aber nie ein völlig neues Auto, das ist Geldverschwendung in meinen Augen).

@"Krasse Hardware" des Kollegen: viel RAM kann man auf verschiedene Art und Weise ganz gut benutzen, auch wenn es für Spiele natürlich unnötig wäre. RAM-Disk etwa oder auch für VMs usw. Content Creation auch.
Ich glaube wir reden ein wenig aneinander vorbei.

Meine Intention ist es doch gar nicht zu sagen, dass DDR5 nicht irgendwann signifikant schneller sein wird, aber für mich ist aktuell doch ersteinmal interessant wie die neuen Plattformen im ersten Jahr performen werden. Da sehe ich derzeit, trotz der teilweise immensen Geschwindigkeiten noch keinen signifikanten Vorteil. Eben weil DDR4 bis zur Kotzgrenze optimiert wurde.

Das machen wir doch bei anderen Sachen auch so, oder fangen wir jetzt an Zen 3 mit der ersten Inkarnation von Skylake zu vergleichen? Nach deiner Argumentation können wir ja nicht eine neue Technik mit einer bis zur Kotzgrenze optimierten vergleichen? Bischen überspitzt, aber ich hoffe du verstehst was ich meine.

Auch bei DDR2, DDR3, DDR4 war ich kein Early Adopter, da die Leistung meist geringer war und der Preis sogar höher. Nach einem oder zwei Jahren sah das ganze dann anders aus. Dazu wird DDR5 aber eben deutlich an den CLs drehen müssen, mit 4800 und CL40 ist in meinen Augen ersteinmal nicht viel mehr Leistung denkbar, aber mir ist natürlich absolut bewusst, dass CL40 nicht das Ende, vermutlich nicht einmal der Anfang sein wird. Nur ist dieser Test dann für mich ersteinmal nicht brauchbar, da er kein Bild der tatsächlichen Leistung zeigt.

Bzgl. des Retailmarktes (das ist doch der Markt, an dem wir Endkunden uns PCs selber zusammenbauen?) werden die allerwenigsten JEDEC Timings nutzen, da dies eben spätestens seit XMP Profilen sinnlos geworden ist und die allermeisten Systeme, gerade im Hinblick auf die Timings sehr gut skalieren und diese meist problemlos anwenden können. Wenn dies bei dir nicht so ist, tut mir dies leid, ist aber gerade hier bei uns eher die Ausnahme, zumindest denke ich das.
Dann habe ich dich falsch verstanden bzw. deine Emotion falsch verstanden und wollte diese etwas einbremsen. Entschuldige bitte dafür!

DDR5 wird recht rasch flotter sein, als DDR4. Schneller als DDR4 gegenüber DDR3 oder DDR3 gegenüber DDR2 usw.

ABER es wird sich in Spielen zuerst kaum zeigen und Kaufen würde ich sowieso erst nach 1 Jahr verfügbarkeit, wenn die Boards ausgereifter sind, die CPUs mit höherer Unterstützung daherkommen - und jeder wichtige Hersteller eine Reihe von RAM Riegel auf dem Markt hat (Konkurrenz!).
Außerdem die Folgen von Corona endlich abgeschwächt sind. Vor Ende 2022 würde ich also mal nicht zuschlagen, eher sogar nach dem Weihnachtsgeschäft 2022 erst.

Warum auch immer: Auf DDR5 freu ich mich viel mehr als ich mich als DDR3 Besitzer auf DDR4 gefreut habe. Weiß aber gar nicht warum :D Vielleicht einfach, weil es mich nach all den Jahren doch mal wieder freut, das ganze "gesammelte" (sprich: das nicht ausgegebene, weil nicht nötig gewesen) Geld in ein ordentliches Setup zu ballern ;)

Und ja, entschuldige ich habe OEM bzw Retail durcheinandergeworfen :(

DDR5, PCI5.0 Die neuen Standards sind gesetzt. Wer jedoch eine halbwegs aktuelle cpu brauch vorerst nicht aufrüsten, da diese aktuell in fast allen Spielen jede GPU, auch eine RTX3080 zum Flaschenhals machen.

Das sowieso: seit Jahren stagniert im PC die benötigte CPU Leistung.
Das wird sich mit den neuen Konsolen ändern (ich hätte mir gewünscht diese hätten gleich 16 Kerne um mal mit Physik und KI einen großen Sprung nach vorne zu machen).
Bislang ist man deshalb auch super mit 4 Kernen + HT ausgekommen, deshalb läuft auch jedes Spiel bei einem Uralt i7. Das wird sich in 3 Jahren aber dann doch ändern, bei den Crossplatform-Spielen wird wohl immer mehr CPU Power vonnöten sein. Nicht wegen der Spielmechanik, die sich stark verbessert, sondern auch weil weniger optimiert wird.
Die alten Konsolen hatten einen sehr schwachen Chip auf Netbook Basis, der noch dazu nur knappe 2 Ghz getaktet war, also nur einen Bruchteil der Leistung moderner 8 Cores hatte.
Zen 2@ 8 Kerne ist schon was ganz anderes und wird von Spielen auch dementsprechend anders eingesetzt. Wer also jetzt kauft und langfristig plant sollte schon mindestens die Konsolenspezifikationen im Kopf beinhalten, am Besten die doppelte (das war bei der letzten Konsolengeneration meine Faustregel für die GPU). Auch würde ich bei GPUs immer kurz nach Einführung eines neuen Prozesses kaufen, da ist dann ja gerade ein Sprung passiert. Allerdings nicht so kurz, dass alles noch überteuert ist. Wobei: leider ist das heute alles schwieriger, mit den ganzen Mining- Deppen.
 
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Dann habe ich dich falsch verstanden bzw. deine Emotion falsch verstanden und wollte diese etwas einbremsen. Entschuldige bitte dafür!

DDR5 wird recht rasch flotter sein, als DDR4. Schneller als DDR4 gegenüber DDR3 oder DDR3 gegenüber DDR2 usw.

ABER es wird sich in Spielen zuerst kaum zeigen und Kaufen würde ich sowieso erst nach 1 Jahr verfügbarkeit, wenn die Boards ausgereifter sind, die CPUs mit höherer Unterstützung daherkommen - und jeder wichtige Hersteller eine Reihe von RAM Riegel auf dem Markt hat (Konkurrenz!).
Außerdem die Folgen von Corona endlich abgeschwächt sind. Vor Ende 2022 würde ich also mal nicht zuschlagen, eher sogar nach dem Weihnachtsgeschäft 2022 erst.

Warum auch immer: Auf DDR5 freu ich mich viel mehr als ich mich als DDR3 Besitzer auf DDR4 gefreut habe. Weiß aber gar nicht warum :D Vielleicht einfach, weil es mich nach all den Jahren doch mal wieder freut, das ganze "gesammelte" (sprich: das nicht ausgegebene, weil nicht nötig gewesen) Geld in ein ordentliches Setup zu ballern ;)

Und ja, entschuldige ich habe OEM bzw Retail durcheinandergeworfen :(
Keine Entschuldigung notwendig, man kann ja mal aneinander vorbeireden ;-)

Bzgl. DDR5 kann das so kommen, ich bin mir da gerade bei Ryzen allerdings gar nicht so sicher, hier wird ja spannend sein, wie man die IF antakten kann, wenn man nun 4800er RAM nutzt und die IF aber 2:1 laufen lassen muss, wird der gesamte Spaßfaktor wieder weg sein. So ist es ja aktuell schon, bei Ryzen muss man eigentlich den RAM mit Blick auf die IF kaufen, 4000er RAM stellt da derzeit das höchste Gefühlt dar und alles darüber wird erstmal wieder langsamer, da man eben die IF asynchron takten muss. Daher bin ich hier erstmal auf die Lösung seitens AMD gespannt.

Ansonsten sind ja bereits JEDEC Standards zertifiziert bis über 8000er Takt und das ist dann einfach so enorm, dass die Latenzen in den Hintergrund rücken. Das kann sicherlich auch alles ganz schnell gehen.
o: seit Jahren stagniert im PC die benötigte CPU Leistung.
Naja, auch da sollte man schon etwas realistischer den Markt betrachten, 8 Kerne sind mittlerweile quasi ein Standardupgrade. Bevor Ryzen 1 im Jahr 2017 auf den Markt kam reichten 4 Kerne für alles locker und flockig aus. Hatte selber Ewigkeiten einen 2500k im Rechner, so lange hatte ich in meinen Leben keine CPU. Mit Ryzen 1 fing dann alles an sich zu ändern, gerade das Tempo der Entwicklung legte enorm zu. So dann eigentlich mit Zen2 schon der 8 Kerner zum Standard wurde und auch Intel dies so sah. Die i7-7xxx Serie umfasste ausschließlich 4 Kerner, die 8er erhöhten dann auf 6 Kerne und die 9er auf 8 Kerne. Da hat man im i7 Bereich (also dem Mainstream Gaming Bereich) die Anzahl der Kerne und damit auch die Leistung mehr als verdoppelt, das alles in 2 Jahren!

Da hat sich also schon einiges getan und wird sich auch immer wieder tun. Mich beschäftigt eher der GPU Markt, wo wir jetzt seit einiger Zeit keine wirkliche Steigerung abseits der Leistungsaufnahme haben. RTX3xxx und auch RX6XXX sind nun wirklich keine tolle Weiterentwicklung, ausgehend von RTX2xxx (AMD hatte nichts zum Vergleichen; der Schritt zu Bignavi ist für AMD riesig, vom Markt ausgesehen, aber auch nicht wahnsinnig). Die reine Shaderperformance steigt hier oft nur noch in Folge von mehr Leistungsaufnahme, RT und DLSS sollen es dann richten? Im Vergleich zur CPU hat die GPU hier wirklich eher stagniert, da haben wir seit 2017 mal grob eine Verdreifachung der Leistung bekommen, wenn wir mal Gamestar nutzen haben wir bei der 1080Ti 3,4W pro FPS, bei der 3080 3,1W pro FPS, also irgendwo eine 10-12% Verbeserung der Effizienz, das ist doch wirklich arg wenig.
 
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Als ich im Februar 2019 auf DDR4 umgestiegen bin, lagen die Rampreise jenseits von Gut und Böse. Das Rotz Aegis 3000 CL 16 Kit in der 16 GB Ausführung kostete 90€ und das war schon das günstigste, was es so auf dem Markt gab. Letztes Jahr kam dann irgendwann der Drop und das selbe Kit kostete nur noch 50 €. Schwankt also mitunter doch ganz gut.

Finde ich gut, dass du so alte Hardware verwendest und dir nicht einfach was Neues kaufst, nur weils neu ist.

Das bezweifle ich. Einzelhändler bekommen bei Weitem nicht die Konditionen wie die Großen mit entsprechendem Umsatz. Wenn ein Einzelhändler also unter dem Geizhalspreis verkauft, dann ist das eine Werbeaktion an der er nichts verdient. Und um solch einen Status wie von dir beschrieben zu erreichen, trägt man vorher auch ein stattliches Sümmchen zum Händler. Von guter Hoffnung können nämlich auch die nicht leben.

Da stimme ich zu. Als Ahnungsloser fällt es aber auch echt nicht leicht abzuschätzen, was man braucht und was nicht. Mein I7 2600 stemmt in Battlefield 1 jedenfalls keine stabilen 60 fps mehr, weshalb ich ihn durch den 10400F ersetzen musste. Aber gut, die CPU ist auch 10 Jahre alt. Ansonsten macht die CPU noch einen ganz guten Eindruck. Die Spiele sind aber schon anspruchsvoll mittlerweile. Mit einem nativen 4 Kerner, wie sie von Intel bis zur 7000er Serie normal war, kommt man heut nicht mehr weit.
Kenne ich. Vor zwei Jahren mir ein Kit mit 2x8 GB von Teamgroup (Vulcan DDR4) geholt. Für Schlappe 150 Euro. Ein paar Monate später nochmal das gleiche Kit für 180 Euro damit ich 32 GB habe. Weitere sechs Monate später gabs das Kit für 70 Euro. Aber da ich von DDR3 auf DDR4 gewechselt bin musste ich ja irgendwas kaufen. Das Aegis Kit lag zu dem Zeitpunkt bei 120 Euro. Das war mit Abstand der teuerste Ram kauf den ich je getätigt habe.
 
Keine Entschuldigung notwendig, man kann ja mal aneinander vorbeireden ;-)
Schön, dass wir das klären konnten. Ja schriftliche Konversation kann man sich zwar lange überlegen, wie es beim anderen ankommt ist dann wieder was anderes - und ich scheine mich immer mal wieder ungeschickt auszudrücken. Mea Culpa. Danke, dass wir da nochmal gegenseitig nachgefragt haben, statt einen Flamewar draus zu machen ;)
Bzgl. DDR5 kann das so kommen, ich bin mir da gerade bei Ryzen allerdings gar nicht so sicher, hier wird ja spannend sein, wie man die IF antakten kann, wenn man nun 4800er RAM nutzt und die IF aber 2:1 laufen lassen muss, wird der gesamte Spaßfaktor wieder weg sein. So ist es ja aktuell schon, bei Ryzen muss man eigentlich den RAM mit Blick auf die IF kaufen, 4000er RAM stellt da derzeit das höchste Gefühlt dar und alles darüber wird erstmal wieder langsamer, da man eben die IF asynchron takten muss. Daher bin ich hier erstmal auf die Lösung seitens AMD gespannt.

Ansonsten sind ja bereits JEDEC Standards zertifiziert bis über 8000er Takt und das ist dann einfach so enorm, dass die Latenzen in den Hintergrund rücken. Das kann sicherlich auch alles ganz schnell gehen.
Bei DDR5 habe ich die Hoffnung, dass hohe Taktraten/schnelle Module recht flott mal kommen (wieder spreche ich hier von ca 1 Jahr nach Einführung). Wichtig ist aber - wie du sagst: schaffen die PRozessoren das überhaupt ordentlich. Und das meine ich halt, wenn ich manchmal davon spreche, dass ein Produkt am Markt ein bisschen "reifen" soll. Grade wenn man ein stabiles Setup sucht.


Naja, auch da sollte man schon etwas realistischer den Markt betrachten, 8 Kerne sind mittlerweile quasi ein Standardupgrade. Bevor Ryzen 1 im Jahr 2017 auf den Markt kam reichten 4 Kerne für alles locker und flockig aus. Hatte selber Ewigkeiten einen 2500k im Rechner, so lange hatte ich in meinen Leben keine CPU. Mit Ryzen 1 fing dann alles an sich zu ändern, gerade das Tempo der Entwicklung legte enorm zu. So dann eigentlich mit Zen2 schon der 8 Kerner zum Standard wurde und auch Intel dies so sah. Die i7-7xxx Serie umfasste ausschließlich 4 Kerner, die 8er erhöhten dann auf 6 Kerne und die 9er auf 8 Kerne. Da hat man im i7 Bereich (also dem Mainstream Gaming Bereich) die Anzahl der Kerne und damit auch die Leistung mehr als verdoppelt, das alles in 2 Jahren!
Es stimmt schon: der Ryzen hat den PC Markt ordentlich Leben eingehaucht. Nach 8 Jahren 4 Kerne + HT endlich 8 Kerne. Aber die Spieleentwicklung ist ja auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner angepasst - das sind die Konsolen. Deshalb sind Multiplattformspiele die mit mehr als 8 Threads was anfangen die Seltenheit (und dafür hat ein 4-Kerner mit HT eben "gereicht"). Das heißt: für diejenigen die mehr wollten gab es vor Ryzen nur die Intel-Highendplattform, aber das ganze ist durch Ryzen in den Mainstream gerückt.
Und mit Zen 2 bzw 3 ist es sowieso erst recht klar, dass AMD Intel am falschen Fuß erwischt hat. Glück im Unglück. Wär Intel nicht bei der eigenen Prozessplanung so hinterher (immerhin 4-5 Jahre im Desktop), würde es für AMD eh nicht so gut aussehen. Man hat genau im richtigen Moment das richtige Produkt gebracht.
Da hat sich also schon einiges getan und wird sich auch immer wieder tun. Mich beschäftigt eher der GPU Markt, wo wir jetzt seit einiger Zeit keine wirkliche Steigerung abseits der Leistungsaufnahme haben. RTX3xxx und auch RX6XXX sind nun wirklich keine tolle Weiterentwicklung, ausgehend von RTX2xxx (AMD hatte nichts zum Vergleichen; der Schritt zu Bignavi ist für AMD riesig, vom Markt ausgesehen, aber auch nicht wahnsinnig). Die reine Shaderperformance steigt hier oft nur noch in Folge von mehr Leistungsaufnahme, RT und DLSS sollen es dann richten? Im Vergleich zur CPU hat die GPU hier wirklich eher stagniert, da haben wir seit 2017 mal grob eine Verdreifachung der Leistung bekommen, wenn wir mal Gamestar nutzen haben wir bei der 1080Ti 3,4W pro FPS, bei der 3080 3,1W pro FPS, also irgendwo eine 10-12% Verbeserung der Effizienz, das ist doch wirklich arg wenig.
Der GPU Markt ist wirklich etwas frustrierend, auch für mich. Ich habe ja in den 90ern meinen ersten 3D Beschleuniger gekauft (Voodoo 1). Seither alle 2 Jahre doppelte Leistung. Seit wir bei 28nm angekommen sind nichts mehr davon. Sowohl die TDP Grenzen sind erreicht, als auch die Leistungsexplosionen bleiben aus
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Ansonsten sind ja bereits JEDEC Standards zertifiziert bis über 8000er Takt und das ist dann einfach so enorm, dass die Latenzen in den Hintergrund rücken. Das kann sicherlich auch alles ganz schnell gehen. [...]
Als ergänzende Korrektur: Die JEDEC hat bisher nur DDR5 bis 6400 MT/s spezifiziert. Die Hersteller gehen da aber anscheinend jetzt schon gleich zum Start weg deutlich drüber hinaus, denn bspw. Adata hat bereits angekündigt dieses Jahr noch DDR5-8400er-Module in Verbindung mit Alder Lake in den Markt zu bringen. (Zum Vergleich: DDR4-3200 erreicht 25,6 GB/s, DDR5-8400 erreicht 67,2 GB/s [achtung, nicht GiB/s])
 
Da kann man eigentlich die nächsten 2 Jahre ganz entspannt abwarten und beim weiterentwickeln zusehen.
Beim 770 Board und Ryzen7950XT kann man dann auch gute Speicher tauschen und das drölfundneunzigste agesa installieren. Wenn das überhaupt 15 fps in Spielen bringt istdas schon viel.
Bis dahin tut es ne günstige 6900XT Nitro von Sapphire als upgrade.
 
Als ergänzende Korrektur: Die JEDEC hat bisher nur DDR5 bis 6400 MT/s spezifiziert. Die Hersteller gehen da aber anscheinend jetzt schon gleich zum Start weg deutlich drüber hinaus, denn bspw. Adata hat bereits angekündigt dieses Jahr noch DDR5-8400er-Module in Verbindung mit Alder Lake in den Markt zu bringen. (Zum Vergleich: DDR4-3200 erreicht 25,6 GB/s, DDR5-8400 erreicht 67,2 GB/s [achtung, nicht GiB/s])
Ach sorry, ich bin nach dem folgenden CB Artikel gegangen, wo schon 8800er im Bild drin steht, dachte dies wäre schon Teil der JEDEC Specs, aber wie so oft im Leben, wer lesen kann ist klar im Vorteil.

 
Kein Grund für eine Entschuldigung; wollte dir hier nichts unterstellen, sondern nur korrigieren.
Die JEDEC hat im Juli '20 spezifiziert bis zu 128 GiB für UDIMMs, max. 64 Gbit-Dies, 6,4 Gbps, zwei Kanäle und damit 2x 32 Bit (ohne ECC; mit ECC 2x 40 Bit; zudem nicht zu verwechseln mit dem optionalen On-Chip-ECC).
Eine der größten Änderungen ist die Kanalerweiterung vergleichbar zu bspw. LPDDR4, denn entgegen den bisherigen DIMMs, die mit einem 64-Bit-Datenkanal arbeiteten (72 Bit mit ECC) hat man diesen hier auf zwei getrennte 32 Bit-Kanäle aufgeteilt, was eine effizientere Ansteuerung ermöglicht. Parallel dazu hat man die Burst-Länge auf 16 Bytes verdoppelt, sodass jeder einzelne Kanal dennoch 64 Byte pro Operation übermitteln kann.
Alleine das erklärt schon, warum komplett neue Speichercontroller und eine geänderte Signalbelegung zum Einsatz kommen, aber auch die DIMM-Slots sind anders aufgebaut, wenn sie auch weiterhin 288 Pins verwenden, d. h. ein DDR4-DIMM-Modul paßt bereits physisch nicht in einen DDR5-Slot und umgekehrt. Mehr dazu u. a. hier:

 
Zuletzt bearbeitet:
So sehr ich mich auf den Fortschritt freue, bin ich die nächsten 3-5 Jahre wahrscheinlich gut versorgt. Bei Gelegenheit nochmal das gleiche cl14 kit für nen besseren Preis rein packen und gut ist. Das erste Jahr wär "guter" ddr5 eh nicht wirklich bezahlbar, wenns wie bei den vorherigen Plattform Wechsel läuft. Auf solche Latenzen und Verzögerungen hab ich nur bedingt Bock ?
 
Versteh' mich nicht falsch, aber jemand der gar nichtmal richtig begründen kann, warum er schnellere Komponenten braucht, da nehme ich einfach pauschal (mag nicht ganz passend sein) an, dass er/sie nicht wirklich weiß, welchen Workload er hat und was er wirklich braucht.
Ich weiss, welchen Workload ist habe und wo mich das Ram derzeit ausbremst. Letzteres war mit vor gut 2 Jahrne beim Kauf meines i9-9900K noch nicht klar. Natürlich ist das alles nur Hobby, aber ob ich alle 6-8 Jahre 2k oder 5k für meinen PC ausgebe ist mir mittlerweile egal wenn ich weiss, das es mir etwas bringt. Im Zweifel wird der teurere PC auch länger mit Freude genutzt, was dann auf meine Lebenszeit gesehen sogar Geld spart. Basteln an der PC-Hardware gehört schon lange nicht mehr zu meinem Hobby sondern ist ein notwendiges Übel.

Zeit ist beim Hobby zwar nur selten Geld, Warten kostet aber immer Nerven, und die sind mir wichtiger wie ein paar hundert Euro pro Nutzungsjahr des PCs.

Ich sehe das täglich und viel zu oft, dass Leute was kaufen, weil es besser/neuer ist, aber nicht weil sie es tatsächlich brauchen würden. 4 Kerne + HT, reicht für 99% der User, der Rest sind halt schon Spezialfälle.
Ja und? Ich habe den i7-2600K mit 32 GB vor 2 Jahren hauptsächlich deshalb durch den i9-9900K ersetzt, weil der i7 nach dem Kauf meiner letzten Kamera (bei der nur das Gehäuse schon mehr gekostet hat wie heutzutage ein 3960X, trotzdem war es fast schon ein Schnäppchen im Vergleich zum Vorgänger) endgültig zu lahm war.

Dass dann die 64 GB Ram im i9 mit einigen parallel laufenden VMs (und einige andere speicherintensive Aktionen) nicht die erhoffte Leistung gebracht haben, hatte ich nicht erwartet.

Mich stört dabei auch nicht, dass ich die Leistung seit ca. einem Jahr nur noch selten nutze stört mich genauso wenig wie mein Auto, das genauso lange nahezu ungenutzt in der Tiefgarage steht und mich viel mehr kostet wie der nächste PC.

bzw. hätte es für deren Anwendungsfälle auch eine wesentlich schwächere Hardware getan.
Klar kann ich beliebig lange warten bis der PC endlich das getan hat, was ich von ihm fordere und dabei auch noch auf den Kaufkraftverlust meiner Ersparnisse zusehen. Das alles nur, damit die lachenden Erben sich später darüber freuen? So habe ich viel zu lange gedacht.

Was in ca. 4-5 Jahren als CPUs und RAM lieferbar sein wird, muss sich zeigen.
 
Soll ich dir jetzt hier aufzählen, was ich alles mit meinem PC mache oder was? wieso reicht es nicht, dass ich sage, dass ich aufrüsten möchte nach fast 8 Jahren ? Warum muss ich das dir gegenüber rechtfertigen ? verstehe ich nicht.
Musst du nicht. Wenn du es nicht mit dem Workload begründen kannst, kannst du es natürlich immer noch mit deinem inneren Wunsch begründen. Aber wenn es kein unbedingt notwendiger Workload ist, würde ich halt auf Mitte/Ende 2022 (AM5, USB4, PCIe5, DDR5...) warten, das ist alles. Du kannst natürlich heuer noch kaufen. Zu überteuerten Preisen und mit Standards die mehrere Jahre alt sind und ausgerechnet nächstes Jahr abgelöst werden. Deine Entscheidung. Klug ist es nur, wenn du einen dementsprechenden Workload hast, aber dem scheint ja nicht zu sein.
 
Musst du nicht. Wenn du es nicht mit dem Workload begründen kannst, kannst du es natürlich immer noch mit deinem inneren Wunsch begründen. Aber wenn es kein unbedingt notwendiger Workload ist, würde ich halt auf Mitte/Ende 2022 (AM5, USB4, PCIe5, DDR5...) warten, das ist alles. Du kannst natürlich heuer noch kaufen. Zu überteuerten Preisen und mit Standards die mehrere Jahre alt sind und ausgerechnet nächstes Jahr abgelöst werden. Deine Entscheidung. Klug ist es nur, wenn du einen dementsprechenden Workload hast, aber dem scheint ja nicht zu sein.
Wie ich bereits geschrieben habe MÖCHTE ich ja warten, genau aus den dir genannten Gründen. Ich möchte unter anderem nicht wieder eine ganzen RAM Generation hinterherhängen. Bin aber nicht sicher, ob ich das schaffe, so lange zu warten, weil mein PC einfach sehr langsam ist. Der Wunsch danach aufzurüsten kommt ja nicht ausm Nichts^^ wenn ich sage, dass ich aufrüsten möchte, dann hat das natürlich seine Gründe. Vor allem lange Ladezeiten regen mich auf, aber auch wenn ich große Datenmengen mit 7Zip verpacke oder entpacke und auf mein NAS als Sicherung speichere. Wenn ich dann noch lese dass sich Ladezeiten in meinen lieblingsspielen mal eben halbieren durch eine neue CPU, ist das natürlich auch nochmal ein Anreiz, auch wenn es keinen großen Unterschied macht ob ich 30 oder 15 Sekunden warten muss wenn ich einen Spielstand lade.
Keine Ahnung was du genau mit Workload meinst. Klar kann ich mit meinem PC noch alles machen, die Frage ist wie lange der PC braucht, um die Sachen zu erledigen. Wie viel Zeit muss man durch das Upgrade einsparen, um das Aufrüsten in deinen Augen zu rechtfertigen?
Ich erinnere mich damals vor 20 Jahren, als ich noch Maps für Counterstrike gebaut habe. da hat das kompilieren einer Map mit dem alten PC (800Mhz, 128MB RAM) ca 3 Stunden gedauert und mit dem Neuen (1,8Ghz, 256MB RAM) dann nur noch 20min. Klar solche Unterschiede habe ich heute nicht mehr.

Mein innerer Wunsch ist aber zu warten, um dann den neusten Shit in meinem PC zu haben nächstes Jahr^^ Einfach nur weil ich wie bereits gesagt, nicht wieder eine Generation hinterher hängen möchte beim RAM. Auch wenn man wahrscheinlich keinen großen Unterschied merkt und es eher ein irrationaler Wunsch ist.

im Moment brauch ich mir aber eh keine Gedanken darüber machen, da die finanziellen Mittel gar nicht vorhanden sind, um aufzurüsten. Vorher müssen wichtigere Sachen bezahlt werden....Auto muss auch wieder in die Werkstatt :/
 
Wie ich bereits geschrieben habe MÖCHTE ich ja warten, genau aus den dir genannten Gründen. Ich möchte unter anderem nicht wieder eine ganzen RAM Generation hinterherhängen. Bin aber nicht sicher, ob ich das schaffe, so lange zu warten, weil mein PC einfach sehr langsam ist. Der Wunsch danach aufzurüsten kommt ja nicht ausm Nichts^^
Ich wollte dich eigentlich nur unterstützen, dass du länger durchhältst ;)

wenn ich sage, dass ich aufrüsten möchte, dann hat das natürlich seine Gründe. Vor allem lange Ladezeiten regen mich auf, aber auch wenn ich große Datenmengen mit 7Zip verpacke oder entpacke und auf mein NAS als Sicherung speichere. Wenn ich dann noch lese dass sich Ladezeiten in meinen lieblingsspielen mal eben halbieren durch eine neue CPU, ist das natürlich auch nochmal ein Anreiz, auch wenn es keinen großen Unterschied macht ob ich 30 oder 15 Sekunden warten muss wenn ich einen Spielstand lade.
Mich würde interessieren wo du das gelesen hast, dass die CPU die Ladezeiten verkürzt.
Letztlich hilft eine SSD mehr, und der Unterschied zwischen m.2 oder SATA3 SSD ist in der Praxis meist sehr gering. Eine gute SATA SSD (etwa die 870 Evo) gibt es schon recht günstig und zahlt sich immer aus, diese nachzurüsten. Ich kaufe immer im Sale (habe meine 1 TB um ca 70 gekauft im Amazon Sale
Keine Ahnung was du genau mit Workload meinst. Klar kann ich mit meinem PC noch alles machen, die Frage ist wie lange der PC braucht, um die Sachen zu erledigen. Wie viel Zeit muss man durch das Upgrade einsparen, um das Aufrüsten in deinen Augen zu rechtfertigen?
Das hängt sehr auch von deinem persönlichen Empfinden und prioritäten ab, sowie deiner finanziellen Situation. Ein paar Sekunden dort oder da mal würden mich weniger Stören. Wenn es aber Minuten werden oder insgesamt Stunden (etwa beim Videoschneiden), dann ist das verschwendete Lebenszeit - wenn man sich in der Zeit keine andere Tätigkeit findet. Besonders wenn es finanziell zwickt, würde ich mich temporär - solange alles läuft was du brauchst - mit einem geringfügig langsameren Tempo abfinden.
Ich erinnere mich damals vor 20 Jahren, als ich noch Maps für Counterstrike gebaut habe. da hat das kompilieren einer Map mit dem alten PC (800Mhz, 128MB RAM) ca 3 Stunden gedauert und mit dem Neuen (1,8Ghz, 256MB RAM) dann nur noch 20min. Klar solche Unterschiede habe ich heute nicht mehr.
Ja deshalb frage ich ja nach dem Workload, solche Unterschiede sind bei manchen Tätigkeiten durchaus noch drin.
Mein innerer Wunsch ist aber zu warten, um dann den neusten Shit in meinem PC zu haben nächstes Jahr^^ Einfach nur weil ich wie bereits gesagt, nicht wieder eine Generation hinterher hängen möchte beim RAM. Auch wenn man wahrscheinlich keinen großen Unterschied merkt und es eher ein irrationaler Wunsch ist.
Und weil: normalerweise bekommt man im Jahr darauf für das selbe Geld ja natürlich 1 Jahr bessere Hardware.
Und nächstes Jahr könnte es eben viel massiver ausfallen, weil aktuell alles SO teuer ist, dass man derzeit eh keinen guten PC bekommen würde (zumindest GPU) für sinnvolles Geld. Spät nächstes Jahr ändert sich das hoffentlich.
 
Mich würde interessieren wo du das gelesen hast, dass die CPU die Ladezeiten verkürzt.
Letztlich hilft eine SSD mehr, und der Unterschied zwischen m.2 oder SATA3 SSD ist in der Praxis meist sehr gering. Eine gute SATA SSD (etwa die 870 Evo) gibt es schon recht günstig und zahlt sich immer aus, diese nachzurüsten. Ich kaufe immer im Sale (habe meine 1 TB um ca 70 gekauft im Amazon Sale
Ich hatte auf 2 unterschiedlichen Seiten davon gelesen. zb gibt es einen Test "Ryzen 5 3600 vs. Intel Xeon E3-1230 v3" (letztere ähnelt ja meinem 4770k) dort wurde bei Hitman 2 45% schnellere Ladezeiten und bei Anno 1800 28% schnellere Ladezeiten gemessen, und das bei einem Upgrade auf einen Ryzen 5 3600 was jetzt ja schon nicht mehr Stand der Dinge ist. Da würde ich dann schon noch ein paar kleine Prozent Vorsprung bei einer aktuellen CPU sehen. Voraussetzung ist natürlich eine SSD, habe ich natürlich schon lange in meinem PC, erst vor ein paar Monaten nochmal um 2TB erweitert, krass wie die Preise da gesunken sind^^ Für meine erste 128GB SSD hab ich noch mehr bezahlt als für die 2 TB :D Die zweite seite finde ich grad nicht mehr, da wurden auch einige alte CPUs mit neuer Grafikkarte getestet und verglichen.

Wenn man nur auf die FPS beim zocken schaut, lohnt sich eine neue CPU kaum, selbst wenn ich mir jetzt eine 3080 kaufen würde, würde mein 4770k noch reichen gerade wenn ich in 5160x1440 zocken würde, was ja schon fast an 4k rankommt. Da bremst die cpu nur minimal aus. Mir gehts eher um Ladezeiten und CPU lastige Aufgaben, oder die Reaktionszeiten in Programmen bzw das allgemeine Arbeitsgefühl.

Trotzdem widerstrebt es mir irgendwie auch etwas eine 3080 oder sogar 3080ti (wenn die jetzt wirklich bald kommen sollte und man sich irgendwie eine ergattern könnte) in einen 8 Jahre alten PC einzubauen^^ Also wenn dann sollte ich wirklich das gesamte System aufrüsten.

mal abwarten
 
Ich hatte auf 2 unterschiedlichen Seiten davon gelesen. zb gibt es einen Test "Ryzen 5 3600 vs. Intel Xeon E3-1230 v3" (letztere ähnelt ja meinem 4770k) dort wurde bei Hitman 2 45% schnellere Ladezeiten und bei Anno 1800 28% schnellere Ladezeiten gemessen, und das bei einem Upgrade auf einen Ryzen 5 3600 was jetzt ja schon nicht mehr Stand der Dinge ist. Da würde ich dann schon noch ein paar kleine Prozent Vorsprung bei einer aktuellen CPU sehen. Voraussetzung ist natürlich eine SSD, habe ich natürlich schon lange in meinem PC, erst vor ein paar Monaten nochmal um 2TB erweitert, krass wie die Preise da gesunken sind^^ Für meine erste 128GB SSD hab ich noch mehr bezahlt als für die 2 TB :D Die zweite seite finde ich grad nicht mehr, da wurden auch einige alte CPUs mit neuer Grafikkarte getestet und verglichen.

Wenn man nur auf die FPS beim zocken schaut, lohnt sich eine neue CPU kaum, selbst wenn ich mir jetzt eine 3080 kaufen würde, würde mein 4770k noch reichen gerade wenn ich in 5160x1440 zocken würde, was ja schon fast an 4k rankommt. Da bremst die cpu nur minimal aus. Mir gehts eher um Ladezeiten und CPU lastige Aufgaben, oder die Reaktionszeiten in Programmen bzw das allgemeine Arbeitsgefühl.

Trotzdem widerstrebt es mir irgendwie auch etwas eine 3080 oder sogar 3080ti (wenn die jetzt wirklich bald kommen sollte und man sich irgendwie eine ergattern könnte) in einen 8 Jahre alten PC einzubauen^^ Also wenn dann sollte ich wirklich das gesamte System aufrüsten.

mal abwarten
Schon klar, duerst muss mal der Untebau flott sein natürlich
Gerade mit schnelleren GPUs bringt eine schnellere CPU dann auch wieder höhere FPS weil man den Flaschenhals entfernt
Was die GPU Preise betrifft sind die immer noch am Steigen, schau dir das mal an:
 
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