Das sehe ich in jedem Punkt genauso. Alle die bisher bei Intels Produktpolitik durchgeblickt haben werden das auch weiterhin tun. Für den unversierten Kunden ist es aber eine sehr große Hilfe, seine CPU anhand von Leistungsfeatures und nicht anhand von Normen und Architekturen auszusuchen.
Anhand von Leistung oder Features? Und wie findet er die heraus? Wie sortiert man neue CPUs in das System ein? Und die restliche Intel-Produktpalette?
Jemand, der null Ahnung hat, dürfte mit dem Sterne-System ausreichend bedient sein und die neue Namensgebung sorgt nicht annähernd für eine Besserung - sondern höchstens für Verzweiflung, wenn der Laie dann später doch mal aufrüsten möchte.
also das mit den Sockeln ist echt der Wahnsinn - 2 verschiedene sinds schon und ein dritter kommt vll noch für den i3 mit integrierter Grafik
LGA1156 ist für Clarkdale mit integrierter GPU bestätigt, siehe auch Link in meinem letzten Post.
- damit vermeidet intel das man die teuren CPUs (i7 1366) auch auf günstigeren Mobos verbauen kann und der teure X58 auch schön gekauft wird(werden Muss) - Gewinnmaxmierung ftw -
Again s.o.: Ein Bloomfield ist überhaupt nicht in der Lage, mit einem P55 zu kommunizieren und umgekehrt kann ein Lynnfield nichts mit einem X58 anfangen - egal welche mechanische Verbindung man dazwischensetzt.
Wo ist der Schwierigkeit zwischen Low-Mid-High (i3-i5-i7)?
Das noch extra-Low, Lowest und sub-Lowest dazu kommen, die aber nicht zum System gehören, dass die Einteilung mitnichten der reinen Rechenleistung entsprichen dürfte (der lahmste bislang angekündigte Lynnfield -also DER i5 Kandidat- liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem i7 920) und spätestens mit der nächsten Generation die ganz große Katastrophe losbricht.
Auch normale MM Kunden wünschen sich ein Enthusiast System und kaufen sich das Acer Predator & Co. Da ist viel einfacher zu wissen, dass ein i7 schneller als alles andere sein soll, egal welche Features da sind.
Dafür gibts n Sternchensystem und Bezeichnungen wie "Extreme Edition".
Im übrigen wird auch ein "i7" System mit einer Gf8600 keine Performance-Rekorde aufstellen. Also entweder hat der Kunde eine ganz grobe Vorstellung von den Komponenten - oder er ist sowieso auf Verkäufer/Herstellererklärungen angewiesen.
Das Problem ist, dass für Technikfreaks so wie wir i3-i5-i7 nicht Gut genug ist, weil wir Taktraten, Threads, l2-l3 Cache, Kerne, SMT, TDP usw. wissen wollen, und da haben wir der Leistungsindex der Printed Ausgabe (super Idee

) das alles wieder vereinfacht.
Also mir persönlich reicht eine klare Struktur vollkommen aus.
Z.B. "Pentium D 930" - da weiß ich, es ist n Oberklasse-Intel-Prozessor mit zwei Kernen (aber ohne aktiviertes HT), So775 aus der 9er Baureihe (Presler, 65nm, 2x2MiB 2nd lvl Cache, TDP vermutlich in den 90ern) mit 3 GHz in der ursprünglichen Ausführung, ohne irgendwelchen nachträglich eingeführten Features. Das ganze ist von vorn nach hinten systematisch aufgebaut - ohne Hintergrundwissen zwar auch nur ein Name, aber das ist bei "Core i7" auch nicht anders: Das sagt einem ohne Hintergrundwissen "Intel CPU, irgendwann mal im obersten Sechstel der wie-auch-immer-gestaffelten Produktpalette angeordnet. Demnach bei Markteinführung so irgendwas zwischen 300 und 1000€ wert" - oder anders: Es sagt so ziemlich gar nichts. Der Witz: Den Leuten mit Hintergrundwissen sagt es kein bißchen mehr.