Nein, einen direkten Vergleich habe ich natürlich nicht gemacht. Dafür hol ich mir keinen Apfel und das hieße ja auch äpfel mit birnen zu vergleichen.
Eben, das eine ist die wahrscheinlich audiophilste, mobile Lösung der Welt, das andere ein riesiger Truss für den doppelten Preis und 3m Bewegungsradius.
Trotz aller Begisterung deinerseits handelt es sich einmal um ein Handy, dass (datenreduzierte) Musik über im besten Fall ordentliche KH und einen simplen (1 Chip?) Verstärker abspielt und davor mit vlt. dem selben Käfer wandelt und im anderen Fall um die vlt besten KH der Welt mit einem darauf abgestimmten Verstärker.
Zum Thema Datenderuzierung: Hier im Thread ist ja schonmal ein Lesertest gepostet worden. Da konnten Tonmeister, Blinde mit absolutem Gehör, ein Chefentwickler von Sennheiser und andere größtenteils keinen Unterschied zwischen 128kbit/s MP3 und ner Cd hören. Wohlgemerkt mit ner 30.000€ Anlage und ner Orpheus/Verstärker Kombi von Sennheiser. Das war vor 10 Jahren! MP3 hat sich um einiges weitererntwickelt. Jetzt willst Du aber nen unterschied hören können? Glaub ich Dir wenn ich von Dir so nen ABX Protokoll wie von mir oben sehe.
Unabhängig davon kannst Du Dir auch auf nen iPhone FLAC, WAV oder ALAC packen. Zur gewissensberuhigung.
Das iPhone ist und bleibt die mobile Referenz in Sachen Player für In Ears. Die Leute ausm Hififorum die jetzt gerade den unbestritten besten MP3 Player (iBasso DX100
iBasso ) gegen das iPhone getestet haben sind ALLE zu 2 Schlüssen gekommen:
1. Das iPhone rauscht weniger. Es ist absolut Dead Silent. Es hat schlicht kein Grundrauschen. Im Gegensatz zum iBasso, der ist sehr gut, aber nicht so gut wie der Apfel.
2. Das iPhone spielt schlicht noch eine Ecke besser, der Bass ist ne Spur Punchiger als beim Highendplayer für 800€.
Ein Smartphone ist ne toll Sache, aber alles was es an Multimedia anbietet ist zwangsläufig kompromisbehaftet und von Spzialisten besser zu machen. Es geht auch nicht anders. Wer jetzt meint ein (überteuertes) Handy könne Musik vergleichbar mit ner (ebenfalls etwas überteuerten) dafür entwckelten Anlage abspielen, der sollte mal die Applebrille abnehmen!
Wenn man im mobilen Bereich bleibt ist es schlicht die Referenz, sorry. Das wird nicht nur durch subjektive Eindrücke sondern auch durch Messwerte belegt. Da hat sich bis jetzt noch jeder Audiospezialist die Zähne dran ausgebissen (iBasso, Hifiman, Cowon)
Das Problem beim hören mit dem Apfel sind ja nicht deine Kopfhörer, da kannst du die tollsten Inears der Welt anschließen. Das Problem liegt im Apfel selber. Der Wandler, die Ausgangsstufe usw. das ist der Knackpunkt. Aufwand alleine macht sicher keinen besseren Klang, wenn man nicht weiß wie man den Aufwand am besten nutzt. Daraus zu schließen ohne Aufwand klingts deshalb genauso gut ist ein wenig weit hergeholt.
Siehe oben, der größere Aufwand z.B. beim iBasso scheints ja offensichtlich nicht zu bringen.
Um zurück zu kommen. Ich unterstelle mal, das sowohl die Apfelleute als auch STAX wissen wie es geht und versuchen das Optimum herauszuholen und da gewinnt normal der, der die besseren Voraussetzungen hat und weniger Kompromisse eingehen muss. Ganz einfach.
Das ist völlig richtig. Aber es gibt ja auch keinen gemeinsamen, vergleichbaren Einsatzzweck der beiden. Natürlich wird eine offener Elektrostat immer mit größerer Bühne spielen. Ein Highend In Ear wird im Gegenzug immer weiter im Bass runtergehen können. Noch ein Vorteil der In Ear Technik:
JH Audio bietet einen In Ear an den man sich per DSP vor dem Kauf KOMPLETT nach seinen eigenen Wünschen abstimmen kann! Kennste sowas von Stax?