30% aller Server "liegen im Koma"

Ich kann nachvollziehen was Du meinst. Das versuchen wir aber allein dahingehend zu vermeiden, dass im Fehlerfall die Redundanzsysteme auch zuverlässig arbeiten bzw. im Normalbetrieb eingebunden sind.

Am beispiel mx.

mx001.meinserver01-> prio 10
mx002.meinserver02-> prio 10

kann redundant, hochverfügbar und produktiv zugleich sein, oder?

Das geht natürlich auch nicht überall..

Habe mein Post oben nochmal korrigiert. Meinte eigentlich "Redundanz ungleich Lastenverteilung"

Jetzt trinke ich erst mal einen Kaffee damit sowas nicht wieder passiert :D
 
.... kommen Jonathan Koomey und Jon Taylor zu dem Schluss, dass 30% aller Server in den letzten sechs Monaten weder Informationen bereitgestellt noch von Clients zu nutzende Dienste ausgeführt haben.....
Wenn ich sehe, wie oft Rechner bei uns im Büro oft Wochenlang nicht herunter gefahren werden, obwohl die Nutzer im Urlaub sind, dann mögen solche Zahlen stimmig sein. DIe Frage ist, welche Rechenleistung diese 30% der Server umfassen. Es werden alte, kleine Server sein, die man bewußt nciht abschaltet, weil vielleicht doch irgendjemand die Daten unter Umständen benötigt.

Die erwähnten 30% haben wenig mit der durchschnittlichen Gesamtauslastung um geschätzt 6% zu tun. Das ist doch gut so. Rechnekapazität kostet nichts, teuer ist Arbeitszeit und nichts ist störender als auf Systeme zu warten, die Überlastet sind. Das kann einen in den Wahnsinn treiben, wenn es mal wieder schnell gehen muss.
 
Die Server werden angeschafft, installiert und konfiguriert, dann aufgestellt und laufen.
Die Verantwortlichen sind beruhigt. Ob die Ahnung haben oder nicht sei erstmal dahin gestellt.
Der "mehr" Energieverbrauch ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein und spielt keine Rolle.

Kenne es von meiner alten Firma. Dort liefen auch ein paar Server, welche garnicht benutzt wurden.
Keiner hat darum gekümmert geschweige denn über den etwas größeren Stromverbrauch nachgedacht.
 
Kommt drauf an. Bei uns sind die Stromkosten im RZ schon ein immenser Faktor.

Im Gesamtpaket gesehen aufjedenfall, da geb ich dir Recht.
Aber das bisschen was mehr durch ein paar Server verbraucht wird macht den Braten auch nicht mehr fett.
Betrachtet auf ein Unternehmen.


Gibt es genug andere Dinge wo man was einsparen kann.
 
Hey, seht's positiv. Bei 30% der Server weiß man immerhin was sie machen.... Wenn das auch "nichts" ist. Viel schlimmer sind die Fälle bei dem da seid Jahren nen Server steht und keiner weiß was der macht... ;)
 
Wirklich sehr viele Firmen lagern die IT aus, dazu werden dann pauschalverträge verfasst. Das können dann schon individuelle AIO packete sein. Im endeffekt wird ein betrag X vereinbart. Wie dann der externe dienstleister dies umsetzt ist ihm überlassen. Schon öffters eine überdimensionierte IT für einen 3 -4 man Betrieb gesehen, warum entsteht die besagt problematik. Externe IT diesntleister sind keine Wohltäter, man kann den Kunden einiges einredet was er dann in wirklichkeit gar nicht braucht. Somit hat man dann überdimensionierte System.
Es geht aber auch besser, man designed das IT system nach dem wirklichen nutzen, Systemleistung lässt sich im heutigem Web2.0 sehr leicht in ein netzwerk "einfügen"(Datensicherheit mal außen vor // Amzon usw)
 
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