3.Weltkrieg

Absolut wollen die Menschen im Nahen Osten in Frieden leben.
Nur scheint es dort immer Parteien zu geben, die das nicht zulassen.
Sei es auf Seiten der Palästinenser oder eben auf Seiten der Israelis.
Ich frage mich ja sowieso, wieso dort nicht UN Truppen im Einsatz sind, die die Gebiete kontrollieren?
Ach ja -- lassen die USA nicht zu. Gibt jedes Mal ein Veto im Weltsicherheitsrat.

Ich frage mich ja sowieso, wo das Problem ist? :ka:
Wenn wichtige Kulturgüter in Jerusalem für beide Seiten von großer Bedeutung sind, teilt man sich das.
Ich hab als kleines Kind Dinge mit meinem Bruder geteilt und alles klappte bestens.
Aber ich habe den Verdacht, dass man der anderen Seite nichts gönnt.
 
Dafür habe ich Dich nun gemeldet.
Mir völlig wumpe, denn meine Lehre aus der Shoa ist, zu benennen, wenn ich es sehe und du kannst auch noch 10mal versuchen, zu relativieren, deine "Argumente" folgen dem bekannten Schema.

@Threshold #459
Ist es nicht. Es ist ein Wahlversprechen, das Trump einlöst und kein spontaner Akt des Wahnsinns.
Was es bringt, hatte ich auch schon zitiert.
Zwanzig Jahre der Realitätsverweigerung haben den Frieden nicht nähergebracht. Es ist Zeit, die Realität anzuerkennen. Auch in Europa. Je deutlicher den Arabern klargemacht wird, dass der Westen hinter Israel steht, desto eher wird man auch in Ramallah und Gaza die Realität anzuerkennen bereit sein.

Wenn zugleich, wie Trump angekündigt hat, ein härterer Kurs gegen den Iran gefahren wird, der für die sunnitischen arabischen Regime der eigentliche Gegner ist, kann Trumps Geste, allem Geschrei derjenigen zum Trotz, die den arabischen Nationalismus und den muslimischen Fanatismus beschwichtigen möchten, tatsächlich den Frieden näherbringen. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Es ist ein Dogmenwechsel. Zuvor lief eine Art "Appeasement". Die Israelis sollten es mehr oder minder hinnehmen, dass die Araber/Muslime ihre Auslöschung offen anstreben und sich doch gefälligst nicht so anstellen, sich zurückziehen und den Stiefel aus dem Nacken ihrer Todfeinde nehmen. Dann würde schon irgendwie Frieden entstehen. Und wenn nicht? Ja, dann sähe man weiter.
Dass das aber unzählige jüdische/israelische Opfer (noch viel mehr als ohnehin schon) nach sich ziehen würde, schien niemanden zu stören.

Trumps Weg verheißt: Arrangiert Euch. Israel ist da, Israel wird bleiben. Gewöhnt Euch dran. Und seid ihr nicht Willens, dem Hass und Terror endlich abzuschwören, die erhoffte Vernichtung des "jüdischen Staats" und allen jüdischen Lebens aufzugeben, dreht sich die Welt eben ohne Euch weiter. Ihr habt die Wahl.

Das kann (wie gesagt) nach hinten losgehen. Kann aber auch das genaue Gegenteil bringen. Wenn antisemitische und antizionistische Auswüchse endlich keine Anerkennung mehr erfahren, das Gegenteil des Gewünschten (statt eines freien und autonomen Palästinas, das zumindest Teile Jerusalems einschließt, die tiefe Isolation und ein voll israelisches Jerusalem) eintritt, setzt das vielleicht die Prozesse in Gang, die am Ende so etwas wie einen tatsächlichen Frieden bringen.

Das muss nicht gut gehen, aber es kann. Und nach all den Jahren des Terrors und des Stillstandes ist es den Versuch absolut wert. Natürlich wird die Anfangszeit schwierig, es dürfte auch wieder Blut fließen, aber das war zuvor auch nicht anders.
Da verändert dieser Dogmenwechsel also nichts.
 
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Mir völlig wumpe, denn meine Lehre aus der Shoa ist, zu benennen, wenn ich es sehe
Man kann sich auch etwas einreden, vor allem wenn man sich im Recht fühlt.

Dass das aber unzählige jüdische/israelische Opfer (noch viel mehr als ohnehin schon) nach sich ziehen würde, schien niemanden zu stören.

Und was ist mit den Opfern auf der anderen Seite? Zählen nicht oder warum werden die von dir nicht genannt?
Ich denke das allein zeigt die einseitige Sicht der Dinge, mehr muß man dazu nicht sagen.
 
Faktenlage: Ich wüsste nicht, dass Israel die Auslöschung aller Palästinenser anstrebt. Dass es Opfer auf beiden Seiten gibt, ist in so einem Konflikt kaum zu verhindern. Das liegt in der Natur der Sache, weswegen ein Ende des Konflikts endlich angestrebt werden muss.
Dass es auch auf israelischer Seite "Hardliner" gibt, die bestimmte Gebiete (nicht den Mord an einem ganzen Volk) anstreben und besiedeln möchten, ist auch kaum vergleichbar.
Das große Ganze hat nicht Israel zu verschulden.
Was hindert denn die Palästinenser daran, das Existenzrecht Israels anzuerkennen? Was hindert diese Leute denn daran, dem ersehnten jüdischen Genozid abzuschwören?
Was hindert diese Menschen daran, sich nicht in einem Lokal in die Luft zu sprengen, sondern ergebnisorientiert zu verhandeln und von ihren 100%-Forderungen abzuweichen? An Gelegenheiten mangelte es wahrlich nicht.

Palästinensische Opfer sind nun mal auch die Folge der arabisch/muslimischen Weltanschauung.

Das nennt sich Ursache-Wirkung.

Netter Versuch, mich zu diskreditieren, funktioniert aber nicht.
 
Na wenigstens sagst Du jetzt einmal das es auf beiden Seiten Hardliner gibt und damit kommen wir meinem Standpunkt näher.
Ich wollte dich damit nicht diskreditieren sondern habe einfach danach gefragt.
Hör doch auf endlich all alles persönlich und Einseitig zu sehen.
Und auch noch mal, falls Du es überlesen hast, meine Großmutter musste aus Ostpreußen fliehen, darum macht deine Äusserung ich wäre Antisemit absolut keinen Sinn und ich bin es auch nicht.
Ich ben gegen jegliches rechtes Gedankengut, gegen Kriege.
Wenn es nach mir ginge hätten wir keine Grenzen mehr, weil wir alle auf diesen Planeten leben und endlich anfangen müssen uns ohne Krieg zusammen zuraufen.
Ich denke mein Zitat unten zeigt ganz klar meine Einstellung zu all dem.
Man hätte wenigstens mal abwarten sollen wie es jetzt mit der Hamas und Fatah weitergeht, die Fatah ist gemässigt und hat der Hamas schon einiges an Kraft genommen.
Durch den Schritt von Trump gestern spielt es aber jetzt genau dieser Gruppierung wieder in die Karten.
Wir haben diesem Konflikt so viele Jahre Zeit gegeben, da hätten noch weiter 4 oder 5 Jahre nicht geschadet.
Jetzt sehe ich keine Chance mehr für eine Zweistaaten Lösung, auch wenn Trump das anders darstellt.
 
Ich weiß nicht ob wir wirklich einen Krieg brauchen um uns zu zerstören. Aber die Menschliche Welt ist öde und gleichbleibend Monoton. Deshalb endstehen Kriege
Ein nicht unerheblicher Teil der Menschen sind doch auch Sensationgeil; Tornado hier Erdbeben,...da ne Bombe etc..
Es gibt sehr viele, sehr viel wichtigere Dinge im Universum als die Menschheit- Für mich ist die Menscheit nicht der MIttelpunkt! Und mein Leben nicht der Mittelpunkt von meinem "Sein".
Im gesamten Kosmos gibt es nichts das sich überhaupt um den Menschen dreht. Wir haben Glück dass es uns Evolotionär gibt.

Wie klein und unwichtig ist die Menscheit??Wenn weg- dann Weg!
Unser "Gelber Zwerg" die Sonne hat fast 99.9% der gesamten Masse in unserem Sonnensystem. Planeten, Monde etc. den Rest. Es gibt Sonnen die 1600 mal Größer sind.
Es gibt etwa 200 Milliarden Sterne und Millionen von bekannten Sonnensystemen in der Milchstraße
Und 100. Milliarden weitere Galaxie wie die Milchstraße. Aktuelle Mathematische Modelle kommen mit Hubble Bildern auf 900 Milliarden Galaxien

Vielleicht gibt es ja eine "Höhere Macht" das zweifel ich gar nicht an. wer weiß?.. von uns keiner...Vielleicht auch einfach nichts!

Und wir machen uns über einen "Weltkrieg" sorgen was absolut Banal ist, die Menscheit endet Definitiv Früher oder später. Für die kleine Erde und die Natur wäre es langsam Zeit dazu.
Das Leben ist schön jedes leben was endet ist eine Tragödie Definitive. Ich liebe das Leben- Meins und das der Anderen. Die Natur ist Wunderschön, ich liebe sie unglaublich, so stark groß und Gewaltig.
Wir sind gebohren um uns Fortzupflanzen und zu Sterben so ist es und wird es immer sein. Mach das beste aus deinem und anderem Leben was dir gefällt, und was dich antreibt. alles andere ist egal.
Es gibt kein Sinn des Lebens...
Der Sinn unseres Lebens ist dem Leben Überhaupt einen Sinn zu geben.
Mach dir keine Sorgen um eine 3. Weltkriegt seit vielen zig 1000 Jahren führt der Mensch Krieg gegen den Aderen.
Gibt es sehr viele Taten/Spiele/Dinge wo es nicht darum geht den Anderen zu besiegen oder gar zu töten? Leider nein.
In allem was der Mensch macht geht es darum seinen eigenen Vorteile auszubauen und die der anderen klein zu halten..Und seine eigenen egoistischen Interessen Durchzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ARCdefender
"Hardliner", die ihre Gebietsansprüche aus religiösen Texten ableiten und "Hardliner", die ein ganzes Volk und dessen Staat ausrotten/vernichten wollen, sind etwas völlig unterschiedliches und wenn dein Standpunkt ist, diese auf eine Stufe zu stellen, dann ist alles verloren.
Ich sehe nichts "einseitig", ich habe kein Verständnis für einen ersehnten Genozid am jüdischen Volk.

Antisemitismus ist mitnichten ein rechtsextremes Alleinstellungsmerkmal. Es durchzieht auch weite Teile des linken politischen Spektrums und kommt mittlerweile wieder in allen Bereichen der Gesellschaft an.
Studie: Antisemitismus ist auch unter Linken weit verbreitet - WELT
Viele sind antisemitisch und merken es nicht - WELT
Israelkritik - Wie der Antisemitismus in die Linke kam | Cicero Online
Kommentar: Linker Antisemitismus ist ein Problem in Deutschland | Berliner Zeitung
etc. pp.

Nicht "rechts" zu sein, bedeutet gar nichts. Fatah als "gemäßigt" einzustufen, ist auch schon sehr gewagt (da reicht nur der Gedanke an die "Jassir Arafat bzw. al-Aqsa Märtyrerbrigaden").
Das Versöhnungsabkommen zwischen der noch krasseren Hamas und ihr dürfte kaum liberale Strömungen hervorgebracht haben.

Man kann keine Politik betreiben, die erfolgversprechende Optionen ausklammert, nur weil die "den Falschen in die Hände spielen könnten". Das hat Trump gestern endlich abgestellt.
Man schafft keinen Frieden, wenn man sich ständig nur an den möglichen Reaktionen der Antisemiten aufgeilt und sich damit selbst die Hände bindet.
Der Frieden wird nicht zwischen Delegationen aus Israel und Palästina verhandelt. Er muss aus der Mitte der Palästinenser gewollt werden. Dazu muss diese Mitte erkennen, dass ihr eigener Antisemitismus und Antizionismus und der ihrer momentanen Galionsfiguren genau in die entgegengesetzte Richtung führt, sie ihr mögliches Recht auf einen Teil Jerusalems und einen autonomen Staat verspielen.
Diese Mitte muss begreifen, dass es so nicht läuft.
Bisher ernteten sie für ihre derben Positionen oft viel völlig krankes Verständnis (So nach dem Motto: "Die armen Araber werden ja so schlecht von Israel behandelt, da muss man ja quasi zur Überzeugung gelangen, alle Juden auslöschen wollen!") und fühlten sich dadurch im Recht, fanden auch im Westen viele Verbündete. Das muss enden.

Trumps Weg kann (ob er es wird, muss sich wie gesagt zeigen) das ändern.
 
Die Zeit wird es zeigen...
;)

Echt? ;)
Hat sich in den letzten 60 Jahren dort irgendwas geändert?
Denkst du echt, dass wenn Trump jetzt das macht, was die Ultra Rechten wollen, sich irgendwas ändern wird?
Trumps Nachfolger im Oval Office wird jedenfalls eine Menge zu tun haben, die ganzen Scherben wieder aufzufegen, die Trump hinterlassen wird.
 
ich habe kein Verständnis für einen ersehnten Genozid am jüdischen Volk.
ich auch nicht und das betrifft nicht nur Juden, sondern jegliches Volk.
Und ich gebe Dir ja auch in vielen Dingen recht, vor allem was die Extremen angeht, aber ich bleibe dabei das was Trump da gemacht hat, zum jetzigem Zeitpunkt war ein Fehler.
Ich war gestern auch sehr aufgebracht, das hast Du richtig erkannt, weil mittlerweile nicht ein Tag vergeht wo uns Trump nicht irgendwelche Sachen serviert, die eben beim Großteil der Weltbevölkerung nicht gut ankommen und das oft zu Recht.
Und leider klangen deine beitrage Anfangs sehr einseitig für mich, langsam kommen wir aber auf einen Konsens.
Ich bitte Dich nur das mit dem , ich wäre Antisemitisch, zu unterlassen, weil es absolut nicht der Tatsache entspricht. Niemand hat das recht irgend ein Volk auszulöschen und ja was da aus dem Iran usw. kommt geht absolut garnicht.
Aber das so auf alle menschen dort unten zu Münzen ist einfach falsch.
Es gibt auf der Einen und der Anderen gute und schlechte Menschen. Unsere Aufgabe sollte es sein friedlich die Guten zu fördern, so das den Schlechten der Boden geraubt wird.
Und ich Glauber das mit der Aktion von Trump leider dieser Weg nun abgeschnitten sein wird.

Zum Beitrag von Lonemaster:
Möchte ich sagen das Er einen sehr guten Inhalt hat, ich wäre froh wenn ich meine Ängste so unter Kontrolle hätte, ich kann es aber leider nicht.
Ich bin genau wie mein Sohn ein Asperger und es fällt uns schwer Ängste zu steuern, ebenso wie oft die Empathie fehlt, aber dein Text sagt eigentlich alles und auch wenn ich es nicht für mich verwirklichen kann, gibt er einem viel.
 
Trump ist ein rechtsextremer Rassist. Mehr nicht.
Er will auch Amerika nicht groß machen, er will das weiße Amerika wieder groß machen und natürlich eine Politik für Reiche machen -- was ja mit der Steuerreform passieren wird.
Es interessiert ihn auch nicht, dass er das nicht gegen finanzieren kann, er macht einfach mehr Schulden -- obwohl er auch mal gesagt hat, dass er keine Schulden mehr machen will.
Aber so ist das eben mit Rechtspopulisten -- keine Ideen, keine lösungen, nur Geschwafel und Geld in die eigene Tasche schaufeln.
Wo bleibt die Veröffentlichung der Steuererklärung, die US Präsidenten immer machen?
Oder muss ich auf das FBI warten, bis die das machen?
 
@Threshold
Scherben fegen ist kein Ding. Seine beiden Vorgänger haben so viele hinterlassen, da wird sowieso niemand mehr mit fertig.
Trump tut auch nicht, was die israelischen "Ultras" wollen:
Trump hat übrigens klargemacht, dass die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem keine Vorentscheidung bedeutet hinsichtlich des endgültigen Status der Stadt und der künftigen Grenzen zwischen Israel und einem künftigen palästinensischen Staat, zu dem sich Trump ausdrücklich bekannte.

Wie diese Grenzen verlaufen, ob es eine Mauer geben muss zwischen Israel und Palästina, ja ob eventuell Jerusalem zugleich Hauptstadt dieses Palästinas sein könnte, hängt weiterhin einzig und allein davon ab, ob die palästinensische Führung den jüdischen Staat ohne Wenn und Aber anerkennt, der Gewalt abschwört und dafür sorgt, dass der Terror gegen Israel aufhört.
Entgegen dem, was viele wegen der inneren und scheinbar alles überschattenden Abneigung gegenüber Trump wahrnehmen, ist mit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA die Sache nicht abgeschlossen.
Es liegt jetzt einzig und allein an den Palästinensern, ob Jerusalem für sie für immer verloren ist, oder ob sie sich besinnen und sich von dem Hass befreien.

Mir scheint in den letzten Beiträgen, dir wäre es wichtiger, deine Anti-Trump-Haltung irgendwie zu bestätigen, als den Konflikt Israel/Palästina zu lösen.
Das soll mich jetzt nicht weiter stören, macht aber eine Diskussion etwas schwierig. Vielleicht hilft dir der Spruch: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.", um die blonde Haarpracht aus deinem Blick kurz zu verscheuchen?

Fundamentalopposition lähmt nicht den Gegner, man lähmt sich selbst.
 
Der Konflikt lässt sich einfach lösen.
Den Palästinensern einen Staat geben mit Jerusalem als Hauptstadt.
Ist doch nicht schwer, oder?
 
/Herje Doppelpost. Seit ich den neuen FF benutze, passiert mir das immer wieder. Hoffentlich finde ich bald den Grund raus. -.-
 

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Nein, so einfach ist das eben leider nicht. Denn um diesen Staat geht es nur Oberflächlich. Es geht eben nicht darum (überspitzt gesagt), dass die armen Palästinenser nur einen Staat vom bösen Juden bekommen müssten und schon wäre der Frieden für alle geschaffen.
Die Araber/Muslime wollen die Israelis und den Staat Israel (bzw. wie die Arab.ihn gerne nennen: den "jüdischen Staat") schlicht nicht haben.
Vielleicht mal eben eine (krass verkürzte, aber vermutlich ausreichende) Zusammenfassung:
Anschaulich erklärt: Warum gibt es einen Konflikt im Nahen Osten? - Video - FOCUS Online

Es gab diese Zweistaatenlösung bereits 1947. Jedoch wurde das junge Israel quasi sofort von den Arabern überfallen (von Ägypten, Jordanien, Irak, Syrien und dem Libanon), weil sie einen jüdischen Staat nicht duldeten (viele bis heute nicht tun).

Das Gros der Araber will die israelischen Juden da um jeden Preis weg haben (am Besten völlig vom Planeten entfernt, siehe Hamas) und erkennen den Staat Israel nicht an. Das finden die Israelis natürlich nicht so prickelnd, zumal sie auch eine gewisse Sensibilisierung gegenüber Auslöschungsversuchen ihres Volkes besitzen.
Also lassen sie immer hübsch den Stiefel im Nacken ihrer mehrfach besiegten Todfeinde. Nun ist es aber auch nicht nur das. Die Araber haben ja einige Konflikte und Kriege vom Zaun gebrochen, diese immer verloren, Israel Beute in Form von Landgewinnen gemacht (und halten auch einige Gebiete schlicht besetzt), die man nicht so gerne (auch aus taktischen Gründen) zurückgeben möchte, werden sie ja schließlich ständig in diese Auseinandersetzungen gezwungen.
Die UN findet das weniger prickelnd und pocht auf die "grüne Linie". Standpunktsache.
Um einen fehlenden palästinensischen Staat (den es ja gibt, nur ist er mittlerweile geschrumpft, weil die Damen und Herren stets ihre Kriege verlieren und sich dann zur Krönung auch noch gegenseitig die Schädel einschlagen und das Gebiet noch mal geteilt haben) geht es gar nicht wirklich.

Hier die Chronologie: https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_des_israelisch-palästinensischen_Konflikts
 
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Nein, so einfach ist das eben leider nicht. Denn um diesen Staat geht es nur Oberflächlich. Es geht eben nicht darum (überspitzt gesagt), dass die armen Palästinenser nur einen Staat vom bösen Juden bekommen müssten und schon wäre der Frieden für alle geschaffen.
Die Araber/Muslime wollen die Israelis und den Staat Israel (bzw. wie die Arab.ihn gerne nennen: den "jüdischen Staat") schlicht nicht haben.

Genauso sieht es doch aus.
Man bekommt etwas und dafür gibt man was.
Alle sind zufrieden und glücklich.
Tja, solange aber Hardliner auf beiden Seiten in Führungspositionen sind, wird sich kein Frieden entwickeln -- völlig egal, was der Penner im Weißen Haus von sich gibt.
 
Nein, so sieht es nicht aus. Ganz gewiss nicht. Es ist eben kein einfacher, rationaler und gesitteter Handel "Gib mir das, du bekommst das. Frieden!".
Es geht um Religion, Ideologie, Feindschaft, überlieferte Gewaltphantasien, die tiefsten menschlichen Abgründe über lange Zeit aufgestaut... und da sind die Israelis nicht die Quelle. Nach deren Historie ist es nur verständlich, dass diese jedoch extrem misstrauisch sind. Vor allem, da sie mit Leuten reden müssen, die sie mehrfach kriegerisch überfallen haben, die noch immer völlig offen und direkt ins Gesicht ihre Auslöschung propagieren und sogar unverhohlen den Holocaust leugnen (bspw. Hamas: "eine zionistische Geschichtsfälschung", "die größte aller Lügen, Propaganda, welche die Zionisten über die Medien verbreiteten"). Also quasi jedermanns Lieblingsnachbar. :-_-:
Und nein, das ist kein Ding zwischen ein paar Hardlinern in Führungspositionen.
Deswegen ist es ja so wichtig, dass die Palästinenser (eigentlich alle Muslime) einen kulturellen Wandel durchleben, ähnlich einer Aufklärung.
Wenn es nur einen einzigen wahren und größten Gott gibt, wenn alle anderen Ungläubige sind, man nichts anderes neben sich duldet, wenn ein Genozid offenes politisches Ziel ist, dann ist ein friedliches Nebeneinander schwer zu realisieren.

Warum jetzt dieser "Penner"-Ausdruck wieder sein musste... So jähzornig. Wenn du schon diesen Hass (und Trump wird dir wohl niemals tatsächlich irgendein spürbares Leid zufügen) nicht überwinden, dich bremsen kannst, dann stell dir mal vor, wie es um die Konfliktparteien für deine vermeintlich "einfache Lösung" bestellt steht. ;)
 
Die HAMAS werden ja von den wahabitischen Hardlinern in den Regierungen Saudi-Arabiens, des Irans und Quatars unterstützt und solange das so bleibt, wird sich erst recht nichts ändern.;)

Im Gegenzug werden Palästinenser in Israel andauernd Opfer behördlicher Diskriminierung, ihnen werden Siedlungsgebiete und damit häufig die Lebensgrundlage weggenommen und Netanjahu ist ebenso korrupt wie eingebildet.

Israel wird ja immer wieder als regelrecht paradisische Oase im Nahen Osten geschildert und es mag dem Land natürlich weit besser gehen, als seine arabischen Nachbarländer. Aber auch dort herrschen teils schwerwiegende soziale Missstände und sehr viele Israelis, besonders die jüngere, gebildetere Generation, ist mit der dortigen Regierung schon lange unzufrieden - auch im Bezug auf den Umgang mit den Palästinensern.
 
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Leider passiert nun das was alle befürchteten, es eskaliert in und um Israel :(
Gestern hat dann Tillerson wieder Russland rund gemacht wegen der Ukraine, das muss man ja dann als nächstes forcieren und dann vor Weihnachten wahrscheinlich noch was mit Nordkorea.
Und in den USA selber wurde in letzter Minute die Zahlungsunfähigkeit der Regierung verhindert, für genau 2 Wochen, dann steht man wieder vor dem gleichem Problem. Soviel dazu wie gut doch die USA finanziell da stehen.
Da zeigt es sich doch wieder, im eigenem Land nur Mist, aber überall auf der Welt Kriege anzetteln. Warum können die USA sich nicht mal um ihren eigenen Dreck vor der Tür kümmern. :nene:

Die USA sind eine Bedrohung für den Rest der Welt!
 
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