@ Dr Bakterius
Man kann nur Zungen verknoten, die ungeschützt aus dem Mund hängen. Und das tun sie nun mal, wenn man ohne den vollen Kontext zu kennen diskutieren möchte. Eine Diskussion ist das hier schwerlich, da sich hier viele ihre Meinung "erfühlen" und/oder (so sie denn überhaupt mal nachgelesen, was sie irgendwo aufgeschnappt haben) aus einschlägigen Quellen zusammenschustern, statt sich der Breite und Tiefe von Informationen und Sachverhalten zu widmen.
Antisemitismus, Antiamerikanismus, Antikapitalismus, ...
In diesem Thread geht es hauptsächlich um die Bestätigung einiger gelebter und für gut befundener "Ismen" und "Anti-Ismen".
Da stört natürlich der Blick hinter die Kulisse und das Zerrütten der so schön zusammengesuchten Lebenslüge.
Das macht auch den ein oder anderen aggressiv, sodass er sich am liebsten im Ton so vergreifen würde, eine Sperre nach eigener Einschätzung möglich würde. Sollte einem zu denken geben.
Ich zeige nur auf, was ihr aufgrund ideologischer Verblendung nicht sehen möchtet und belege es so, dass mein Standpunkt (so gewünscht) nachvollzogen werden kann.
Ich sagte das schon mal: Fundamentalopposition ist Unfug. Sie lähmt nicht den auserkorenen Gegner, man lähmt sich selbst.
Jerusalem anzuerkennen, war der richtige Schritt und es ist eine Idiotie, in einem Moment, in dem dies ohne größere Gewalttaten möglich war und die Palästinenser unter Zugzwang setzt, zurücknehmen zu wollen.
Die Steuerreform ist wegweisend. Sie erschwert nicht nur das verschieben von Einnahmen in Steueroasen, sie zieht Unternehmen und Investoren an, wird Jobs schaffen, das Leben in Amerika verbessern.
Vieles an Säbelgerassel ist nicht neu, wurde bereits von Obama begonnen und folgt nur der Logik, mit der Ronald Reagan schon die UdSSR erfolgreich in den Ruin getrieben hat.
Ähnliches wird bspw. mit Kim passieren, der jetzt schon sämtliche Reste zusammenkratzt, um noch irgendwie im Gespräch zu bleiben.
Dem Dicken geht es scheinbar stresstechnisch nicht mehr so gut, sodass es ihm auf die Plauze schlägt. Und einen kleinen Machtkampf gibt es scheinbar auch.
Zumindest bringt er gerade viele seiner engsten Vertrauten um die Ecke.
An diesen Punkten gibt es einfach schwerlich etwas gravierendes auszusetzen, da sie - nüchtern betrachtet - entweder sinnvolle Entscheidungen sind oder (im Falle der A-Waffen) die Fortsetzung bereits eingeschlagener und von der NATO angestrebter Wege darstellen.
Ganz besonders begrüße ich persönlich auch, dass Trump für
das Ende des "Postkolonialismus" steht. Er will eben seine Finger nicht in jedermanns Angelegenheiten stecken.
Schade, dass Europa den Knall nicht hören will und sich selbst den Untergang ebnet.
Ob ich Trump persönlich gerne habe? Kann ich nicht sagen. Ich kenne den Mann gar nicht, will ihn auch gar nicht kennen. So geht es mir aber auch mit einem Macron oder einem Putin.
Mich interessieren "Sympathiewerte" und ähnliche Animositäten nicht. Weltpolitik ist nicht "Germanys next Topmodell", sie ist nur dazu verkommen.
Mich interessieren Entscheidungen und wohin sie führen.
Und (auch das sagte ich schon mal) der Zähler für absolut grausame, blutige bewaffnete Konflikte/Kriege steht momentan bei:
Bush: 4
Obama: 3
Trump: 0
Es wird sich viel echauffiert und tatsächlich stehen doch die vermeintlich "Guten" bisher weit böser da, als das vermeintlich "personifizierte Böse". Vielleicht wird auch gerade deswegen so gezetert.
/Edit
Related:
Geplante Botschaftsverlegung: Die UN-Resolution zu Jerusalem ist eine Farce - WELT