AW: Linux für Gamer? Ich bitte darum: Die PCGH-Redaktionskolumne
Abwarten ob dadurch die Performance in aktuellen Spielen steigt. Wenn man stark einseitig optimiert ist meistens klar, wer der "bessere" ist. Tun dies andere Firmen nicht, muss sich Linux auch erstmal beweisen. Ich werde jedenfalls nichts dran ändern, ich werde aufn Desktop IMMER Windows benutzen. Selbst der Homeserver mit Windows Server läuft bombig. Also ich kann an Windows nichts bemängeln, als Otto-Normal-Student. Alles was ich mache und brauche läuft zufriedenstellend.
Genau, und ein PC wird NIE mehr als 640k Speicher brauchen...Wie kann man nur so engstirnig sein? Aber wer sogar auf nem Homeserver Windows einsetzt UND das als zufriedenstellend nennt, von dem erwarte ich nix anderes!
Gerade im Serverbereich haben Betriebssysteme vom M$ nix verloren, sofern es kein Terminalserver in einer Produktivumgebung ist. Selbst in Redmond stehen Linux-Server!
Windows Server ist lahm, teuer, umständlich zu konfigurieren und schon der Umstand dass man nach Updates neu starten muss disqualifiziert die Software in meinen Augen fast vollständig....
Was macht ein Heimserver? Paar Backups speichern, als NAS fungieren und eventuell gleichzeitig als HTPC herhalten? Dann spricht alles für Linux, nichts für Windows!
Hoffentlich kommen tatsächlich jede Menge Spiele für Linux. Dann brauch ich garkein Windows mehr.
Die 3 Spiele in meiner Steam-for-Linux-Beta Bibliothek sehen doch sehr einsam aus.
Wenn man DX durch OpenGl ersetzt muss man sich auch nicht um zwei Sachen kümmern. OpenGL gibts schließlich ja auch unter Windows.
Bist du der einzige hier außer mir, der die Beta tatsächlich mal ausprobiert hat?
Was mich sehr beeindruckt hat, ist der Umstand dass bereits die Beta vom Steamclient für Betastatus echt rund läuft.
Hab aktuell Serious Sam 3, Killing Floor und TF2 unter Linux zur verfügung, alle 3 liefen auf Anhieb und mit ordentlicher Performance und das trotz mobilem AMD-Chip!!! Ein Novum, wer mal was mit wine gemacht hat, weiss wovon ich rede
Persönlich setze ich auf aktuell auf allen Systemen(2 Webserver, ein HTPC, ein Laptop, ein Datenrettung- und Test-system) Ubuntu oder Debian Linux ein, einzig auf dem Gaming-Kübel läuft noch Windows 7, da Winzigweich ja seine DX-API nicht für Linux kompilieren will...Der Tag wird aber bestimmt kommen oder DX wird von OpenGL abgelöst, da Microsoft nicht zuletzt dank Android/Linux immer weiter ins Hintertreffen geraten wird.
Für eine Linux-Lizenz fürs DirectX würde ich sogar Geld bezahlen, dann könnte Windows nämlich auch von letzten Rechner endlich verschwinden.
Habs heute erst wieder gesehen: Windows mit UMTS-Stick: Ewig lange Treiber Installation, langsame Software, neustarten, bla
Ubuntu: Stick angesteckt, Provider auswählen, funzt. Gleiches gilt für Drucker usw...
Oder mein absoluter Lieblingsklassiker: Software-Updates...
Windows: Windows Update starten, 5 neustarts, 30% konnten ohne Angabe von Fehlern mal wieder nicht installiert werden...Anschliessend für jedes Proggie einzeln nach Updates googlen, runterladen, Dateien suchen, mühseelig durch 20 Installer klicken, neustarten....
Linux: Console auf, apt-get update && apt-get upgrade, es wird das System UND sämtliche Software aktuallisiert, fertig. Kein neustart, kein nix. Neue Treiber, kein Problem, einfach installieren, entsprechenden Dienst im laufenden System neustarten, funzt. Für Klickverliebte geht das unter Ubuntu mittlerweile sogar ohne Konsole mittels 2 Mausklicks übers Softwarecenter...
mfg