Naja es steht ja da ca 9% mehr Leistung und 10% weniger Verbrauch.
Nur im TeillastBereich von (hier) etwa 130W. Nach meiner Erfahrung alles unter 150W ist "optimierter".
NICHT bei 250W Vollast oder Maximaltaktraten! Am Limit hat sich nichts geändert.
Die CPUs sind im Alltag schneller und effizienter geworden. Es werden aber weder höhere Maximaltaktraten erreicht noch hat sich an der TDP/PLimit irgendwas geändert.
Das ist etwas, was klassische Benchmarks (die nur Maximalleistung messen) in der Regel nicht abbilden können.
EDIT: Hier, es geht um sowas:
Das ist klassische kleinere Teillast auf vielen Threads. In früheren Microcode-Versionen waren da die Auslastungen über die Kerne (siehe Grafik oben links) sehr zufällig verteilt, die Boosts und Spannungen höher, die Leistungsaufnahme höher.
Jetzt unterscheidet die CPU klar zwischen Hauptthreads und Nebenthreads, legt die mit viel Workload auf die P-Kerne (2 oben, 4 mitte, 2 unten im Diagramm), taktet diese so hoch dass sie gut ausgelastet sind aber nicht mit Gewalt höher und nutzt E-Kerne für nebensächlichere Aufgaben und das wenn möglich alle 16 Kerne in niedrigen effizienten Betriebspunkten.
Das Ergebnis ist in meinem Fall, dass die CPU für die gleiche Aufgabe wie früher noch 50-90W schwankend verbraucht statt 100+W, dabei um die 50-55°C rum bleibt, die Betriebsspannung unter einem Volt verharrt und all das ist genauso schnell, eher schneller als davor als übertrieben gesagt ein einzelner P-Kern bei 5,7 GHz und 90°C versuchte die Welt zu retten oder, bei angepassten Settings, die CPU schlicht nicht mehr über 3 GHz takten wollte/konnte.
Nicht alles davon ist Intel alleine "Schuld", da muss natürlich auch der Windows Scheduler mitmachen und ein paar Randbedingungen richtig eingestellt sein, ich wollte sowas nur mal zeigen zum verständnis worums im Alltag geht.
Das sind die Dinge die in der Realität wichtig sein können aber die so detailliert sind, dass sie in Benchmarks und Balken nie gezeigt werden.