Alles onboard? Na, dann kann es ja losgehen - Die PCGH-Redaktionskolumne

PCGH-Redaktion

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"an die experimentelle Einrichtung unter DOS will ich gar nicht denken"
Ach komm schon.
Grad am IRQ Konfliktlösen ohne Googlen zu können lag damals noch der reiz. Trial &Error.
Ich hab damals mit ewig herumexperimentieren Doom auf einem 486SL Prozessor zum laufen gebracht, Monochrombildschirm, zu wenig Ram, zu wenig Speed generell. Ach werde ich dieses IBM Thinkpad vermissen, mein erster Spielelaptop :D. Liegt immer noch im Kasten. Lässt sich immer noch einschalten, das waren halt noch Computer.
Aber später mit im Dos Grafik, Sound und Co einstellen, da musste man wenigstens noch schwitzen. Einstellung verkackt und es konnte sein, dass gar nix mehr lief und man tatsächlich einen Techniker oder ähnlicehs brauchte. Die riesige Knowhowbase Internet gabs damals einfach noch nicht. Hunderte "Dos" und später "Windows"-Bibeln hab ich gelesen, aber nirgends stand was drin, was ich nicht schon längst durch tausende Errors (nein nicht Trial&Errors) rausgefunden hab :D
 
Gab es nicht auch Boards mit integrierter SSD? Also für Intel SSD-Caching.

Naja ich finde die Konfigurierbarkeit bei PCs auch wichtig, Grundlegende Dinge wie Sound oder Netzwerk finde ich aber gut wenn es direkt Onboard ist. Wenn ich mir so manch abendheuerliche Lane Verteilung auf den ein oder anderem Board, inklusive meinem, so ansehe..:ugly:
 
Mh, ich persönlich finde es eher weniger tragisch dass immer mehr Komponenten onboard verbaut werden, so lange die Qualität denn stimmt.


Beispiel Sound: Für mich waren jahrelang Creative Soundkarten schlicht Standard, zu Letzt mit der X-Fi Reihe ... dann aber kam der "Dolchstoss" seitens Microsofts mit Vistas fehlender Soundschnittstelle, die höherwertige EAX Effekte ohne Software-Hackarround praktisch abschafften ... da später bei mir zwischenzeitlich eine zweite GraKa ins Case wanderte, flog die Soundkarte dank eh nicht mehr verwendbarer Features aus Platz- und Luftstromgründen schlicht raus, da ja auch Onboard-Sound verlötet war auf meinem damaligen Rampage II Extreme ... und überraschenderweie fand ich den Unterschied in Spielen jetzt nicht so gravierend schlimm (fehlendes höherwertiges EAX beachten!), daher befand ich den Sound in Spielen als ausreichend, da bei mir zusätzlich noch gute Teufel 5.1 Boxen mitsamt dazwischengeschaltetem Verstärker zum Einsatz kommen. Insofern kann ich auf eine extra Soundkarte ohne wirklich merksame Einbussen bei der Qualität verzichten, spart man so doch Platz bei den Kartenslots, was den internen Luftströmen in Form von weniger zusätzlichen Verwirbelungen zu Gute kommt.

Ähnlich siehts bei den inzwischen meist guten onboard Netzwerkchipsets aus ... einzig bei der GraKa wird das - rein aus thermischer Sicht - ein Ding der Unmöglichkeit bleiben diese auch fest aufs Board zu verlöten, hier aber will ich das auch gar nicht, da dies eine der Komponenten ist, die man wirklich tauschen können sollte zwecks Leistungszuwachs. Dinge, wo es keine wirklichen Verbesserungen mehr geben kann, die können aber meinetwegen gerne auf das Board drauf, bei teuren Mainboards gerne auch mit hochwertigen Komponenten wie Wandlern etc.
 
Mein Board hätte weder Sound noch LAN gebraucht, da die Essence ST und Killer NIC diese Aufgaben übernehmen; darum sind die Chips auch sogleich im BIOS deaktiviert und nie genutzt worden. Außerdem kommen die teuren Boards mit ihren Onboard-Chips niemals an eine dedizierte Karte vom Schlage einer Essence heran, sowohl von der Qualität als auch vom Preis. Mir wären Boards ohne Sound/LAN etc. lieber, dafür mit mehr USB 3.0 Anschlüssen extern und mehr SATA 6GB/s intern, denn die sind nach wie vor, v.a. bei Intel, sehr rar gesät; abgesehen natürlich von teur(er)en Boards.;)

Edit: Keine Sorge, Alki. Die Killer NIC hab' ich nicht gekauft, die hat PCGH auf der GamesCom 2010 verschenkt. Sonst würde ich auch noch Onboard nutzen und vmtl. keinen Unterschied merken. Aber 'nem geschenkten Gaul...:D
 
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Also zumindest bei "Alltags-PCs" finde ich es grandios, dass man im Prinzip nichts mehr braucht aucßer Mainboard, CPU und RAM und das Ding kann quasi alles - Sound, Netzwerk, 129 Anschlüsse/Controller, ganz brauchbare Grafik - alles da. Für die allermeisten PC-Nutzer ist das auch völlig ausreichend, spätestens wenn man noch ne dedizierte Grafikkarte einbaut.

Für einen Nerd ist das alles aber eher belanglos, denn (mal von der Netzwerkkarte abgesehen, nur die wenigsten kaufen extra ne KillerNIC oder wie die heißt) hier ist mir der OnBoardsound schlicht zu billig und die Grafik natürlich viel zu langsam.

Ich dümple zwar momentan auch immer noch mit OnBoard Sound durch die Gegend, schlicht weil meine olle Audigy2ZS nicht mehr verwendbar war aus Platz-/Slotgründen - aber der nächste PC kann für mich auf das OnBoardzeug (außer das Netzwerk) verzichten, denn da gibts dann wieder die guten alten Erweiterungskarten... mit überlegener Leistung. :D

EDIT: Und natürlich muss jetzt sich einer melden der ne NIC besitzt...^^
 
Gab es nicht auch Boards mit integrierter SSD? Also für Intel SSD-Caching.

Nur Prototypen. In Serie hat man dann einfach die erwähnten mSATA-Slots verbaut und das Board mit eingesetzter SSD ausgeliefert.



@topic:
Solange ich es nicht extra bezahlen muss und es nicht zu lasten der allgemeinen Erweiterbarkeit geht, können die von mir aus alles mögliche integrieren. Aber leider ist beides nicht der Fall und wenn man dann doch einmal etwas anderes braucht/will, als schon onboard vorhanden ist, kann es schnell kompliziert werden. Was mich aber eigentlich noch mehr nervt, sind Boardhersteller, die den Zugang zu onboard vorhandenen Funktionen unmöglich machen, weil sie sich ein paar Zehntelcent für entsprechende Header sparen.
 
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Also zumindest bei "Alltags-PCs" finde ich es grandios, dass man im Prinzip nichts mehr braucht aucßer Mainboard, CPU und RAM und das Ding kann quasi alles - Sound, Netzwerk, 129 Anschlüsse/Controller, ganz brauchbare Grafik - alles da. Für die allermeisten PC-Nutzer ist das auch völlig ausreichend, spätestens wenn man noch ne dedizierte Grafikkarte einbaut.

Für einen Nerd ist das alles aber eher belanglos, denn (mal von der Netzwerkkarte abgesehen, nur die wenigsten kaufen extra ne KillerNIC oder wie die heißt) hier ist mir der OnBoardsound schlicht zu billig und die Grafik natürlich viel zu langsam.

Ich dümple zwar momentan auch immer noch mit OnBoard Sound durch die Gegend, schlicht weil meine olle Audigy2ZS nicht mehr verwendbar war aus Platz-/Slotgründen - aber der nächste PC kann für mich auf das OnBoardzeug (außer das Netzwerk) verzichten, denn da gibts dann wieder die guten alten Erweiterungskarten... mit überlegener Leistung. :D

EDIT: Und natürlich muss jetzt sich einer melden der ne NIC besitzt...^^


Wenn deine 580er im Referenzdesign ist kannst du sie direkt darunter klemmen :lol:

IMG_0557.JPG

Mfg Markus
 
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Ne es meldet sich n Audigybesitzer ^^

Wenn deine 580er im Referenzdesign ist kannst du sie direkt darunter klemmen :lol:

Wenn in den PCIe Slots keine USB3 Controllerkarte und so weiter wäre die den (einzigen) PCI-Slot für die Audigy bei meinem Mainboardlayout blockieren. ;)
Ich hab so viel Krempel drin dass es nicht funktioniert die ZS noch dazwischenzufummeln, daher nutze ich momentan die OnBoardkarte.
 
Was kaputt gehen kann - geht irgendwann kaputt. Im High End PC hätte ich ein Mainboard lieber als zuverlässige stabile Plattform und wie gehabt - die maßgeblichen Komponenten als Steckkarten. Vorstellen könnte ich mir auch einen Sockel - genormt, als Heimat eines Audiochip - aber eine solche Lösung setzt sich am Markt nicht durch (Was ist AMR ?)

Jedenfalls finde ich es ökonomisch und ökologisch schwachsinnig und kurzsichtig eine Hauptplatine wegen einiger unreparabeler Billig Bauteile ersetzen zu müssen.
 
Also ich will nicht den ganzen PC bzw das ganze Board einschicken und Wochenlang warten müssen, nur weil der Soundchip den Geist aufgegeben hat.
Alles Onboard, nein Danke, gerade die Einzelteile und die dazugehörige Auswahl machen den PC aus.
Höchstens für Office/Multimedia PCs sinnvoll, bei Laptops und Tablets ist das eh alles schon Realität.
 
Das alle 0815 Komponenten auf dem Board sind, ist oft ne tolle Sache und will man eigentlich gar nicht mehr missen. Besonders wenn der Spieleknecht später mal als Bürorechner dienen soll.

Da habe ich eher ein Problem damit wenn Hersteller meinen "High End" Sound, LAN,... Komponenten verlöten. Die würde ich gerne von einem Rechner in den nächsten mit umziehen. Besonderes bei besseren OC Brettern findet man solche Teile vor und bezahlt sie zwangsweise mit.
Was ich da insbesondere mit besserer Onboardgrafik oder massenhaft Zusatzkontroller für USB, SATA, ... soll ist mir schleierhaft.
 
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Naja Netzwerkchip und Sound gehören für mich sowieso aufs Board. In beiden Fällen bräuchte man sonst Steckkarten, die Steckplätze verbrauchen und den Luftstrom verschlechtern.
 
Ich hab ne Grafikkarte, Soundkarte und auch immernoch ein extra GBit LAN Kärtchen von Intel,
denn man merkt im direkten Vergleich, ingame einfach wie schlecht die onboard LAN controller immernoch sind.
Wohlgemerkt bei einem Intel Mobo für 160€ mit eigenem Intel Onboard LAN ... meh. :-S

Und wenn die ATX Mobos unter 100€ nicht alle so uralt-PCI verseuchter Dreck wären,
sondern zeitgemäß auch mal komplett auf PCIe setzen würden, könnte ich ne Menge Kohle beim Mobo kauf sparen.
Meine Erweiterungskarten ziehen ja jedesmal mit um.
 
Ich stelle mir gerne alle Komponenten nach meinen eigenen Wünschen zusammen. Wenn alle wichtigen Funktionen bereits auf dem Mainboard integriert sind, ist das natürlich nicht möglich.

Ähhh, was ist das denn für ein Argument? Niemand wird dazu gezwungen die Onboard Sachen zu nutzen...Steckkarten oder USB geht schließlich immer zusätzlich...und die Onboard Sachen dann halt aus...
 
Ähhh, was ist das denn für ein Argument? Niemand wird dazu gezwungen die Onboard Sachen zu nutzen...Steckkarten oder USB geht schließlich immer zusätzlich...und die Onboard Sachen dann halt aus...

Sehe ich genauso:
Wenn man der Meinung ist, dass die Onboard-Komponenten nicht ausreichend für die eigenen Zwecke sind, kann sie ja deaktivieren und deren Funktionen mit anderen Geräten zum Beispiel via PCI-Steckplatz ausführen!
Aber bei der Qualität der Onboard-Features bei aktuellen und gut ausgestatteten Mainboards sollte sich die Frage des Umrüstens doch eher weniger stellen ;)
 
Ich finde OnBoard Soundkarten, Bluetooth, WLan, APU/iGPU etc. sehr praktisch :daumen:
Wenn einem die Qualität/Leistung ausreicht (besonders Sound und APU/iGPU) reicht das und man braucht keine weiteren Komponenten zu kaufen und einbauen.
Wenn einem die Qualität/Leistung NICHT ausreicht, lässt sich ja alles über die Slots nachrüsten! Kann man ja genauso machen, wenn ein OnBoard-Teil kaputt ist, es lässt sich einfach aufrüsten ;)
 
Dedizierte Sound- oder Netzwerkkarte halte ich für mehr oder weniger unnötig und da kommen die integrierten Chips gerade recht.
Für den Sound gibts digital angeschlossene Receiver und der Nutzen einer KillerNic... naja, man kanns gerade so messen ;)

Für Media-PCs finde ich iGPUs oder onboard-Grafikchips ebenfalls durchaus begrüssenswert. Nicht jede Konfiguration muss High-End sein, manche müssen einfach nur funktionieren :)

Für "ansprechende" Systeme führt aber kein Weg an Selbstkonfiguration vorbei.
 
Sehe ich genauso:
Wenn man der Meinung ist, dass die Onboard-Komponenten nicht ausreichend für die eigenen Zwecke sind, kann sie ja deaktivieren und deren Funktionen mit anderen Geräten zum Beispiel via PCI-Steckplatz ausführen!

Aber auch nur via vollkommen-veralteten-PCI, der dich beim nächsten Mainboardwechsel vermutlich zur Entsorgung der teuren Erweiterungskarten zwingt. Denn die knappen PCIe-Lanes werden bei vielen Boards der oberen Mittelklasse eben für besagten Onboardkrempel verschwendet.
 
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