News Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Was unsere möglichen Nachfahren wohl von uns denken werden, wenn sie Duckface-Fotos von FB-Gören sehen :ugly:
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Es kann auch sein, dass wir irgendwann gegen diesen Müll immun sind. Die Mäuse in Chernobyl haben inzwischen auch keine Mutationen mehr (Vögel schon).
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Die Warnung beinhaltet um genau zu sein alle stalker und Metro teile.
Da in ferner Zukunft , aufgrund mutationen , nur mehr Nintendogames gespielt werden
mußte ein art Backup gespeichert werden um für die ZUKUNFT gute videogames zu sichern .

Also verurteilt solche Projekte nicht !!!

Die Wissenschaft will nur gute Games retten sonst nichts .
Siehe Mondlandung . . . die gabs auch nur um für Nvidia Physxdatenbank ergebnise anzuhäufen
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Das wohlergehen von Archäologen in 10k Jahren ... irgendwie glaube ich das Atommüll einerseits viel früher Probleme machen wird und andererseits es nicht erst Archäologen sein werden, die damit zu tun haben werden.
Plus Archäologen in 10k Jahren müssen sich halt bewusst sein, dass die Gesteinsschicht aus dem Jahr 2000 nach Christus voller hochgefährlicher Abfälle ist xD
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Es kann auch sein, dass wir irgendwann gegen diesen Müll immun sind. Die Mäuse in Chernobyl haben inzwischen auch keine Mutationen mehr (Vögel schon).

Man kann gegen Strahlung nichtn immun sein und dass die Mäuse keinen Schaden mehr nehmen, glaube ich ohne nen Link zu ner sorgfältigen Untersuchung auch nicht.
Es mag sein, dass sie keine größeren Probleme haben - das wäre sogar zu erwarten. Das hat aber nichts mit Resistenzen zu tun, sondern einfach mit der kurzen Lebenserwartung: Die meisten Mutationen in der Keimbahn führen direkt zu toten Nachkommen. D.h. vererbte Genschäden wirst du an Wildtieren nur selten beobachten, weil diejenigen, die sie hatten, längst verrottet sind. Bei Lebewesen, die mit intaktem Erbgut zur Welt gekommen sind, ist die Strahlung dann "nur" noch als großes Krebsrisiko relevant. Aber bis sich da etwas ernsthaftes entwickelt, vergeht einfach eine gewisse Zeit - und viele Tiere werden auch unter normalen Umständen nicht zu alt. (viele Vögel aber schon. Und Menschen würden es auch gern werden)
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Man kann gegen Strahlung nichtn immun sein und dass die Mäuse keinen Schaden mehr nehmen, glaube ich ohne nen Link zu ner sorgfältigen Untersuchung auch nicht.
Es mag sein, dass sie keine größeren Probleme haben - das wäre sogar zu erwarten. Das hat aber nichts mit Resistenzen zu tun, sondern einfach mit der kurzen Lebenserwartung: Die meisten Mutationen in der Keimbahn führen direkt zu toten Nachkommen. D.h. vererbte Genschäden wirst du an Wildtieren nur selten beobachten, weil diejenigen, die sie hatten, längst verrottet sind. Bei Lebewesen, die mit intaktem Erbgut zur Welt gekommen sind, ist die Strahlung dann "nur" noch als großes Krebsrisiko relevant. Aber bis sich da etwas ernsthaftes entwickelt, vergeht einfach eine gewisse Zeit - und viele Tiere werden auch unter normalen Umständen nicht zu alt. (viele Vögel aber schon. Und Menschen würden es auch gern werden)
Das Unglück ist geade einmal 26 Jahre her und trotzdem lebt da schon wieder etwas ohne Mutationen. Für die normale Evolution ist das eigentlich viel zu kurz, deshalb glaube ich, dass man sich an solche Strahlung (zumindest über sehr lange Zeit) sehrwohl anpassen kann.
Hier gibt es noch ein ganz interessantes Video, auch wenn dir das wahrscheinlich nicht ausreicht :)
BTT:
Hieß es nicht einmal, dass in Gorleben Wasser eingedrungen ist? Das macht mir viel mehr Sorgen, wenn plötzlich der Geigerzähler am Spülbecken ausschlägt. Was nützt uns die Lokalisierung der Lager, wenn das Grundwasser eh schon verseucht ist?
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Wie gesagt: Kurzlebige Organismen kommen mit höheren Strahlendosen ganz gut zurecht (Pflanzen sowieso - einfacher Aufbau, viel Redundanz, z.T. sogar im Genom), obwohl sie nicht geschützt sind - ganz ohne Evolution. Und selbst wenn sie es nicht tun, zeigt sich in der Natur kaum, denn wir sehen nun einmal nicht "XYZ Mäusebabys mit Stahlungsschäden geboren", sondern wir sehen "XYZ fitte Mäuse haben Jugend überlebt". Selection in action.
Aber auf Menschen möchte man dieses Prinzip i.d.R. nicht übertragen ;)


Bezüglich Gorleben:
Wasser ist afaik noch keins eingedrungen (das ist nur bei der Asse der Fall, wo das Plutonium schon drinne liegt - und bleibt, weil Schwarz-Gelb mit Personalpolitik beschäftigt ist und ihre Atomlobby sowas nicht wortwörtlich ans Tageslicht holen möchte), aber das einzige, was dies verhindert, ist jede Menge Salz. Nicht unbedingt der beste Schutz gegen Wasser...
Selbst wenn wir unsere jetzigen wissenschaftlichen Standards anlegen (so wie bei Auswahl und Betrieb der Asse...), ist der Standort komplett ungeeignet. Das der Standort im "objektiven Auswahlverfahren" seinerzeit vorne lag, resultiert aus Kriterien wie "Einkommen der Bewohner im näheren Umkreis", nicht weil man da irgend etwas sicher Endlagern könnte. Seitdem versenkt man da halt Steuergelder in iirc mittlerweile 3+ stelliger Millionenhöhe, weil das für 4 Jahre angenehmer ist, als einen neuen Standort zu suchen, der einen nicht Millionen Stimmmen im jeweiligen Bundesland kostet.
(Ganz davon abgesehen, dass man bei so einer Debatte ja mittelfristig erklären müsste, warum man es weiterhin diversen Stromkonzernen erlaubt, sich dumm und dämlich zu verdienen, während wir weiterhin 0 Ideen haben, wie eine sichere Lagerung ohne fortlaufende hohe Kosten für die Allgemeinheit denn funktionieren könnte)
 
Also wenn ich das lese muss ich schon wieder an der menschheit zweifeln... es werden ressourcen für so ein schwachsin investiert anstatt sich über aktuelle probleme gedanken zu machen... abgesehen von der tatsache das zu 99.9% in 1 mio jahre nichts menschenänliches auf diesem planeten existieren dürfte und des weiteren kommt hinzu, wo diesen datenträger aufbewahren? In 1 Mio Jahre stehen nichteinmal mehr die modernsten und robustesten bauwerke....

aber was solls... :huh:

Ach und nochwas, ohne genaue halbwertszeiten im kopf behaupte ich das in 1 mio jahren selbst bei der menge kaum noch gefahr ausgeht...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Um es mal kurz festzuhalten:
Da selbst Informationen, die in normaler Schriftgröße und einer allgemein gängigen Sprache in einem explizit zum Zwecke der Informationsgewinnung betrachteten Mediums vorliegen, nicht wahrgenommen werden, stellt sich berechtigterweise die Frage, obe die Anbringung von Warnungen auf Saphirtäfelchen, die sich nur mit guten Mikroskopen lesen lassen, in geradezu prähistorischen Sprachen und Schriftzeichen, eine zuverlässige Methode ist :ugly:




Sphinxen auch.

Das einzige, was nicht verlustigt geht, ist Atommüll. Aber das haben einige Leute auch nach über einem halben Jahrhundert noch nicht kapiert :ka:




Für eine Speicherung nenneswerter Mengen an Information über die Menschheit ist dieses Medium aber zu aufwendig, teuer und platz-ineffizient. Für die Zeiträume, mit denen sich heutige Geschichtswissenschaftler herumärgern, gibt es auch brauchbare Alternativen, die genutzt werden (Glasplatten und Mikrofilm sind aktuell beliebt).



?
Mal ganz abgesehen davon, dass Wörterbücher wieder einen bedenklichen Umfang hätten:
Glaubst du, die Keilschrift der Sumerer hatte in der damaligen Wissenschaft keine Bedeutung? Nicht desto trotz mussten wir sie aufwendig rekonstruieren. Das heutige Englisch existierte vor 1000 Jahren noch nicht einmal, Sprache der nicht-kirchlichen Gelehrten vor 500 Jahren war eher Französisch und das alles bezieht sich auch nur auf Europa. Versuche mal einen 3000 Jahre alten chinesischen Text mit dem Wissen über diese Sprachen zu lesen.
Die ältesten Schriften, die wir heute lesen können, sind nicht einmal ein Tausendstel so alt, wie hier angestrebt - und trotzdem gibt es meines Wissens nach keine einzige Sprache, die auch nur die Hälfte dieser Zeitspanne überdauert hätte. Selbst Höhlenmalerein, die als Piktogramme nun wirklich wenig Vorwissen erfordern und die bestenfalls ein Zehntel des fraglichen Zeitraumes alt sind, geben heute viel Anlass zu Deutungen in Richtung religiöser, kultischer, berichtender,... Aussagen.

Und man darf auch nicht vergessen, was hier kommuniziert werden soll: Eine Warnung vor einer großen, aber nicht sichtbaren und somit sehr abstrakten Gefahr. Damit diese wirkt, reicht es nicht, die Warnung als solche zu vermitteln. Man muss sie auch grundlegend erklären, das heißt muss de facto Nuklertechnische Abhandlungen konservieren - das ist eine wesentlich anspruchsvollere Sprache, als ein paar Handlungsaufzeichungen oder Königspreisungen, wie sie typischerweise der Einstieg in antike Spracherarbeitung sind. Sonst ist das Endergebniss vergleichbar mit altägyptischen Flüchen, die Gräber schützen sollten:
Die künftig Grabenden glauben einfach nicht, was da auf dem Schild steht.

Wir halten also insgesamt fest:

Um auf den Atommüll aufmerksam zu machen, ists am besten, ein Pyramidengroßes, radioaktives Priktogramm zu erstellen, genau über den Atommülllagern :ugly:
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Mann,wie haben wir denn früher Aufzeichnungen gespeichert?Tontafeln und Hanfpapyrus,und der Kram ist immer noch lesbar,mittlerweile können die Profs sogar babylonisch sprechen.Digital wird das doch nie was...
Hättest du den Artikel gelesen, dan wüsstest du, dass hier keinesfalls von digitaler Speicherung die Rede ist:schief:
Nebenbei gemerkt musst du auch mal bedenken, wie viele von den Tontafeln und Papyrusrollen noch erhalten sind. Ob das die Papyrusrolle mit der Warnung vor Atomkraft dabei sein wird, ist mehr als fraglich (und extrem unwahrscheinlich)

Es kann auch sein, dass wir irgendwann gegen diesen Müll immun sind. Die Mäuse in Chernobyl haben inzwischen auch keine Mutationen mehr (Vögel schon).
Wie soll man bitte gegen Radioaktivität immun sein. Das ist so, als würde man sagen, man kann gegen Pistolenschüsse immun sein.
(Radioaktive Strahlen "schlagen" durch ihre Energie Basen aus dem DNA Strang. Der ist dann fehlerhaft, wodurch einen Mutation/Fehlbildung entsteht)

Ach und nochwas, ohne genaue halbwertszeiten im kopf behaupte ich das in 1 mio jahren selbst bei der menge kaum noch gefahr ausgeht...
Die Datenträger sollen die Informationen auch nicht genau eine Millionen Jahre speichern, sondern bis zu eine Millionen Jahre

Wir halten also insgesamt fest:

Um auf den Atommüll aufmerksam zu machen, ists am besten, ein Pyramidengroßes, radioaktives Priktogramm zu erstellen, genau über den Atommülllagern :ugly:

Gar nicht so abwegig:
Atomsemiotik
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Ich halte derartige "Warnungen" jedenfalls für völlig sinnlos: sollte die Menschheit tatsächlich jemals so weit zurückfallen, dass sie die Kenntniss über die Radioaktivität verliert, dann hat sie wohl größere Probleme...

Und selbst wenn nicht: so können sie sie wenigstens bequem wiederentdecken; das könnte zwar einige Opfer fordern aber man kann nicht an alles denken.

Abgesehen davon halte ich die aktuellen konzepte zur "Endlagerung" für verfehlt. Der "Atommüll" enthält noch viele spaltbare Bestandteile und ist damit ein wichtiger Rohstoff; auch die nicht-spaltbaren Bestandteile können und könnten in Zukunft sinnvoll genutzt werden; daher: zwischenlagern, wiederaufbereiten, brüten.

Und wenn am Ende immernoch was übrig bleibt, dass man unbedingt loswerden will sollte man es nicht auf der ganzen Welt verteilen sondern ein großes internationales Endlager in einer Region errichten, die einerseits geologisch geeignet und andererseits unbewohnt ist.

Man kann gegen Strahlung nichtn immun sein

Nicht immun aber wesentlich resistenter als ein normaler Mensch.

Das gilt nicht nur für irgendwelche Bakterien, bereits zwischen verschiedenen Säugetieren gibt es gravierende Unterschiede, Fledermäuse können etwa angeblich eine mehr als zwanzig mal so hohe Belastung aushalten wie ein Mensch- mit der Lebenserwartung hat das wenig zu tun, Fledermäuse werden etwa in der Regel wesentlich älter als normale Mäuse, welche im Vergleich zu Menschen nicht viel mehr ertragen. Manche Tiere sind auch deutlich empfindlicher, als der Mensch, Meerschweinchen sollen etwa tatsächlich recht empfindlich sein.

Warum es diese Unterschiede gibt und wie sie funktionieren ist soweit ich weiß kaum erforscht.

Siehe:
Strahlenschaden

Radioaktive Strahlen "schlagen" durch ihre Energie Basen aus dem DNA Strang. Der ist dann fehlerhaft, wodurch einen Mutation/Fehlbildung entsteht

Es gibt eine Reihe von Reperaturmechanismen- zum Glück, denn wir sind ja auch so von einer gewissen Strahlenbelastung betroffen, nicht nur Radioaktive Strahlung sondern vor allem auch UV-Strahlung von der Sonne, die ähnliche Schäden anrichtet- der einzige Unterschied ist, dass sie nur die oberen Hautschichten betrifft.

In den meisten Fällen entsteht auch, selbst wenn die Reperaturmechanismen versagen keine Mutation; die Zelle stirbt einfach (anstatt sich zu teilen), durch diesen Mechanismus kommt es auch zur Strahlenkrankheit. Selbst wenn es zu einer Mutation kommt ist diese meist ungefährlich. Es gibt auch neue Ansätze zur Therapie der Strahlenkrankheit wobei man versucht den Zelltod durch spezielle Medikamente (teilweise) zu verhindern auch wenn dabei die Gefahr von Mutationen steigt.

Da die meisten Strahlenschäden bei der Zellteilung zum Tragen kommen gelten Zellen, die sich schneller teilen auch als empfindlicher; das kann die höhere Strahlenresistenz mancher Tierarten aber nicht unbedingt erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Ich halte derartige "Warnungen" jedenfalls für völlig sinnlos: sollte die Menschheit tatsächlich jemals so weit zurückfallen, dass sie die Kenntniss über die Radioaktivität verliert, dann hat sie wohl größere Probleme...

Große Teile der Menschheit haben heute keinerlei Kenntnisse über Radioaktivität und selbst die nützen nur dann etwas, wenn auch die Standorte bekannt sind. Guck dir mal die Regionen an, die vor lächerlichen 5000 Jahren die Hochkulturen der damaligen Zeit beherbergten: Wüsten nehmen einen nicht unerheblichen Teil ein, Krisenregionen den Rest. Nicht unbedingt optimale Bedingungen für die Konservierung von Wissen, aber ein Quell von Leuten, die merkwürdiges und riskantes tun, wenn sich davon eine Besserung der Lebensumstände erwarten.

Und selbst wenn nicht: so können sie sie wenigstens bequem wiederentdecken; das könnte zwar einige Opfer fordern aber man kann nicht an alles denken.

Einige Opfer?
Eine unkontrollierte Öffnung von Endlagern könnte eine dauerhafte Kontaminierung von Grundwasser zur Folge haben und so wahlweise dutzende Millionen direkt beeinträchtigen oder zumindest zu Umsiedlung zwingen. Etwas drastische "Lehrstunden", die du künftigen Generationen aufzwingen willst.

Abgesehen davon halte ich die aktuellen konzepte zur "Endlagerung" für verfehlt. Der "Atommüll" enthält noch viele spaltbare Bestandteile und ist damit ein wichtiger Rohstoff; auch die nicht-spaltbaren Bestandteile können und könnten in Zukunft sinnvoll genutzt werden; daher: zwischenlagern, wiederaufbereiten, brüten.

Und wenn am Ende immernoch was übrig bleibt, dass man unbedingt loswerden will sollte man es nicht auf der ganzen Welt verteilen sondern ein großes internationales Endlager in einer Region errichten, die einerseits geologisch geeignet und andererseits unbewohnt ist.

Womit wir mal wieder bei der Politik und beim Geld wären...


Passend hierzu und weil Mrs. Teflon heute mal wieder mit tollen Forderungen an die Öffentlichkeit getreten ist, die sie selbst seit langem blockiert, ein kleines Zitat aus dem Wiki-Artikel zu Morsleben, der bei einer spontanen Recherche nach Endlagern weltweit aufgefallen ist. (Übrigens ist das, wegen Einsturzgefahr seit zwei Jahrzehnten in nicht vorranschreitender Stilllegung und notdürftigen Stabilisierungsmaßnahmen begriffene, Lager Morsleben das zweit"erfolgreich"ste Endlager in über einem halben Jahrhundert kommerzieller Atomtechnik. Nach der halbmilitärischen WIPP-Testanlage in den USA und vor der Asse...):

"Die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel (CDU) ignorierte in den 90er Jahren Expertenwarnungen in Zusammenhang mit dem unsicheren Atommülllager Morsleben in Sachsen-Anhalt. Schon vor der Wiedervereinigung bezweifelten mehrere Gutachter die Standsicherheit der früheren Salzgrube.[4] Auch Mitarbeiter des Bundesamtes für Strahlenschutz und die Regierung von Sachsen-Anhalt hielten die Anlage schon in den 1990er Jahren nicht für geeignet, dauerhaft Atommüll zu lagern.

Merkel habe aber in einem Schreiben vom 8. Juni 1995 an das Landesumweltministerium versichert, es gebe „kein Sicherheitsdefizit“ und sich eine weitere Einmischung von Landesseite verbeten. Laut Spiegel soll Merkel am 9. September 1997 trotz Bedenken des Landes angeordnet haben, dass Atommüll-Fässer bis zu 1100 Kilogramm in die Grube eingebracht werden durften. Dem Bericht zufolge ließ Merkel erklären, sie habe sich „bei der Bewertung auf die Erkenntnisse der fachlich zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Strahlenschutz gestützt“.

1998 versuchte die damalige Umweltministerin Angela Merkel eine Novelle des Atomgesetzes, die das DDR-Recht für das Endlager Morsleben bis 2005 hätte gelten lassen, um "die Grube aus "Kostengesichtspunkten" möglichst lange auf Basis des alten Rechts zu betreiben". Das Oberverwaltungsgericht Magdeburg gab einer Klage des BUND gegen dieses Gesetz statt.[5]"
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Einige Opfer?
Eine unkontrollierte Öffnung von Endlagern könnte eine dauerhafte Kontaminierung von Grundwasser zur Folge haben und so wahlweise dutzende Millionen direkt beeinträchtigen oder zumindest zu Umsiedlung zwingen. Etwas drastische "Lehrstunden", die du künftigen Generationen aufzwingen willst.

Siehe Krise vor einem jahr in Japan oder Tschernobyl: Die Arbeiter durften 90 sekunden arbeiten und mussten dann aus der Gefahren zone.
Wenn mehr Kühlflüssigkeuit in Japan ausgelaufen wäre, würden die Fischpreise deutlich steigen, geräte Wasser auseiner Öffnung in die Umwelt, wäre ein ganzes Ökosystem zerstört, indem Tiere von dem Wasser tfrinken oder indirekt durch ihre Nahrung aufnehmen

Gehen wir davon aus, das sich die Menschheit weiterentwickelt? Wenn ja sollten sie ja eigentlich wissen
, welche Gefahr die Radioaktivität birgt, oder? Außerdem, falls es mit dem Datenträger nicht klappt, der Mensch es immer wieder feststellen, wenn sich jemand nach längerer Zeit in die Gefahrregion wargt, wenn sie dann Krank werden und letztendlich sterben
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Große Teile der Menschheit haben heute keinerlei Kenntnisse über Radioaktivität und selbst die nützen nur dann etwas, wenn auch die Standorte bekannt sind. Guck dir mal die Regionen an, die vor lächerlichen 5000 Jahren die Hochkulturen der damaligen Zeit beherbergten: Wüsten nehmen einen nicht unerheblichen Teil ein, Krisenregionen den Rest. Nicht unbedingt optimale Bedingungen für die Konservierung von Wissen, aber ein Quell von Leuten, die merkwürdiges und riskantes tun, wenn sich davon eine Besserung der Lebensumstände erwarten.

Auf gut Glück gräbt man meist nicht irgendwo einige hundert Meter tief; Wenn irgendwer, der die Mittel dazu hat, das Endlager mit Absicht öffnen will, im Wissen, dass es gefährlich ist... dann werden ihn auch Warnungen nicht aufhalten.

Wüste wäre nicht schlecht, Wüsten sind meist nur sehr dünn besiedelt und es gibt auch nicht viel Grundwasser, dass verseucht werden könnte

Einige Opfer?
Eine unkontrollierte Öffnung von Endlagern könnte eine dauerhafte Kontaminierung von Grundwasser zur Folge haben und so wahlweise dutzende Millionen direkt beeinträchtigen oder zumindest zu Umsiedlung zwingen. Etwas drastische "Lehrstunden", die du künftigen Generationen aufzwingen willst.

Endlager bestehen idr. nicht aus einem großen Topf in den man alles reinwirft sondern erstrecken sich über ein großes Gebiet; spätestens beim ersten Behälter, der geöffnet wird sollten die Verantwortlichen bald merken, dass das gewisse Risiken birgt

Es sollte sich also maximal um wenige Tonnen handeln, die Abfälle sollten auch in eine nicht leicht wasserlösliche Form gebracht worden sein und wenn diejenigen, die das Lager geöffnet haben gemerkt haben, dass es gefährlich ist können sie es auch wieder zumindest provisorisch versiegeln; wer die Mittel hat so tief zu graben sollte auch dazu in der Lage sein.
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Auf gut Glück gräbt man meist nicht irgendwo einige hundert Meter tief;
Doch. Wie ist sonst der Bergbau entsatanden?. 12 Millionen Jahre sind ne lange Zeit, in der sich Rohstoffe neu bilden und Ablagern können. Und auf Suche nach diesen kann es durchaus sein, das einer diese Fässer sieht und öffnet
Wenn irgendwer, der die Mittel dazu hat, das Endlager mit Absicht öffnen will, im Wissen, dass es gefährlich ist... dann werden ihn auch Warnungen nicht aufhalten.
Wer sollte das wollen? Um einen Krieg zu führen?

Wüste wäre nicht schlecht, Wüsten sind meist nur sehr dünn besiedelt und es gibt auch nicht viel Grundwasser, dass verseucht werden könnte
Stimmt. Aber wie willst du denen das Zeugs unterjubeln? Das wird schwer, vielleicht käme die Russiche Tunguska in Frage, wo sowieso schon alles strahlt


Es sollte sich also maximal um wenige Tonnen handeln, die Abfälle sollten auch in eine nicht leicht wasserlösliche Form gebracht worden sein und wenn diejenigen, die das Lager geöffnet haben gemerkt haben, dass es gefährlich ist können sie es auch wieder zumindest provisorisch versiegeln; wer die Mittel hat so tief zu graben sollte auch dazu in der Lage sein.
Hast recht. Du darst aber Bewegungen der Erdkruste nicvht vergessen, die dazu führen kann, dass ein 1Km tiefer Punkt auf einmal am Fuße einen Berges liegen kann, oder das es bei einem (wenn auch sehr unwahrscheinlichen) Vulkanausbruch in die Athmosphäre geschleuder twird
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Auf gut Glück gräbt man meist nicht irgendwo einige hundert Meter tief;

Abgesehen davon, dass genau so neue Rohstoffe entdeckt, Brunnen geschaffen, etc. wären:
An einer Stelle, an der es Hinweise darauf gibt, dass etwas versteckt wurde oder darauf, dass hier Zeugnisse vergangener Kulturen liegen, gräbt man nicht "auf gut Glück".

Wüste wäre nicht schlecht, Wüsten sind meist nur sehr dünn besiedelt und es gibt auch nicht viel Grundwasser, dass verseucht werden könnte

Wüste sind vor allem eins: Zeitlich begrenzt. Da die Menschheit nebenbei auch noch für eine kräftige Klimadestabilisierung sorgt, haben wir keine Möglichkeit abzuschätzen, wo in 10.000 Jahre eine Wüste ist und wo nicht.

Endlager bestehen idr. nicht aus einem großen Topf in den man alles reinwirft sondern erstrecken sich über ein großes Gebiet; spätestens beim ersten Behälter, der geöffnet wird sollten die Verantwortlichen bald merken, dass das gewisse Risiken birgt

Unsere bisherigen Behälter halten kaum einige Jahrzehnte, die Spezialbehälter, mit denen die Franzosen ihre Endlager planen, sollen ein paar Jahrhunderte halten (ja, richtig gelesen: Freisetzung des Mülls ins Umgebungsgestein ist Teil des Konzeptes...). Wenn die Lager in den fraglichen Zeiträumen geöffnet werden, dann sind es Atommüllhaufen, die nur ein bißchen Umgebungs Salz/Ton/Geröll trennt (was halt immer beim Zusammenbruch der Kavernen dazwischen gelangen konnte bzw. zwischen gebohrten Kammern war). Und im Falle von lokal brüchigem Gestein (Stichwort: Wärmeentwicklung, Hitzesprengung) reicht es, wenn es ein Bohrloch von wasserführenden Schichten in den Lagerbereich gibt, damit Ausspülungen aus dem gesamten Lager möglich werden.
Vom Salzstöcken (zwei von drei weltweit in Betrieb genommenen Endlagern, ein von zwei gescheiterten Endlagern) ganz zu schweigen. Im Worst Case kommt jemand auf die Idee, das Salz mittels Soleverfahren abzubauen...

Es sollte sich also maximal um wenige Tonnen handeln, die Abfälle sollten auch in eine nicht leicht wasserlösliche Form gebracht worden sein

Das müsste man erstmal hinbekommen...


Doch. Wie ist sonst der Bergbau entsatanden?. 12 Millionen Jahre sind ne lange Zeit, in der sich Rohstoffe neu bilden und Ablagern können. Und auf Suche nach diesen kann es durchaus sein, das einer diese Fässer sieht und öffnet

Jetzt übertreibst du langsam ;)
1 Million war schon hoch angesetzt. Die Skandinavier planen afaik mit 100.000 Jahren, bis die Aktivität im Bereich natürlicher (wenn auch sehr reicher) Uranerze liegt und das ist kein ganz schlechter Schätzwert (je nach Ausgangsmaterial natürlich). "Fässer" hast du da aber so oder so nicht mehr. Die sind ggf. schon nach wenigen Jahrzehnten weg, danach hast du nur noch Fassinhalte. Mit Spezialbehältern sind ein paar Jahrhunderte drin, mit etwas Glück wenige Jahrtausende. Die Schweden z.B. peilen das iirc an und verwenden verschweißte Kupferbehälter und gehen davon aus, dass die für sehr lange Zeit Schutz bieten, weil Kupfer halt nicht so schnell in die Umgebung korrodiert und auch gegenüber der Strahlung einiges aushalten soll.
Auf der anderen Seite wird es aber, im hiesigen Kontext, schon wieder zum Risiko: Da wird fast mehr hochreines Kupfer eingelagert, als radioaktives Material. Das hat einen gewissen Wert, der in Zukunft noch weiter steigen könnte und wenn dann jemand, der keine Ahnung vom Inhalt hat, beim z.B. Brunnenbohren diesen Schatz entdeckt...
In der Sowjetunion (bzw. kurz danach) wurden die Radionukleidbatterien aus unbemannten Leuchttürmen entlang der Polarmeerküste geklaut, um die Edelstahlhülle zu verkaufen. Die Diebe waren z.T. ebenso leicht zu finden, wie die in der Umwelt entsorgte Plutoniumfüllung. Wie muss man wohl nicht erklären...
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Wüste sind vor allem eins: Zeitlich begrenzt. Da die Menschheit nebenbei auch noch für eine kräftige Klimadestabilisierung sorgt, haben wir keine Möglichkeit abzuschätzen, wo in 10.000 Jahre eine Wüste ist und wo nicht.
Das Rote meer z.B. wird sich innerhalb eines im Verhältnmis recht gerigen Teitraums ein großes Stück Afrikas nehmen




Jetzt übertreibst du langsam ;)
1 Million war schon hoch angesetzt. Die Skandinavier planen afaik mit 100.000 Jahren, bis die Aktivität im Bereich natürlicher (wenn auch sehr reicher) Uranerze liegt und das ist kein ganz schlechter Schätzwert (je nach Ausgangsmaterial natürlich)

Mist, Tippfehler, meinte 1 Millionen Jahre.
"Fässer" hast du da aber so oder so nicht mehr. Die sind ggf. schon nach wenigen Jahrzehnten weg, danach hast du nur noch Fassinhalte. Mit Spezialbehältern sind ein paar Jahrhunderte drin, mit etwas Glück wenige Jahrtausende. Die Schweden z.B. peilen das iirc an und verwenden verschweißte Kupferbehälter und gehen davon aus, dass die für sehr lange Zeit Schutz bieten, weil Kupfer halt nicht so schnell in die Umgebung korrodiert und auch gegenüber der Strahlung einiges aushalten soll.
Auf der anderen Seite wird es aber, im hiesigen Kontext, schon wieder zum Risiko: Da wird fast mehr hochreines Kupfer eingelagert, als radioaktives Material. Das hat einen gewissen Wert, der in Zukunft noch weiter steigen könnte und wenn dann jemand, der keine Ahnung vom Inhalt hat, beim z.B. Brunnenbohren diesen Schatz entdeckt....
Wieso nimmt man keine Edelmetalle, und macht innen einen Blei (oder sowas) Mantel, das die Strhlung agbschirmt. Zu teuer?
In der Sowjetunion (bzw. kurz danach) wurden die Radionukleidbatterien aus unbemannten Leuchttürmen entlang der Polarmeerküste geklaut, um die Edelstahlhülle zu verkaufen. Die Diebe waren z.T. ebenso leicht zu finden, wie die in der Umwelt entsorgte Plutoniumfüllung. Wie muss man wohl nicht erklären...
Das es solche Leute gibt...Ich kapier das nicht:wall:
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Wieso nimmt man keine Edelmetalle, und macht innen einen Blei (oder sowas) Mantel, das die Strhlung agbschirmt. Zu teuer?

Wie gesagt: Die Schweden experimentieren mit Kupfer. Das ist aber noch nicht so edel, dass nicht von bestimmten Bodenmilieus angegriffen werden kann und es geht halt um echt lange Zeiträume. Gold und Platin sind viiiiiieeeelllll zu teuer (und dann hast du es endgültig mit Schatzsuchern zu tun)
Blei in wirkungsvollen Dicken würde vermutlich enormen Massen entsprechen (die Strahlung hat viel Zeit, zu wirken - da muss sie nicht stark sein), die auch wieder Kosten, zusätzlich Platz im Lager beanspruchen und ja auch wirklich nur vor Strahlungsaustritt schützen. Grundwasser, etc. müsste seinerseits wieder vor Blei geschützt werden, d.h. es nützt nur etwas, wenn du eine von außen 100% sichere Hülle hast, die nur noch durch die Strahlung gefährdet ist.

Das es solche Leute gibt...Ich kapier das nicht:wall:

Was gibt es da viel zu kapieren? Auf diesem Planeten leben vermutlich >6,5 Milliarden Menschen, die keine Ahnung haben, was Radioaktivität ist. Und allein in Deutschland wirst du 70 Millionen finden, die sie nur dank der öffentlichen Diskussion über bestehende Atomkraftwerke kennen und die z.B. null Ahnung haben, was eine Radionukleotidbatterie ist. Wenn du nicht weiß, dass (und WAS! für) eine Gefahr besteht und ganz unten angekommen bist, dann ist besagter Leuchtturm für dich eben nur noch eine unbewachte Ansammlung von Materialien, für die Schrotthändler gutes Geld zahlen. In Deutschland kommen jedes Jahr Leute um, die Bahn-Oberleitungen klauen wollen, um sie zu verkaufen (nein, keine stillgelegten) und es wurden sogar schon größere Abschnitte Unterseekabel aus den Meeren gefischt.
Wo es etwas wertvolles gibt (oder geben könnte*), gibt es auch jemanden, der es haben will und wenn man eine falsche (oder keine) Vorstellung davon hat, wie gefährlich etwas ist, sinkt die Hemmschwelle, etwas zu unternehmen. Und wie eben gerade erwähnt: Ohne laufende AKWs (und vor allem ohne laufende Proteste dagegen) wäre Radioaktivität auch für die meisten Deutschen nur etwas, wovon sie mal kurz in der Schule gehört haben - wenn sie sich daran überhaupt noch erinnern. Projeziere das ganze 1000 oder gar 10.000 Jahre in die Zukunft... . Es gibt keine Nukleartechnik mehr auf der Welt, Geschichtsunterricht ist noch langweiliger und schneller vergessen, als Physik und überhaupt: Wahrscheinlich wird es gar nicht mehr gelehrt, denn wo heute eine Ausbildung auf den Stand der Wissenschaft schon bis zum 30., 35. Lebensjahr dauern kann, wird man sich Allgemeinwissen in Zukunft kaum noch leisten können, wenn man Experten will, die ihr Spezialgebiet noch vorranbringen können, bevor sie zu alt sind.
Und genau deswegen ist die Kennzeichnung so wichtig: Damit wenigstens der, der direkt davorsteht, auf die Idee kommt, sich vor einem Fehler über etwas Gedanken zu machen, was in seiner Gesellschaft in etwa so beachtet wird, jungsteinzeitlicher Bootsbau in der unsrigen.

*bezüglich "geben könnte" mal noch ein Beispiel von heute/den letzten Jahrhunderten, was allein die Tatsache, dass an einem Ort Spuren von (Ver)Grabungsaktivitäten waren/gewesen sein sollen, nach sich ziehen können:
Oak Island - Wikipedia, the free encyclopedia
Und da sollen von den Überresten eines Endlagers die Finger gelassen werden, wenn niemand von potentiellen Gefahren weiß? Ich glaubs nicht.
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Was gibt es da viel zu kapieren? Auf diesem Planeten leben vermutlich >6,5 Milliarden Menschen, die keine Ahnung haben, was Radioaktivität ist. Und allein in Deutschland wirst du 70 Millionen finden, die sie nur dank der öffentlichen Diskussion über bestehende Atomkraftwerke kennen und die z.B. null Ahnung haben, was eine Radionukleotidbatterie ist.
Ich hab mich aufgrund dessen, das ,eine Großeltern 5Km vom AKW Krümmel entfernt wohnen schon mit dem Thema Radioaktivität beschaftigt, ich denke, das, wenn man Ummantelungen aus Kupfer macht, das es durch die Jahre haltern wird, aber wenn Kupfer dann mal eng wird, d.h. das Vorkommen sinkt, wird es (leider) Menschen geben, denen es nurums Profit und um sonst nix geht.

Ok, ich bin in der Hinsicht, das ich 14 Jahre alt bin, vielleicht etwas "überbildet", aber das es deinen Einschätzungen so kantastophal ist, hätte ich nicht gedacht. Das Volk wird durch Unfälle wie Fukushima wieder aufwas aufmerksam gemacht, doch leider geraten die Gefahren durch Atomkraft immer wieder für den Großteil der Bevölkerung in Vergessenheit
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Krümmel
 
AW: Warnung für kommende Generationen: Datenträger soll eine Million Jahre Inhalte speichern können

Ich mag vielleicht in einigen Dingen zu pessimistisch sein (aber merke: "Pessimist" ist nur ein Ausdruck von Optimisten für Realisten :P ), aber zumindest bei der Aufmerksamkeitsspanne der Bevölkerung brauch man sich echt nichts vormachen. Fukushima ist noch keine 18 Monate her und die Mehrheit scheint sich wesentlich mehr um vermeintliche Einflüsse auf ihre Stromrechnung zu sorgen, denn um Betriebsrisiken von AKWs. Und scheiternde Endlager, die drohen ihre Umgebung zu kontaminieren, sind eigentlich ein Dauerthema, aber selbst wenn sich die Aufmerksamkeit mal auf den zuständigen Minister richtete, fanden allein dessen Wahlkampftaktiken Beachtung. :ka:
 
Zurück