Windows 8: Nur noch drei verschiedene Versionen?

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Warum, bitte, warum noch 32bit? :/

Ich meine, es ist sicher schön, wenn noch uralt-Hardware unterstützt wird. Das streite ich auch gar nicht ab! Und trotzdem scheint es mir ein heftiger Mehraufwand, wenn Programme weiterhin für beide Versionen angepasst werden müssen. Das sich das auch in den nächsten Jahren nicht ändert, ist klar - Windows 7 und evtl Vista müssen ja auch noch versorgt werden. Doch wenn in 3-5 Jahren die Betriebssysteme mal fallengelassen werden, werden die meisten Softwareentwickler ihre Programme noch immer in 32bit schreiben. 64bit ist die Zukunft, irgendwie bin ich enttäuscht von Microsoft, dass der entscheidende Schritt noch nicht kommt.
 
Die bisherigen 64 Bit Versionen brauchen mehr als 2GB Arbeitsspeicher, erst ab 4GB empfehlenswert, bei den Tablett PC kann es schon mal sein, dass die weniger, oder gerade so, 2GB RAM haben. Deswegen ist es nicht verkehrt, dass es noch 32 Bit Systeme geben wird.
 
Somit ist der Wahnsinn Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Enterprise und Ultimate zu ende gekommen... :schief:
 
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Warum, bitte, warum noch 32bit? :/

Primär wohl wegen ARM. Windows 8 läuft auf den v7 Kernen (also Cortex A8 und A9) die noch kein 64Bit beherrschen. Wahrscheinlich gab es nicht allzuviel Mehraufwand auch direkt 2 x86-Versionen zu realisieren.

Und 64Bit allein zu kompilieren bringt kaum etwas. Die Software muss auch von Hand optimiert sein. Außerdem glaub ich kaum, dass irgendwer auf 64Bit-only bei mainstream Programmen setzen wird. Dafür ist der Geschwindigkeitsvorteil bei der meisten Software vernachlässigbar und der entfallende Kundenkreis weitaus interessanter. Wenn aber PCs ausgeliefert werden ist mittlerweile eh so gut wie immer eine 64Bit Version installiert.
 
Warum, bitte, warum noch 32bit? :/

Gegenfrage: Warum schreien immer alle nach 64-Bit, welches sie jedoch nicht einmal ansatzweise nutzen?

Ich habe 32-Bit und kann im Gegensatz zu vielen Freunden mit 64-Bit sowohl alle gängigen LAN-Spiele als auch alte Spiele zocken. Deren 64-Bit kommt damit nicht klar. Und mal im Ernst: Wann hast du - außer du bearbeitest viele Videos/Bilder - jemals mehr als den bei 32-Bit verfügbaren Arbeitsspeicher genutzt? Selbst BF3 begnügt sich mit weniger, obwohl dabei auch Firefox im Hintergrund läuft.

Ich finde das schreien nach 64-Bit sinnlos, es gibt zur Zeit noch keinen hohen Nutzen, den man daraus ziehen kann. Das ist wie früher mit der 9500 GT vs 9600 GT. Viel Geld zahlen für einen Hauch an Mehrleistung.
 
Für viele der älteren Geräte, welche man mit dem Rechner steuern will, gibt es keine 64bit-Treiber und der 32bit Kompatibilittsmodus funktioniert nicht richtig.

Ich habe einmal versucht ein 64bit Windows auf meinem Laborrechner zu installieren, bzw. entsprechende Steuerungssoftware für Digital-Oszis, Spektrometer & Co. und bin sehr schnell wieder auf 32bit zurückgegangen.

Von daher ist eine 32bit Version schon rein aus Kompatibilitätsgründen im Unternehmensbereich unabdingbar.
 
Für viele der älteren Geräte, welche man mit dem Rechner steuern will, gibt es keine 64bit-Treiber und der 32bit Kompatibilittsmodus funktioniert nicht richtig.

Ich habe einmal versucht ein 64bit Windows auf meinem Laborrechner zu installieren, bzw. entsprechende Steuerungssoftware für Digital-Oszis, Spektrometer & Co. und bin sehr schnell wieder auf 32bit zurückgegangen.

Von daher ist eine 32bit Version schon rein aus Kompatibilitätsgründen im Unternehmensbereich unabdingbar.

ist doch klar, x86 gehört auch weiterhin überall zum standard. da werden auch die x64 ausführungen diverser OS nichts dran ändern können.
zumal ich die erfahrung gemacht habe, in einer reinrassigen x86 umgebung - deutlich schneller unterwegs zu sein, zumindest bei nicht x64 optimiertem code.
daher schätze ich x86 ja auch so, an mir als endverbraucher liegt das allerdings nicht, sondern vielmehr an der verbreitung an x86er als standard.
das wird wohl auch WIN 8 nicht ändern und das ist den redmondern auch durchaus bewußt.

mfg
 
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Die bisherigen 64 Bit Versionen brauchen mehr als 2GB Arbeitsspeicher, erst ab 4GB empfehlenswert, bei den Tablett PC kann es schon mal sein, dass die weniger, oder gerade so, 2GB RAM haben. Deswegen ist es nicht verkehrt, dass es noch 32 Bit Systeme geben wird.

64 Bit ist bei weniger als 4 GB zwar nicht sinnvoll, aber es braucht keineswegs 2 GB, um zu arbeiten.
32 Bit Systeme wären eher ein Argument - man bedenke nur, in welchen Stückzahlen die ersten Atomgenerationen verkauft wurden. Das muss man auch gar nicht mal so sehr von Seiten des Absatzes betrachten, als viel mehr der Kompatibilität:
Wenn 20% der laufenden Systeme zwangsläufig beim alten System brauchen und die Hälfte derjenigen, die könnte, schon aus Prinzip nicht umrüstet, dann wird es schwer, die Plattform und etwaige neue Schnittstellen für Entwickler attraktiv zu halten. Die optimieren dann nämlich auch fürs alte und am Ende geht es einem, wie mit Vista: Theoretisch könnten viele profitieren, praktisch nützt es keinem.


Primär wohl wegen ARM. Windows 8 läuft auf den v7 Kernen (also Cortex A8 und A9) die noch kein 64Bit beherrschen. Wahrscheinlich gab es nicht allzuviel Mehraufwand auch direkt 2 x86-Versionen zu realisieren.

Ich denke mal, die Unterschiede zwischen ARM und x86 verlangen von M$ deutlich mehr Änderungen, als die zwischen x86-32 und x86-64. ARM muss man als komplett getrennten Entwicklungsstrang sehen.


Für viele der älteren Geräte, welche man mit dem Rechner steuern will, gibt es keine 64bit-Treiber und der 32bit Kompatibilittsmodus funktioniert nicht richtig.

Ich habe einmal versucht ein 64bit Windows auf meinem Laborrechner zu installieren, bzw. entsprechende Steuerungssoftware für Digital-Oszis, Spektrometer & Co. und bin sehr schnell wieder auf 32bit zurückgegangen.

Von daher ist eine 32bit Version schon rein aus Kompatibilitätsgründen im Unternehmensbereich unabdingbar.

Ich käme nie auf die Idee, das OS eines funktionierenden Laborrechners anzurühren...
Aber von Hardware mal ganz abgesehen (deren 32 Bit Treiber auch nicht unbedingt Win8 kompatibel sein werden), sollte man auch 16 Bit Progrämmchen für Spezialzwecke nicht vergessen. Das ist, zumindest auch bei mir, teilweise der Hauptunterschied bei einem M$-64 Bit OS: Da man sich weigert, drei Pfade parallel zu unterstützen, läuft alte Software gar nicht mehr. (Und welche, die vom neuesten Pfad wirklich profitiert, ist, wie gesagt, selten)
 
Die bisherigen 64 Bit Versionen brauchen mehr als 2GB Arbeitsspeicher, erst ab 4GB empfehlenswert, bei den Tablett PC kann es schon mal sein, dass die weniger, oder gerade so, 2GB RAM haben. Deswegen ist es nicht verkehrt, dass es noch 32 Bit Systeme geben wird.

Wenn man Tablet-PC als Tablet mit x86-Prozessor definiert, mag das hinkommen.
Bei den ARM-Tablets sind immer noch nur 512MB bis 1GB der Standard - und das sind schon die besseren.
Abgesehen davon (wie schon anderweitig erwähnt) kann man die beiden Entwicklungsschienen wirklich nicht vergleichen.
 
Weniger ist manchmal mehr, 3 Versionen reichen nur könnte da ruhig 32 und 64 Bit auf einen Datenträger damit man nicht im Zweifel die Qual der Wahl hat
 
Sofern es eine Professional und Enterprise Version gibt, gehe ich jetzt mal Naiv von aus, das da Metro nicht viel zu suchen haben wird, hoffe ich doch. Professioneller Bereich, meinetwegen als Workstation und dann Metro? Ich denke das dauert keine Woche und der erste Desinger o.ä. nimmt die Kiste und wirft sie aus dem Fenster^^
 
Sofern es eine Professional und Enterprise Version gibt, gehe ich jetzt mal Naiv von aus, das da Metro nicht viel zu suchen haben wird, hoffe ich doch. Professioneller Bereich, meinetwegen als Workstation und dann Metro? Ich denke das dauert keine Woche und der erste Desinger o.ä. nimmt die Kiste und wirft sie aus dem Fenster^^

In einem Arbeitsumfeld sieht man ehesten das Program, mit dem man Arbeitet - egal, wie die primäre Oberfläche des OS dahinter aussieht. Wenn sich die Vermutungen bewahrheiten und Metro das native Interface wird, während der klassische Desktop nur als App läuft, werden jedenfalls auch andere Varianten nicht drum rum kommen, sondern allenfalls automatisch auf den Aufsatz wechseln.
 
In einem Arbeitsumfeld sieht man ehesten das Program, mit dem man Arbeitet - egal, wie die primäre Oberfläche des OS dahinter aussieht. Wenn sich die Vermutungen bewahrheiten und Metro das native Interface wird, während der klassische Desktop nur als App läuft, werden jedenfalls auch andere Varianten nicht drum rum kommen, sondern allenfalls automatisch auf den Aufsatz wechseln.

Ich stelle es mir total Kompliziert vor, bei mehreren Anwendungen die zeitgleich ausgeführt werden hin und her zu wechseln....Wir werden sehen, aber den Desktop als App....man...Dann lieber nen Linux Mint
 
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