AW: 2.0 oder 2.1 System für 1000€?
So ausgenudelt das Argument des Probehörens manchmal wirken mag, spätestens bei dem von Dir angepeilten Preisbereich ist einfach dringend dazu zu raten. Außer, Geld ist bei Dir zweitrangig und kannst nach Lust und Laune nochmal was anderes kaufen gehen.
Und ebenso ist es natürlich immer schön, wenn man spezielle Namen und Kombinationen genantn bekommt. Damit steigt aber auch die Versuchung, sich darauf zu beschränken, was besonders in der frühen Phase nicht sinnvoll ist. Wenn genauere Vorstellungen vorhanden sind (aktiv vs. passiv, Kompakt vs. Stand usw.) kann man Einschränkungen durchführen.
Auch wenn der Aufwand damit steigt, würde ich Dir empfehlen, zusätzlich z.B. im Hardwareluxx- und im Hifi-Forum nachzufragen, um von verschiedenen Personen aus verschiedenen Bereichen verschiedene Ansichten und Vorschläge zu erhalten. Du dürftest z.B. auch erste Meinungen erhalten, dass in dem Preisbereich die Raumakustik zunehmend Beachtung finden sollte und günstige Investitionen dort mehr Effekt haben können als noch teurere Lautsprecher.
Letztlich musst Du natürlich auch hierbei abwägen, wie viel Aufwand Du betreiben willst. Du kannst aus der Suche nach einem guten System in den Extremfällen einen Lustkauf tätigen oder eine Wissenschaft daraus machen. Was wirklich angebracht ist hängt von Deinen Zielvorstellungen ab. Ich verweise dabei auch auf das wohl bekannte Pareto-Prinzip.
Konkretere Ratschläge von meiner Seite: Einen AV-Receiver mit zwei passiven Standboxen oder passivem 2.1 halte ich für flexibler, da Du später einfach auf- und umrüsten kannst. Nahfeldmonitore in dem Preisbereich gibt es auch viele, sodass Du dort eine große Auswahl hast. Bedenke hierbei, dass Du dann auch in eine hochwertige Soundkarte investieren solltest. Aktive Monitore können zudem etwas mehr Ärger mit Störgeräuschen machen, wobei das nicht zwangsläufig pauschalisiert werden kann.
Zu guter Letzt: Kaum eine Kaufentscheidung ist immer völlig faktenabhängig, sondern immer auch mit scheinbar irrationalen und/oder emotionalen Aspekten belegt. Rechenschaft für Deine finale Entscheidung musst Du am Ende keinem anderen als Dir und vielleicht Deinem Lebenspartner (oder ähnlichem) gegenüber ablegen.