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  1. #1

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    Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Threadripper 3000 setzt nur scheinbar auf den bekannten TR4-Sockel. Obwohl die Anzahl der Pins gleich bleibt, hat sich deren Belegung geändert. Das hat unter anderem mit den 72 nutzbaren PCI-Express-4.0-Lanes zu tun.

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  2. #2

    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Klar:
    CPU A hat 64 ganz normale PCI-Express-Lanes und baut damit ganz normale PCI-Express-Verbindungen von ×1 bis ×16 auf. Z.B. einen ganz normalen ×4-Link zu einem I/O-Hub, das alles erfordert den Sockel A.
    CPU B hat 64 ganz normale PCI-Express-Lanes und baut damit ganz normale PCI-Express-Verbindungen von ×1 bis ×16 auf. Z.B. einen ganz normalen ×8-Link zu einem I/O-Hub, das alles erfordert zwingend den Wechsel auf Sockel B.

    #selbstIntelerfindetbessereAusreden

  3. #3
    Avatar von XXTREME
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    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    "-> Ferner wurde die Kommunikation zwischen dem I/O-Hub und der CPU verändert. Der Datenaustausch erfolgt nun über 8 Lanes, während dem Vorgänger dafür nur vier zur Verfügung standen. Dazu habe es zusätzlicher Daten-Pins gebraucht.<-"
    Geändert von XXTREME (08.11.2019 um 14:55 Uhr)
    AMD Ryzen 7 2700 @ be quiet! Pure Rock Slim // Gigabyte GA-AB350N-Gaming WIFI-ITX // 16GB G-Skill RipJaws V DDR4-3200 // Zotac Nvidia Geforce RTX 2070 OC Mini // Samsung 512GB SSD // be quiet! E9 CM 480W 80+ Gold // Kolink Satellite-Plus // Windows 10 // WQHD

  4. #4

    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Diese Aussage ist aber eben falsch. Es gibt 16* PCI-Express-Datenpins weniger für PCI-Express-Verbindungen zu optionalen Erweiterungen und im Gegenzug 16* PCI-Express-Datenpins mehr für PCI-Express-Verbindungen zum I/O-Hub. Der seinerseits eine optionale Erweiterung ist. AMD betont ja selbst immer, dass alle ZEN-CPUs SoCs sind, im Falle von Threadripper mit 64 PCI-Express-Lanes. Mit dieser Zahl rechnet AMD sogar selbst auf diversen Marketing-Folien – bei den 3000ern genauso wie bei Generation 1000 und 2000. Geändert hat sich nur der I/O-Hub, der jetzt vier Lanes mehr für Upstream nutzen kann. Das ist aber auf Seiten der CPU kein muss (auf Seiten des Hubs vermutlich auch nicht), sondern nur eine Reaktion auf die gestiegene Ausstattung – Promontory kam bequem mit vier Lanes aus, beim neuen I/O-Hub ist AMD anderer Meinung. (Obwohl der TRX40 genau die gleiche Ausstattung wie der X570 bietet, für den AMD ×4, nicht zu Unrecht, als supertoll erachtet.)


    *: 8 Lanes × 2 Richtungen je Lane × 2 Adern für differentiale Übertragung je Richtung = 32 Verbindungen. Bislang: 4 × 2 × 2 = 16.
    Geändert von PCGH_Torsten (09.11.2019 um 18:22 Uhr)

  5. #5
    Avatar von CD LABS: Radon Project
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    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Allgemein ist das Thema Chipsatz eines, das viel Stoff für Diskussionen bietet: Die SP3-Boards für EPYC haben gar keinen, sondern sie verlassen sich einzig und allein auf das, was der SOC (bzw. eher das SOP) bietet. Da hätte auch hier wenig gegengesprochen. Ansonsten hätte man auch beim alten Chipsatz bleiben können. Die Plattform bietet so oder so genügend Lanes und wenn ein Boardhersteller meint, dass das Brett mehr USB braucht, dann kommt halt ein Zusatzchip drauf.

    Also zumindest aus Kundensicht klingt es mieß: Chipsatzlüfter und neue Boards für nix und wieder nix.
    Kein Notebookuser mehr... ;(
    Meshify C Mini, UHD FreeSync/ GSYNC-Compatible IPS 120hz, Ryzen 7 2700, 2080Ti iChill, Gigabyte Gaming 7 Wifi X470, 4x16GiB Trident Z RGB 3200-14er, 1TiB 970 Evo Plus, Seasonic Prime (Titanium) Fanless.

  6. #6

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    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Zitat Zitat von PCGH_Torsten Beitrag anzeigen
    #selbstIntelerfindetbessereAusreden
    Also eine schlechtere Ausrede, die man zwischen 1151v1 und 1151v2 gebracht hat, um künstlich die Kaby Lake Nutzer abzusägen gibt es eigentlich nicht.

    Da macht AMDs offizielle Entscheidung mit ihrem Pin-Layout schon mehr Sinn, als "Bedenken mit der Energieversorung von Seiten des Sockels". Nicht erfreulich für TR4 Besitzer, aber man muss das auch immer relativ sehen: Wer HEDT kauft, will das Beste von Bestem. Auf und Abwärtskompatibillität interessiert hier ja nicht.

    Ist ja auch eine reine Prestige-Plattform, die für gutes Marketing sorgen soll. Also für diejenigen, die den "Dicksten" brauchen. Wer wirkliche Arbeit erledigen will, kauft ohnehin Epyc.
    AMD Ryzen 7 1700 @ Alphacool Eisbär 280; Asus ROG Strix X370-F Gaming; 32GB Kingston HyperX DDR4-3333; Palit Geforce GTX 1070 Jetstream; Be quiet! Straight Power 10 700W

    Monitor: Acer KG281K 4K (Upgrade von Acer 1080p 144hz)

  7. #7

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    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Allgemein kann es viele kleinere oder größere Gründe geben. Ich würde es mir als Hersteller vermutlich auch schenken mir für eine weitreichende Auf- und Abwärtskompatibilität mögliche Fallstricke einzuhandeln. Am Ende geht doch wieder nicht alles, es wird kompliziert und kommt zu Missverständnissen und dann ist man auch wieder der Dumme. Und bei den Upgradezyklen von vermutlich mehr als 90% aller User ist es komplett egal. Und 90% von den verbleibenden 10% können damit vermutlich auch gut leben. Ich wollte mir früher auch immer die Aufrüstoptionen offenhalten. Ich habe sogar mal ein Board fast nur aus dem Grund gekauft, dass es angeblich schnellere CPUs unterstützt hat. Zu dem Upgrade ist es dann aber nie gekommen, weil es zu dem Zeitpunkt was besseres gab. Inzwischen sind CPUs außer im Falle eines Defekts für mich ab dem Kauf "boardgebunden".

  8. #8

    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    1151 (CFL) ist für 33 Prozent höhere Ströme spezifiziert als 1151 (SKL). Das war keine Ausrede und der 9900KS hätte die 1151-(SKL)-Spezifikationen auch ohne OC gesprengt. In der Praxis ist natürlich meist mehr möglich, aber Intel kann nur garantieren, was in den Anforderungen an die Sockelhersteller drin steht. Man muss sich zwarFragen, ob zu diesem Zeitpunkt genau dieser Wechsel nötig war, oder ob man nicht lieber zwischen CFL und CFL-R direkt auf Sockel 1200 hätte wechseln können. Und warum die Umstellung nicht so konstruiert wurde, dass schwächere CPUs universell kompatibel sind, ist auch eine gute Frage. Aber Intel musste tatsächlich ein bisschen was ändern.

    AMD dagegen... Sorry:
    TRX4 führt keine zusätzlichen Schnittstellen ein und nutzt die vorhandenen nicht in einer Weise, die nicht von den bisherigen Spezifikationen* gedeckt gewesen wäre. Genaugenommen ist TRX4 sogar eingeschränkter als TR4, denn Lanes für viele denkbare Verwendungsmöglichen müssen mehr beachten als Lanes, die nur noch für einen dieser Zwecke gedacht sind. Ich hätte mir viele gute Gründe für eine TR4-Ablöse vorstellen können, aber die wurden nicht umgesetzt. Und mir fallen 1-2 peinliche ein, die der tatsächliche Auslöser sein könnten. Aber wer sich regelmäßig mit besserer Aufrüstbarkeit gegenüber der Konkurrenz profiliert, der muss sowas dann auch mal zugeben können.


    *: Die höheren Geschwindigkeiten bei USB und PCI-E sind es natürlich auch nicht. Aber die realisierten Schnittstellen stehen ohnehin in der Spezifikation der Mainboards und da versprechen die alten entsprechend weniger.

  9. #9
    Avatar von Elthy
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    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    Zukunftssicherheit klingt auch nicht wirklich nach nem Argument, immerhin ist DDR5 schon in Sichtweite...

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  10. #10
    Avatar von Tech_Blogger
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    AW: Threadripper 3000: So erklärt AMD den Sockelwechsel zu sTR4

    immerhin ist DDR5 schon in Sichtweite...
    Hört DDR4 dann denn auf zu funktionieren?

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