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    [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K

    [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K-skylake.png


    Intel wird am 5.08.2015 gegen 14 Uhr deutscher Zeit die neuen Skylake Prozessoren präsentieren. Ich hatte schon vor einigen Wochen die Möglichkeit die CPUs ausgiebig zu testen und möchte euch hier eine kurze Anleitung zu Skylake Overclocking präsentieren. Einige Screenshots und Details fehlen noch, da ich diese aktuell aus gewissen Gründen noch nicht veröffentlichen darf . Werden diese Woche aber noch nachgetragen


    Inhaltsverzeichnis:


    Skylake Grundwissen:
    Skylake sind Intels CPUs der sechsten Core-Generation

    Nach Broadwell ist Skylake ein sogenannter "Tock". Dies bedeutet, dass eine neue Mikroarchitektur veröffentlicht wurde und diese in einem aktuellen Fertigungsverfahren hergestellt wird - in diesem Fall in 14 nm. Vergangene "Tocks" waren z.B. Haswell oder Sandy Bridge. Im nächsten Schritt folgt wieder ein "Tick". Dabei wird die gleiche Mikroarchitektur bei kleinerer Strukturbreite hergestellt. Der nächste Schritt sind 10 nm, was Intel als die siebte Core-Generation unter dem Namen Cannonlake veröffentlichen wird.

    Was ändert sich?
    Gegenüber Haswell ändert sich vor allem die Spannungsversorgung. Skylake gleicht älteren CPUs wie Ivy Bridge (kein FIVR). Die Spannungen werden wieder vom Mainboard zur Verfügung gestellt und nicht mehr CPU-intern geregelt. Dadurch bekommen Board-Layouts wieder eine größere Bedeutung, da schlechte Spannungsversorgungen das Overclocking-Ergebnis negativ beeinflussen können.
    Neben der Kernspannung (vCore) existieren wie bei Haswell die Spannungen VCCIO und VCCSA, welche hauptsächlich für den Arbeitsspeicher relevant sind. Eine seperate Cache-Voltage wie bei Haswell gibt es nicht mehr. Cache und Core teilen sich die gleiche Spannungsversorgung bzw. Eingangsspannung. Die von Haswell bekannte Input-Spannung (VCCIN) gibt es ebenfalls nicht mehr.
    Zusätzlich gibt es bei Skylake eine DMI-Voltage, PLL-Termination-Voltage und CPU-Standby-Voltage. Die einzelnen Spannungen werde ich später noch im Detail erklären.

    Weitere große Änderungen betreffen DMI-Bus und BCLK. Bei den vergangenen CPU Generationen waren BCLK (Base Clock) und DMI (Direct Media Interface) stets gekoppelt, was zu einem stark limitierten BCLK Overclocking geführt hat. Je nach Mainboard und CPU lag das Limit bei etwa 3-8 %.
    Bei Skylake Prozessoren mit K-Suffix sind DMI-Bus und Base Clock entkoppelt. Der BCLK kann also frei gewählt werden, ohne dass der DMI-Bus sich verändert. Je nach CPU und Mainboard sind mit Luft- und Wasserkühlung 300 - 350 MHz BCLK möglich. Daraus ergibt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten wie das System übertaktet werden kann. Ein CPU Takt von 4500 MHz kann dadurch sowohl mit einem Multiplikator von 13 als auch mit einem Multiplikator von 53 erreicht werden (85 MHz vs 350 MHz BCLK).
    [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K-skylake_dmi.png


    Skylake unterstützt außerdem sowohl DDR3 als auch DDR4 Module. Welche Module auf welchen Boards zum Einsatz kommen wird die Zeit zeigen Ich würde aus Erfahrung aber zu den neuen DDR4 Modulen raten, da mit Skylake 3200-4000 MHz möglich sind und dadurch ein hoher Datendurchsatz bei niedrigen Spannungen erzielt werden kann.

    Generell ist das Overclocking bei Skylake extrem einfach. In den meisten Fällen reicht es aus die Kernspannung und den CPU-Multiplikator zu ändern.

    Overclocking Basics:
    Der Prozessortakt resultiert wie beim Vorgänger aus Base-Clock (BCLK) und dem Prozessor Multiplikator (Multi). Gleiches gilt auch für Speichertakt und Ringtakt, welche sich ebenfalls beide aus BCLK und einem Multiplikator ergeben.

    Beispiel:
    101,47 BCLK x 44 CPU Multi = 4464 MHz CPU Takt
    101,47 BCLK x 24 RAM Multi = 2435 MHz RAM Takt
    101,47 BCLK x 39 Ring Multi = 3957 MHz Ring Takt

    Vorausgesetzt ihr besitzt einen Prozessor mit "K" Suffix ist Übertakten am einfachsten. Ihr könnt also theoretisch einfach im BIOS den Multiplikator um eine Stufe erhöhen und erhaltet direkt einen Takt-Zuwachs in höhe des BCLK-Takts (z. B. 100 MHz). Ich empfehle allerdings noch ein paar weitere Einstellungen, welche ich unten weiter erläutern werde.

    Besitzer von CPUs ohne "K" Suffix können den Prozessortakt fast nur durch Erhöhen des BCLKs anheben. Hierbei ist zu bedenken, dass der BCLK auch an den PCI-Express-Takt und DMI-Verbindungen gebunden ist. Bei zu hohem OC des BCLKs kann es also zum Ausfall angeschlossener Geräte kommen weshalb Luft/Wasser Übertakter sich am besten durch den CPU Multiplikator behelfen. Es gab bereits Gerüchte, dass der BCLK auch bei weiteren None-K CPUs vom DMI entkoppelt ist. Das kann ich bisher nicht bestätigen.
    Auch bei CPUs ohne "K" Suffix kann der Multiplikator manchmal angehoben werden. Allerdings nur bis zu einen gewissen Limit. Das Limit ist abhängig vom maximal möglichen Turbo-Takt.

    Limitiert wird der Maximaltakt bei Standardeinstellungen durch die TDP der CPU (z.B. 84 W). Wird durch einen zu hohen Multiplikartor die TDP überschritten taktet sich die CPU unter Last automatisch herunter. Aus diesem Grund muss ab einem gewissen Level das TDP Limit im BIOS deaktiviert werden. Dazu später mehr.

    Während des Overclockings solltet ihr natürlich immer die Temperaturen im Auge behalten! Die Kerntemperatur darf 95 °C unter Last (Prime95!) nicht übersteigen. Die Temperatur im normalen Betrieb sollte 90 °C nicht übersteigen.

    Basic Overclocking Step-by-Step:
    Aktuell kann ich nur von meine Erfahrungen auf ASUS-Boards berichten. Erfahrungsgemäß ist aber davon auszugehen, dass sich die CPUs auf Boards der anderen Hersteller ähnlich verhalten und nur die Einstellungen anders bezeichnet sind.
    Schritt 1: Spannungen
    Offset-, Adaptive- oder Fixed-Mode?

    Offset bedeutet, dass zu der aktuellen Spannung ein Wert addiert oder subtrahiert wird. Dabei wird die "aktuelle Spannung" vom Board selbst ermittelt und je nach Takt automatisch angehoben bzw. abgesenkt. Dies hat den Vorteil, dass bei Stromsparmodi nicht nur die CPU heruntergetaktet, sondern auch die Spannung gesenkt werden kann. Man kann dadurch ein paar wenige Watt sparen. Die Offsetspannung wird dabei immer addiert bzw subtrahiert, auch wenn die CPU heruntergetaktet wird
    Adaptive ist dem Offset-Mode sehr ähnlich. Addiert bzw. subtrahiert die zusätzliche Spannung aber nur unter Last, also im hochgetakteten Zustand. Taktet sich die CPU im Idle selbst herunter wird die zusätzliche Spannung nicht dazu addiert bzw. subtrahiert.
    Fixed- oder Manual-Mode bedeutet, dass die Spannung dauerhaft anliegt - egal, ob die CPU belastet wird oder nicht. Dies hat einen minimal höheren Stromverbrauch zur Folge. Ist aber bei starkem Overclocking wesentlich stabiler als die erst genannten Modi.

    Für moderates Overclocking müsst ihr zunächst keine aufwändigen Tests oder Einstellungen vornehmen es genügt die Kernspannung auf den gewünschten Wert zu fixieren und den CPU Multiplikator anschließend anzuheben.

    Standardspannungen:
    Core-Voltage: je nach CPU-Güte etwa 1.0 - 1.3 Volt
    VCCSA: ca. 1.05 Volt
    VCCIO: ca. 0.95 Volt
    CPU Standby Voltage: ca. 1.0 Volt
    PLL Termination Voltage: ca. 1.0 Volt
    DMI Voltage: x.xx Volt

    Fast alle CPUs bieten schon bei Standardspannung einen gewissen Spielraum nach oben. Ihr könnt also gratis mehr Leistung aus eurem Prozessor kitzeln ohne Risiko von starkem Temperaturanstieg durch das Anheben der Spannung einzugehen.
    Für höhere Taktraten muss die Kernspannung entsprechend angehoben werden. Die empfohlenen Werte findet ihr in der Tabelle unter Advanced Overclocking.

    Erfahrungsgemäß machen eigentlich alle CPUs 4,5 GHz bei 1.30 Volt. Gute CPUs machen 4,8 GHz bei etwa 1.35 - 1.4 Volt.

    Schritt 2: BCLK, Cache und CPU Multiplikator
    Neben der Kernspannung solltet ihr auch den BCLK auf einen festen Wert einstellen. An diesem Punkt solltet ihr schon wissen welche Frequenz ihr letztendlich verwenden wollt. Ich empfehle einen BCLK von 85 MHz zu verwenden [Nachtrag: siehe Edit#2] (vereinzelt wurde aus der "OC-Szene" berichtet, dass ein hoher BCLK über 130 MHz die Effiziens bzw. Performance ansteigen lässt. Ich konnte das bisher nicht reproduzieren, aber die Zeit wird zeigen, ob diese Gerüchte stimmen). Je niedriger der BCLK desto geringer sind auch mögliche Takt-Fluktuationen. Der endgültige Prozessor-Takt sollte mit einem niedrigen BCLK daher stabiler laufen als mit einem hohen. Da der DMI-Bus entkoppelt ist, führt ein niedriger BCLK auch zu keinem Leistungsverlust am PCIe-Bus.
    Bei Verwenden eines 6600K oder 6700K lässt sich die CPU einfach durch erhöhen des Multiplikators übertakten. Bei 1.20 vCore und einem BCLK von 85 wähle ich einen Multiplikator von 50, um einen Takt von 4250 MHz zu erhalten.
    Jede CPU lässt sich anders übertakten. Sollte eure CPU bei diesem Multiplikator und der eingestellten Spannung nicht starten, müsst ihr ihn um eine Stufe absenken - also auf 49 und es nochmals probieren. Die meisten Skylake CPUs sollten diese vorgegebenen Werte aber umsetzen können.
    Den Cache Multiplikator solltet ihr zunächst auf 41 fixieren (~3.5 GHz), um den Cache als Fehlerquelle auszuschließen. Der Cache kann nach erfolgreichem Test des Kern Takts angehoben und ebenfalls getestet werden.
    Edit:
    Nach meinen ersten Tests hatten einige Mainboards Probleme mit dem niedrigen BCLK von 85 MHz, weshalb ich den Standardwert von 100 MHz verwendet habe. Dies hat in allen Fällen gut funktioniert. Sollte bei euch der BCLK von 85 MHz ebenfalls nicht richtig funktionieren, empfehle ich 100 MHz BCLK, einen CPU Multiplikator von 43 (4300 MHz) und einen Cache Multiplikator von 35 (3500 MHz)
    Edit#2:
    Weitere Tests haben ergeben, dass ein niedriger BCLK bei normalem Overclocking keinen Vorteil bietet. Ihr könnt also generell einfach einen BCLK von 100 MHz verwenden.

    Schritt 3: TDP Limit & Stromsparfunktionen
    Wie bei den Vorgängern gibt es auch bei Skylake wieder den bekannten Turbo-Modus und sämtliche Stromsparfunktionen wie C1E oder EIST. Um Stromverbrauch und Temperatur im Idle zu senken lasse ich diese auch aktiv.
    Der Turbo-Mode wird unter Last durch die TDP limitiert. Um dieses Limit zu umgehen deaktivieren wir die "Intel Turbo Boost Technology" komplett bzw. geben beim CPU Multiplikator-Mode die "Fixed" Einstellung vor.4
    Hinweis: Bei manchen Board Herstellern wie ASUS muss der Turbo aktiv bleiben für Overclocking.

    Schritt 4: Die richtige RAM-Einstellung
    In vielen PCs schlummert weitere, verschenkte Leistung. Oft wird der RAM nach dem Einbau nicht richtig erkannt und die Latenzen werden z.B. zu hoch eingestellt. Überprüft deshalb, ob im BIOS der eingestellte Takt und die Hauptlatenzen (CAS Latency, tRCD, tRP, tRAS) mit den Herstellerspezifikationen übereinstimmen. Ich empfehle auch hier auf "Auto" Einstellungen zu verzichten und das Intel XMP Profil zu verwenden. Alternativ könnt ihr direkt die RAM-Spannung (DRAM Voltage) sowie die Latenzen von Hand einzutragen.
    Wichtig: Ab etwa MHz RAM-Takt müssen meistens die VTT und IMC Spannungen angehoben werden. Mehr dazu unter Advanced Overclocking.

    Schritt 5: Testen der Einstellungen
    Ich empfehle mindestens eine Stunde Prime 95 1344K FFTs.
    Eine detaillierte Anleitung zu Prime95 findet ihr hier: LINK
    Behaltet während des Testens immer die Temperatur im Auge!
    Ich persönlich lasse das Setup i. d. R. zwei Stunden durchlaufen. Tritt kein Fehler auf, läuft das System so weit einwandfrei. Manche User schwören auf 24 Stunden Tests, aber 2 Stunden und anschließend etwas Spielen reicht meiner Erfahrung nach auch aus. Wenn anschließend noch Fehler auftreten, kann man noch weitere Anpassungen vornehmen.
    Mit 800K FFTs könnt ihr zusätzlich noch den Speicher des Systems auf Stabilität testen.
    Zur Überwachung empfehle ich die Tools CoreTemp und CPU-Z.
    Nun könnt ihr euch langsam vorantasten, indem ihr den Multiplikator schrittweise um eine Stufe anhebt und anschließend das System auf Stabilität prüft.
    Habt ihr euer Ziel erreicht, solltet ihr, wenn möglich etwas Feintuning betreiben und die CPU Spannung so niedrig wie möglich einstellen. Der Prozessor bleibt dadurch evtl. etwas Kühler und verbraucht weniger Strom.

    Die CPU Kerntemperatur sollte im 24/7 Betrieb 90°C nicht übersteigen!

    Typisch auftretende Fehler und Lösung:
    - PC Bootet nicht [vorherige Einstellung rückgängig machen. Post LED beachten!]
    - Freeze beim Windows-Bootscreen [CPU Spannung anheben, evtl. CPU zu warm]
    - Fehler beim Prime95 Test [CPU Spannung erhöhen ; Temperatur zu hoch?]
    - Bluescreen unter Windows [CPU Spannung erhöhen ; Temperatur zu hoch?]

    OC-Ergebnisse folgen in Kürze

    Advanced Overclocking:


    Spannungen im Detail
    Wem das oben gezeigte Overclocking nicht genug ist kann natürlich noch weiter gehen - vorausgesetzt die Kühlung stimmt. In der folgenden Tabelle findet ihr Richtwerte für die einzelnen Spannungen. OC natürlich wie immer auf eigene Gefahr! ("Testen" bezieht sich auf OC mit einer sehr guten Luft/ oder Wasserkühlung!)

    [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K-skylake_voltages.png



    BCLK Overclocking
    Wie bei den Grundlagen zu Skylake bereits erwähnt, ist es durch den entkoppelten DMI-Bus möglich den BCLK sehr hoch zu takten. Dies ist aber ebenfalls den CPUs mit K-Suffix vorbehalten. Bei none-K CPUs sind DMI und BCLK weiterhin gekoppelt (so weit die bisherigen Informationen!)
    Bei K-CPUs ist in der Regel ein BCLK von etwa 300-350 MHz möglich unter Luft- oder Wasserkühlung. Der BCLK ist davon wesentlich von der PLL Termination Voltage und der PLL Bandwith abhängig. Höhere PLL Termination Voltage ermöglicht direkt einen höheren BCLK. Die PLL Termination Voltage liegt normalerweise bei etwa 1.10 Volt. Ich rate ausdrücklich davon ab Werte über 1.6 Volt unter Luft- oder Wasserkühlung zu verwenden. Bei einer PLL Termination Voltage von über 1.45 Volt muss zusätzlich die CPU Standby Voltage angehoben werden. Die PLL Bandwith sollte bei ASUS auf Level 6 gestellt werden.
    Zusätzlich muss die PCH-Spannung auf etwa 1.1 - 1.15 Volt angehoben werden. Da die Z1x0 PCH nur etwa 4 Watt Abwärme produziert, ist das Anheben der Spannung auch kein Problem.
    Wird die PCH zu heiß oder die Spannung zu weit erhöht, gehen SATA-Ports verloren. Die SSD wird also nicht mehr erkannt. Das Problem besteht aber nur temporär und nach einem Reboot mit niedriger Spannung sollte die SSD wieder erkannt werden.
    Wichtig ist, dass zwischen PLL Termination Voltage und CPU Standby Voltage keine größere Differenz als 450 mV liegt. Bei 1.6 PLL Termination Voltage muss die Standby Voltage also bei mindestens 1.15 Volt liegen.

    Loadline Calibration
    Sehr hilfreich für höhere Taktraten sind diverse Spannungstabilisierungs-Funktionen. Die Loadline Calibration hilft die Spannung auch unter Last sehr stabil zu halten. Ich empfehle bei Overclocking moderate Loadline Calibration zu verwenden und eine absinkende Spannung ggf. durch Erhöhen der Ausgangsspannung auszugleichen. Das ist meistens schonender für die Spannungswandler.

    RAM-Overclocking
    Skylake bietet einen sehr starken IMC für DDR4 und DDR3. Der RAM-Takt wird dabei wesentlich von der VCCIO und der VCCSA Spannung beeinflusst. VCCIO steht zusätzlich in einem Verhältnis zu der DMI Voltage. Ich empfehle daher die DMI Voltage auf Auto zu lassen und nur die VCCIO und VCCSA Spannungen zu verändern.
    1.10 VCCIO und 1.10 VCCSA reichen normalerweise für 3200 MHz RAM-Takt aus. 1.12 VCCIO und 1.12 VCCSA ermöglichen meist schon eine Taktrate von 3400-3500 MHz.
    VCCIO skaliert bis etwa 1.25 Volt. VCCSA bis 1.30 Volt. Das reicht dann etwa für 3700-4000 MHz auf dem RAM. Je nach CPU- und RAM-Konfiguration.


    Skylake Köpfen
    Skylake leidet wie die Vorgänger an der durchschnittlichen Wärmeleitpaste zwischen IHS und DIE. Der DIE ist deutlich kleiner als bei Haswell und dadurch wird die CPU potenziell noch wärmer, da die gleiche Abwärme über eine kleinere Fläche abgeführt werden muss. Köpfen bringt ähnlich wie bei Haswell Temperaturunterschiede zwischen 15-30 °C unter Last.
    !!WICHTIG!!
    Das PCB der Skylake CPUs ist deutlich dünner als das der bisherigen CPUs. Ich rate ausdrücklich davon ab die VICE-Methode (Schraubstock) zu verwenden, da das PCB sehr schnell beschädigt wird. Ich habe selbst schon einen 6700K auf dem Gewissen und empfehle euch nur mit einer dünnen Rasierklinge zu köpfen! Da keine Kondensatoren mehr oben auf dem PCB liegen ist das Risiko die CPU mit der Rasierklinge zu beschädigen auch deutlich geringer.
    [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K-wp_20150718_10_11_58_pro.jpg
    Im Bild zu sehen: Beschädigter 6700K mit gebrochener Ecke am DIE und beschädigten Leiterbahnen auf dem PCB.

    [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K-wp_20150718_09_49_01_pro.jpg[Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K-wp_20150718_09_48_45_pro.jpg
    In den Bildern zu sehen: Erfolgreich geköpfter 6700K

    Anleitung zum Köpfen:






    Overclocking-Beispiel auf ASUS Maximus VIII Hero mit 6700K auf 4.5 GHz:



    Overclocking-Beispiel auf GIGABYTE Z170X-SOC FORCE mit 6700K auf 4.5 GHz und 4.7 GHz:


    Overclocking-Beispiel auf ASUS Z170 Pro Gaming mit 6700K auf 4.5 GHz


    Non-K Overclocking Beispiel auf ASUS M8x Boards:





    Skylake Overclocking - Verbrauch:





    ]










    Hersteller spezifisches Overclocking:
    ASUS Maximus VIII Hero

    folgt in Kürze



    Geändert von der8auer (17.04.2016 um 00:01 Uhr)

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  2. #2
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking

    Thema ist online

  3. #3
    Avatar von IluBabe
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking

    Thema wird inspiziert.

    Bei Schritt 4 unter Basic Overclocking Step-by-Step und dann Wichtig: ... fehlt ne Zahl/bzw. ließt sich das komisch oder kannst du die noch nicht sagen.
    Geändert von IluBabe (04.08.2015 um 22:55 Uhr)
    Guide: Einführung in die Spannungsversorgung; System: ASRock Z97 Extreme 6; Intel i7 4770k @4,5GHz; ZOTAC GTX 770 AMP! @1211MHz/1267MHz/1950MHz (beat it); 2x8GB TridentX 2400MHz @10-12-12-28-T1; bQ! Dark Rock Adv. C1; SSD: 240GB Crucial M500; HDD: 2x 1TB Seagate; bQ! E9 480W CM; Cooler Master Stacker STC-T01; Win 8.1

  4. #4

    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking

    Sehr schön

    Bin schon gespannt wie viel Leistung man per Luft/Wasserkühlung rausholen kann

    Wenn es in Cinebench R15 um die 1100 Punkte sein sollten bin ich fast am Überlegen ob ich meinen Haswell e meinen Bekannten verkaufe

    Stromverbrauch würde mich auch interessieren im Vergleich zu einen Haswell und einen 5820k^^ und was die CPU ziehen würde wenn man die auf knapp 3 ghz taktet und undervoltet (mobile CPU simulieren wegen Notebookeinsatz ^^)
    I7 5820k (Core 4,3ghz 1,18v / Chache 4ghz 1,05v) | Noctua NH D15 | Asus x99s | 32gb DDR4 2400mhz | Zotac GTX 780ti | P10 550 Watt | 1TB M550 | 6TB Red | Roccat Kone XTD Optical | Corsair K70 RGB

  5. #5
    Avatar von der8auer
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking

    Zitat Zitat von Markus_P Beitrag anzeigen
    Sehr schön

    Bin schon gespannt wie viel Leistung man per Luft/Wasserkühlung rausholen kann

    Wenn es in Cinebench R15 um die 1100 Punkte sein sollten bin ich fast am Überlegen ob ich meinen Haswell e meinen Bekannten verkaufe

    Stromverbrauch würde mich auch interessieren im Vergleich zu einen Haswell und einen 5820k^^ und was die CPU ziehen würde wenn man die auf knapp 3 ghz taktet und undervoltet (mobile CPU simulieren wegen Notebookeinsatz ^^)
    Diese Details wird es morgen geben Man darf gespannt sein

  6. #6
    Avatar von Knogle
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K

    ja seh ich auch so

    Wenns tatsaechlich genug Punkte im CInebench R15 sind, bin ich auch dabei

    BCLK OC interessiert mich mal wieder
    Sonst wirds ein Xeon fuer Ivy mit 6 kernen


    Bitte bitte nicht den Cinebench R15 vergessen und LinX!

  7. #7
    Avatar von IluBabe
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking

    Zitat Zitat von der8auer Beitrag anzeigen
    Diese Details wird es morgen geben Man darf gespannt sein
    Kannst du verraten welchen Luftkühler du verwendet hast? Also nen DH-15 oder nen Prolima Genesis oder was war da dein Gerät um der CPU nen paar Takte zu entlocken? Und welches Board?
    Geändert von IluBabe (04.08.2015 um 22:55 Uhr)
    Guide: Einführung in die Spannungsversorgung; System: ASRock Z97 Extreme 6; Intel i7 4770k @4,5GHz; ZOTAC GTX 770 AMP! @1211MHz/1267MHz/1950MHz (beat it); 2x8GB TridentX 2400MHz @10-12-12-28-T1; bQ! Dark Rock Adv. C1; SSD: 240GB Crucial M500; HDD: 2x 1TB Seagate; bQ! E9 480W CM; Cooler Master Stacker STC-T01; Win 8.1

  8. #8
    Avatar von delabody
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K

    Super Roman,

    einfach wieder wunderbar. Wenn man das so durchliest bekommt man wieder Lust die CPU und das Board zu wechseln und wieder neu los zu legen mit dem overclocken^^

    Ich bin mal gespannt was sich hier so als "gut für den Alltag gebräuchlich" einstellen wird
    Geändert von delabody (05.08.2015 um 15:00 Uhr)
    Unigine Haeven Benchmark 4.0 ++++ Firestrike ++++

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  9. #9
    Avatar von der8auer
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking Anleitung 6600K 6700K

    Cinebench bei knapp 6,4 GHz?
    der8auer`s Cinebench - R11.5 score: 15.83 points with a Core i7 6700K


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  10. #10
    Avatar von barmitzwa
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    AW: [Guide] Intel Skylake Overclocking

    Zitat Zitat von der8auer Beitrag anzeigen
    Diese Details wird es morgen geben Man darf gespannt sein
    *Spaannuuuuuuung*
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