Zusammengebauter PC wiederholt defekt, Ideen?

haeufi

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Leute,

mein Latein, das ich über Jahre aufgebaut habe, ist langsam am Ende.

Habe für jemanden einen Büro-PC zusammengebaut, bestehend aus:
* i5-4590
* Crucial Ballistix Sport 8GB Kit
* GigaByte GA-H97-D3H
* 1. Netzteil BeQuiet PurePower L8 300W (Sollte nach dem PCGH-PSU-Calculator vollkommen ausreichen)
* 2. Netzteil Enermax MaxPro 400W
* Gehäuse: CoolerMaster N200 oder N300 (weiß ich ausm Kopf gerade nicht, sollte mit dem Problem aber nix zu tun haben)
* Crucial MX200 120GB SSD

Der PC wurde von mir zusammengebaut, Windows 7 Professional installiert und alles eingerichtet. Der PC stand dann erst mal rum, da im Büro keine Zeit war, um die Daten zu transferieren usw.
Dann wurde der PC in Betrieb genommen, der Kartenleser für Krankenkassenkarte eingerichtet und die Software eingespielt. Der PC wurde Montagmorgen in Betrieb genommen, lief bis 18 Uhr. Bis er am folgenden Montag einfach nicht mehr anging. Soll heißen: Keine LED´s haben geleuchtet, kein Lüfter hat sich gedreht. Ich habe anschließend die Hardware auf einem bei mir befindlichen Sockel-1150-Board getestet mit dem Ergebnis, dass das Mainboard wohl kaputt sei (CPU, RAM und Netzteil haben an meinem Mainboard funktioniert). Daraufhin wurde das Mainboard durch Mindfactory ausgetauscht. Ich habe das neue Mainboard eingebaut, die zwischenzeitlich mit einem Ersatz-PC erarbeiteten Daten auf den neuen PC übertragen und der Rechner lief wieder. Bis Freitag oder Montag (am Wochenende ist nicht geöffnet) wieder der Anruf kam: "Der PC geht schon wieder nicht mehr an." OK, Mainboard eingeschickt, Neuteil geschickt bekommen, eingebaut. Zur Sicherheit wurde bei Alternate das Enermax MaxPro 400W gekauft, das bei mir im Zweit-PC einwandfrei funktioniert und guten Dienst tut, bestellt und anstatt des BeQuiet Pure Power L8 eingebaut. Der PC lief seit Montag wieder einwandfrei und geht nun schon wieder nicht an.


Was könnte es denn noch sein? Sowohl Mainboard als auch Netzteil als auch Prozessor können ausgeschlossen werden, da entweder durch identisches oder anderes Ersatzteil gewechselt.

Das Einzige, was ich mir vorstellen kann: Es gibt einen Hauptschalter (normaler Lichtschalter), der jeden Tag bei Schließung aus- und bei Öffnen frühs angeschalten wird... Kann es sein, dass hier eine Überspannung induziert wird, die das Mainboard regelmäßig grillt? Falls ja: Warum lief die letzten zig Jahre ein normaler PC UND in der Übergangszeit, während die Ersatzteile unterwegs waren, ein Ersatz-PC (Dell OptiPlex 755) einwandfrei ohne Mucken?


Es würde mich SEHR freuen, wenn ihr mir helfen könntet, denn ich weiß langsam nicht mehr, was ich dem Bekannten noch sagen soll.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe :)
 
Solche Fehler sind natürlich sehr schwierig zu finden. Vielleicht liegt das Mainbord irgendwo auf einem Metallteil (Schraube / Abstandshalter) oder sonstwas an einer leitenden Stelle auf?

Die Geschichte mit dem Netzschalter kann schon sein, wird ja aber wieder unwahrscheinlicher weil Du ja schon zwei verschiedene Netzteile ausprobiert hast...
 
Das mit dem Metallteil ist aber aus zwei Gründen unwahrscheinlich: 1. ist das Mainboard ja zwischenzeitlich getauscht worden und 2. tritt der Defekt nicht sofort, sondern immer nach ca. 5 Tagen auf. Und das im ausgeschalteten Zustand.
 
UPDATE: Mir wurde gestern gesagt, dass der PC wohl dieses Mal nach 1 Arbeitstag (ca. 8 Stunden) am Folgetag "mit einem roten Bildschirm" (ich liebe solch präzise Angaben) ausgegangen sein soll.

Ich werde berichten, sobald der PC bei mir angekommen ist.
 
Der PC hat wieder den selben Effekt. Nach Anschließen an das Stromnetz geht der PC nicht an, ohne jegliche Reaktion (kein Lüfter, keine LED´s, kein Piepsen). Das Netzteil läuft aber in einem anderen PC. Es ist wieder das Mainboard defekt.
Damit ist das Netzteil als Verursacher endgültig ausgeschieden. Ich tippe auf induzierte Überspannung durch Gerätschaften im Stromnetz des Gebäudes. Es ist die Frage: wie könnte man dem entgegnen? Netzfilter? Überspannungsschutz? etc. etc.
 
Je nach Disziplin der Bedienenden kannst lässt sich auch einfach vereinbaren, den PC herunterzufahren und anschließend am PC-Netzteil den Schalter auszustellen. Dann ist der Rechner ja auch hart vom Netz getrennt bevor der ominösre Hauptschalter betätigt wird.
 
Normaler weise sollte das normale 230V Hausnetz aka Büronetz solche Spannungsschwankungen nicht vorweißen... ein Mehrfachstecker mit entsprechender Sicherung sollte dies beheben(Steckt er den Direkt in der Dose oder in einem Mehrfachstecker). Ansonsten empfehle ich mal ein anderes Mainboard aus zu probieren da nun das Netzteil schon getauscht wurde. Sollte es dann wieder eintreten ist die Frage ob dies öfter dort vorgekommen ist das sich Geräte derartig verabschieden. Gerade Drucker & die größeren Kaffeautomaten sind da empfindlich und das sollte recht schnell auffallen. Ansonsten ist bei Solchen angaben auch eine Sabotage seis Softwareseitig oder Menschlicher Natur möglich.

Konnte man dir Sagen ob der Ausfallgrund der bisherigen Mainboards immer der Selbe war? Ich empfehle einen 48h Betrieb in geschlossener Umgebung und untere Beobachtung...

Nächster Schritt ist natürlich ein Tätigkeitsprotokoll etc. pp. wäre nicht die erste Person die Mist vor dem Computer macht und diesen immer wiederholt ohne zu kapieren das Sie das Gerät abmurksen.

Was steckt noch alles an der Selben Dose bzw im selben Netz? Nur Bürobedarf?
 
Hallo,

ich melde mich mal wieder, denn der PC macht abermals Mucken... Wir haben zuletzt einen Celeron für 40€ gekauft... dieser war jetzt in der selben Umgebung über mehrere Monate im Betrieb, als ich kurz vor Weihnachten wieder eine Nachricht bekam, dass der PC wieder den Geist aufgegeben hat. Mittlweile sind die Teile, die IMMER eingebaut waren: Gehäuse, SSD, DVD-Laufwerk, RAM

Den ursprünglich eingebauten i5 haben wir bei mindfactory reklamiert und haben einen original versiegelten baugleichen i5 als Austausch bekommen. Da der PC aber nun lief, wollte der Eigentümer die CPU nicht mehr tauschen.

Der PC hing die letzten Monate auch permanent hinter einer USV, da wir so Beeinträchtigungen aus dem Stromnetz minimieren wollten.

Ein anderer PC (Dell OptiPlex 755 mit C2D, 4GB RAM) läuft an exakt der selben Stelle einwandfrei und ohne Ausfälle...

Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende.

Eine Sabotage schließe ich aus, die Bediener sind Leute, die das Gerät morgens einschalten, verwenden und abends herunterfahren. Herumgeschraubt hat von denen mit Sicherheit auch keiner.

Ausfallgrund der bisher getauschten Mainboards wurde mir leider nicht mitgeteilt. Was im selben Netz ist? Es handelt sich hier um den Empfangs-PC einer kleinen Zahnarztpraxis auf dem Land. Es ist im Stromnetz ein Röntgengerät im Betrieb, das auch schon ein paar Jahre läuft. Wie das angeschlossen bzw. abgesichert ist, kann ich allerdings nicht sagen.

Was bringt einen PC dazu, nach mehreren Monaten (mindestens 2) auszugehen und defekt zu sein.

Ich habe den i5 aus dem Austausch (origininal versiegelt, keine Gebraucht-Retour-Ware) eingebaut, habe das Netzteil mit einem definitiv funktionsfähigen gewechselt. Sonstige Geräte sind zwar im Gehäuse, aber zum Testen natürlich nicht angeschlossen.

Sollte tatsächlich mal ein anderes Mainboard ausprobiert werden? Unterscheidet sich die Empfindlichkeit dermaßen?
 
Hängt irgendein stromkabel im gehäuse blöd an der wand und ist diese leitend?
RAM mal auf Fehler durchgetestet?
DVD-Laufwerk mal ans Multimeter gehangen?
 
Hängt zufällig irgendein ominöses USB Gerät am USB, welches du nicht zu sehen bekommst und das durch einen elektrischen Defekt das Mainboard himmelt (ich denke an USB Ventilatoren bis hin zum aufladen des Handys)?
Ansonsten würde ich auch mal den RAM tauschen.
 
Hätte jetzt auch an ein defektes USB Ladekabel gedacht, welches von den Mitarbeitern zum laden eines Smartphones verwendet haben könnten . Die USB Anschlüsse sind was das angeht - aus meiner Erfahrung - sehr empfindlich
 
Achso ir fällt nochwas ein:
Der Power Schalter am Gehäuse der könnte irgendwie unsauber schließen - und dabei große Spannungen am Mainboard verursachen
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück