Zukunft für Win7? Bitte kein Win10!

AW: Zukunft für Win7? Bitte kein Win10!

Ich habe den Eindruck, dass bei solchen Leuten, die in der PC-Materie nicht so tief drin sind, Linux eine Art undurchdringlicher Dschungel darstellt. Die Leute wissen nicht, welche Version sie da nehmen sollen, welche Art Software darauf läuft und wie man da Programme installiert. Solange sich hier nichts ändert, wird Linux auch nie auf einen konkurrenzfähigen Marktanteil kommen.

Wundert dich das bei den X-verschiedenen Linux Distributionen wirklich ?
Die Offenheit von Linux ist eher auch ein gravierender Nachteil. Nehmen wir nur einmal Ubuntu als Beispiel. Da gibt es dann x-verschiedene Abwandlungen von wie Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu, Edubuntu, Ubuntu GNOME, Ubuntu MATE, Ubuntu Kylin und noch ein paar andere. Dann kommt Linux Mint daher, mit mehreren Abwandlungen, aber der Unterbau ist auch ein Ubuntu. Und über allen steht Debian. Sorry, aber so kann das niemals was werden.
Dazu dann noch die im Gegensatz zu Windows kompliziert wirkende Installation von Programmen, die entweder über die Paketverwaltung geschieht, oder aber auch über die Konsole mit "sudo apt-get install xyz".
Von der Benutzerfreundlichkeit her ist ein Windows hier weit überlegen !

Vom Look and Feel entspricht da Linux Mint noch am ehesten Windows. Aber trotzdem ist es grundlegend anders. Die Grundfunktionen bringt Mint zwar mit. Aber das war es auch schon. Will man mehr damit machen, geht es ans Eingemachte. Programme, mit denen man in Windows vertraut ist, gibt es entweder nicht oder müssen "per Hand" nachinstalliert werden und sind dann doch wieder anders als die jeweilige Windows Version. Gerade erst durch mit SABnzbd bzw. ein reinem FTP Programm. Gerade bei letztgenanten FTP Programmen kommen die Linux Versionen nicht im Ansatz an die Freeware FTPRush für Windows heran.
 
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Die Sprachsteuerung, die ebenfalls unter dem Namen Cortana firmiert, geht ebenso wie Apples Siri als auch Googles Now nur mit Internet, weil der gesprochene Ausdruck von jeweiligen Servern ausgewertet und interpretiert wird.
Allerdings ist diese Spionage unnötig. Dragon Speaking von Nuance und andere Spracherkennung/Diktierprogramme können das ja auch lokal auswerten. Das hat MS ja bei Win7 ja schließlich auch ohne Internet hinbekommen.
 
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Allerdings ist diese Spionage unnötig. Dragon Speaking von Nuance und andere Spracherkennung/Diktierprogramme können das ja auch lokal auswerten. Das hat MS ja bei Win7 ja schließlich auch ohne Internet hinbekommen.

Siri, Google Now und Cortana machen ja nicht nur eine Worterkennung wie Dragon sondern eine Context- und Semantikerkennung. Und diese auch noch kombiniert mit Daten, die nur im Internet verfügbar sind. Das mag man gut finden oder auch nicht, es spielt hier jedenfalls keine Rolle, weil es Cortana nicht anders handhabt als die seit Siri üblichen Angebote. Wer das nicht will, soll es nicht nutzen - nichts einfacher als das. Schließlich kann man die Cortana Sprachsteuerung kaum versehentlich nutzen.
 
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Bis dahin genug Linuxwissen aneignen, um zu surfen
Dafür bedarf es keinerlei Wissen, das habe sogar ich verstanden.
Eine Ubunto.iso suchen, einen bootfähigen USB-Stick erstellen
Einstöpseln, kurz warten, fertig. Alles läuft, alles ist drauf, der
Drucker, so er an war ist eingerichtet.

Mit Windows ist das Installieren dagegen extrem nervig, dafür
ist es hinterher viel einfacher allerlei Krams zu installieren, wenn
auch viel unsicherer. Für den Surf- und Officerechner ist Linux
heute schon extrem benutzerfreundlich.

Zum reinen Spielen kann es dann gerne ein Windows10 Rechner
werden. Mit dem macht man aber idealerweis gar nichts, außer
zu spielen.
 
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Dafür bedarf es keinerlei Wissen, das habe sogar ich verstanden.
Eine Ubunto.iso suchen, einen bootfähigen USB-Stick erstellen
Einstöpseln, kurz warten, fertig. Alles läuft, alles ist drauf, der
Drucker, so er an war ist eingerichtet.

Also so einfach kann das nicht sein, wenn ich der einzige in meinen Umfeld bin, der seine Surfmaschine mit Linux (Mint) betreibt. Alle anderen wollten wieder Windows haben, obwohl die nichts weiter machen als zu surfen und Dateien auf nen USB Stick schieben (und abundan ein Dokument mit Libreoffice (:ugly:) bearbeiten)
 
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Soweit ich das verstanden habe, ist die Schattenseite von Linux die Kompatibilität (verständlich bei so vielen Distributionen) und Betrieb von äußerst performanten Anwendungen?
 
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Nicht ganz. Gerade im HPC-Bereich läuft auf dem Großteil der Rechner irgend etwas linuxoides.
Kompatibilität mit den von Windows gewohnten Programmen ist aber tatsächlich oft nicht gegeben.
 
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Irgednwie wäre dieser Thread eine willkommene Inspiration für "BS vs. BS: Kampf der Betriebssysteme" :D Wäre nett zu sehen was passiert, wenn Linux-Verfechter und Windows-Verfechter sowie alles dazwischen in einem Thread zusammengeworfen werden, aber das wäre wohl gemein gegenüber den Moderatoren, und wenn lieben und brauchen wir mehr als sie im Forum :) Außerdem ist ja schon alles gesagt und Debatten ("kämpfe") gibt es in anderen Foren sicher genug.

Sorry aber ich bin noch immer hay (ohne Selbstverschulden) und die reißerische Lust an Theather hat mich heute irgendwie gepackt, gibt es da ne Hardware-Lösung :D ? ( oder soll ich einfach zocken)
Nein ich wollte mich eigentlich nur bedanken für die umfassenden Diskussionen und natürlich auch die informativen Beiträge. Außerdem fühle ich mich verpflichtet meine entgültige Entscheidung zu verlautbaren.

Ich Konstrukto der Destrukto erkläre hiermit Widerstand gegen Win10 als mein OS zu leisten, doch nur solang möglich und nötig. Bezüglich Google: du bist das neue "kotz", ne Spaß bei Seite, ich werde so viel googlen, dass das einzige Profil was jemand über mich anlegen kann SPAM sein wird XD In diesem Sinne, der Thread kann gerne weiterhin als Diskussionsplattform für Win10-Gegner/Befürworter und Linux-Visionere verwendet werden, doch ich werde mich wohl eher betucht halten. (nicht, dass ich gerade schmudelige Sachen vorm Schirm mache)
 
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Sollte ich mich nicht täuschen, wird Win7 bis 2020 unterstützt.
Von daher hat man ja noch ein paar Tage.Den Ärger über Win10 kann ich verstehen, geht mir auch so.Ich ärgere mich auch häufig über dieses System auf meinen Surface 3 und werde dadurch auch nicht warm mit Win10.
Ich habe neben Win7 auch noch XP auf der Platte.Allerdings gehe ich damit nicht ins Internet sondern nutze es für ältere Spiele, als so eine Art NOSTALGIE SCHIENE. So wird es sicher auch meinen Win7 gehen, 2020.
Vielleicht ist ja Win10 2020 etwas brauchbarer wie heute.Da ich seit 2008 verschiedene Linuxdistributionen nutze, habe ich zu Windows immer eine ALTERNATIVE!
 
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Wenn denn das Alternative Linux funktionieren würde.....
Gerade heute wieder so einen Fall erlebt, wo ich nur noch mit Kopf schütteln kann. Es sollte ein Linux Mint 18 im Dual-Boot zu Windows 7 installiert werden. Soweit ist ja eigentlich auch erstmal kein Problem und eines der leichteren Übungen, wenn man mit Linux etwas vertraut ist. Hardware ist ein Gigabyte GA-990XA UD3 mit AMD FX 8350 und 16 GB RAM. Ergo also Linux Mint 18 x64 installiert. Und nur noch das Kotzen bekommen. Es funktionierte kein USB Anschluss, der Onboard LAN nicht und auch der Onboard Sound verweigerte seinen Dienst. Dabei war es völlig egal, welche Distri. Denn gleiches bei Ubuntu, Open Suse, Fedora und auch Debian in der jeweiligen x64 Version.

Ein Befragen des allwissenden Google ergab dann schnell, das jegliches Linux in der x64 Version auf diesem Board davon betroffen ist. Der Witz an der Sache ist, das mit Linux Mint x386, also der 32Bit Version alles völlig problemlos funktioniert.
Nur was soll man bei 16 GB RAM mit einen 32Bit Betriebssystem....
Also liegt der Hund wohl im Linux Kernel begraben, der keinerlei x64 Treiber für die genannten Teile auf dem Board mitbringt. Obwohl das alles Realtek Gerätschaften sind.
Unter Windows alles völlig problemlos. Egal ob x386 oder x64.

Muß man alles nicht verstehen. Wenn es Treiberprobleme sind, sollte eigentlich Gigabyte bzw. Realtek in der Pflicht stehen. Von Gigabyte gibt es keine Linux Treiber für das Board, von Realtek jedoch schon. Nur dürfte jeder Windows Umsteiger hier mit Sicherheit an der Treiber Installation scheitern, da diese ja in Linux grundlegend anders ist. Spätestens hier dürften dann die allermeisten entnervt aufgeben.....
 
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ich hatte eigentlich nie richtige probleme mit linux, selbst als ich es noch auf der ps3 verwendete.
man kann ja auch vorher eine live version nehmen um zu prüfen ob alles läuft, ohne jegliche installation.
und da du schreibst das eine 32 bit version problemlos funktioniert, wo ist das problem?
 
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Muß man alles nicht verstehen. Wenn es Treiberprobleme sind, sollte eigentlich Gigabyte bzw. Realtek in der Pflicht stehen
Wurde eines der beiden Geräte/Komponenten mit Linux-Kompatibilität verkauf? Kundenfreundlich wäre es zwar, aber hier von einer Pflicht zu reden halte ich für überzogen. Schließlich fordert Linux nicht nur, wie z.B.Windows, passende (u.U. signierte) Treiber, sondern diese im Idealfall auch noch komplett quelloffen. Das können sie ja tun, dann muss man sich halt nicht wundern, wenn der Hersteler das nicht will/mitmacht und der unbedarfte User vor einem für ihn fast unlösbaren Problem steht.

Für den Surf- und Officerechner ist Linux heute schon extrem benutzerfreundlich.
Für den Heimanwender, der keine Office-Dokumente mit MS-Office Usern austauschen muss, mag das stimmen. LibreOffice 5 ist ansonsten keine Alternative, der Datenaustausch funktioniert nur mit einfachen Dokumenten.

Ich habe gerade mal wieder einen kleinen Selbstversuch gestatet (LiveCD mit Linux Mint auf meinem Laptop, Lenovo x220 mit 8GB Ram):

  • erste Hürde. welchen der 4 angebotenen Desktops (Cinnamon, MATE, Xfce oder doch KDE) soll ich denn nehmen? Auch ohne Gedanken an so lustige Dinge wie Weyland oder X11 (u.U. kommen ja daher meine weiter untern genannten Performanceprobleme?) wird kein Anfänger denken, der muss sich erstmal alle Versionen herunter laden oder lange im Netz suchen um zu sehen, was denn zu ihm passen könnte.
  • Boot von USB-Stick ging dann problemlos. Das ganze bleibt leider eine LiveCD und ich finde keine Option, diese CD ohne Installation in ein System zu konvertieren, in welchem ich dauerhaft Programme installieren kann.
  • Internet per Lan geht, per WLan bekomme ich keine Verbindung (das Passwort stimmt, funktioniert ja mit allen Windows-, iOS und Android-Geräten, die hier so rumliegen, inkl. dem x220 unter Win 7 und Win 10)
  • Als Browser ist nur Firefox instaliert, natürlich ohne Flash
  • per Paketmanager gibt es nur Chromium, ebenfals ohne Flash-Erweiterung
  • Damit bin ich also z.B. vom Live-TV von ARD und ZDF ausgesperrt, genauso vom Online-Angebot meiner örtlichen Wochenzeitung (darf man dann wieder auf Papier lesen). Der alternatve Link beim ZDF öffnet irgendeinen "Video-Player", der nichts macht.
  • VLC muss man nachinstallieren. Damit darf ich den Livestream dann in unglaublichen 320x176 Pixel sehen.
  • Toll, wenn man in D auf sowas während Olympia oder anderen Großereignissen angewiesen ist. Aber gut, Ab Flash 10.x soll der Livestream funktionieren, Flash 11.2 git es bei Adobe ja noch. Oder man installiert irgndwie einen vollständigen Chrome, falls man das als normaler User ohne Vorkenntnisse hinbekommt und der unter Linux auch Flash mitliefert.
  • Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Package-Manager und einem Software-Manager, aber egal, der Software-Manager findet das, was ich bisher gesucht habe.
  • Bei Youtube mit HD-Video (720p50) liegt die Prozessorauslastung bei 25-30%, unter Windows (ebenfalls FF mit HTML5, 720p50) bei 9-15%. Ergebnis: der Lüfter spring unter Linux an, unter Windows bleibt er aus (alles im Netzbetrieb).
  • Positiv überraschrt war ich, dass sowohl ein ExpressCard USB3-Karte wie auch mein ExpressCard CF-Card Read erkannt wurde. Dass die einzige mitgeliefert Bildanzeige dann bei JPGs lahm ist und für Raws (bzw. deren Previews) nichts taugt, kann zwar Mint etwas, aber nicht Linux im Allgemeinen. Und dass XNView nicht im Software-Manager enhalten ist, hatte ich schon erwartet (ist schließlich closed source).
  • Nachdem der Software-Manager nicht angibt, wohin er die Programme genau installiert, MediathekView aber nicht in der Lage ist, VLC automatisch zu finden, muss man auch hier basteln bzw. auf der platte nach VLC suchen...dafür musste ich kein Java installieren wie unter Windows.

Für mich ist das getestete Linux Mint 18 MATE schon nach dem kurzen Test kein System, welches dem Anwender weniger Arbeit beim Setup macht wie ein Windows. Im Gegenteil, ohne Dockingstation und Lan hätte ich schon nach dem ersten Start von Firefox aufgegeben. Ein Laptop ohne WLan ist unbrauchbar und die dort enthaltene WLan-Karte ist mind. 5 Jahre alt (Original, das Lenovo damals verbaut hat, irgendwo im Netz wird man dazu vermutlich einen Hack finden).

Oft hab ich auch gehört das es schwer ist zusätzliche Software außerhalb des Distributionsbereiches für Linux zu installieren, stimmt das und wenn ja, wie handhabt ihr solche Probleme?
Indem ich mich schon vor Jahren von Linux als Desktopsystem verabschiedet habe. Mein Desktop muss mich unterstützen und nicht auch noch meine Freizeit sinnlos verschwenden. Obiger Selbststest zeigt mir wieder mal, dass es für mich (und auch meine unbedarften Familienangehörigen) immer noch ungeeignet ist.

Nachdem ich auf der Arbeit Windows inkl. Entwicklungstools und Office nutzen muss/darf, gibt es für mich keinen Grund, alles privat wieder neu zu erfinden. Meine Bilddatenbank läuft seit gut 10 Jahren als Eigenentwicklung unter Windows. Eine Umstellung von .NET auf Mono wäre zwar genauso denkbar wie auf was anderes, aber wozu? Soll ich dann Laptop und Surface Pro auch auf Linux umstellen und zusätzlich Monate damit verbringen, mir die Kenntnisse für die Umstellung auf Mono/Linux anzueignen, mit denen ich auf der Arbeit nichts anfangen kann? Solchen Ehrgeiz hatte ich noch zu Studienzeiten und noch ein paar Jahre danach, mittlerweile ist mir meine Freizeit dafür zu schade.

Die ganze Helferlein, die ich mir über die Jahre zusammen gesucht oder selber geschrieben habe, müsste ich auf einem neuen System auch ersetzen. Für die allerwenigsten gibt es echte Linux-Varianten oder gleichwertige Alternativen.

Dazu müsste ich mobil einige HW wegwerfen: aus Sicht von Linux ist mein DVB-C Stick halt ein Fehlkauf, unter Win 7, 8.1 oder 10 läuft er auch auf dem Surface Pro 2 problemlos. Um im Hotel doch mal vom Laptop aus auf Instagram posten zu können, müsste man wohl ein Android im Emulator laufen lassen (eine kurze Suche im Netz haben mit zumidnest keinen Ersatz für das gehasste iTunes unter Linux aufgezeigt, mit dem ich die bearbeiteten Bilder auf das iPhone kopiere).

Ob Linux auf meinen Tablets überhaupt läuft und ob es dann da auch sinnvoll nutzbar ist, bliebe zu testen. Auf dem Surface Pro 2 könnte es laufen, auf dem kleinen Asus Vivotab Note 8 nicht. Meine Gerätelandschaft muss sich einfach und durchgängig bedienen lassen und das OS hat sich bei mir meinen Anforderungen unter zu ordnen.

Für den, der unter Linux alles an Applikationen findet und die passende Hardware hat/kauft, ist das sicherlich eine Desktop-Alternitve. Für mich persönlich bisher nicht.
 
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Das ist alles nicht so enfach von der Hand zu weisen. Free as in free time...
 
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Also Linux nur für einen kleinen elitären Kreis, dem dummen Rest bleibt nur Windows ?

Ich glaube nicht, Linux ist nicht mehr so kompliziert wie vor vielen Jahren.
Aber wer nicht will dem bleibt halt nur das vorgesetzte, ob es schmeckt oder nicht.
 
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Also Linux nur für einen kleinen elitären Kreis, dem dummen Rest bleibt nur Windows ?

Unnötig wertend ausgedrückt, aber leider stimmt es im Kern immer noch und wird sich soweit ich das beurteilen kann auch nichtso bald ändern.
Auch wenn sich die Zugänglichkeit tatsächlich verbessert hat: viele der Dinge fotoman anspricht sind nach wie vor eine echte Hürde für Anfänger die alles selbst machen müssen und mehr brauchen als einen Browser.
 
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Ich glaube nicht, Linux ist nicht mehr so kompliziert wie vor vielen Jahren.
Aber wer nicht will dem bleibt halt nur das vorgesetzte, ob es schmeckt oder nicht.
Wenn Du mit "wollen" die stundenlange Suche im Netz nach der Lösung von Problemen bezeichnest, dann mag das stimmen.

Ich gehöre halt schon zu dem Kreis an Usern, der sich neben dem PC einen Laptop und ein Tablet leistet. Nun könnte man zur Not noch das Tablet mit Android nutzen (mit iOS kann ich schon einige meine Grundbedürfnisse für ein Tablet nicht erfüllen) , und dabei auf die meisten Programme verzichten, für die ich mir ein Tablet und vorher einen Laptop überhaupt gekauft habe. Der Bedarf nach einer Mobilen "Erweiterung" meiner PCs mit identischen Programmen bleibt aber bestehen, der Laptop (oder das Tablet) muss damit das selber System nutzen wie der PC.

Für WLan biem x220 mag man sich dann von Hand irgendwas zusammen basteln können (am Basteln stört mich einzig die verschwendete Zeit, zur Not compiliere ich auc den Kernel neu, das war zu meinen früheren Linux-Zeit auch immer nötig, um die nVidia-Grafikkarte ans Laufen zu bekommen.
Keine Internetverbindung trotz aktivem WLAN
Für das erwähnte CPU-Auslastungsproblem finde ich nichts. U.U. müsste ich dafür auch einfach ein paar weitere Linux-Distributionen durchtesten und mich vorher informieren, welche Kernel-Version und welche Basis für den grafischen Desktop sie nutzen.

Das alles in der Hoffnung, eine mit Windows vergleichbare Akkulaufzeit zu erreichen, was ansonsten für mich ein ko-Kritirium ist.

Ein Tablet mit Linux habe ich dann immer noch nicht. Von den Tablet-Editionen von Ubuntu habe ich noch nichts wirklich positives gelesen. Ein Android-Tablet, das es in Sachen CPU-Leistung mit eine i5-4200U aufnehmen kann, habe ich auch noch nicht gesichtet. Das geht dann aber schon wieder in Richtng elitärer Nutzung (wie es seltsamer weise viele User im DSLR-Forum gerne machen würden), denn Bild- oder gar Raw-Bearbeitung macht man als Standarduser mobil einfach nicht.

Auch das Surface Pro 2 macht anscheinend immer noch Probleme mit Linux
14.04 - Installing Ubuntu on Surface Pro 2 - Ask Ubuntu
und dann hier
Bug 69661 – mwifiex_usb on MS Surface Pro 1 is unstable

Das war es also dann mit der bei mir vorhandenen, durchweg alten HW (PC mit i7-2600k von 2011, Lenovo x220 mit i5-2540M von 2012, Surface Pro 2 mit i5-4200U von 2013). Bevor ich da nun zwei von drei Rechnern wegwerfe um mir mobil genau das anzuschaffen, was unter Linux problemlos funktioniert, schlage ich mich eher mit den kleinen Problenem von Windows herum und nutze alle drei Geräte mit der Software, die ich teils seit 10 Jahren und länger gewohnt bin.

Ein Dell XPS13 Developer Edition mit Linux für mind. 1200 Euro ist mir nur dafür, dass ich stationär und mobil Linux nutzen kann, dann doch masslos überzogen. und eigentich hätte ich als Ersatz für SPro2 und x220 lieber ein Surafece Pro 4 mit i7, Acer Switch Alpha 12 oder Lenovo ThinkPad X1 und kein Ultrabook.

Also Linux nur für einen kleinen elitären Kreis, dem dummen Rest bleibt nur Windows ?
Ob Du mich damit nun als Dumm bezeichnest, weil ich lieber beim funktionierenden Windows bleibe und die vorhandene HW noch ein paar Jahre nutze anstatt Geld für Linux-kompatible HW auszugeben, ist mir vollkommen egal. Mir ist meine Freizeit und mein Geld für Linux derzeit noch zu schade, da muss selbst Win10 mich noch erheblich mehr nerven.

Anstatt mit solch markigen Sprüchen zu kommen, wäre ein Lösungsansatz vieleicht zielführender. Kann ich unter Linux Mint problemlos einen Google Chrome installieren (also, ohne den integrierten Paket-Manager) ohne in Gefahr zu laufen, dass ich mir damit das System zerschieße? Der vollkommen unbedarfte User scheitert dort ja schon an der Frage, ob er nun ein RPM oder DEB nutzen soll oder doch dem von Google vorgeschlagenn Weg der "community" Edition folgen soll. Aber müsste "Community" nicht genau das sein, was im "Software-Manager" angeboten wird?

Und was hier gerade nach der Installation von Google Chrome (ich habe einfach mal blind das DEB-Paket genommen) und dem Aufruf von youtube erscheint, würde ich als unbedarfter Uass als Virus bezeichnen, Linux neu installieren und um Chrome einen riesigen Bogen machen (was soll ein Keyring sein, unter Windows gibt es solche Schwachsinnsmeldungen im Chrome unter youtube nicht). Immerhin kann ich mit dem richtigen Chrome dann endlich das, was ich als User möchte: den Live-Stream vom ZDF und andere Flash-Inhalte anseehen.
 
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Ich bin durchaus in der Lage mit Linux unzugehen, wenn ich muss. Eine Unix-Konsole ist Teil meiner Arbeit und auch die Spezialitäten der diversen Linux Distris würde ich sicher schnell lernen.

Ich frage mich nur: wozu? Das Ziel von Software muss sein, es dem User so einfach wie möglich zu machen. Ein OS, dass für sich den Anspruch hat, elitäre Nutzer anzusprechen, ist mir von vorne herein unsympathisch. "Seht her, ich komm mit Linux klar, ich bin einfach besser als ihr Windoofies!"

Dass es auch anders geht, zeigt OSX.

Windows vereint, trotz aller Tiefschläge der letzten Zeit und unbestrittenen Kritikpunkte, für mich das Optimum an Freiheit, Funktionalität, Komfort und Unterstützung im Markt. Deswegen nutze ich es und runzle über alle die Stirn, die mir erklären wollen, wieso es völlig naiv, bescheuert, unwissend oder blöde ist, dass ich Windows weiter die Treue halte.
 
AW: Zukunft für Win7? Bitte kein Win10!

Das Grundproblem ist wohl das man ein fertiges System kauft. Somit braucht sich wohl kaum einer die Mühe machen, alles selber zusammen suchen zu müssen.
Wer aber schon einmal selber Microsoft Windows neu installiert hat, und auch ein Linuxsystem, wird den Unterschied schnell merken.
Nach ca. 45 Minuten ist ein Linuxsystem betriebsbereit und Windows….?
Im übrigen kann man auch einen Linuxrechner, analog eines Windows Rechner fertig kaufen.
Aber wer macht das schon?

Dumm, mit nichten würde ich dich so bezeichnen @fotoman.
Ich mag Leute die sich bemühen der Sache auf den Grund zu gehen, ob es nun funktioniert oder nicht.
Das hast du mich missverstanden oder ich mich ungeschickt ausgedrückt.

Im übrigen nutze ich auch Windows, Linux, Android und iOS auf den verschiedensten Systemen.
Alle haben Vor und Nachteile.
 
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Also mein Windows 10 war schneller als 45 Minuten betriebsbereit.
Kommt auch ein bissl auf die Hardware an.
SSD usw.
Aber selbst auf meiner Festplatte, bevor ich auf einer SSD installiert hatte, dauerte es keine 45 min.
 
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