Special Zorin OS 17.3 möchte Windows-Spieler für Linux begeistern

So ich hab jetzt noch eine ganze Weile mit dem System verbracht.
Wirklich schön gemacht ist es, wenn auch nicht so umfangreich wie KDE. Aber auch nicht so "wenig" wie Stock Gnome.

Mein Problem dass das Standard Audio Gerät nach jedem Start verstellt ist hab ich aber leider immer noch.
Und zu dem habe ich jetzt noch ein Problem wo ich aber noch nicht weiß ob es am OS liegt oder generell an der Konstellation.

Musste das MB wechseln und hab jetzt ein Gigabyte B850 Aorus Elite Wifi7 drin.
Leider erkennt er Lan und WiFi nicht. Muss ich also auch noch mal rum frickeln. :)
Hört sich voll userfreundlich an, man stelle sich vor nach einem neuen Windows Update würde es solche Fehler geben. Die Community würde laut aufschreien. Hier wird es als lustiger bug, den es mit viel Zeit- und Fleißaufwand zu beheben gilt wahrgenommen. Interessant aber eben auch symbolbildlich genau das größte Problem von Linux, basteln, Support Support Support und das größtenteils auf freiwilligen Basis. Damit kann man einfach keine großen Marktanteile erwarten und was sich seit Jahrzehnt nicht eklatant ändert oder eingestellt hat, wird sich auch jetzt nicht mehr ändern, der Zug ist abgefahren, seit Jahren schon.

MfG
 
Ja ich hab es gestern dann auch dran gegeben und bin wieder zurück auf KDE neon.

Aber auch da wird mein LAN und Wifi Gerät nicht erkannt. Aber der Sound bleibt wie er soll :D

Habe dann noch die Gegenprobe mit Ubuntu gemacht aber auch da wird der LAN Port und Wifi Modul des Boards nicht erkannt.

Aus der Patche hat mir hier mein Xbox Controller wireless Dongle geholfen , der ohne korrekten Treiber von egal welcher Distro als WLAN Modul erkannt wird und funktioniert. Was witzig ist er ja nur für die Controller eigentlich ist.

Konnte dann mittels:

Das "richtige" WLAN Modul zum Laufen bringen. Bei dem LAN Port muss ich noch schauen, da ging mir gestern die Zeit aus.

Dem Xbox Wireless Adapter konnte ich dann mittels :

Seiner eigentlichen Aufgabe zuführen.

Die Netzwerk Probleme lagen also nicht an Zorin. Der Sound Bug hingegen schon.
 
Ja ich hab es gestern dann auch dran gegeben und bin wieder zurück auf KDE neon.

Aber auch da wird mein LAN und Wifi Gerät nicht erkannt. Aber der Sound bleibt wie er soll :D

Habe dann noch die Gegenprobe mit Ubuntu gemacht aber auch da wird der LAN Port und Wifi Modul des Boards nicht erkannt.

Aus der Patche hat mir hier mein Xbox Controller wireless Dongle geholfen , der ohne korrekten Treiber von egal welcher Distro als WLAN Modul erkannt wird und funktioniert. Was witzig ist er ja nur für die Controller eigentlich ist.

Konnte dann mittels:

Das "richtige" WLAN Modul zum Laufen bringen. Bei dem LAN Port muss ich noch schauen, da ging mir gestern die Zeit aus.

Dem Xbox Wireless Adapter konnte ich dann mittels :

Seiner eigentlichen Aufgabe zuführen.

Die Netzwerk Probleme lagen also nicht an Zorin. Der Sound Bug hingegen schon.
Für so ein Gefrickel hätte ich weder Zeit noch Lust. Irgendwann hat man ein so enges Zeitmanagement, da müssen gewisse Dinge einfach funktionieren und wenn sie es nicht tun, dann sind es die Falschen.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Netzwerk Probleme lagen also nicht an Zorin. Der Sound Bug hingegen schon.
Nach dem, was ich so finde, sind weder Zorin (Kernel 6.8, 3/2024) noch KDE Neon (Kernel 6.5, 8/2023) sonderlich aktuell. Wenn du so aktuelle Hardware damit verwenden willst, könntest du versuchen, einen neueren Kernel (der aktuelle LTS-Kernel ist 6.12, 11/2024) zu installieren, der hat vermutlich die nötigen Treiber.

Was die Soundprobleme angeht, kann ich das Problem unter Gnome allgemein nicht nachvollziehen, hatte aber ein Problem, das in die Richtung geht: Der Mikrofoneingang von meiner externen Soundkarte funktionierte nach dem sie stromlos war erst wieder, wenn ich erst mal auf Line-In und dann wieder auf Mikrofon umgestellt habe. Ansonsten funktioniert das bei mir aber recht gut. Es merkt sich auch z.B., dass er auf den Fernseher wechseln soll, wenn der eingeschaltet wird.

Leider scheinen die Treiber von Soundkarten traditionell grausig zu sein und der Support für Linux ist vermutlich noch mal schlechter. Ich bin mit dem neuen Board jedenfalls wieder auf Onboard-Sound zurückgewechselt und weder ich noch die Leute am anderen Ende der Leitung merken irgendeinen Unterschied. Dann bleibt die USB-Soundkarte halt erstmal wieder Reserve. Dafür hätte es abe wohl auch irgendein billiger USB-auf-Klinke-Adapter getan. Der hätte vermutlich noch besser funktioniert als die tolle Premium-Soundkarte von Asus mit dieser superpraktischen Mikrolautstärkewippe, die kein Mensch braucht und die die Lautstärke standardmäßig scheinbar auf dem Minimum hat und die natürlich nur funktioniert, wenn man deren Bloatware installiert, aber jetzt habe ich das Ding halt.
 
Die aktuelle KDE Neon build ist auf 6.11.

Bei Zorin weiß ich es jetzt nicht aus dem Kopf.

Laut Recherche soll der 6.14er wohl Unterstützung von haus aus zumindest für das WLAN Modul mit bringen.

Kann ich aber erst morgen testen.
 
Die aktuelle KDE Neon build ist auf 6.11.
Ah OK, dann ist die Wikipedia da nicht auf dem aktuellen Stand. Hm, der ist eigentlich ja schon recht aktuell.
Laut Recherche soll der 6.14er wohl Unterstützung von haus aus zumindest für das WLAN Modul mit bringen.
Ja, es ist üblich, dass die Treiber im Kernel enthalten sind. Gut, Wifi 7 ist halt noch relativ neu, aber ich betreibe seit Kurzem ein B850 Gaming X mit dem 6.13er und das 2,5G-LAN funktioniert einwandfrei. Leider steht bei beiden Boards auf der Gigabyte-Seite nur "Realtek 2.5GbE LAN Chip", von daher keine Ahnung, ob das der gleiche Chip ist. Ich denke aber mal schon und bin mal halbwegs optimistisch, dass deins mit dem aktuellen Kernel dann auch läuft.
 
Laut HWInfo ist es der RTL8125 2,5G Port.
Ließe sich bei mir vermutlich auch rausfinden, bin aber leider momentan nicht vor Ort. Ich wüsste aber keinen Grund, warum es ein anderer sein sollte. Vielleicht denke ich am Freitag, wenn ich wieder da bin und Zeit habe noch mal dran. ;)
 
Installing the Realtek RTL8125 Driver

The Realtek RTL8125 driver is included in the mainline kernel, so you do not need to install a separate driver in order to use the RTL8125 on Linux.

To install the RTL8125 driver, simply update your kernel to the latest version. You can do this by following the instructions in the [Linux kernel documentation](https://www.kernel.org/doc/Documentation/kernel-parameters.txt).

Configuring the Realtek RTL8125 Driver

Once you have installed the RTL8125 driver, you will need to configure it. You can do this by editing the `/etc/network/interfaces` file.

To add a new Ethernet interface, add the following lines to the `/etc/network/interfaces` file:

auto enp0s31f6
iface enp0s31f6 inet static
address 192.168.1.100
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.1.1

Quelle: https://hatchjs.com/realtek-rtl8125-linux-driver/
 
To add a new Ethernet interface, add the following lines to the `/etc/network/interfaces` file:
Also, bei mir ist es auch der RTL8125. Die Konfiguration solltest du über die Netzwerkeinstellungen deines Desktop Environments durchführen (können). Die /etc/network/interfaces ist eher für Systeme ohne DE gedacht.
 
Hört sich voll userfreundlich an, man stelle sich vor nach einem neuen Windows Update würde es solche Fehler geben. Die Community würde laut aufschreien.
Was den Unterschied in den Nutzern von Windows und Linux aufzeigt.
Hier wird es als lustiger bug, den es mit viel Zeit- und Fleißaufwand zu beheben gilt wahrgenommen. Interessant aber eben auch symbolbildlich genau das größte Problem von Linux, basteln, Support Support Support und das größtenteils auf freiwilligen Basis.
Das ist tatsächlich weniger ein Problem als der große Vorteil. Die Community kann und darf selber Hand anlegen. Wird bei Windows schwierig. Hier heißt es im Normalfall: "warten auf Redmond".
Damit kann man einfach keine großen Marktanteile erwarten und was sich seit Jahrzehnt nicht eklatant ändert oder eingestellt hat, wird sich auch jetzt nicht mehr ändern, der Zug ist abgefahren, seit Jahren schon.
Ja der Zug ist abgefahren. Seit Jahren schon. Stimmt, Linux ist völlig in der Versenkung verschwunden. wird weder genutzt noch weiter entwickelt. Weder im Privaten noch im gewerblichen Bereich. Eigentlich gibt es Linux oder andere Unix basierte OS gar nicht.
Für so ein Gefrickel hätte ich weder Zeit noch Lust.
Zwingt Dich ja auch niemand.
Irgendwann hat man ein so enges Zeitmanagement, da müssen gewisse Dinge einfach funktionieren und wenn sie es nicht tun, dann sind es die Falschen.
Der Grund, mich von Windows, Adobe, MS Office etc zu verabschieden.
 
Ja genau, weil die Adobe cloud ja so gut funktioniert auf Linux, Witz des Tages danke dafür.
Wenn man sich von Adobe abhängig macht. Keine Ahnung was der Einwurf zur Adobe Cloud jetzt soll. Verstehe ich in dem Zusammenhang nicht?
Als ob es nur um pdf Reader und Office gehen würde...
Gerade da es um wesentlich mehr geht als um einen PDF Reader oder ein Office. Soll ja Menschen geben die machen ein wenig mehr als nur Zocken und Office am PC.
 
Gerade da es um wesentlich mehr geht als um einen PDF Reader oder ein Office. Soll ja Menschen geben die machen ein wenig mehr als nur Zocken und Office am PC.
Ganz genau und produktiv arbeiten ist in der Regel eben nur mit professioneller Software möglich welche oftmals nicht auf Linux funktioniert, daher der Verweis auf die ac.

MfG
 
Anstrengend!
Also zum Spielen ist Windows schon lange nicht mehr zwingend. Es gibt da Ausnahmen, z.b. Anti-Cheat.
Gerade da es bei mir funktionieren soll habe ich mich auch bei Anwendungen von MS OS/Anwendungen, Adobe etc verabschiedet. Wer da produktiv eine spezielle SW nutzt wird um Win selten herumkommen. Der wird allerdings sich auf dem Rechner weniger Gedanken machen ob er darauf auch zockt.
Auf meinem Rechner zum Zocken wäre es mir egal ob da eine Adobe Cloud funktioniert oder nicht.
Auch im nicht professionellen Bereich wird mehr als Office und surfen gemacht.
Aber Linux gibt es ja eigentlich auch gar nicht. Weil ja der Zug abgefahren ist. Sind halt nur ein paar ewig gestrige die noch mit uralt OS wie Linux arbeiten.
 
Anstrengend!
Also zum Spielen ist Windows schon lange nicht mehr zwingend. Es gibt da Ausnahmen, z.b. Anti-Cheat.
Gerade da es bei mir funktionieren soll habe ich mich auch bei Anwendungen von MS OS/Anwendungen, Adobe etc verabschiedet. Wer da produktiv eine spezielle SW nutzt wird um Win selten herumkommen. Der wird allerdings sich auf dem Rechner weniger Gedanken machen ob er darauf auch zockt.
Auf meinem Rechner zum Zocken wäre es mir egal ob da eine Adobe Cloud funktioniert oder nicht.
Auch im nicht professionellen Bereich wird mehr als Office und surfen gemacht.
Aber Linux gibt es ja eigentlich auch gar nicht. Weil ja der Zug abgefahren ist. Sind halt nur ein paar ewig gestrige die noch mit uralt OS wie Linux arbeiten.
Haha, ja, deswegen spielen auch so viele aus Linux und nicht auf Windows. :lol: Ach egal was soll's, hab einen schönen Tag, diese Diskussion war in der Vergangenheit, ist in der Gegenwart und auch in der Zukunft sinnlos.

MfG
 
Wer da produktiv eine spezielle SW nutzt wird um Win selten herumkommen. Der wird allerdings sich auf dem Rechner weniger Gedanken machen ob er darauf auch zockt.
Im produktiven Bereich hat man da noch viel mehr Möglichkeiten. Immer mehr Software wechselt von lokal installiert bzw. liegt auf Netzlaufwerk, zu Aufruf via Browser über Weboberfläche. Anwendungsserver steht aber weiterhin inhouse. Da ist das Betriebssystem des aufrufenden Clients eigentlich Jacke wie Hose, und es interessiert nur, mit welchen Browser ist es kompatibel. Firefox, MS Edge, Google Chrome laufen alle auch unter Linux.
Ebenso die Option, den Mitarbeitern gar keine Fatclients mehr zu geben, sondern nur noch Thinclients hinzustellen und das sie ihre Anwendungen per Remoteapp oder Remotedesktop aufrufen. Die Betriebssysteme für Thinclients basieren in aller Regel auf Linux und nutzen kein Windows.

Abgesehen davon: Seit wann empfiehlst du Linux statt Free- und OpenBSD?
 
Zuletzt bearbeitet:
Im produktiven Bereich hat man da noch viel mehr Möglichkeiten. Immer mehr Software wechselt von lokal installiert bzw. liegt auf Netzlaufwerk, zu Aufruf via Browser über Weboberfläche. Anwendungsserver steht aber weiterhin inhouse. Da ist das Betriebssystem des aufrufenden Clients eigentlich Jacke wie Hose, und es interessiert nur, mit welchen Browser ist es kompatibel. Firefox, MS Edge, Google Chrome laufen alle auch unter Windows.
Ebenso die Option, den Mitarbeitern gar keine Fatclients mehr zu geben, sondern nur noch Thinclients hinzustellen und das sie ihre Anwendungen per Remoteapp oder Remotedesktop aufrufen.

Abgesehen davon: Seit wann empfiehlst du Linux statt FreeBSD?
Ist doch ein Linux Thread. Mit BSD komme ich später um die Ecke. Ghost ist übrigens auch lecker.

Haha, ja, deswegen spielen auch so viele aus Linux und nicht auf Windows.
Was für Dich gleichbedeutend für "Besser" ist?

Bleib doch in Deiner MS Welt keiner zwingt Dich diese aufzugeben. Ich habe den Eindruck, Du kannst es nicht vertragen wenn es Alternativen gibt. Das liegt dann aber eher an Dir als an Windows oder Linus oder FreeBSD.
 
Habe heute Zorin 17 Lite gegen LMDE6 eingetauscht.
Es gab regelmäßig Probleme beim (Auto)Start in den Benutzer. Könnte evtl. am CIFS-Script liegen.
Außerdem funktionierte der Ton (3,5mm-Klinke) nur nach ab- und wieder anstecken.

Mit LMDE6 Cinnamon sind die Audio-Probleme verschwunden. :daumen:
Mounten (CIFS) funktioniert. Das Script probiere ich morgen.

Meine Family hat abends nicht mal gemerkt, dass sich mittlerweile das Betriebssystem geändert hat.
Statt "Z" stand beim Booten "LM". Das Hintergrundbild ist geblieben. Die Icons sind ein bisschen anders. :D

So soll's sein. Hauptsache - das alte Gerät (E5450 + ATi Chipsatz-GPU) erfüllt nun wieder seinen Zweck.
 
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