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Mein neues Arbeitstier (Thinkpad USB Keyboard), hat Cherry Strait+Logitech G500 verbannt.
Keine Ahnung, wie ich vorher mit einer Maus zocken konnte.
Allerdings sieht der Schreibtisch jetzt so leer aus.
Der Trackpoint ist für mich einfach wesentlich präziser und ermüdungsfreier.
Das einzige Problem ist das nicht alle Spiele mit der Scrollfunkton zurechtkommen.
Ich hab eine Razer Black Widow Ultimate sowie eine Microsoft Sidewinder X4 Tastatur. An Mäusen habe ich die Tt esports level 10, die Roccat Kova + und die Ttesports Theron.
Als Mousepad nutze ich das Alumic von Roccat und nen Pad mit dem Bild unseres Hundes
Hier mal meine Eingabegeräte in Aktion. Die Kamera ist leider recht hoch angebracht, daher der "Knick" im Cockpit, auf Augenhöhe passt das dank optimaler Triple Screen Unterstützung einwandfrei. Sind auch keine perfekten Runden aber reicht zum zeigen.
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Mal wieder ein Neuzugang in meiner Sammlung mechanischer Tastaturen (der nächste wird hoffentlich bis zum Wochenende ankommen, da wirds dann auch nochmal nen Post zu geben):
Es handelt sich um eine Cherry G80-11801LPADE mit Compaq-Logo. Die Tastatur ist von 1996 und trägt die Seriennummer "000834" - nichts wirklich seltenes, aber dreistellig hatte ich bis jetzt noch nicht.
Die Switches sind MX Browns, neben der G80-5000 (und G80-11900 natürlich) die einzige Tastatur, die mir bekannt ist, die Cherry-seitig braune Switches verbaut hat.
Die Keycaps sind aus dickem PBT und gelasert. Cherry hat echt das vorgemacht, wo momentan alle so scharf drauf sind ("Thick PBT"). Später wurden diese in einer zweiten Revision durch die üblichen dünnen gelaserten Cherry Caps ersetzt, meine hat aber glücklicherweise noch die alten Caps (auch zu unterscheiden an den Punkten auf "F" und "J" statt den Balken). Richtung F-Row werden die Caps interessanterweise flacher, wahrscheinlich damit sie in die Server-Racks gepasst hat, sie wurde nämlich als Server-Tastatur konzipiert.
Aus diesem Grund findet sich auch - und das ist die eigentliche Besonderheit - ein Trackball von Logitech auf dem Ding, mit linker und rechte Maustaste, leider ohne Möglichkeit des Scrollens. Man gewöhnt sich aber dran. Benutze meinen Laptop mittlerweile meistens ganz ohne Maus, zum Browsen reicht das auf jeden Fall.
Zum Gehäuse und Layout: Das Layout ist von der G80-1800 abgeleitet, das ist ziemlich offensichtlich. Die "Pause"-Taste hat eine eigene Einbuchtung bekommen und daher gibts an dem Numblock ein großes "+", bei der 1800 ist dieses 1x1 statt 1x2. Das Gehäuse ist erfreulicherweise sehr solide. Die neueren G80-1800 wurden einfach nur geclipst, knarzten, verrutschten leicht und waren qualitativ einfach nur billig. (Glaubt mir, ich hab leider selber so ein Ding). Dieses Gehäuse hier erinnert glücklicherweise eher an die alten Schlachtschiffe von G80-1000 und Model M, obwohl die Tastatur natürlich viel leichter ist. Das liegt daran, dass sie von der Rückseite an 11 Punkten verschraubt ist. Und sie ist noch rutschfester als meine Qpad MK50
Hier dann nochmal der Bildervergleich zur 1800:
Ist jetzt noch nicht ewig alt, trotzdem schön, dass sie in gutem Zustand ist und: diesmal hatte diese Anschaffung neben dem Sammlerwert sogar einen Sinn. Ich kann meinen Laptop an den Fernseher anschließen und dann vom Bett aus die nächsten Folgen meiner Serien anmachen oder im Internet surfen, ohne jedes Mal aufstehen zu müssen.
Fotos gibts dann morgen. Ist spät genug. Ein aktuelles von meinem Schreibtisch hab ich noch, das zeig ich euch schonmal (wer über die Ordnung meckert darf sich diese Kartoffel nehmen)
So, es hat etwas länger gedauert, aber die im obigen Post angekündigte Tastatur wurde endlich von mir auseinandergenommen. Kleines Teaserbild, den ganzen Rest poste ich nachher
So, dann wollen wir mal. "Traditionell" schreibe ich auch diesen Post über die Tastatur, auf der Tastatur.
Es handelt sich um eine mechanische Tastatur, wie unschwer zu erkennen ist. Wie selten sie ist, lässt sich schwer sagen, es gibt keine Produkt- und keine Seriennummer und auf Geekhack hatte erst ein Guru überhaupt schonmal so ein Ding gesehen... Davon kann man halten, was man will. Ich schätze auf ~1986-1990. Das besondere ist, dass sie sich in der Mitte zusammenfalten lässt, und man somit ein schön kompaktes Paket erhält, was man recht einfach mitnehmen oder verstauen kann. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, ist es nicht gerade einfach, eine Mechanical so zu konstruieren, dass sie sich ohne viel Aufhebens einfach zusammenklappen lässt. Zum Mechanismus dann später mehr
Zustand: Prinzipiell gut. Nicht vergilbt, nicht dreckig. Die Leertaste muss allerdings dringend geschmiert werden, sie quietscht erbärmlich^^ und die Enter-Taste ist leider defekt. Aber ich denke das kriege ich die Tage noch wieder hin. Zum Glück bleibt ja noch Num-Enter. Ansonsten kann man an dem guten Stück nichts bemängeln
Switches: Dabei handelt es sich um weiße klickende ALPS-Schalter. Am ehesten vergleichbar wohl noch mit den MX Blue, aber eben doch anders. Sie klicken jedenfalls weiter oben. Die Betätigungskraft ist in etwa gleich. Mit etwas Gewöhnung sind die gar nicht so schlecht.
Keycaps: So, das ist interessant. ALPS Schalter habe ich schon einige auf meinen Apple Keyboards gehabt, aber dort waren die Kappen alle bloß gelasert. Ich hatte hier mit Pad-Printed oder bestenfalls Dye-Sub gerechnet. Bei ALPS-Keyboards sind die Kappen leider Gottes auf jedem zweiten Board eingeklebt oder sowas, man kriegt sie jedenfalls auch mit roher Gewalt nicht ab (abgesehen von der Leertaste). Ist auf meinem Apple M0118 genauso. Daher war das nicht klar. Ergebnis: Absolut neuwertige Doubleshots (auf dem Bild sieht man es so ein bisschen, besser krieg ich das nicht drauf.)
Gehäuse und Layout: Das Layout ist auf den Fotos ja schon teilweise zu erkennen. An sich ist es 102 Tasten ISO-DE, sprich ohne Winkeys und Menu Key. Allerdings weicht es doch teilweise etwas vom heutigen Standard-Layout ab: Die Enter-Taste ist nach amerikanischem Stil "Big Fat Enter" gehalten, und im Zuge dessen gibt es ein kleines 1x1 Backspace (wegen der Raute-Taste). Wegen des Klappmechanismus liegen AltGR und RStrg direkt nebeneinander.
Das Gehäuse ist ziemlich leicht und besitzt leider keine Gummifüße. Trotzdem ist es an 12 Punkten verschraubt und daher verhältnismäßig stabil, verglichen mit geclipsten G80-3000 oder sowas.
Klappmechanismus bzw. innerer Aufbau:
Der Mechanismus funktioniert erstaunlicherweise wirklich gut und hakelt überhaupt nicht, und das obwohl er nicht mal geschmiert ist. Das ist eine ziemlich coole Konstruktion. Die Tastatur lässt sich ja in der Mitte klappen, und besteht daher aus zwei separaten PCBs, die per Flachbandkabel miteinander verbunden sind. Hut ab, mutige Idee Oben in der Mitte befindet sich ein kleiner Schalter, der erst gedrückt wird, wenn man die Tastatur vollständig ausgeklappt hat (das sind die blauen Drähte). Ist der Schalter nicht gedrückt (d.h. ist die Tastatur eingeklappt), funktioniert sie nicht. Daher kann man sie auch einklappen, wenn sie an einem PC hängt, da keine Tastendrücke registriert werden. Ist ziemlich durchdacht. Der IC befindet sich über den Pfeiltasten.