zahlt sich derzeit ein monitor kauf aus? wenn, welchen?

  • Ersteller Ersteller relgeitz
  • Erstellt am Erstellt am
Sie können das bessere Bild haben. Wahrscheinlich haben sie es auch oft, da im Zusammenhang mit der LED-Beleuchtung oft auch anderweitig bessere Technik zum Einsatz kommt. Es gibt jedoch genug Monitore ohne LED-Beleuchtung, welche hervorragende Bildqualität liefern.
Mit allgemein besserem Bild meine ich gute Farbwiedergabe und niedrigen Schwarzwert, wobei kein direkter Zusammenhang zwischen beiden Sachen besteht.
Es lässt sich auch ein gute Farbwiedergabe mit relativ schlechtem Schwarzwert realisieren und umgedreht.
Sofern der Schwarzwert niedrig ist, ist der Kontrast in der Regel auch hoch, so dass das Bild "knackig" wirkt. (Insbesondere in dunklen Bildszenen und geringer Umgebungshelligkeit)
Achtung: Der Schwarzwert ist abhängig von der Bildschirmhelligkeit. Bei prad.de wird üblicherweise eine Bildschirmhelligkeit von 140 cd/m² zum angenehmen Arbeiten angegeben und dazu auch ein Schwarzwert ermittelt. Bei Maximalhelligkeit ist der Schwarzwert logischerweise viel höher - also nicht diese Tabellen heranziehen.

Ich empfehle dir:
PRAD | Index Startseite
PRAD | Kaufberatung
Dort gibt es viele Tests von Monitoren sowie eine Kaufberatung.
Sofern unter Kaufberatung bei den Monitoren ein Prad-Test verlinkt ist, dort zur Seite Bildqualität gehen, dann solange weiterblättern, bis unter den Farbprofilen die Tabellen mit den Messwerten kommen.
Der Schwarzwert ist aber nur eines der wesentlichen Kriterien für die Bildqualität.


5 ms klingt als Spielemonitor erstmal ok. Wie du schon bemerkt hast, ist diese Angabe ein bischen mager. Bei prad.de werden die Monitore auch ausführlich auf ihre Spieletauglichkeit getestet. (Reaktionszeiten, Schlierenbildung, Coronaeffekt, Input-Lag, Graustufenauflösung)
 
Zuletzt bearbeitet:
hab mich jetzt ein wenig auf prad.de umgesehen.

jetzt hab ich nur noch zwei modelle zur auswahl:

mit LED
Im Test: LG Flatron E2350V LED-Monitor | Welt der Gadgets

ohne LED
LG Flatron W2353V | CNET.de Produkttests

Beim LED wird die schlechte ausleuchtung und der niedrig statische kontrast bemängelt. hab für beide monitor auf prad.de leider keine tests gefunden. vom preis her sind ziemlich ähnlich. Beim LCD weißt man darauf hin, dass die Farben weder besonders gut, noch besonders schlecht sind.

Ich hätte da generell noch ne frage zur auflösung. für spiele, filme usw. ist fullHD ja ganz schön, aber ist die schriftgröße usw. dann nicht extrem klein? werden auch andere (kleinere) auflösungen nativ unterstütz?

glg
rel
 
Anhand der verlinkten Artikel würde ich zum w2353v greifen. Bezüglich dem Reaktionsverhalten gab es leider keine Aussage. Da es sich jedoch um ein TN-Panel handelt, ist es vermutlich für Spiele geeignet. Die Aussage zur Farbdarstellung würde ich als normal ansehen, im Gegensaz zum E2350V gab es zumindest keine negative Aussage. Für den Preis sind halt keine Wunder zu erwarten.

Die Schriftgröße lässt sich in Windows anpassen, kleinere AUflösungen werden üblicherweise unterstützt - jedoch nicht nativ. Nativ heißt ja eben natürliche Auflösung des Monitors.
 
als nativ versteh ich ohne schlieren und scharf dargestellt. würde den monitor ja natürlich für büroarbeiten und surfen brauchen.

zur reaktionszeit: laut prad.de ist es ein spielermonitor (6/6 in der kaufberatung), aber auch für medien (5/6), und büro (5/6), für grafikbearbeitung (3/6) geeignet. wie gesagt, grafikarbeiten werde ich wohl eher im büro machen, und die "grafiker" gerät bei prad kosten alle 800 aufwärts o.O

also ich denke mit dem W2353 nen guten allrounder gefunden zu haben, das mit der auflösung werde ich wohl einfach ausprobieren müssen :) - danke für die hilfe
 
Nativ bedeutet, dass der Monitor genau in der Auflösung angesteuert wird, welcher seiner hardwaremäßigen Pixelstruktur (z.B. 1024 x768 oder 1920x 1080 Pixel) entspricht.
Es müssen also von der Monitorelektonik keine Bildpunkte dazu- oder weggerechnet werden bei einer vollflächigen Darstellung. Vergleichbar einer Bildvergrößerung oder ~verkleinerung eines digitalen Fotos. Mit Schlierenbildung hat es nichts zu tun.

Viel Spaß mit deinem Zukünftigen.
 
Die Frage habe ich jetzt nicht verstanden.

Also noch mal langsam. Angenommen dein Display hat eine physikalische Auflösung von 100 x 100 (also insgesamt 10.000) Pixeln.
Nativ würdest du dieses Display betreiben, wenn du in deinem Betriebssystem (bzw. einem Spiel) eine Auflösung von 100 x 100 einstellst. Dann ist für jeden von der Grafikkarte ausgegebenen Punkt genau ein physikalischer Punkt auf dem Display vorhanden.
Jetzt stellst du unter deinem Betriebssystem z.B. eine Auflösung von 50 x 50 Pixeln ein, weil dir möglicherweise die Schrift zu klein ist. Damit liefert deine Grafikkarte dem Monitor lediglich 50x50=2.500 Pixel.
Entweder gibt der Monitor jetzt dieses kleine Fenster in einem schwarzen Rahmen wieder oder er rechnet soviel Bildpunkte dazu, bis wieder 100 x 100 = 10.000 Pixel vorhanden sind, so dass die gesamte Monitorfläche ausgenutzt wird (übliche vorgehensweise). Dabei wird das kleine Fenster in alle Richtungen gleichmäßig vergrößert, bis es passt. Der Haken dabei: Der Monitor hat sich jetzt 7500 Pixel zu den originalen 2.500 Pixeln "ausgedacht". 3/4 aller Pixel sind also im ursprünglichen Bild nicht vorhanden gewesen. Je nach Qualität dieser Berechnung wird das entstehende Bild mehr oder weniger unscharf.

Du kannst es selber ausprobieren. Der sogenannte Digitalzoom an (Handy)Kameras macht genau dies -und ist deshalb wenig sinnvoll. Oder du lädst eine Bilddatei auf deinen Rechner und zoomst mit dem Bildbetrachter langsam rein. Irgendwann wirds richtig hässlich.

Also den Monitor nach Möglichkeit immer in seiner natürlichen/nativen Auflösung ansteuern.
Bei Spielen oder Videos ist es nicht ganz so kritisch, da eine kleine Unschärfe kaum auffällt.
 
Zurück