Sagt wer? Du? Oder die PR-Abteilungen?
Welche PR-Abteilungen?
Soweit ich mich entsinne, haben die PR-Abteilungen der großen Spieleentwickler immer nur gefaselt, "ja, wir haben den besten Kompromiss zwischen den Plattformen gefunden!" oder "Unser Spiel (für PC UND Xbox 360 UND PS3) reizt die Hardware maximal aus!"
Zumindest letzteres war eher noch hohle Phrase.
Dass es nie ein Spiel gab, welches für mehrere Plattformen individuell perfekt optimiert war, sprich gut lief UND die vorhandene Hardware maximal sinnvoll verwendet hat (in KEINER Generation) lässt einem zu diesem Schluss kommen.
Aber du glaubst es ja - woher auch immer - besser zu wissen...
Besser als eine simple Frage, für die ein simples "Ja" oder "Nein" genügt hätte stattdessen mit einer Gegenfrage zu beantworten. Aber die Intension hinter der Gegenfrage ist klar. Bloß in kein Fettnäpfchen treten.
Oh Mann, tu mir bloß keinen Gefallen!
Woher soll ich wissen, im Bezug auf den Xenon, was du mit Killzone 2 meinst?
Und was betrugen die Ausgaben für die Entwicklung der Engine. Wobei ich Activision nichts anlasten möchte. MW3, sowie BO1 und 2 laufen auf der PS3 in 1080p/30. Das ist mehr, als die meisten anderen Konzerne auf dem Gerät hinbekommen haben.
Bitte, nimm' doch mal die teuersten Spiele der Branche her und vergleiche. GTA V hat alleine in der Entwicklung fast 140 Mio. Dollar gekostet.
Crysis hat damals den PC an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht und hat für einen Shooter eine enorme Summe gekostet. Und das für nur
eine Plattform.
Es geht bei Cross-Plattform-Entwicklung nie darum, aus allen möglichen Geräten das meiste rauszuholen, sondern den besten Kompromiss zu finden. Ich will mit allen drei - oder mehr - Plattformen Geld verdienen, also muss ich zwangsläufig drauf achten, in wie weit ich mit der Optimierung gehe, ohne eine andere Plattform zu benachteiligen (was es übrigens schon oft gab). Deshalb gibt' hier ja nicht umsonst den Begriff mit der "Lead-Plattform". Die war damals überwiegend die Xbox 360, weil eben am einfachsten zu programmieren (was John Carmack selbst (!) mal auch mal gesagt hat).
Optimiere ich für alle Plattformen so weit, bis nichts mehr geht, muss ich eben Einschnitte bei anderen Aspekten der Entwicklung machen.
Lieber habe ich am Ende ein Spiel, das für mehrere Plattformen brauchbar bis sehr gut läuft und sonst auch spielerisch/inhaltlich sehr gut ist, als eines, das zwar mehrere Plattformen auf's Maximum hin ausreizt, dann aber Inhaltlich eher Einheitsbrei sind.
Das was du willst ist kompletter Unfug, alle Systeme maximal ausreizen und dann sonst auch noch am besten ein inhaltliches Top-Spiel abliefern. Wie gesagt, wenn das so machbar wäre, hätte es so ein Spiel in irgend' einer Dekade schonmal gegeben...
Nö, aber Leute die sich keine Zeit nehmen (können). RAM ist nicht gleich RAM. Die 360 besaß512MB GDDR3. Bei der PS3 war ein 256MB RAM ebenfalls GDDR3, der andere war XDR. Linux OS könnte man durchaus auch eher als Vorteil werten. Ansonsten ist diese Gegenüberstellung sowieso für die Füße. Ja, der Sprung vom PC zur Box ist natürlich der einfachere. Ist klar! Wurde schon mehrfach durchgekaut. Sony war eben der Ansicht, dass Entwickler, wie auch zu Zeiten von Dreamcast, PS2, etc. sich mit den individuellen Architekturen befassen, anstatt das alles nun unifiziert werden muss.
Zeit = Geld.
Und ich sehe, dass du wieder mal nichts kapierst.
Es geht um die Unterschiede, nicht darum, welches System jetzt am besten ist. Grade beim OS.
Du hast hier praktisch mindestens drei mehr oder weniger verschiedene Betriebssysteme. Einmal Windows mit NT 5.1 und neuer, einmal Windows NT 5.1 und dann eben Linux. Heißt in der Praxis: Drei mehr oder weniger, teilweise aber grundverschiedene Kernel mit jeweils anderem Hardware-Scheduler. Völlig egal ob hier Linux besser ist, es ist nochmal ein anderes System.
Alleine dafür könntest du schon ein ganzes Team abstellen, denn Kernel-Programmierung bzw. Optimierung ist eine Sache, mit der sich nur Vollprofis beschäftigen. Keine, die "nur" studiert haben, ein paar olle Weiterbildungen gemacht haben, nö, Leute mit jahr(zehnte)langer Erfahrung.
Glaub' mir das oder nicht, ist mir völlig egal.
Ich hab' noch nicht mal angefangen.

Kann ich machen, dann will ich aber sehen, wie du mit deinem "Gewäsch" dagegen hältst.
Und warum soll ich hier ständlich Fakten bringen,
Du hast bezüglich der Multi-Platform-Entwicklung noch keine wirklich nachvollziehbaren Fakten gebracht sondern nur - äußerst naive - Thesen.
wenn Du selbst nur irgendwelchen PR-Kram nachplapperst?
Du nennst mir jetzt bitte sofort einen Link oder eine Textstelle aus einem Artikel, in dem du direkt nachweist, dass das was ich hier rede, direkt auf PR-Gelabere von der Gaming-Industire fußt.
Ansonsten ist diese Diskussion hier beendet. Profanes, reaktionäres Gelaber auf BILD-Niveau muss ich mir hier echt nicht geben.
Ich könnte hier, sofern ich die Zeit dafür hätte, was ich nicht habe, hier eine 100seitige These abliefern mit möglichen qualitativer und quantitiven Erhebungen,
Also ich hab' - zumindest für den Rest dieser Woche - noch Zeit. Immer her damit.

Und Du weisst anscheinend nicht, was Art Designer, Berufsmusiker, geschweige Komponisten, Projektmanager, etc. so verdienen. Oder wie hoch die Ausschüttungen von Gewinnen an die Anteilhaber an diversen AGs heutzutage ist. Oder?
Es geht mir nicht um die Kreativen Leute, es geht mir um die Anwendungsentwickler und Programmierer, welche den ganzen Kram zusammenfügen und am Rechner fertigcoden müssen. Unter Zeitdruck. Mit unbezahlten Überstunden.
Aha, entweder ich bringe Gewäsch oder Wall of Text. Recht machen kann man's dir offenkundig nicht.
und die Phrase mit dem Berufskraftfahre und dem Rennfahrer ist ein mieser Vergleich.
Aber Du hast einen wichtigen Punkt erwähnt. Studium! Studieren macht man für gewöhnlich an Universitäten und Hochschulen. Also ist Informatik auch ein Wissenschaftsstudium. Und was heisst Wissenschaft? Wissen schaffen! Diese Leute sind also, sofern sie einen Universitätsabschluss haben, dazu befähigt neues Wissen zu erschließen und Probleme zu beleuchten um daraus Erkenntnisse zu sammeln, um dann möglicherweise das Problem lösen zu können.
Und das geht wiederum wie? Richtig! Mit Erfahrung. Viel Erfahrung Er-fah-rung. Erfaaaaahhrrung. Das heißt ganz viel Trial&Error. Ganz viel austesten. Ganz viel erlebt haben. Und es gibt Aspekte in der IT, wo dies Vorraussetzung ist. Glaubst du etwa ein noch ganz grüner IT-Absolvent von der Uni setzt sich einfach mal hin und programmiert sowas wie einen Kernel oder programmiert hardwarenah auf komplexe, asymetrische Multi-Core-Prozessoren?
Vergiss' es.
Ich selbst habe genug Müll in der Privatwirtschaft erlebt und kenne nebenbei auch Informatiker. Die meisten arbeiten jedoch (mittlerweile) für(Groß-)Banken.
Und warum werden sie da wohl arbeiten? Weil sie da - vermutlich - die besten Konditionen bekommen haben.
In der Spiele-Branche hast du das i.d.R. nicht, außer natürlich du bist ein Kreativer.