Windows-Update-Funktion: eine zeitraubende Katastrophe - Ein Kommentar von Daniel Waadt

Also ich als Linux lieber Mensch, der aus bestimmten Gründen leider trotzdem noch Windows benutzen muss, muss sagen, dass Windows das Updateproblem wirklich am schlechtesten gelöst hat. Das man Windows und Linux Paketverwaltung nicht wirklich vergleich kann ist mir klar, dennoch sieht man, dass man bei Linux SÄMTLICHE Software auf dem Computer auf einmal aktualisieren kann, ohne dass es 100 Stunden dauert. Und vorallem ohne dass ich neustarten muss (jedenfalls in den meisten Fällen) Ich hab mich letztens mal darauf hin eingelesen und anscheinend ist der Hauptgrund, dass es so lange dauert, selbst mit SSD, dass für JEDES Update ein extra Wiederherstellungspunkt angelegt wird. Man könnte ja auch einmal am Anfang einen Wiederherstellungspunkt erstellen und dann ist gut.

Jetzt kommen wir zu dem Automatischen Neustarten. Wer sich diesen Quatsch überlegt hat, ist hoffentlich sowieso gefeuert. Ich meine, wie kann man einen Rechner einfach Zwangsneustarten, nach gewisser Zeit, komme was wolle. Und dass es dann nur die möglichkeit gibt, das ganze auf 4 Stunden in der Zukunft zu verschieben ist das nächste Blöde.
Man sieht ja nun, dass es bei Linux (und so wie ich das mitbekommen habe, ist OSX da auch schon besser) möglich das ganze Stressfrei und fix zu erledigen
 
Ja Windows Updates sind zuweilen echt nervig. Windows 7 in 30min installiert, Windows Updates dauern manchmal bis zu einer Stunde. Und besonders nervig wenn Updates fehlschlagen und das OS jene immer wieder es aufs neue versucht...:motz:
 
Sicherlich ist das sehr ärgerlich nach einer neuinstalltion die ganzen Updates neu zu installieren,wenn man die Updates über Microsoft Server beziehen tut.Allerdings kann man auch alternativ alle relevanten Update zusammengefast als "Updatepack" schon vorher downloaden bei Winfuture.de und das auf seinem Datenträger sichern.Die installation geht in dem Fall geht schneller als wenn man
vom Microsoft- Server downloaden tut.Für Leute die es schneller installieren wollen können hier rein schaun,

Update Pack für Windows 8 & 8.1, Windows 7, Windows XP und Vista

Dauert je nach Datenträger aber doch noch immer zu lange
 
Hab anfang jänner die PC´s im Büro neu aufgesetzt und dummerweise vergessen die automatischen Updates neu zu starten. Hab also ein paar Bilder zum rendern laufen lassen und bin aufs Klo gegangen. Als ich nach 2 Minuten zurück gekommen bin wusste ich dass ich Feierabend hab. Der Rechner hat einfach runtergefahren um 37 Updates zu installieren. Die Arbeit war weg, der PC hat 2 Stunden gebraucht für die Updates. Und das schönste daran ist, er ladet ja nicht alle auf einmal runter und istalliert sie dann einfach, nein! Er lädt mal 30, istalliert, startet neu, ladet mal 20, startet neu, ladet 40, startet neu....
Also wer da nicht ein bissl fix ist als User, der hats manchmal echt schwer zu Arbeiten.

Leider schert sich Windows auch nichts um offene Anwendungen. Bei Assassins Creed Black Flag hat der PC einfach neu gestartet weil ich logischerweise diese Warnung mit "jetzt nicht neu starten" nicht gesehen hab.

 
Artikel schrieb:
Eine immer aktuelle Windows-ISO könnte Microsoft seinen Kunden als Service zum Download anbieten.
Das würde ich sehr begrüßen, und auch die Fertig PC Hersteller könnten davon profitieren, das wäre ein Service für den Kunden.

Ich habe erst vor kurzem neu installiert, Windows7 mit SP1, und gleich nach der Installation das "Winfuture Update Pack" installiert, dauert auch ein Weilchen, hat aber den Vorteil das man nicht dabei sitzen und selbst Hand anlegen muss, aber dennoch ist danach noch vieles zu installieren, Fazit, es hat sicher Zeit gespart aber am meisten hat es die nerven geschont, das nächste mal probiere ich das "Chip Update Pack", das hat scheinbar mehr darin.
 
Ich bin einfach zu faul mir solche Datenträger selber zu erstellen von daher würde ich es auch begrüßen wenn man passende Datenträger so bekäme
 
Leider schert sich Windows auch nichts um offene Anwendungen. Bei Assassins Creed Black Flag hat der PC einfach neu gestartet weil ich logischerweise diese Warnung mit "jetzt nicht neu starten" nicht gesehen hab.

Ging mir auch schon öfter so. War insbesondere bei C:S sehr ärgerlich, 4 Stunden Stadtbau futsch. Seitdem habe ich den Autosavemod mit 30 min Intervall.
 
Davon gehe ich aus. :ugly:
Wär dann wohl falsch.
Also vor jeder der 0-1 Installationen im Jahr extra eine 3 GB ISO holen? Vorteil?
Welcher Anteil der Nutzer würde sich das wohl antun, weniger oder mehr als 0%? :ka:
Mein erster Genanke war; Wer hat denn heut noch ein 28k-Modem im Einsatz? Ist ja aber Quatsch weil; Ist doch egal ob davor oder danach! Die 3GB muß man so oder so runter laden! (Windows 8.1 mit ca. 2,3GB + Office mit ca. 800MB) Updates
Stimmt aber immer noch nicht, weil; Läd man die 3GB davor, braucht's nur einen Bruchteil der Zeit!

Ich glaube ich werde für solche Spielereien einfach zu alt.
Nicht so schlimm, da gibt's genügend Leute, die dir irgend ein x beliegiges Image auf die Platte ballern. Für, nur einen kleinen Obolus oder gleich doch mit entsprechender Hardware dazu.

Es wär doch schon ein riesen Vortschritt, wenn die Update-Eskalation ohne Aufsicht durchlaufen könnte!
 
Nervig ist das doch nur bei der Windows Neuinstallation wenn man keine Version mit SP1 hat. Da werden erst einmal 100 updates geladen, und dann auf einmal kommt das Service Pack. :ugly: Warum das nicht sofort als erstes installiert wird, erschließt sich mir auch nicht. Ansonsten gibt es bei den automatischen updates die wunderbare Funktion "Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und Installieren manuell festlegen." Da bekommt man die Meldung in der Tray, kann nachgucken was es denn so gibt und entscheidet dann ob man das Update macht oder nicht.
 
Ich finde auch, dasss Microsoft das Problem mit dem Updates unglücklich gelöst hat.

Und das nicht nur mit Blick auf Linux.
Ich update alle paar Wochen den PC meiner Mutter, neuster Firefox etc.
Und dann klagt sie mir wieder ihr Leid, das der PC zwischendurch ohne Vorwarnung neugestartet ist (ich schau in die WU Einstellungen und wundere mich, weil er das eigentlich nicht tun sollte),
oder das eben das Herunterladen übertreiben lange dauert für die paar MB, die jedes Mal anfallen. Das dann die Updates beim Herunterfahren nur zu 30% installiert werden und beim erneuten Hochfahren die restenlichen 70% erledigt werden, damit kann ich zwar leben, verstehe es trotzdem nicht. Zumal da ja nicht nur installiert und auch "eingerichtet" wird, was komischerweise noch mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Das Microsoft Probleme damit hat, Updates im laufenden Betrieb ohne Neustart einzuspielen, kann ich noch hinnehmen, gerade, wenn es um kritische Systemkomponenten geht - das ist bei Linux nicht anders. Aber bei MS passiert da noch so viel drum herum - oder eben nicht, das müsste nicht sein.
 
Windows-Update-Funktion: eine zeitraubende Katastrophe - Ein Kommentar von Da...

oder das eben das Herunterladen übertreiben lange dauert für die paar MB, die jedes Mal anfallen.

Da frage ich mich auch, was das soll. Wenn ich sehe, dass mit meiner Internetleitung OSX Updates von einem GB innerhalb einer Minute geladen sind, während bei Windows kleine Updates von wenigen MB länger laden, dann finde ich das sehr ärgerlich und zeitraubend.
 
Bei Windows 10 gibt es ja von den Slow-Builds immer eine ISO. Wäre auch schön, wenn Windows den Neustart bei Updates komplett abschaffen würde, wie man es von Linux kennt. Und da wird nicht nur das System sondern auch alle Programme auf den aktuellen Stand gebracht, ohne das man dafür einen Monat auf den nächsten Patchday warten muss.

Wenn der Kernel von Linux aktualisiert wird, muss das System auch neugestartet werden. Erst im 4.0 Kernel stecken die ersten Ansätze für das "Kernel Live Patching".
"Kernel Live Patching": Sicherheitslücken im Linux-Kernel jetzt zur Laufzeit korrigierbar | heise open
Mac OS X muss auch neugestartet werden.
Was mich bei Microsoft persönlich nervt sind die langsamen Installer. Ein Update für Visual Studio? 20 Minuten auf einer SSD.
 
Als Linux Nutzer frage ich mich. Was sind diese Neustarts von den Leute immer reden?

@Vortox
https://wiki.archlinux.org/index.php/Kexec Damit erledigt sich das in rund 2,3 Sekunden.

Ist auch die Frage ob man den Kernel überhaupt aktualisieren möchte. Außer für CVEs (bei nem Desktop System halb so wild) gibt es kaum ein Grund es sei denn man nutzt exotische Hardware die erst mit dem neusten Release unterstützt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Linux Nutzer frage ich mich. Was sind diese Neustarts von den Leute immer reden?
Hihi, geht mir auch so. Mal ganz davon abgesehen, dass die Updates auch deutlich kleiner ausfallen als dir unter Windows. Mit einer 100Mb-Anbindung ist mir das zwar relativ egal, ob ich nun 25 oder 250MB herunterladen muss, bei meinen Eltern (1,5Mb) fluche ich aber jedes Mal, wenn ich nach ein paar Monaten die beiden Windows-Systeme update.
Von der unangenehmen Eigenschaft, Updates zwischen Booten und Login zu installieren, mal ganz zu schweigen.

Bzgl. Kernel-Updates: die wichtigen Kisten boote ich nach einem Kernelupdate nur dann neu, wenn durch das Update wirklich handfeste Vorteile zu erwarten sind (behobene Sicherheitslücken etc.). Und ab Kernel 4.0 und Live Patching lohnt es sich dann auch mal wieder, uptimed die Milestones per Mail herausposaunen zu lassen ;)

MfG Jimini
 
Vielleicht lernt Microsoft ja mal von den anderen und schneidet endlich die alten Zöpfe ab
 
Hihi, geht mir auch so. Mal ganz davon abgesehen, dass die Updates auch deutlich kleiner ausfallen als dir unter Windows. Mit einer 100Mb-Anbindung ist mir das zwar relativ egal, ob ich nun 25 oder 250MB herunterladen muss, bei meinen Eltern (1,5Mb) fluche ich aber jedes Mal, wenn ich nach ein paar Monaten die beiden Windows-Systeme update.
Von der unangenehmen Eigenschaft, Updates zwischen Booten und Login zu installieren, mal ganz zu schweigen.

Bzgl. Kernel-Updates: die wichtigen Kisten boote ich nach einem Kernelupdate nur dann neu, wenn durch das Update wirklich handfeste Vorteile zu erwarten sind (behobene Sicherheitslücken etc.). Und ab Kernel 4.0 und Live Patching lohnt es sich dann auch mal wieder, uptimed die Milestones per Mail herausposaunen zu lassen ;)

MfG Jimini

Bei Windows frage ich mich manchmal, was bei den Updates überhaupt gemacht wird. Bei Linux empfängt man 3-4 Pakete die im Prinzip nur xz oder gz komprimierte Archive sind. Die werden so schnell es der Prozessor schafft entpackt und auf die Festplatte geschrieben, fertig.
Bei Windows habe ich das Gefühl, dass der heimlich im Hintergrund noch ein Haufen Zeug selbst kompiliert anders kann ich mir nicht vorstellen wie ein 20 MB Windows Update 15 Minuten zum installieren braucht.
 
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