News Windows-Distribution von Microsoft-Ingenieur mit Linux 7.0

Dinge müssen supportbar sein, ohne dabei von der Entwicklung und der Manpower her auszubluten.
Das ist keine Antwort auf meine Frage.
Apple hätte es nicht geschafft, wenn es kein reichhaltiges Portfolio an Applikationen gäbe.
Als Apple sich etabliert hat, war eine aus heutiger Sicht komplett primitive Office-Suite schon ein "reichhaltiges Portfolio an Applikationen". Die meisten Linux-Distributionen und -Repositories bringen alles mit, was die meisten Leute im Alltag brauchen und vieles darüber hinaus. Ich verstehe die Argumentation nicht, nach der bestimmte Randfälle bestimmen sollen, was massentauglich ist und was nicht.
Es würde einen deutlichen Unterschied machen, wenn Linux sich für Hard- und Softwarehersteller attraktiver machen würde. Das schafft man nur durch Standardisierung des Gesamtsystems ("kernel" und "userland").
Es ist alles da, was man braucht. Es gibt einen Standard-Kernel und Formate, die das Userland quasi egal machen.
 
Beim Wechsel auf den Windows Dektop zeigt er, dass er dort Programme ausführen kann. Das hilft mir aber wie gesagt nicht, wenn ich unter dem Linux Desktop die Windows Software im Fenstermodus arbeiten lassen möchte und sie dafür erst einmal in der winboat Liste gelistet sein muss (im Fall von HWinfo Sensordaten erfassen und protokollieren und mit der aquasuite am pc angeschlossene Steuerungen verwalten).
Da Winboat nur eine Art von Container ist, kommst du nicht in der epischen Breite an die Hardwaresensoren des Hosts ran.

Mit Coolercontrol kommt man an z.B. diese Daten und kann auch die Ausgänge steuern. In Mangohud bekommt man (ich) die aber nicht angezeigt.

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Man kann mit Coolercontrol sogar berechnete Sensoren erstellen. Die umfangreichen Möglichkeiten einer Aquasuite hat man aber nicht.
 
beim nächsten GPU Upgrade eine Graka von AMD kaufen. So hätten jene eine super Performance out of the Box und müssten nicht warten/hoffen, bis Intel und Nvidia ihre Treiber verbessert haben. :)
So einfach ist es dann auch nicht. Meine AMD RX6900XT kaufte ich damals relativ kurz nach Release. Die Treiberunterstützung war mehr als mau. Es dauert einige Monate bis zum Support im Kernel. Das ist man gerade etwas über 5 Jahre her. Gleiches wird für neue AMD GPUs gelten.

Die NVIDIA-Treiber sind mittlerweile bei allen Distros für die breite Masse mit dabei und taugen. Bei neuen GPU-Generationen wird AMD vermutlich schnellere Unterstützung finden, weil steckt ja mittlerweile auch Valve mit in der Treiberentwicklung, dennoch wird der zeitliche Abstand nicht wirklich riesig sein.

Von Intel habe ich keine Ahnung.
 
Das ist ärgerlich, liegt aber eigentlich auch in der Verantwortung des Chipherstellers. Aber wie sieht es mit Windows-11-Support für das Netbook aus? WLAN-Adapter kann man immerhin recht günstig und supereinfach per USB nachrüsten.
Windows 10 & GhostBSD haben damit kein Problem :ugly:

Also ist es wohl doch eher ein Problem der Linux Distris;)
 
Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Doch, der Bereich ist egal, die Prinzipien sind überall die gleichen.

Als Apple sich etabliert hat, war eine aus heutiger Sicht komplett primitive Office-Suite schon ein "reichhaltiges Portfolio an Applikationen".

Microsoft gibt es seit 1975, Apple gibt es seit 1976, macOS existiert seit 2001.
Linux gibt es seit 1991 und hätte auch genügend Zeit gehabt, sich im Desktop-Bereich ähnlich gut zu etablieren.

Die meisten Linux-Distributionen und -Repositories bringen alles mit, was die meisten Leute im Alltag brauchen und vieles darüber hinaus. Ich verstehe die Argumentation nicht, nach der bestimmte Randfälle bestimmen sollen, was massentauglich ist und was nicht.

Die von mir genannten Anwendungen sind Beispiele und sind alles andere als Randfälle.

Es ist alles da, was man braucht. Es gibt einen Standard-Kernel und Formate, die das Userland quasi egal machen.

Standard-Kernel? Da fängt es doch schon an. Es gibt den „normalen Kernel“ und einen Realtime kernel.
Ferner sind für Recording noch andere Dinge zu beachten. Welches Audio Subsystem man installieren muss, Fine Tuning von Prozess Prioritäten, etc.
Bei macOS und Windows installiere ich Treiber für das Recording-Interface und die DAW und bin dann fertig.

Und von wegen Standards. Ich kenne kein anderes Unix, bei dem aber auch alles maximal verbastelt ist.
Bei einer Distribution war sogar das ls Kommando gegen eine graphische Variante ausgetauscht worden.
Was ist daran Standard?

Egal ob Startup-Environment oder das Shell-Environment. Da gleicht kaum eine Distribution einer anderen.
Darum passen auch die Manual-Pages, die separat gepflegt werden, nicht für jede Distribution.

Auch für Backup/Recovery bekommt man für Windows deutlich bessere und flexiblere Lösungen,
die nahezu keinen Wunsch offenlassen.

Dann noch die vielen Entscheidungen, für welches Linux man sich überhaupt entscheiden soll.
Rolling Release oder LTS. Da gibt es ja nun doch erhebliche Unterschiede, auch was die Maintenance
anbelangt.

Für Dich scheinen solche Dinge keinen Unterschied zu machen. Das ist dann aber auch der Unterschied zwischen jemandem mit "Bastlermentalität" der sowas mit einem Schulterzucken akzeptiert und jemandem, der ein gewisses Maß an Standardisierung und - damit einhergehend - Qualität erwartet.
 
Ich fand Anduin an sich wirklich cool und hab das meinen Umsteigern installiert, ebenso wie in einem Schulungsraum auf der Arbeit.
Da gabs Leute, die das echt nicht unterscheiden konnten, was auf mich total befremdlich gewirkt hat. Denen hats aber geholfen.
Ich selbst war nicht lange glücklich damit, einfach weil ich ja weiß wie ich auch ohne GUI an mein Ziel komme und dann hab ich oft bemerkt, wie ich diese Oberfläche umgangen habe statt sie zu bedienen. Das führte dann dazu, dass ich doch wieder davon abgekommen bin. Ist insofern komisch, da ich unter Windows echt viel mit der Maus mache. Irgendwie kommt es mir da selbstverständlich vor, aber unter Anduin nicht.
 
Microsoft gibt es seit 1975, Apple gibt es seit 1976, macOS existiert seit 2001.
Linux gibt es seit 1991 und hätte auch genügend Zeit gehabt, sich im Desktop-Bereich ähnlich gut zu etablieren.
Wenn es nicht daran liegt, dass es als nichtkommerzielles Projekt gegen zwei fette Gatekeeper mit extrem viel Kapital dahinter, die den Markt zu dem Zeitpunkt schon 15 Jahre lang unter sich aufgeteilt haben, angetreten ist, dann wundert mich aber, dass es bei FreeBSD noch nicht so weit ist. Aber gut, das ist ja auch zwei Jahre jünger als Linux. :schief:
Und von wegen Standards. Ich kenne kein anderes Unix, bei dem aber auch alles maximal verbastelt ist.
Bei einer Distribution war sogar das ls Kommando gegen eine graphische Variante ausgetauscht worden.
Was ist daran Standard?
Noch mehr an den Haaren herbeigezogen geht es echt nicht mehr... Wenn alle Leute so denken würden, könnte ich noch heute die Verkehrswende abschließen, indem ich ein Auto mit eckigen Reifen baue.

Aber selbst wenn, ein Flatpak oder AppImage liefert dann einfach sein eigenes ls mit. Außerdem fordert niemand, dass alles auf dem hinterletzten Superexoten reibungslos funktionieren muss. Aber das haben wir jetzt ja auch schon hundertmal durchgekaut.
Für Dich scheinen solche Dinge keinen Unterschied zu machen. Das ist dann aber auch der Unterschied zwischen jemandem mit "Bastlermentalität" der sowas mit einem Schulterzucken akzeptiert und jemandem, der ein gewisses Maß an Standardisierung und - damit einhergehend - Qualität erwartet.
Natürlich macht das einen Unterschied, aber ich habe halt meine Prioritäten und Anforderungen und bin bereit dafür umzudenken und mich neu einzurichten. Wenn du nicht wechseln willst, weil nicht alles für dich sofort viel besser und einfacher wird oder du lieber eins der Systeme nutzen willst, mit denen man "nichts falsch machen kann" oder es tatsächlich kein anderes System gibt, das deine Anforderungen erfüllt, dann tu das halt.
 
Microsoft gibt es seit 1975, Apple gibt es seit 1976, macOS existiert seit 2001.
MS-DOS gab es bis 1995 + ein paar Jahre hinterher. macOS, nun ja, fußt auch auf etwas Älterem. Dazu kommt, dass beide System in den USA schon laaaaaaange vor einem Linux 1.0 Kernel im Massenmarkt waren.

Linux gibt es seit 1991 und hätte auch genügend Zeit gehabt, sich im Desktop-Bereich ähnlich gut zu etablieren.
Weswegen dieser Vergleich doch sehr hinkt und nur den weniger Überblickenden blenden soll.

Die von mir genannten Anwendungen sind Beispiele und sind alles andere als Randfälle.
Für weit über 99 % der privaten User in jedem Fall. Im Businessbereich lass es 80 % sein, die das nicht kratzt.

Standard-Kernel? Da fängt es doch schon an. Es gibt den „normalen Kernel“ und einen Realtime kernel.
Apple hat in macOS als auch iOS extra Pfade für bessere Audio- und Videoperformance eingebaut. Windows fehlt das komplett, und kann nur dank ASIO überhaupt mithalte. Will man dagegen Wirklich RT Performance für Medizin oder Robotik, dann kannst macOS voll vergessen und Windows braucht eine RT-Kernelerweiterung. Wo du da jetzt mit deinen "Standards" einen Blumentopf zu gewinnen siehst, das ist vermutlich nur dir klar. :ka:

Ferner sind für Recording noch andere Dinge zu beachten. Welches Audio Subsystem man installieren muss, Fine Tuning von Prozess Prioritäten, etc.
Bei macOS und Windows installiere ich Treiber für das Recording-Interface und die DAW und bin dann fertig.
Ja, ASIO, was kein Teil von Windows ist und nur dazu dient den für diesen Zweck untauglichen Windows-Kernel tauglich zu machen. Apple hat da einen auf diesen Zweck hin optimierten Kernel.

Und von wegen Standards. Ich kenne kein anderes Unix, bei dem aber auch alles maximal verbastelt ist.
Gibt da draußen ja auch noch so viele Unix für Leute wie hier im Forum. :ugly:

Bei einer Distribution war sogar das ls Kommando gegen eine graphische Variante ausgetauscht worden.

Was ist daran Standard?
ls eintippen und das Verzeichnis aufgelistet bekommen? Ich würde das Standardverhalten nennen. Du doch hoffentlich auch? Wie das optisch aussieht, ist doch nur eine Flavor- und keine Funktionsfrage!

Soll Leute geben, die den Explorer scheiße finden - mich eingeschlossen -, und sich jedes andere Windowsderivat installieren würden, nur um diese Softwareausgeburt der Hölle nicht mehr ertragen zu müssen. Nur weil man sich an beschissene Bedienkonzepte gewöhnt und sie für sich zum "Standard" erhoben hat, bleiben sie trotzdem beschissene Bedienkonzepte. Sollte auch dir einleuchten, oder?

Egal ob Startup-Environment oder das Shell-Environment. Da gleicht kaum eine Distribution einer anderen.
Klar, sie gleichen sich alle. Sie sind nicht dieselben. Da hast du recht! Das zu fordern finde ich aber schon ein bisschen peinlich. Zumal es nur um Optik geht, aber die Funktionsfähigkeit mit deiner Kritik angezweifelt wird.

Darum passen auch die Manual-Pages, die separat gepflegt werden, nicht für jede Distribution.
Klar passen die. Du tippst "man ls" ein und bekommst im Kern alles angezeigt, was ls ausmacht. Ist es ein Derivat vom 08/15 ls, dann werden dir da die Veränderungen angezeigt. Und wenn dir die Anpassung nicht gefällt, dann entfernt du das Alias einfach aus deiner .bashrc oder so.

Es ist übrigens "Standard", dass es kein ll oder so gibt. Alles nur Aliase, weils bequemer ist als immer wieder ls -la zu tippen. ;)

Auch für Backup/Recovery bekommt man für Windows deutlich bessere und flexiblere Lösungen,
die nahezu keinen Wunsch offenlassen.
Meh. Da bin ich mit keiner einzigen der letzten 20 Jahre glücklich geworden. Was gut klappt, sind Borg-Backup und bei etwas Ahnung Duplicati. Besonders wenn man seine Daten nach extern sichern will, finde ich Duplicati schon ziemlich gut.

Dann noch die vielen Entscheidungen, für welches Linux man sich überhaupt entscheiden soll.
Rolling Release oder LTS. Da gibt es ja nun doch erhebliche Unterschiede, auch was die Maintenance
anbelangt.
Ja klar. LTS ist Long Term Support und RR ist "Updates inkl. Upgrades am laufenden Band". Beides hat seine Bewandtnis. Bei Windows hat man ja seit Windows 10 quasi auch Rolling Releases. Von Drittanbietertreibern, die man ständig halb manuell selber installieren muss gar nicht erst angefangen.

Für Dich scheinen solche Dinge keinen Unterschied zu machen. Das ist dann aber auch der Unterschied zwischen jemandem mit "Bastlermentalität" der sowas mit einem Schulterzucken akzeptiert und jemandem, der ein gewisses Maß an Standardisierung und - damit einhergehend - Qualität erwartet.
Deine erwartete Qualität ist keine, die ein OS liefern kann und auch nicht liefert - mal vom AV-optimieren Kernel der Applesysteme abgesehen. Was du beschreibst, sind auf dem OS laufende Techniken oder aber deine Vorstellung davon, wie man einen Computer zu bedienen hat.
 
Naja, dd ist wirklich cool, weil bitgenau Files wie auch streams geclont werden können.
Macht man aber was falsch, wie bei Anfängern üblich, bekommt es schnell seinen alten Ruf (disk destroyer).
Ich selbst habe beispielsweise vor Jahren mal jemandem erklärt wie er damit seine zu klein gewordene Platte kopieren kann... er hat als Ziel aber nicht die neue, sondern die selbe angegeben und das System hat ihm das nicht verziehen.

Allgemein sind wir aber etwas weit weg von Anduin, meint ihr nicht auch? @empy
 
Wenn es nicht daran liegt, dass es als nichtkommerzielles Projekt gegen zwei fette Gatekeeper mit extrem viel Kapital dahinter, die den Markt zu dem Zeitpunkt schon 15 Jahre lang unter sich aufgeteilt haben, angetreten ist, dann wundert mich aber, dass es bei FreeBSD noch nicht so weit ist. Aber gut, das ist ja auch zwei Jahre jünger als Linux. :schief:
Wie man sieht, kennst Du die Geschichte nicht und möchtest offensichtlich einfach nur sticheln.
Auf sowas bin ich nicht aus, da bin ich draußen.
 
Na so schlimm ist es nun auch nicht. So richtig Dos wird es mit FreeDos, was @Poulton sicher freuen täte wenn Du dieses in die engere Auswahl nimmst.
Btw Gamepass ist tatsächlich eine kaum zu überwindende Hürde. Da wird Windows dem Linux Nutzer auch nicht näher kommen wollen. Diagnose Tools findest Du wie Sand am mehr unter Linux/BSD. Ob Du Dich anfreunden musst bleibt ja Dir überlassen. Alternativ allerdings mit neuer Hardware wäre ein Apple System. Auch hier natürlich ohne Gamepass.
Das mit dem MS-Dos beigeschmack ist so auch gar nicht mehr vorhanden. Nicht mehr als unter Windows. Auch wenn ich sage das einige Dinge einfacher sind aus der Konsole zu lösen.
Es geht dabei mehr um KFZ Diagnose Software die dort nicht laufen will . Den Game-Pass nutze ich privat sehr viel weil dort Preis Leistung Stimmt. Bei uns ist zu haus ist alles auf Windows ausgelegt alle meine Kinder nutzen Windows Rechner der Home Server ist Windows basiert so wie unser Dicker Netzwerk Drucker . Ich muss mich mit Linux zwangsweise anfreunden da ich ab 01.07.26 noch einen 2. Beruf lerne
 
Es geht dabei mehr um KFZ Diagnose Software die dort nicht laufen will .
Kenne ich. Ich habe noch ein WinXP Laptop. Allerdings nicht für KFZ.
Wenn daheim alles auf Win ausgelegt ist so ist ein Wechsel gut zu überlegen. Wenn Du Dich aufgrund Deines neuen Berufes da jetzt mehr mit Linux befassen musst wirst Du ja sehen ob Du auch privat umsteigst oder einfach zweigleisig fährst.
 
Kenne ich. Ich habe noch ein WinXP Laptop. Allerdings nicht für KFZ.
Wenn daheim alles auf Win ausgelegt ist so ist ein Wechsel gut zu überlegen. Wenn Du Dich aufgrund Deines neuen Berufes da jetzt mehr mit Linux befassen musst wirst Du ja sehen ob Du auch privat umsteigst oder einfach zweigleisig fährst.
Ich lerne ab 01.07.26 den Fachinformatiker fuer Systemintegration und dort ist nun mal Linux dabei. Ergo "muss" ich mich damit beschaeftigen. Evtl werden Linux und ich doch noch Freunde :D
 
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