News Windows 11: Copilot+ und Recall laufen auch ganz ohne NPU

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Microsoft startet am 18. Juni mit den sogenannten "Copilot+ PCs" nach eigenen Angaben in eine "neue Ära" für Windows-PCs und setzt mit Windows 11 ganz auf Künstliche Intelligenz. Copilot+ und Recall laufen aber auch ganz ohne NPU.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11: Copilot+ und Recall laufen auch ganz ohne NPU

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Knock Knock... Jemand zuhause?

Wie käme man denn auf den Gedanken das man durch künstliches ausbremsen von Software neue Hardware verkäufe anstößt? Blasphemie!


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Soll Recall nicht in der EU als App aus dem Store geladen werden müssen?

Habe da mal was die Tage gelesen. Finde die Quelle aber gerade nicht auf die schnelle.
 
Wenn man die Hardwareerkennung umgeht, läuft Win 11 mit dem ganzen Firlefanz bestimmt auf einem Core2 Quad noch ordentlich! :D :D :D
 
Bei meinen neuen PC (I7-14700) sagt Windows nach Anpassungen im Bios ... mein Pc erfüllt nicht die Vorraussetzung für Windows11. :devil:

Bleib ich erstmal verschont von dem ganzen Zeug, was sich für mich eh unnötig anhört. (brauche keinen hauseigenen Windows Keylogger ... ich nenne es mal einfach so)


Klar wird das auch so irgendwie laufen bzw. zum Laufen gebracht, die wollen ja auch das die Masse es benutzt bzw. benutzen könnte.
 
Soll Recall nicht in der EU als App aus dem Store geladen werden müssen?

Habe da mal was die Tage gelesen. Finde die Quelle aber gerade nicht auf die schnelle.
Artikel schrieb:

Copilot+ und Recall laufen auch ohne NPU​

Wie der bekannte Windows-Insider Albacore (@thebookisclosed) jetzt über den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - mitgeteilt hat, lassen sich der Copilot+, welcher in letzter Sekunde noch als App und nicht als Betriebssystemintegration umgesetzt wurde, sowie das KI-Feature Recall, welches bereits für erhebliche Datenschutzbedenken gesorgt hat, auch auf anderen ARM-Prozessoren beschleunigen, die keine oder eine nicht unterstützte NPU besitzen.
Steht alles im Artikel. Zumindest verstehe ich es so das die Aussage für beide Apps gilt.
 
Eli the Computer Guy sagte einst so schön:
“Mark Zuckerberg has a rapist mentality. If he wants your data, he's going to get your data. And if he has to break in your window—or roofie you to get your data, he will. That’s what he wants.”
Heute kann man „Mark Zuckerberg“ durch Microsoft und so ziemlich jede Tech-Firma ersetzen und die Aussage bleibt zu 100 % korrekt. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Politiker, die um jeden Preis die Chatkontrolle durchdrücken wollen und bei den Möglichkeiten, die Microsoft hier gerade schafft, feuchte Höschen bekommen.
 
Beste news aus dem Beitrag ist, dass es als App kommt. Kann man also auch einfach nicht installieren/deinstallieren.
Ob das im ach so viel besseren win12 noch der Fall sein wird sieht man dann
 
Eli the Computer Guy sagte einst so schön:

Heute kann man „Mark Zuckerberg“ durch Microsoft und so ziemlich jede Tech-Firma ersetzen und die Aussage bleibt zu 100 % korrekt. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Politiker, die um jeden Preis die Chatkontrolle durchdrücken wollen und bei den Möglichkeiten, die Microsoft hier gerade schafft, feuchte Höschen bekommen.

Nein das ist nicht schön gesagt, das ist dumm und/oder gefühllos gesagt. Der Vergleich mit Vergewaltigung ist unnötig, kann man auch anders verbildlichen. Wären dir wichtige Menschen oder du selbst vergewaltigt worden und/oder hättest du Empathievermögen, würdest du das nicht schön gesagt finden.
 
Nein das ist nicht schön gesagt, das ist dumm und/oder gefühllos gesagt. Der Vergleich mit Vergewaltigung ist unnötig, kann man auch anders verbildlichen. Wären dir wichtige Menschen oder du selbst vergewaltigt worden und/oder hättest du Empathievermögen, würdest du das nicht schön gesagt finden.
Um diesen Vergleich mal zu erklären, der mitnichten die Absicht hat, das Leid von Vergewaltigungsopfern runterzuspielen. Wir reden von Leuten,
  • die ohne jeden Respekt vor persönlichen und rechtlichen Grenzen immer wieder aufs Neue austesten, wie weit sie in die Intimsphäre anderer eindringen können, ohne dass diese etwas merken und ein Aufschrei folgt;
  • die ein äußerst fehlgeleitetes Verständnis vom Konzept der Einvernehmlichkeit haben, insbesondere ihre wahren Absichten – Befriedigung niederer Gelüste – verschleiern und den Betroffenen stattdessen mittels Täuschung, gezielter Manipulation oder Drohung eine „Einwilligung“ zu entlocken versuchen, die diese nicht gäben, wenn sie vollständig informiert und bei klarem Verstand wären;
  • die bei all dem oft auch vor Kindern nicht Halt machen;
  • für die ein Nein keine gültige Antwort ist, egal ob es von den Betroffenen oder von höchstrichterlicher Seite kommt, und das sie daher auch nicht zum Aufhören bewegt, sondern lediglich dazu, es nach etwas Abklingzeit mit einer neuen Strategie wieder zu versuchen (Stichwort „Salamitaktik“);
  • die sich mit jedem Versuch ein Stück weiter vorwagen und schließlich „All-In“ gehen, sobald die Widerstände einmal gebrochen sind;
  • die sich bei all dem noch im Recht fühlen und sich einbilden, sie hätten einen Anspruch darauf, zu bekommen, was sie von den Betroffenen wollen;
  • die den Betroffenen dafür noch die Schuld geben oder ihnen einreden, sie wollten es doch eigentlich so;
  • und die, wenn all das nicht zum gewünschten Ergebnis führt, sich notfalls einfach *nehmen*, was sie wollen. Wo kein Richter, da kein Henker.
Die Punkte sind bewusst zweideutig formuliert. Ich habe jetzt darauf verzichtet, jeden Punkt mit den jeweiligen Beispielen zu versehen, aber nur so als Denkansatz: Das immer wieder gebetsmühlenartig beschworene „Wir werden nur die (ganz) Bösen™ überwachen, Ihre Privatsphäre ist nicht gefährdet, versprochen!“ (analog hierzu: „Copilot wird nur lokal™ laufen!“) ist nicht weit weg von „Ich stecke nur die Spitze rein, wird gar nicht wehtun, versprochen!“. Jeder weiß, dass es am Ende niemals nur bei der „Spitze“ bleibt und dass es sehr wohl wehtut...

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Solange wir dieses Verhalten nicht als das bezeichnen, was es ist, werden die Leute immer relativieren und Ausreden finden, sich dagegen nicht zu wehren und sich irgendwie damit abzufinden. Wenn wir beginnen, das Kind beim Namen nennen, dann erzeugen wir bei ihnen eine kognitive Dissonanz, die ausgeprägt genug ist, dass sie eher dazu bereit sind, eine rote Linie zu ziehen und sich so eine Behandlung nicht gefallen zu lassen, auch wenn das mühselig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nichts neues. Es wird aktuell aus offensichtlichen Gründen nur für die neuen Geräte mit NPU veröffentlicht. Dass es irgendwann später für den Rest der Welt auch kommt, sollte klar sein. Dass eine CPU diese Berechnungen nicht ganz so effizient wie eine NPU berechnen kann, sollte auch klar sein.
 
Um diesen Vergleich mal zu erklären, der mitnichten die Absicht hat, das Leid von Vergewaltigungsopfern runterzuspielen. Wir reden von Leuten,
  • die ohne jeden Respekt vor persönlichen und rechtlichen Grenzen immer wieder aufs Neue austesten, wie weit sie in die Intimsphäre anderer eindringen können, ohne dass diese etwas merken und ein Aufschrei folgt;
  • die ein äußerst fehlgeleitetes Verständnis vom Konzept der Einvernehmlichkeit haben, insbesondere ihre wahren Absichten – Befriedigung niederer Gelüste – verschleiern und den Betroffenen stattdessen mittels Täuschung, gezielter Manipulation oder Drohung eine „Einwilligung“ zu entlocken versuchen, die diese nicht gäben, wenn sie vollständig informiert und bei klarem Verstand wären;
  • die bei all dem oft auch vor Kindern nicht Halt machen;
  • für die ein Nein keine gültige Antwort ist, egal ob es von den Betroffenen oder von höchstrichterlicher Seite kommt, und das sie daher auch nicht zum Aufhören bewegt, sondern lediglich dazu, es nach etwas Abklingzeit mit einer neuen Strategie wieder zu versuchen (Stichwort „Salamitaktik“);
  • die sich mit jedem Versuch ein Stück weiter vorwagen und schließlich „All-In“ gehen, sobald die Widerstände einmal gebrochen sind;
  • die sich bei all dem noch im Recht fühlen und sich einbilden, sie hätten einen Anspruch darauf, zu bekommen, was sie von den Betroffenen wollen;
  • die den Betroffenen dafür noch die Schuld geben oder ihnen einreden, sie wollten es doch eigentlich so;
  • und die, wenn all das nicht zum gewünschten Ergebnis führt, sich notfalls einfach *nehmen*, was sie wollen. Wo kein Richter, da kein Henker.
Die Punkte sind bewusst zweideutig formuliert. Ich habe jetzt darauf verzichtet, jeden Punkt mit den jeweiligen Beispielen zu versehen, aber nur so als Denkansatz: Das immer wieder gebetsmühlenartig beschworene „Wir werden nur die (ganz) Bösen™ überwachen, Ihre Privatsphäre ist nicht gefährdet, versprochen!“ (analog hierzu: „Copilot wird nur lokal™ laufen!“) ist nicht weit weg von „Ich stecke nur die Spitze rein, wird gar nicht wehtun, versprochen!“. Jeder weiß, dass es am Ende niemals nur bei der „Spitze“ bleibt und dass es sehr wohl wehtut...

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Solange wir dieses Verhalten nicht als das bezeichnen, was es ist, werden die Leute immer relativieren und Ausreden finden, sich dagegen nicht zu wehren und sich irgendwie damit abzufinden. Wenn wir beginnen, das Kind beim Namen nennen, dann erzeugen wir bei ihnen eine kognitive Dissonanz, die ausgeprägt genug ist, dass sie eher dazu bereit sind, eine rote Linie zu ziehen und sich so eine Behandlung nicht gefallen zu lassen, auch wenn das mühselig ist.

Ich stimme dir in allen Punkten zu, bis zu der Stelle, an der du nun unbedingt noch drastischer den Vergleich zur Vergewaltigung bringen musst.
Damit benennst du das Kind nicht beim Namen, so diskreditiert man sich selbst.
Kontraproduktiv, weil es Leute abschreckt statt überzeugt und die Gegenseite nur auf solche Steilvorlagen wartet.

Ich bin auch für drastische Worte, die der Drastik der Situation entsprechen und den Straftaten. Ich bin nicht vom Fach,aber was mir so spontan in den Sinn kam:

Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil
Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch Überwachungsmaßnahmen
Verstoß gegen das Datenschutzgesetz
Unberechtigte Verarbeitung personenbezogener Daten gegen Entgelt
Wissentlich nicht allgemein zugängliche personenbezogene Daten einer großen Zahl von Personen, ohne hierzu berechtigt zu sein, einem Dritten übermittelt oder auf andere Art und Weise zugänglich machen und hierbei gewerbsmäßig handeln.
Gefährdendes Verbreiten personenbezogener Daten
Verbreiten von Propagandamitteln
Staatsschutzdelikte, politisch motivierte Kriminalität
usw. usf.


Es sind völlig verantwortungslose, skrupellose, geld- und machtgierige Verbrecher, Vernichter, in letzter Konsequenz Mörder. Sie zerstören weltweit politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Systeme und die Leben von Einzelpersonen.


Leute denken "ach was wollen die denn mit meinen Daten, ich bin ja nicht wichtig/interessant". Bis sie plötzlich aus irgendwelchen Gründen auf- oder durch Raster fallen und diskreditiert werden, als Kunden von Waren oder (Kranken)versicherungen, oder als Mitarbeiter oder für Einreisen abgelehnt werden usw.

Diese Systeme der Überwachung und Manipulation sind wesentliche Räder in einem neoliberalen System, das immer schneller Geld von Unten nach Oben pumpt und Lebensgrundlagen maximal erschwert, verteuert, verwehrt.

Bisschen abgeschweift, hier geht's ja 'nur' um total praktische neue KI-Funktionen, die man aber auch deaktivieren, oder einfach nicht installieren kann... noch
:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme dir in allen Punkten zu, bis zu der Stelle, an der du nun unbedingt noch drastischer den Vergleich zur Vergewealtigung bringen musst.
Damit benennst du das Kind nicht beim Namen, so diskreditiert man sich selbst.
Kontraproduktiv, weil es Leute abschreckt statt überzeugt und die Gegenseite nur auf solche Steilvorlagen wartet.
Das hält die Gegenseite nur auch nicht davon ab, selbiges zu tun. Ich habe es ausgelassen, um die Formulierung nicht noch umständlicher zu machen, aber eine ganz wesentliche Manipulationstaktik etwa von Regierungen, die an unsere Daten wollen, besteht darin, jedem, der sich dagegen ausspricht, zu unterstellen, er wolle Kriminelle schützen oder sei selbst einer. Und damit es noch besser zündet, sagt man gleich „Missbrauchstäter/Pädophile“. Das funktioniert so gut, dass es häufig sämtliche Aufklärungsarbeit, die im Vorfeld geleistet wurde, zunichte macht, weil zu viele Leute allein bei „Kinder...“ sofort ihr Hirn abschalten und in Reflexe verfallen. Auch deswegen finde ich es nicht nur angemessen, sondern in Anbetracht dessen, wie tief wir mittlerweile im stinkenden Schlamm stecken, geradezu überfällig, den Spieß mal umzudrehen – zumal die Parallelen ja offensichtlich sind, wie ich belegt habe. Mehr noch: Dadurch, dass die Gegenseite seit Jahren auf solche Mittel zurückgreift, kann man ihr damit gleich den Wind aus den Segeln nehmen, indem man infolge ihrer erwartungsgemäßen Abwehrreaktionen fragt, warum sie es für angemessen erachten, jedem, der sich gegen Überwachung ausspricht, (pädo)kriminelle Absichten zu unterstellen, aber ihr eigenes Denken und Handeln mit dem eines Sexualstraftäters zu vergleichen nicht.

Ich sehe da auch keine Gefahr, in eine ähnliche Falle zu laufen wie z. B. mit Nazi-Anschuldigungen, deren zeitweise inflationäre Verwendung maßgeblich zu deren Abnutzung und damit letztendlich dem derzeitigen Rechtsruck beigetragen hat; denn der Vorwurf ist ja nicht, dass diese Leute Vergewaltiger seien, sondern wie welche denken und handeln. Wie unterschiedlich „Du bist...“ und „Du tust...“ wirken, wird oft unterschätzt. Wichtig ist halt, so eine Unterstellung nicht einfach nur in den Raum zu werfen, sondern auch gut zu begründen. Es ist ja mittlerweile gerichtlich bestätigt, dass man jemanden, der offen faschistisch denkt und handelt, auch als „Faschisten“ bezeichnen darf; und solche Begriffe mitnichten „gesperrt“ sind, solange sie sich begründen lassen. Der Unterschied: Bei unserem Vergleich wird noch nicht einmal unterstellt, dass die Täter „Vergewaltiger“ seien, sondern dass sie eine „Vergewaltigermentalität“ haben – ganz anderer Vorwurf.

Der Vergleich zielt außerdem darauf ab, ein Bewusstsein bei den Leuten dafür zu wecken, dass sie es sich ganz sicher nicht gefallen ließen, wenn irgendeine Person sie so behandelte, bzw. dass sie das bei Dritten natürlich scharf verurteilten; und mit der Erkenntnis können sie sich dann auch die Frage stellen, warum sie es eigentlich zulassen, wenn ein Konzern wie Microsoft oder ihr Staat sie so behandelt. Denn wie ich sagte: Es bleibt nie bei der „Spitze“. Wenn Microsoft jetzt versichert, die Screenshots von Recall würden „nur lokal“ gespeichert (wie soll das bei der Datenmenge eigentlich gehen?!), dann bedeutet das übersetzt: „Wir lassen uns etwas mehr Zeit, bis wir alles raustragen und verwerten.“ Aber natürlich werden sie das früher oder später tun, denn wozu sonst hätten sie Recall überhaupt einführen sollen? Und natürlich nennt Microsoft nicht transparent seine wahren Absichten hinter der Funktion.
 
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Weckt mich auf, wenn win11 installiert werden kann, ohne dass Copilot und Recall läuft :P In der Standardinstallation ohne externe Tools versteht sich.
 
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