News Windows 11 26H2: Das Ende der ewigen Neustarts

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Microsoft koordiniert künftig Treiber-, .NET- und Firmware-Updates mit dem monatlichen Qualitätsupdate und drückt erzwungene Neustarts auf einen pro Monat. Noch läuft das im Insider-Kanal; der Start erfolgt mit Windows 11 26H2 im Herbst.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Windows 11 26H2: Das Ende der ewigen Neustarts

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Wie nennt sich eigentlich diese Krankheit, wenn man Angst vor einem Windows Neustart hat? Ich verwaltet zig Windows Server, Notebooks und Workstations. Und noch nie hat ein Benutzer oder ein anderer Admin das Problem gehabt dass Windows plötzlich einen Neustart gemacht hat. Ich persönlich seit Windows 95 auch nicht. Das OS ist nicht perfekt, aber das ist keines. Diese ganze Hysterie verstehe ich nicht.
 
@Kubiac so unbegründet ist das nicht. In einer Dienstelle eine Bundesbehörde hat man naturgemäß nur wenig Einfluss darauf wie man den Rechner einrichtet. Sprich dieser wird Dir hingestellt mit dem Netzwerkverbunden und fertig. Ich habe seinerzeit ein Win10 System gehabt. Hauptanwendung SAP und Citrix. Es gab durchaus mehr als eine Situation wo mal eben schnell morgens den Rechner starten und einen Beleg rauslassen nicht funktionierte da Windows zuerst ein UpDate benötigte. Aber auch während des Arbeitstages tauchten regelmäßig die Meldungen auf, dass der Rechner wegen eines UpDates neu zu starten sein. Hier konnte man sich allerdings 4 Stunden später erneut erinnern lassen.
 
Du hast dich doch gerade selbst widersprochen. Du stimmst mir zu mit "Sicher" und schreibst dann, dass es doch nicht geht. 😂😋
 
Ihr müsst da einfach mal verstehen, dass die überwältigende Mehrheit der Nutzer absolut gar keine Ahnung von Windows (oder generell Technik) hat - und das gilt auch für die meisten kleinen Firmen die entweder gar keinen Admin haben oder nur jemanden der das pro forma macht aber auch kaum Ahnung hat.

Klar kann man in Gruppenrichtlinien definieren wann wie wo unter welchen Umständen (Zwangs-)Reboots kommen oder nicht. Nur weiß sowas nur eine sehr kleine Gruppe von Personen und in vielen Kleinbetrieben auch nicht die "IT", falls sowas da überhaupt existiert. Schrauber-Otto in der 5-Mann Butze mit dem einen Laptop ist froh wenn der unfallfrei hochfährt und er sein OBD-Gerät dann benutzen oder ne Rechnung ausdrucken kann. Das ist auch der, der betet dass ein Update nicht zum falschen zeitpunkt kommt und nix kaputtmacht.

Der Bestcase von "kompetenter Administrator vorhanden der all diese Dinge zenbtral richtig einrichtet" existiert in sehr vielen Fällen schlicht nicht. Und da rede ich nicht nur von kleinen Privatbetrieben, das erlebe ich in beispielsweise Steuerkanzleien mit 50 Mitarbeitern genauso wie bei Ämtern und Behörden.
 
Ist doch schön, dann trinkt man halt währenddessen sehr viel Kaffee oder geht etwas spazieren, falls der besagte Rechner z. B. nicht funktionieren sollte. ^^
Grundsätzlich richtig. Meist habe ich mich sogar zum Sport entschieden. In der Regel hat ja nicht ein Rechner das Problem sondern eigentlich alle auf der Dienstelle. Ist halt blöd wenn es zeitkritisch ist was da bearbeitet werden sollte. Kaum zu glauben aber das etwas zeitkritisch war/ist ist der Regelfall selbst bei Behörden.

Das muss nicht der Mitarbeiter, sondern die IT machen.
Ich kenne die Hinergründe in einem Sicherheitsrelevanten Umfeld nicht ob die IT da überhaupt was an den UpDate verhalten ändern möchte. Dafür sitzt die zu weit weg. Als es noch vor Ort war ohne SAP und man einen Admis vor Ort hatte wurde das auch nicht verändert da es da klare Weisungen gab.

Und noch nie hat ein Benutzer oder ein anderer Admin das Problem gehabt dass Windows plötzlich einen Neustart gemacht hat.
Um daruaf zurück zu kommen. Doch das gibt es auch wenn es Dir unbekannt ist.
Ihr müsst da einfach mal verstehen, dass die überwältigende Mehrheit der Nutzer absolut gar keine Ahnung von Windows (oder generell Technik) hat - und das gilt auch für die meisten kleinen Firmen die entweder gar keinen Admin haben oder nur jemanden der das pro forma macht aber auch kaum Ahnung hat.
Ja das wird sicher so sein. Nun kannst Du Dir sicher vorstellen wenn Du einer von ganz vielen Mitarbeitern bist welche sowohl eine gewisse Ahnung haben. Ebenso die nicht mehr benötigten Admins Systemverwalter. Da kommt ein ganz neues Gruppenfeeling auf wenn man gemeinsam zum Sport geht. Sport ist morgens wenn Windows mit einem UpDate die eigentliche Arbeit nach hinten schiebt. Ist fast so als wenn jemand das kurzfristig bekannt gibt das es gleich zu einer Runde laufen geht.
 
Ach war das eine lustige Zeit, als ich unsere IT in einem Mitarbeitercall mit über 700 Teilnehmern einmal vorgeführt habe.
Beim CTO kam die Meldung, dass der PC in ein paar Minuten einen Neustart machen muss, wegen Updates. Mitten in der Präsentation und das Meeting sollte noch fast eine Stunde gehen.
Der CTO meinte nur etwas verzweifelt, dass es wohl dann gleich vorbei wäre mit dem Meeting. Von der anwesenden IT keine Reaktion.
Ich habe in den Chat shutdown /a getippt als akute Notlösung und, dass man sowas problemlos seitens IT konfigurieren kann, dass es nicht während der produktiven Zeit passiert.
Die IT muss nur gewillt sein.
 
Grundsätzlich richtig. Meist habe ich mich sogar zum Sport entschieden. In der Regel hat ja nicht ein Rechner das Problem sondern eigentlich alle auf der Dienstelle. Ist halt blöd wenn es zeitkritisch ist was da bearbeitet werden sollte. Kaum zu glauben aber das etwas zeitkritisch war/ist ist der Regelfall selbst bei Behörden.


Ich kenne die Hinergründe in einem Sicherheitsrelevanten Umfeld nicht ob die IT da überhaupt was an den UpDate verhalten ändern möchte. Dafür sitzt die zu weit weg. Als es noch vor Ort war ohne SAP und man einen Admis vor Ort hatte wurde das auch nicht verändert da es da klare Weisungen gab.


Um daruaf zurück zu kommen. Doch das gibt es auch wenn es Dir unbekannt ist.

Ja das wird sicher so sein. Nun kannst Du Dir sicher vorstellen wenn Du einer von ganz vielen Mitarbeitern bist welche sowohl eine gewisse Ahnung haben. Ebenso die nicht mehr benötigten Admins Systemverwalter. Da kommt ein ganz neues Gruppenfeeling auf wenn man gemeinsam zum Sport geht. Sport ist morgens wenn Windows mit einem UpDate die eigentliche Arbeit nach hinten schiebt. Ist fast so als wenn jemand das kurzfristig bekannt gibt das es gleich zu einer Runde laufen geht.

Bei meiner Frau konnten letztes Jahr an ihrer Arbeitsstelle eineinhalb Wochen lang keinerlei PCs bedient werden.

Tja, so ist das halt, die Leute wurden dann – natürlich wurden sie bezahlt – nach Hause geschickt.
 
Leben bedeutet lernen. Das ganze Leben lang.
Und wenn die Uschi aus der Verwaltung oder Tante Ilse von nebenan meint, dass sie grundsätzliche Dinge zum Thema PC und IT nicht lernen muss, liegt sie einfach falsch.
Man muss seine Werkzeuge verstehen, um sie optimal nutzen zu können. Ein Grundverständnis muss vorhanden sein. Die Welt dreht sich weiter und die Technik entwickelt sich. Es sollte selbstverständlich sein, dass man sich mit den Geräten auseinandersetzt, die man nutzt.
Viele Tech-Firemen, alle voran Apple wollen alles so einfach wie möglich machen. So haben sie aber Generationen von "Technik-Idioten" entwickelt, die absolut gar nichts zur Technik rund um Smartphones und PCs wissen.
Bei uns werden jetzt gewisse Mitarbeiter in Schulungen geschickt, weil diese Leute regelmäßig mit dämlichen Anfragen beim Support auffallen. Manche wissen nicht mal wie man E-Mail schreibt, geschweige was es überhaupt ist.
Auch einige Admins wurden vom Chef zurechtgewiesen, weil gewisse Server und Dienste stümperhaft aufgesetzt wurden.
Und wie bereits geschrieben, Windows Updates kann man steuern. Man muss halt in die Einstellungen gehen, oder bei den Admins, sich mit Policies auskennen.
 
Und wenn die Uschi aus der Verwaltung oder Tante Ilse von nebenan meint, dass sie grundsätzliche Dinge zum Thema PC und IT nicht lernen muss, liegt sie einfach falsch.
Stimmt prinzipiell. Problematisch wirds dann, wenns um Zeitschienen und, Gott bewahre, Konsequenzen geht.
Die "ich muss mich mit dem PC nicht (mehr) befassen, geht auch so..." Nummer ziehen viele Uschis und Ilses seit etlichen Jahren ab und es passiert ihnen nix außer dass die Kollegen das übernehmen müssen und sie weiter Gehalt kriegen.

Das wird sich zwangsläufig mittelfristig ändern müssen aber die Realität die ich so erlebe in meinem Umfeld ist dahingehend absolut erschreckend. Sowohl bei mir als auch bei meiner Frau im Betrieb "arbeiten" Menschen, die, und das ist nicht übertrieben, nicht mehr wissen was sie machen sollen wenn man ein Desktopicon 10 Zentimeter nach rechts verschiebt. Da sitzen Boomer, die können 2026 noch keine e-Mail schreiben weil sie nicht wissen wie das geht und es ihnen auch schei*egal ist, die jungen sollen den neumodischen Kram machen ich krieg auch so Geld und gehe eh in 4 Jahren in Rente, außerdem bin ich hier ja unersetzlich (das glauben tatrsächlich manche Leute, bei denen wochenlang auf der Arbeit nicht mal auffallen würde wenn sie tot umgefallen wären). Und die werden einfach nicht rausgeworfen, was vielleicht sozial vertretbar aber wirtschaftlicher Selbstmord ist.
 
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