Windows-10-Upgrade: Frau erstreitet vor Gericht 10.000 USD

Man verhindert keinen Präzedensfall, schließlich kann weiterhin jeder klagen. Einen Präzedenzfall diesbezüglich verhindern hätte man nur dann können, wenn man den Rechtsstreit eingegangen und gewonnen hätte.

es gab kein urteil. das wäre eine Katastrophe für microsoft gewesen.
Kommt auf den Ausgang an.

MfG
 
wenn jeder idiot der seinen pc nicht bedienen kann plötzlich Microsoft wegen schadenersatz verklagen würde, hätten wir auch nicht wirklich was davon

Das hat mit "den PC nicht bedienen können" nix zu tun. Mein Rechner hat sich ohne fremdes Zutun auch auf Win10 updaten wollen. Während mein Sohn gezockt hat (keine Adminrechte!) hat es mitten unterm Spiel angefangen. Er hat nicht nur nicht zugestimmt, er ist auch nicht gefragt worden und da er keine Adminrechte hat wäre es ihm ohnehin nicht möglich gewesen den Vorgang von sich aus zu starten.

Das Schöne dabei, das Update schlug fehl, Win 7 hat dann auch nicht mehr funktioniert und mein Grub hats zerschossen, so dass auch meine Linux Installation nicht mehr lief... Toll! Bei nem privat genutzten Rechner ist das nicht so tragisch, sondern "nur" sehr ärgerlich. Wenn man aber den Rechner beruflich nutzt, dann geht der Schaden schnell über die 10k€ hinaus. In dem Fall hätte ich evtl. auch geklagt!

Für mich gabs als Nebeneffekt endlich einen MS freien Rechner. D.h. sowas passiert mir nie wieder!
 
Ich liebe diese "Schönredner", die sich unsere schön neue Welt schön reden. Die mit juristischen Spitzfindigkeiten kommen, um ihre Weltanschauung zu rechtfertigen.Unterschied Gift/Betriebssystem, da gibt es nämlich keinen Unterschied, denn in beiden Fällen hast Du absolut nichts mitzureden/entscheiden. Es wird einfach gemacht. man nennt so etwas Entmündigung(siehe Facebook!). Und das auch noch alles freiwillig:schief:Vergiften bedeutet nich unbedingt "umbringen", aber in jedem Fall eine Verschlechterung(siehe Contagan) der Lebensumstände und genau das macht dieses WIN10. Und natürlich einigt man sich außergerichtlich, da dies ein Absprache/Beschluss darstellt und kein rechtsgültiges Urteil, was man ja genau damit verhindern möchte. Das käme bei so vielen Nutzern weltweit einer Katastrophe gleich!!!
Kein vernünftiger Mensch sollte/dürfte WIN10 verteidigen, außer er wird dafür "bezahlt". Ein paar scheint es hier im Forum ja zu geben :-(
Carpe diem
Tolotos
 
Man verhindert keinen Präzedensfall, schließlich kann weiterhin jeder klagen. Einen Präzedenzfall diesbezüglich verhindern hätte man nur dann können, wenn man den Rechtsstreit eingegangen und gewonnen hätte.MfG

wie wäre es mit der formulierung, man verhindert die schaffung eines präzedenzfalls. was ich jedoch meinte war dir sicher klar, wie wäre es wenn du mal konstruktiv auftrittst und dich nicht an formulierungen aufgeilst. wär mal ne nette abwechslung.
 
Mit welchem Urteil sollte hier MS den verlieren? Das MS auf seinem eigenen Betriebssystem ein kostenloses Update bringt? Dafür kann man nicht verklagt werden. Höchstens wie in dem Fall wenn der Rechner danach hinüber ist sollte aber in den wenigsten Fällen der Fall sein und wenn doch zu 50% sitzt das Problem vor dem Rechner. Also sehe ich hier nirgends wo man MS anklagen könnte (Updates für sein eigenes BS rausbringen ist nicht verboten).
 
@beecarrier
Bleib doch bitte sachlich. Ich werte nur das was geschrieben wurde. Einen Präzedenzfall kann man eben nur durch ein Gerichtsverfahren schaffen. Gibt es kein Gerichtsverfahren kann man auch keinen Präzedenzfall verhindern. Was daran nicht konstruktiv sein soll erschließt sich mir nicht. :ka:

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne, Updates sind nicht verboten, aber wenn man hinterher z.B. kein funktionierendes System mehr hat, weil Treiber fehlen o.ä., das Ganze ohne vorher gefragt worden zu sein, dann siehts schon ein wenig anders aus. Es sollte doch jedem selbst überlassen werden ob und wann er updaten möchte.
Es geht ja nicht darum ein paar Bugs und Sicherheitslücken zu beseitigen, sondern darum ein anderes OS aufzuspielen.
 
Mit welchem Urteil sollte hier MS den verlieren? Das MS auf seinem eigenen Betriebssystem ein kostenloses Update bringt? Dafür kann man nicht verklagt werden. Höchstens wie in dem Fall wenn der Rechner danach hinüber ist sollte aber in den wenigsten Fällen der Fall sein und wenn doch zu 50% sitzt das Problem vor dem Rechner. Also sehe ich hier nirgends wo man MS anklagen könnte (Updates für sein eigenes BS rausbringen ist nicht verboten).

trollst du?
man kann in der lizenzbestimmung nachlesen was sie dürfen und was nicht. was sie aber garantiert nicht dürfen weder hier noch in den usa ist die lizenzbedingung ohne aktives einverständnis des nutzers einfach ändern, was bei einem upgrade von win7/8 auf win10 geschieht.
 
Ich finds immer wieder lustig, wie die Leute sich hier über MS aufregen und ein Betriebssystem von MS fordern, dass ihren Wünschen entspricht, weil sie scheinbar ein Anrecht darauf haben. Nein, haben sie nicht! Es ist das Produkt von MS und die können es so ******* machen, wie sie wollen. Das ist Marktwirtschaft. Es wird niemand gezwungen, es zu kaufen. Jeder darf sich das Produkt suchen, welches am besten zu seinen Vorlieben passt. Dumm nur, dass der Verbraucher das völlig verlernt hat. Wenn mir ein Produkt nicht gefällt, kaufe ich es nicht.

Und bevor jetzt wieder die Heulsusen ankommen udn vom bösen Zwangsupgrade labern: Jedes Produkt hat ein EOL. Das Upgrade auf W10 lässt sich zurückrollen, wenn es ohen Zustimmung aufgespielt wurde. Hier ging es einzig darum, dass der Laptop nicht mehr richtig nutzbar war und nicht weil sie kein W10 wollte oder W10 ******* ist.

Ich mag den Schimpfwortfilter :D
 
Das hat mit "den PC nicht bedienen können" nix zu tun. Mein Rechner hat sich ohne fremdes Zutun auch auf Win10 updaten wollen. Während mein Sohn gezockt hat (keine Adminrechte!) hat es mitten unterm Spiel angefangen. Er hat nicht nur nicht zugestimmt, er ist auch nicht gefragt worden und da er keine Adminrechte hat wäre es ihm ohnehin nicht möglich gewesen den Vorgang von sich aus zu starten.

Das Schöne dabei, das Update schlug fehl, Win 7 hat dann auch nicht mehr funktioniert und mein Grub hats zerschossen, so dass auch meine Linux Installation nicht mehr lief... Toll! Bei nem privat genutzten Rechner ist das nicht so tragisch, sondern "nur" sehr ärgerlich. Wenn man aber den Rechner beruflich nutzt, dann geht der Schaden schnell über die 10k€ hinaus. In dem Fall hätte ich evtl. auch geklagt!

Für mich gabs als Nebeneffekt endlich einen MS freien Rechner. D.h. sowas passiert mir nie wieder!

Genau der selbe Fall war bei mir mit dem Homeserver.

Ich habe das update nicht beantragt

Als ich immer gefragt wurde habe ich angeklickt, NEIN nicht updaten.

Irgendwann wurde es dann einfach in meiner Abwesenheit durchgeführt.
Von einem Anwendungsfehler kann man nicht ausgehen, scheinbar installiert es sich einfach, wenn man es zu oft weg geklickt hat.
ich war während der Installation nicht mal zu Hause.

In der Professionellen Umgebung also auf der Arbeit wird das übrigens durch eine hinterlegte Domain unterbunden.
Ist die gepflegt wird erst gar kein Update angeboten.
 
Irgendwann wurde es dann einfach in meiner Abwesenheit durchgeführt.
Von einem Anwendungsfehler kann man nicht ausgehen, scheinbar installiert es sich einfach, wenn man es zu oft weg geklickt hat.
Nein, es installiert sich wohl wenn man das "geplante" Update nicht ändert. Bei einigen usern tritt das auf, dass das Update geplant wird. Man wird darauf hingewiesen und kann dann das geplante Datum ändern oder aber auch das geplante Update ganz abbrechen. Misslich an der Sache ist, dass durch die Kontextänderung bei dem einen oder anderen user der nicht liest sondern nur wegklickt diese so wichtige Info nicht ankommt. Deshalb lieber immer lesen bevor man wegklickt, um solchen Machenschaften vorzubeugen. :-)

MfG
 
Ich finds immer wieder lustig, wie die Leute sich hier über MS aufregen und ein Betriebssystem von MS fordern, dass ihren Wünschen entspricht, weil sie scheinbar ein Anrecht darauf haben. Nein, haben sie nicht! Es ist das Produkt von MS und die können es so ******* machen, wie sie wollen. Das ist Marktwirtschaft. Es wird niemand gezwungen, es zu kaufen. Jeder darf sich das Produkt suchen, welches am besten zu seinen Vorlieben passt. Dumm nur, dass der Verbraucher das völlig verlernt hat. Wenn mir ein Produkt nicht gefällt, kaufe ich es nicht.

Und bevor jetzt wieder die Heulsusen ankommen udn vom bösen Zwangsupgrade labern: Jedes Produkt hat ein EOL. Das Upgrade auf W10 lässt sich zurückrollen, wenn es ohen Zustimmung aufgespielt wurde. Hier ging es einzig darum, dass der Laptop nicht mehr richtig nutzbar war und nicht weil sie kein W10 wollte oder W10 ******* ist.

Und genau das dürfen sie eben nicht. Nur weil sie eine Sache hergestellt haben, bedeutet es noch lange nicht das sie sich alles erlauben können. Gerade das Zwangsupdate, das beim Wegklicken eine Installation ausgeführt hat, ist so wohl nicht legal.

Zwar mag es sein das (besonders in der Computertechnik) alles sein Ende hat, jedoch berechtigt das MS nicht an den Systemen von Kunden herumzupfuschen.

Ich verstehe es sowieso nicht warum sie es sich mit ihren aggressiven Methoden verscherzen, obwohl sie nichts dabei gewinnen, wer jetzt nicht die neue Version nimmt, muß später eben zahlen.
 
Unabhängig davon das die Methodik sicherlich kritisch betrachtet werden kann und auch muss, sollte man erwähnen das sich durch das "wegklicken" perse nicht das Update/Upgrade installiert. Das passiert von der Sache erst zu dem geplanten Zeitpunkt, welcher im Dialog den man weggeklickt hat kommuniziert wird.

MfG
 
Ich verstehe es sowieso nicht warum sie es sich mit ihren aggressiven Methoden verscherzen, obwohl sie nichts dabei gewinnen, wer jetzt nicht die neue Version nimmt, muß später eben zahlen.

Da hat MS wohl Angst, das man sich eher Win7 bei Ebay kauft oder auf Linux umsteigt.
 
Da hat MS wohl Angst, das man sich eher Win7 bei Ebay kauft oder auf Linux umsteigt.
Ja, dass ist sicherlich ein Grund allerdings wird Linux für gefühlt 99% der user nicht in Frage kommen. Win 7 wird ja auch nur begrenzt genutzt werden können wegen dem support. Man kommt irgendwann nicht drum herum.

MfG
 
Ja, dass ist sicherlich ein Grund allerdings wird Linux für gefühlt 99% der user nicht in Frage kommen. Win 7 wird ja auch nur begrenzt genutzt werden können wegen dem support. Man kommt irgendwann nicht drum herum.

MfG

Dann wird halt auf 8.1 umgestiegen, die Leute finden schon was. Linux wird besser, ist aber für 99% der DAU noch zu unpraktisch oder es fehlt die passende Software später - aber auch das wird was.
Trotzdem ein fettes Drama um nix hier - wer mit dem PC ordentlich umgehen kann, wird Win10-Updates nicht "unfreiwillig" bekommen.
 
@Pu224: Doch, genau das dürfen sie. Sie haben W7 rausgebracht, das für sich als Produkt steht. Genauso haben sie W10 rausgebracht, das für sich allein als Produkt steht. Der Verbraucher will aber ein W10, dass wie W7 ist. MS will das nicht. Jetzt heulen alle rum, obwohl MS SEIN W10 so bauen kann, wie sie wollen. Davon sit die Sache mit dem Zwangsupgrade mal völlig unberühert. Die Leute würden sich darüber ja auch nicht stören, wenn das W10 so wäre, wie sie es wöllten. Und nochmal: Nieman wird gezwungen W10 zu nutzen. Zudem bedeutet EOL nicht, dass die Software nicht mehr funktioniert. Man bekommt nur keinen Support mehr.
 
Dann wird halt auf 8.1 umgestiegen, die Leute finden schon was. Linux wird besser, ist aber für 99% der DAU noch zu unpraktisch oder es fehlt die passende Software später - aber auch das wird was.
Trotzdem ein fettes Drama um nix hier - wer mit dem PC ordentlich umgehen kann, wird Win10-Updates nicht "unfreiwillig" bekommen.
Aber 8.1 hat doch kein Startmenü. :ugly:

Das Problem an Linux bzw. allgemein open source ist der Support für gewerbliche Anbieter und die Haftung wenn das System bei gewerblichen Anbietern Schaden verursacht. Deshalb, so denke ich, wird es immer ein Nischenprodukt bleiben.

Im letzten Punkt hast du Recht.

MfG
 
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