News Windows 10 gegen Windows 11 .... - Das sagt das PCGH-Team dazu

Nimms bitte nicht persönlich, aber du bist nun wirklich einer der User im Forum der eine der "lautesten" Meinungen von allen hat. So laut, dass du allen anderen die eine andere haben als du im gleichen Absatz unterstellst, dumm zu sein.
Nehm ich Dir nicht persönlich. Vom Dunning-Kruger Effekt hast Du aber schon mal gehört, oder?

Ich versuche lieber mit hoffentlich stichhaltigen Argumenten "laut" sein. Gute Gegenargumente krieg ich dagegen eher selten zu lesen, meist nur faktisch falsche Behauptungen oder Strohmann-Argumente.

Wenn man meint ich wäre dumm, dann soll man mir meine Argumente stichhaltig zerlegen. Bis dahin sehen wir weiter.

Zum Thema TPM: Ich bin kein besonderer Befürworter an sich. Wozu auch. Ich bin nur genervt von den lauten Gegnern, die aus nicht nachvollziehbaren und wenig vernünftigen Gründen einfach mal dagegen sind. Und deswegen jedem erzählen, wie böse die Technik doch sei. Dass einen das nerven kann, sollte offesichtlich sein. Es hat für mich viel von Fake-News Qualität.
 
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Das liegt nicht an der abgesicherten Bootkette sondern daran, dass der Kernel keine Closed Source Treiber und Kompoenten erlaubt. Netflix und Co wäre schön blöd, die Entschlüsselung des Datenstroms und die Identifikation des Users in OSS bereitzustellen.
Wie bitte?
Das hat nichts mit dem Kernel zu tun. Firefox hat ja auch die DRM Sachen drin, welche Screenshots verhindern können. Das ganze Playback läuft nur im Browser ab.
Problem ist nur, dass man dann selbst wenn man sich dann so einen Trieber installieren würde per DKMS, sich nicht sicher sein kann, dass der Kernel nicht so verändert wurde, dass man den Stream doch noch einfach abgreifen kann.

Und closed source Treiber gibts. Durch DRM Maßnahmen sind die bei Nvidia die einzigen, die aus den Karten Leistung rausholen können, da alle Performance-Level über dem niedrigsten kryptographisch gesichert sind afaik.
Und da gibt es in Linux genauso wenig ootB ein entsprechendes Konzept. D.h. jede Anwendung darf zunächst jede User-Space Kernel API uneingeschränkt nutzen. Genau wie unter Windows.
Die Userspace API, ja. Aber nicht unbedingt. Gibt halt auch so Sachen wie AppArmor etc. Die sind schon lange integriert.
 
Und closed source Treiber gibts.
Aber nicht im Kernel. Und der Treiber müsste im Kernel sein, um die Kette abzusichern.

Du hast nicht ganz unrecht mit Deiner Argumentation, dass die signierte Bootkette auch für DRM eine Voraussetzung ist. Ich will das gar nicht bestreiten. Die signierte Bootkette ist EIN Baustein für sinnvolles DRM auf dem PC.

Aber TPM=DRM (und das war die Behauptung) ist so erst mal nicht richtig. Zumal man eine signierte Bootkette auch ohne TPM realisieren kann (und das auch gemacht hat).

Die Userspace API, ja. Aber nicht unbedingt. Gibt halt auch so Sachen wie AppArmor etc. Die sind schon lange integriert.

Es ging darum, dass der User hierfür Wn 11 kritisiert hat (in dem es eine solche Lösung auch gibt, genau wie in Win 10 übrigens, in Form von UWP). Und das als Konzeptionelle Schwäche und als Grund für eine Ablehnung von Win 11 angebracht hat.

Was hat das hier in diesem Thread verloren? ootB haben alle PC Systeme erst mal keine App-Berechtigungen, weil das auch dem offenen Konzept von PCs entgegenspricht und von der breiten Masse abgelehnt wird. GERADE auch von der Linux Fraktion. Man kann schlecht einserseits TPM ablehnen, dann aber einen abgeschotteten PC verlangen (so sinnvoll das durchaus in einigen Anwendungsfällen sein mag).

Mich hat schlicht das Thema hier im Thread gestört, es hat hier nichts verloren und war von Anfang an ein Strohmann! Warum verteidigst Du das denn bitte?!
 
Also bei Win 10 zu bleiben und nicht auf 11 zu wechseln, hat für mich nicht mit umgewöhnen, Faulheit, motzen o.ä. Quatsch zu tun. Auch nicht, wenn das Herr PCGH Raff so meint.

Fakt ist: ich hätte unter 11 Inkompatibilitäten mit der X-Fi, da es unter 11 keine offiziellen Treiber mehr gibt. Oder alternativ: gibts für Win 11 eine Soundkarte, die Hardware-Midi kann und Dolby und dts hat?

Punkt 2: ich habe keine Lust, auf Features zu verzichten, die mich jahrelang unter verschiedenen Win-Versionen begleiteten, mir aber im Umkehrschluss Werbung anzeigen zu lassen. Wer sich sowas geben möchte, ist demjenigen ja überlassen.

Punkt 3 ist die Update-Politik von MS. Wie viele Updates hatten unter Win 11 in letzter Zeit Probleme? Auf derlei Probleme habe ich weder Lust noch Zeit.

Punkt 4: das Design. Über Geschmack lässt sich streiten, aber da war sogar meiner Ansicht nach das Design von Vista besser als das von 11.

Das alles ist kein motzen, sondern es ist halt so. Das wird auch unser PCGH Raff verstehen. Wie gut, dass er GPU's testet und nicht Windows-Themen behandelt. Aber wenn er Win 11 mag, seis ihm gegönnt. Iwo her müssen die 15 Win 11 User ja kommen :D
Nicht falsch verstehen: Ich mag Windows 11 nicht explizit – ich komme damit klar. Unter anderem, weil es viel besser ist, als es oft dargestellt wird. So steht es auch in meinem Text, der nicht überinterpretiert werden muss. Fände ich Windows 11 wirklich geil, hätte ich das geschrieben (ich schreibe wirklich gerne über schöne Dinge!). Probleme hat Windows 10 auch genug, doch für quasi alles gibt es (auch unter Windows 11) Lösungen. Stets die alte Version zu glorifizieren ergibt keinen Sinn. Windows XP gilt retrospektiv auch als göttlich, dabei wurde es zum Release gehasst wie die Pest ...

Apropos: Meine X-Fi Home Theater läuft problemlos mit dem letzten, modifizierten Daniel-K-Treiber und ich hoffe, dass sie nicht irgendwann den Weg der Forte geht und gemeine Kratzgeräusche produziert ... :( Probier den mal.

MfG
Raff
 
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Nur weil du glaubst das gäbe es nicht heißt das nicht dass es das nicht gibt.

Normalerweise (!) ist das nicht so und Windows11 bootet nach einem BIOS-Update normal.
Blöderweise eben nicht immer. Und wenn du ein BIOS-Update erwischst das dir deine TPM Settings zurücksetzt was MSI beispielsweise öfter mal so macht (es aber nicht in die Changelogs des BIOS schreibt :motz: ) haste halt das beschriebene Problem.

Ich weiß es ist einfacher über die "Einstellung" deiner Diskussionspartner zu maulen wenn sie ne andere Meinung haben als du (oder so wie hier einfach Fakten hinlegen was nichts mit Meinung zu tun hat - manche BIOS-Updates resetten das TPM und Win11 verweigert den Dienst, das ist Tatsache - besonders geil übrigens wenn man noch Bitlocker über TPM benutzt hat - dann sind alle Daten weg ohne Restore-Key) als vielleicht etwas anderes zuzulassen als die eigene einbetonierte Meinung. Aber es würde manches vielleicht einfacher machen. ;-)
Bei mir Zuhause läuft win 11 auf 7 Systemen. Installiert wird jedes einzelne BIOS das erscheint, auf jedem System. Für das eine adus Brett kamen schon fast monatlich welche. Kein einziges system nutzt eine Datensicherung oder Wiederherstellungspunkte. Einfach weil's absolut kein einziges Problem gab seit ich die Dinger gebaut habe. Bis auf ein Notebook welches mit win 11 kam, waren das alles win 10, oder win 7 (2x) Installationen die nur immer geupgradet wurden. Keine Probleme. Ich hab aber auch keine MSI Bretter in den Systemen. Vielleicht macht das den Unterschied. Dann würde ich die Verantwortung aber nicht bei win 11 suchen und stattdessen das Brett entsorgen, wenn das so miese Updates bekommt. Also auch, wenn man nicht auf 11 wechselt.

Edit
Jau, win 7 war zu Release eine Katastrophe. Eigentlich bis zum Service Pack 2 nicht gut. Man muss sich nur mal fragen warum dies so hieß und überlegen wie viele Updates da drin waren. Dann weiß man auch wie viele Baustellen es anfangs gab. Kein anderes Windows musste ich so oft neu installieren, zur Fehlerbehebung. Die 64 Bit Version setzte dem ganzen die Krone auf. ABER! Ich fand's dennoch toll. Warum auch nicht? Wegen ein bisschen Zeit sich damit auseinander zu setzen und es verstehen zu lernen? Das ist doch etwas das wir als Lebewesen jeden Tag machen, bei allem möglichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimms bitte nicht persönlich, aber du bist nun wirklich einer der User im Forum der eine der "lautesten" Meinungen von allen hat. So laut, dass du allen anderen die eine andere haben als du im gleichen Absatz unterstellst, dumm zu sein.
Jo, wie heist's so schön: leben und leben lassen. Bei ihm bin ich mir übrigens nicht sicher, ob er einfach nur provozieren will...

Gruß
 
Bei ihm bin ich mir übrigens nicht sicher, ob er einfach nur provozieren will...
Will "er" nicht. "Er" ist nur von einigen "Meinungen" und der Art und Weise, wie sie regelmäßig vertreten werden, ziemlich genervt.

Leben und Leben lassen ist auch mein Motto. Aber das bedeutet nicht, dass man jede faktisch falsche Behauptung unwidersprochen stehen lassen muss. (Falsche) Fakten sind nicht Meinungen.
 
Nicht falsch verstehen: Ich mag Windows 11 nicht explizit – ich komme damit klar. Unter anderem, weil es viel besser ist, als es oft dargestellt wird. So steht es auch in meinem Text, der nicht überinterpretiert werden muss. Fände ich Windows 11 wirklich geil, hätte ich das geschrieben (ich schreibe wirklich gerne über schöne Dinge!). Probleme hat Windows 10 auch genug, doch für quasi alles gibt es (auch unter Windows 11) Lösungen. Stets die alte Version zu glorifizieren ergibt keinen Sinn. Windows XP gilt retrospektiv auch als göttlich, dabei wurde es zum Release gehasst wie die Pest ...

Apropos: Meine X-Fi Home Theater läuft problemlos mit dem letzten, modifizierten Daniel-K-Treiber und ich hoffe, dass sie nicht irgendwann den Weg der Forte geht und gemeine Kratzgeräusche produziert ... :( Probier den mal.

MfG
Raff

Nein, ich verstehe dich nicht falsch. Hatte bisher nur meine Gründe, nicht auf 11 upzugraden. Natürlich gibts für Probleme Lösungen und die nach wie vor nicht funktionierenden/nicht gefixten Updates unter Win 10 nerven mich genauso.

Aber ich bin dennoch mit Win 10 einfach zufrieden und es läuft halt. Linux wäre zwar Hardware-näher, aber leider läuft da kein Cinema 4D und meine Musikapps und speziellen Emulatoren eben nicht (nativ).

Vielleicht kommt ja auch rechtzeitig Win 12 und macht es besser als 11 und man könnte dann direkt von 10 auf 12 wechseln. Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Danke für den Hinweis zu den Daniel K-Treibern :daumen: Hatte ich schon zum Start von Win 10, aber als ich letztes mal schaute, gabs da noch keine für Win 11. Wenn ich dann mal OS wechseln würde, würde ich die Treiber wieder installieren.
 
Will "er" nicht. "Er" ist nur von einigen "Meinungen" und der Art und Weise, wie sie regelmäßig vertreten werden, ziemlich genervt.

Leben und Leben lassen ist auch mein Motto. Aber das bedeutet nicht, dass man jede faktisch falsche Behauptung unwidersprochen stehen lassen muss. (Falsche) Fakten sind nicht Meinungen.
Kommt eben auch immer drauf an, wie man seine Meinungen/Aussagen "rüberbringt". Der Ton macht die Musik, auch wenn ich persönlich diesbezüglich vieles recht locker sehe. Man wir halt älter/entspannter;)

In diesem Sinne: weiterhin angenehme Diskussionsrunden:top:

Gruß
 
Ich geb gern zu dass ich "intensiv" werden kann im Diskussionsstil. Das mag man als aufdringlich und altklug empfinden. Ich versuch aber dennoch sachlich zu bleiben - auch wenn ich mir oft genug Spitzen nicht verkneifen kann. Man ist halt auch nur ein Mensch. Also sorry dafür.
 
Ein bisschen schon, das muss ich zugeben ;)

Was ich aber meine ist dass man als Mensch nicht gezwungen sein sollte sich mit kryptischen Befehlen und Textdateien auseinandersetzen zu müssen. In Zeiten von AI erst zweimal nicht.
Das ist halt die Grenze, die du für dich ziehst. Andere Nutzer haben weiterreichende Anforderungen und geben sich nicht mit irgendeiner GUI zufrieden, sondern wünschen von dieser auch verschiedene ergonomische Eigenschaften, die Windows 11 out of the box nicht bietet. Und schon sitzen sie in einer Zwickmühle:
- Ergonomie aufgeben?
- Bei einem ergonomischeren, alten Windows bleiben, zur Strafe aber mittelfristig von Sicherheitsupdates ausgesperrt und langfristig auch auf willkürlichen Software-Blacklists landen?
- Neues Windows an die bestehenden Bedürfnisse anpassen und Folgeprobleme riskieren?
- Auf eine andere Betriebssystemfamilie wechseln, bei der der Anpassungsbedarf noch größer ist, unkontrollierbare Folgeprobleme aber weitestgehend ausgeschlossen?

Du plädierst sehr offensichtlich über ersteres, aber andere User kommen für sich zu anderen, genauso legitimen Schlüssen.

Nein, es liegt nicht daran, dass man das Gerät verlieren kann. Es liegt daran, dass es einfach sinnvoll ist, dass sich ein Gerät eindeutig ausweisen kann und dass man dem User die Möglichkeit einer sichere Verschlüsselung und persönlichen Identifikation bietet.
Es gibt viele Situationen, in denen es sogar unerwünscht ist, dass sich ein Gerät eindeutig ausweist und somit ein uneingeschränktes Tracking seines Nutzers ermöglicht. Genaugenommen ist das wünschenswerte Spektrum eindeutiger Identifizierungen auf Anwendungsebene sogar äußerst begrenzt. Mir würde spontan nur die Verwendung des Handys als Online-Banking-Auth-Faktor einfallen – und diese ist, wegen der Diebstahlgefahr, bereits umstritten.
 
Es gibt viele Situationen, in denen es sogar unerwünscht ist, dass sich ein Gerät eindeutig ausweist und somit ein uneingeschränktes Tracking seines Nutzers ermöglicht.
Dann schaltet man TPM halt aus. Es gibt 1000 Möglichkeiten das Tracking zu verhindern.

- Ergonomie aufgeben?
In vielerlei Hinsicht halte ich die Ergonomie von Win 11 besser als die von Win10, das immer noch Erben von Win 8 mit sich rumschleppt.

Und einige konkrete Ergonomie-Features kamen ja erst mit Win 11 dazu.

Von welchen ergonomischen Eigenschaften, die Win 10 bietet, sprichst Du? Es gab einzelne Funktionen, die am Anfang in Win 11 gefehlt haben (und weitestgehend nachgeliefert wurden), meinst Du die? Dass man die Taskleiste nicht mehr links oder rechts anpinnen kann?

- Bei einem ergonomischeren, alten Windows bleiben, zur Strafe aber mittelfristig von Sicherheitsupdates ausgesperrt und langfristig auch auf willkürlichen Software-Blacklists landen?

Das "ergonomischer" ist eine Meinung, Du verkaufst das als Fakt. Lass das bitte.

Man kann SW nicht ewig pflegen. Wann man die Pflege aufgibt ist sicher auch eine politische Entscheidung, aber man wird IMMER einen Shitstorm kassieren, egal wann man das macht.

Nicht vergessen, dass man mit Windows kaum Geld verdienen kann. Und ein Großteil der User, die Windows einsetzen hat MS nur einen winzigen Betrag dafür bezahlt (selbst wenn sie die Lizenz legal mit dem Rechner zusammen erworben haben). Woher nimmt man diesen Anspruch, dass alle Versionen(!) auf ewig mit Support bedacht werden? Das ist für eine Firma irgendwann nicht mehr wirtschaftlich. Eigentlich reicht es, dass die jeweils neueste Version supported wird.

Auch auf dem Mac werden alte OS Versionen irgendwann nicht mehr supportet. Da regt sich keiner auf, wenn man Updaten muss.
 
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Von welchen ergonomischen Eigenschaften, die Win 10 bietet, sprichst Du? Es gab einzelne Funktionen, die am Anfang in Win 11 gefehlt haben (und weitestgehend nachgeliefert wurden), meinst Du die? Dass man die Taskleiste nicht mehr links oder rechts anpinnen kann?

Das "ergonomischer" ist eine Meinung, Du verkaufst das als Fakt. Lass das bitte.

Bei mir persönlich: "oben", auf dem Zweitmonitor. Mit nicht gruppierten, beschrifteten Tasks in mehreren Reihen. Das ist in einem Betriebssystem mit Menüs an der Fensteroberkante und in einer Sprache, in der Pull-Down-Auswahlen in z.B. Schnellstartordnern von oben nach unten gelesen werden, objektiv die Anordnung, die mit den kürzesten Mausbewegungen auskommt. Ebenso ist es objektiv Best Practice, dass ein Kontextmenü ein Menü enthält und nicht ein Kombination aus horizontaler Symbol-Reihe (mit Minimalkontrast) und vertikaler Textauflistung. "Kontrast" wäre dabei schon der dritte Punkt, wo Microsoft weit jenseits subjektiver Meinungen sämtliche Ergonomie-Empfehlungen zugunsten von Design in den Wind wirft.

(Bei weiteren Ergonomie-Fails wie fehlender Sortierbarkeit, Schrift-Spacern und Unterbrechungen in Startmenüs oder die Verteilung zusammengehöriger Optionen über multiple Hierarchiebenen und wechselnde Bedienkonzepte in der Systemsteuerung fehlt mir dagegen jegliche Erklärung, warum man das so machen sollte wie in Windows 11. Nicht das 10 an der Stelle besser wäre.)

Man kann SW nicht ewig pflegen. Wann man die Pflege aufgibt ist sicher auch eine politische Entscheidung, aber man wird IMMER einen Shitstorm kassieren, egal wann man das macht.

Nicht vergessen, dass man mit Windows kaum Geld verdienen kann. Und ein Großteil der User, die Windows einsetzen hat MS nur einen winzigen Betrag dafür bezahlt (selbst wenn sie die Lizenz legal mit dem Rechner zusammen erworben haben). Woher nimmt man diesen Anspruch, dass alle Versionen(!) auf ewig mit Support bedacht werden? Das ist für eine Firma irgendwann nicht mehr wirtschaftlich. Eigentlich reicht es, dass die jeweils neueste Version supported wird.

Das Microsoft in der Vergangenheit den Bezug bereits erstellter Updates durch Endkunden selbst gegen Bezahlung verweigert hat, ist wohl schwerlich den Endkunden vorzuwerfen. Microsoft promotet im Gegenteil sogar aggressiv mit störendem Spam den kostenlosen Bezug neuer Windows-Versionen, macht umgekehrt aber z.B. die Benutzung ohne Herausgabe persönlicher Daten selbst für zahlungsbereite Klientel nahezu unmöglich. Wenn man Windows nur noch als billigen Köder betrachtet, um Kunden respektive Produkte anzulocken, dann brauch man sich nicht darüber zu wundern, dass der Köder selbst kein Gewinn abwirft – und auch nicht darüber, dass einige Fische lieber woanders zubeißen.

Im übrigen sind Sicherheitsupdates kein progressiver Support, sondern Nachbesserungen einer Firma, welche die eigenen Verkaufsversprechen bis auf weiteres nicht erfüllt hat. "Das neue Windows ist sicher" ist ein Claim, der mindestens seit Windows 95 besteht. Seit Windows 10 kommt noch Update-Bedarf in Betriebssystemteilen hinzu, die erst nachträglich und ohne Zustimmung des Users installiert wurden. Wer sein Geschäftsmodell darauf aufbaut, eine selbst verursachte Kette von Fehlern auszubessern, der brauch sich über mangelnde Kundenzufriedenheit nicht zu wundern.
 
(Bei weiteren Ergonomie-Fails wie fehlender Sortierbarkeit, Schrift-Spacern und Unterbrechungen in Startmenüs oder die Verteilung zusammengehöriger Optionen über multiple Hierarchiebenen und wechselnde Bedienkonzepte in der Systemsteuerung fehlt mir dagegen jegliche Erklärung, warum man das so machen sollte wie in Windows 11. Nicht das 10 an der Stelle besser wäre.)
Siehst Du, und da haben wir die Meinung.

Manche finden eben nicht "die kürzeste Mausbewegung" und die "wenigsten Klicks" als besonders ergonomisch. Das mag vielleicht dem Experten entgegen kommen - aber der tippt ohnehin in einer fantastischen Geschwindigkeit in einer Konsole mit Auto-Complete dass einem beim Zuschauen schwindelig wird.

Ergonomie heißt eben auch, dass der Normalanwender sich zurecht findet.

Und auch wenn ich kein sonderlich großer Freund der neuen Kontext-Menüs in 2 Schritten bin: Ich sehe sofort warum das MS gemacht hat. Das alte Menü, in dem sich jede Anwendung und ihr Hund reingehängt hat, hat schlicht viele Anwender überfordert. Und ja, ich kenne diese Anwender aus meinem eigenen Haushalt.

Und so ist es mit vielen Dingen. MS versucht den Spagat zwischen Benutzbarkeit für Normalanwender und Experten hinzukriegen.

Dabei wird viel falsch gemacht, darüber muss man gar nicht reden, das habe ich auch mehrfach in diesem Thread geschrieben. Aber die Richtung ist klar, viele Fehler hat MS auch wieder korrigiert, wenn auch nicht alles.

Ich kann nur meine persönliche Meinung schreiben, dass ich mich lieber an ein Bedienkonzept anpasse, als auf Teufel komm raus mein gewohntes weiter zu nutzen. Was eben *für mich* bedeutet, dass ich das meiste mit "Windows-Taste und 2 Buchstaben tippen" starte. Das ist nochmal viel schneller als Deine Menüleisten. Und wenn ich mal was suche, bei dem mir der Name entfallen ist, helfen mir die sauber gruppierten Startmenü-Icons am allermeisten.

Aber das ist halt nur meine Meinung.
 
Auch wenn du gekonnt den faktischen Teil meiner Aussagen umschiffst, können somit ja festhalten, dass Windows 11 deiner Meinung nach das geilste Betriebssystem auf Erden ist.
Aber nicht der Meinung von jedem anderen, womit Präferenzen für nicht-Windows-11 vollkommen legitim sind und deine anhaltende und vehemente Verurteilung derselben unangebracht und provozierend.
 
können somit ja festhalten, dass Windows 11 deiner Meinung nach das geilste Betriebssystem auf Erden ist.
Interessant wo Du das rausliest. Insbesondere wo ich ja nicht mit Kritik gespart habe.

Aber wenn Du es vorziehst so unsachlich zu argumentieren, sehe ich auch keinen Anlass mehr, das weiter mit Dir zu debattieren.

Dass wir unterschiedlicher *Meinung* sind, ist offensichtlich.
 
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