Windows 10 Bindung

mark6512

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,

ich will auf Windows 10 upgraden aber ich habe Angst das ich die Lizens verlieren weil in der Zukunft mir eine neue Grafikkarte holen will.

Hängt mein Problem mit der Hardewarebindung zusammen?

Danke im Voraus.
 
So 100% genaue Angaben gibt es bis jetzt noch nicht, bis jetzt heisst es das du einzelne Komponenten austauschen kannst aber nicht den ganzen PC. Ob eine Grafikkarte da "erlaubt" ist kann ich dir noch nicht sagen.
 
An die Grafikkarte wird Windows wohl auf keinen Fall gebunden. Bei CPU und Board kann es schon anders aussehen.
 
Man wird wahrscheinlich die selbe Hardwarebindung haben wie man sie schon seit Windows Vista hat. Niemand kann bis heute genau sagen wie viel Hardware man tauschen darf bevor Windows meckert. Oft ließt man das es der Fall ist, wenn man CPU+Mainboard austauscht aber das ist genau das was ich vor ca. 2 Jahren gemacht habe und da konnte ich problemlos Windows 7 wieder über das Internet aktivieren. Habe kurz später dann HDD ausgetauscht und Grafikkarte (quasi die komplette Hardware ausgetauscht) getauscht und Windows hat da noch immer nicht gemeckert.

Ich würde mir da nicht so Sorgen drum machen. Microsoft ist sehr kulant was das angeht. Wenn man sein Windows nicht mehr über das Internet aktivieren kann, dann funktioniert es eigentlich immer über das Telefon. Laut AGB gilt die Lizenz zwar nur für eine Hardwarekonfiguration aber weil nicht genau definiert ist was man in welchem Maße wechseln darf ist es eine Grauzone. Man kennt zwar die AGB für Win10 noch nicht, aber ich denke das Microsoft die nicht verschärfen wird und Microsoft würde wahrscheinlich große Marktanteile verlieren wenn sie ihre AGB verschärfen.
 
Stimmt schon, bislang war es immer so.

Bei XP musste ich einmal anrufen, nachdem wirklich sehr sehr oft innerhalb kürzester Zeit neu installiert wurde (warum auch immer ich jedes Mal aktiviert habe :D ) und hatte sogar einen "echten" Mitarbeiter dran.
Bestätigt, daß ich das Betriebssystem (OEM von einem alten Firmenlaptop) nur auf einem System installiert habe und fertig.
Wenn ich nur die CPU und/oder die Grafikkarte getauscht hatte keine neu Aktivierung nötig.

Unter Windows 7 (Dell Oem) war beim Tausch der Grafikkarte Anfang des Jahres keine neue Aktivierung nötig, als ich etwas später dann gleichzeitig das Sockel 775-Mainboard, die CPU, den Ram und das DVD-Laufwerk ausgetauscht hatte, musste ich neu aktivieren.
Dazu musste ich allerdings auch den Schlüssel neu eingeben, einfach so ging es nicht. Wurde aber sofort als gültig erkannt.

Zwei Monate später habe ich das Board dann getauscht (H- auf Z-Chipsatz wegen OC) alles andere blieb gleich.
Gleich beim ersten Start (ohne Neuinstallation) wurde ich auf die noch ausstehende Aktivierung hingewiesen.
Nach einigen Testwochen wollte ich das dann machen, DA war dann aber tatsächlich ein Anruf nötig.

Dieses Mal kein Mensch, sondern halt das automatische Telefonsystem. Wieder bestätigt, daß ich das Betriebssystem nur auf einem Rechner installiert habe und fertig.

Sind ja nur noch wenige Tage, dann werden wir es genau wissen.
Warten sicherlich einige User und Redaktionen darauf, genau auszuprobieren, was dann passiert und wie MS reagieren wird.

--
Aber eine Grauzone ist es doch eigentlich nicht. MS hat schon definiert, wenn auch etwas kryptisch, was mit "der Gerät" :D gemeint ist. Die Hauptplatine.

Oder irre ich mich da?

Aber zumindest in Deutschland sind sie mit der Hardwarebindung doch schon gescheitert, als sie gegen die unzähligen Billig-Oem-Versionen vorgehen wollten.

@mark6512
Von welcher Version willst Du den upgraden? Oem oder Retail?

Falls letzteres, brauchst Du Dir sowieso keine Gedanken zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hat bis jetzt allerdings auch nahezu jedes Windows wieder per Telefon aktiviert bekommen, egal an was die Lizenz gebunden war, außer vielleicht bei Herstellerware für Firmen. ;)
 
AUßerdem ist doch bereits gesagt worden : Hardwarebindung NUR bei OEM-Versionen . Wer Retail hat ist von dem ganzen nicht betroffen und kanns für alle folgerechner verwenden SOLANGE er es nur auf EINEM Sys Gleichzeitig am laufen hat .
 
AUßerdem ist doch bereits gesagt worden : Hardwarebindung NUR bei OEM-Versionen . Wer Retail hat ist von dem ganzen nicht betroffen und kanns für alle folgerechner verwenden SOLANGE er es nur auf EINEM Sys Gleichzeitig am laufen hat .

So hatte ich das auch verstanden. Die Hardwarebindung (=Mainboard) ist nur bei der OEM Version gegeben. Sofern du eine normale Lizenz (siehe Bild) besitzt, bekommst du Win 10 Home bzw. Pro ohne Hardwarebindung.

Win10 Upgrade.png
Quelle: Microsoft.com
 
Ich hab nach geschaut und ich habe die OEM Version. Außerdem möchte ich eine Grafikkarte hinzufügen und keine Austauschen.
 
OEM = Original Equipment Manufacturer

Dabei handelt es sich um eine besonder Art der Lizenz, die vor allem in Fertig-PCs eingesetzt wird. Diese Lizenz ist an das Produkt gebunden und daher deutlich günstiger als eine Retail-Lizenz, welche wiederum eine normale Lizenz darstellt und universal auf allen Geräten installiert werden kann.

Wenn man eine OEM-Lizenz in Win 10 umwandelt bleibt es eine OEM-Lizenz. Das bedeutet diese Lizenz kann nur für den Rechner genutzt werden, wo man sie zuerst aktiviert hat. Da der Key im BIOS hinterlegt wird kann man auch von einer Mainboardbindung sprechen.

D.h. Grafikkarte tauschen/einbauen sollte gar kein Problem darstellen.
 
Nur mal kurz hier nachgefragt: diese eventuelle Bindung gilt nur für klassische OEMs, oder auch für die separate gekauften Systembuilder-Versionen?
 
Das ist eben das Problem momentan, OEM und SB ist zum Teil das selbe manchmal und deshalb gibt es da etwas Verwiirung. Geizhals hat da aber nur OEM/SB Versionen also sie sind mit SB angeschrieben aber in der Auswahl sind alle 6 als OEM drin. :ka:
 
Also, es gibt ja reine OEMs, wo du was auf nem zb Laptop vorinstalliert hast und nicht mal ne CD dabei - das sind dann eindeutig OEMs. Aber die SB: die sind halt einzeln in absolut seriösen Läden zu haben, nicht nur bei ebay mit teilweise "nur key" oder so, und dafür GEDACHT, dass sie auch ein zB Ladenbesitzer oder Admin auf PCs installiert und diese dann halt verkauft bzw. "verteilt". Aber sind wirklich auch die mit OEM gemeint bei der Frage, wie das mit ner Neuinstall ist? ^^ bei dem, was ich bisher rausgefunden hab, unterscheidet MS dabei nämlich durchaus, und selbst für OEM soll MS wohl gesagt haben, dass sie das großzügig behandeln wollen...
 
Ich kann dir momentan leider auch nicht mehr sagen :( ich würde auf den Release und die ersten Tests abwarten was du dann mit welcher Version kannst.
 
Ich kaufe seit Jahren nur OEM Versionen, und egal was immer ich gemacht hab, spätestens am Telefon lief die autmatische Aktivierung Problemlos.
 
Ich kaufe seit Jahren nur OEM Versionen, und egal was immer ich gemacht hab, spätestens am Telefon lief die autmatische Aktivierung Problemlos.

geht mir an sich auch so, aber es wäre echt mehr als blöd, wenn ich das upgrade nehme und dann vlt in 5-6 Monaten neues Board & CPU und dann merke, dass es nicht geht und ein neues Windows kaufen müsste. Wenn das so wäre, würde ich nämlich bei Win 7 (ne SB-Version) bleiben, wo ich weiß, dass ich es problemlos auf neuer Hardware installieren kann und maximal ne Telefonaktivierung machen muss.
 
Laut der aktuellen EULA gilt Deutschland die Hardwarebindung für OEM-Versionen nicht. Diese verhalten sich also genauso wie die Retail-Varianten.
 
Ok, also nutze ich auch eine OEM version. Habe die aus einem fertig pc. Aber mitlerweile ist von dem fertig PC nurnoch der Prozessor übrig. Mehrmals habe ich das Mainboard getauscht, Grafikkarte usw. Das neu registrieren hat eigentlich immer geklappt über welchen Weg auch immer
 
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