Wiederaufnahme der umstrittenen Forschung an Vogelgrippe-Viren

Seeefe

Volt-Modder(in)
Hey,

ich hab heute gelesen, das Forscher, welche vor einiger Zeit an den Vogelgrippe Viren geforscht haben, ihr sehr umstrittenes Experiment wieder aufnehmen wollen.
Niederländische Forscher haben Vogelgrippe-Viren verändert und so wesentlich gefährlicher gemacht. Unter den Versuchstieren hat es sich sehr schnell verbreitet und die infizierten Tiere schnell getötet. Wie es beim Menschen wirken würde, ist den Forschern unklar. Nur eins ist gewiss, die Viren sind sehr gefährlich!

Wie seht ihr das? Seht ihr darin einen nutzen für uns Menschen?

Quelle:

Umstrittene Vogelgrippe-Experimente werden fortgesetzt - SPIEGEL ONLINE


Eigene Meinung: :daumen2::daumen2::daumen2:

Ich finde das schon echt bedenklich! Ich sehe darin keinen Nutzen für uns Menschen, sondern nur eine riesen Gefahr. Der Mensch war noch nie gut im Umgang mit gefährlichen Materialien, die Risiken, sollte das Virus in die falschen Hände gelangen oder in die Umwelt, sind nicht kalkulierbar! Ich verstehe auch die Forscher nicht, die so ein "Super-Virus" erschaffen wollen, bzw. schon haben. Ich denke da will jemand einfach nur den Nobelpreis gewinnen...
Meiner Meinung nach sollte das Experiment eingestellt werden, aber der Mensch war schon immer gut im Thema "Selbstzerstörung", leider.
 
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AW: Wiederaufnahme der Forschung an Vogelgrippe-Viren

Umbrella lässt grüßen, finde das auch net gut was der mensch da treibt. :daumen2:
 
AW: Wiederaufnahme der Forschung an Vogelgrippe-Viren

Notwendig.

Warum? Früher oder später, eher früher wird das in der Natur passieren. So kann man einiges an Vorsprung rausholen.

Zumal es eher früher als später mutieren wird. Auch ist es mir lieber die Niederländer als z.B die Chinesen sind die daran forschen. So bleibt die befürchtete Waffe in der EU/NATO.

Und falls jetzt jemand sagt, das wäre unmoralisch/falsch, erinnert sich noch jemand an die Pest oder die Spanische Grippe? Solche Pandemien gab es schon. Die nächsten sind überfällig und wären heutzutage vernichtend.
So hat man die Gelegenheit Pro-aktiv ein Gegenmittel zu generieren.
 
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AW: Wiederaufnahme der Forschung an Vogelgrippe-Viren

Am schlimmsten ist, das diese Forschungen nicht in einem Hochsicherheits-Labor stattfinden...das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit :daumen2:

Dabei müsste etwas derart gefährliches ähnlich wie Fort Knox mit einer halben Armee bewacht und durch zahlreiche, hermetisch abgeriegelte Sicherheitsschleusen gesichert werden !

Wenn es Terroristen drauf anlegen, könnten sie ohne weiteres ins "normale" Labor einbrechen - über die Folgen kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen...

Andererseits besteht die Möglichkeit, das die Viren früher oder später von sich aus mutieren. Dann wäre es durchaus hilfreich, wenn es zu dem Zeitpunkt bereits einen Impfstoff geben würde.
 
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AW: Wiederaufnahme der Forschung an Vogelgrippe-Viren

Wenn ich mir überlege wie oft man schon von ausgebüxten Versuchstieren gehört hat, die viel größer sind als Viren, allein davon bekommt man nicht grade großes Vertrauen zu bestimmten Sicherheitsmechanismen, ganz zu schweigen von dem nicht erkennbaren Nutzen dieser Forschung.
Ich finde das sehr bedenklich, um es mal milde auszudrücken.
Es gibt auch so noch genug Viren die erforscht gehören, ohne das man noch neue erschaffen müsste welche wirklich ernsthafte Konsequenzen haben könnten sollten sie in die freie Wildbahn gelangen. :daumen2:
 
AW: Wiederaufnahme der Forschung an Vogelgrippe-Viren

Notwendig.

Warum? Früher oder später, eher früher wird das in der Natur passieren. So kann man einiges an Vorsprung rausholen.

Zumal es eher früher als später mutieren wird. Auch ist es mir lieber die Niederländer als z.B die Chinesen sind die daran forschen. So bleibt die befürchtete Waffe in der EU/NATO.

Und falls jetzt jemand sagt, das wäre unmoralisch/falsch, erinnert sich noch jemand an die Pest oder die Spanische Grippe? Solche Pandemien gab es schon. Die nächsten sind überfällig und wären heutzutage vernichtend.
So hat man die Gelegenheit Pro-aktiv ein Gegenmittel zu generieren.

Und wer sagt das es genauso mutiert wie sie es haben mutieren lassen?
Das ist doch reinste Westentaschen Forschung.

Ich muss dazu sagen ich bin normalerweise auch ein eher offener Typ was solche Belange angeht, wobei ich da auch unterscheiden möchte zwischen Heilung bereits bekannter Krankheiten und Kaffeesatzlereserei, wie in diesem Fall.
 
AW: Wiederaufnahme der Forschung an Vogelgrippe-Viren

Wie will man den ein Gegenmittel für ein unbekanntes Virus herstellen? Wenn man nicht weiß was kommt, kann man doch auch kein Gegenmittel erstellen.

Ich sehe das wie Jeretxxo.
Ich sehe bisher keinen nutzen in diesem Experiment.
 
Es gibt nur eine begrenzte Zahl an Genkombies.
Mit jedem erschaffene steigt die Wahrscheinlichkeit ein Gegenmittel zu haben.
 
Hast du dir die Quelle überhaupt durchgelesen? Es wird Weltweit daran geforscht, nicht nur in den Niederlanden;)

Neben Fouchiers Team in den Niederlanden ist laut Kawaoka auch in China mit einer schnellen Wiederaufnahme der umstrittenen Experimente zu rechnen.
 
Ich sehe darin keinen Nutzen für uns Menschen, sondern nur eine riesen Gefahr.
Bist du Experte für Viren etc.?
Wenn nicht, könnte das eine Erklärung sein, warum du keinen Nutzen siehst
Wenn jedes Experiment eingestellt wird, weil irgent ein Laie keinen Nutzen, sondern nur Gefahr sieht, dann wären wir jetzt noch in der Steinzeit
Ich verstehe auch die Forscher nicht, die so ein "Super-Virus" erschaffen wollen, bzw. schon haben.
Wie gesagt, so etwas lässt sich auch nicht verstehen, indem man einen Spiegelartikel liest. Das heißt aber nicht, dass es keinen Grund gibt

Ich denke da will jemand einfach nur den Nobelpreis gewinnen...
So ein Experiment kostet eine Menge Geld. Das wird dir keiner Finanzieren, wenn du einfach nur einen Nobelpreis gewinnen willst. Nebenbei wird der Nobelpreis meistesn für Grundlagenforschung verliehen. Da gäbe es also andere Bereiche, in denen man eher einen Nobelpreis bekommt


Am schlimmsten ist, das diese Forschungen nicht in einem Hochsicherheits-Labor stattfinden...das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit :daumen2:

Dabei müsste etwas derart gefährliches ähnlich wie Fort Knox mit einer halben Armee bewacht und durch zahlreiche, hermetisch abgeriegelte Sicherheitsschleusen gesichert werden !

Wenn es Terroristen drauf anlegen, könnten sie ohne weiteres ins "normale" Labor einbrechen - über die Folgen kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen...

1. Wenn du den Artikel gelesen hättest, wüsstest du, dass die Forschunge zur Zeit ruhen und noch nicht genau bekannt ist, wo weitergemacht wird. Also kannnst du gar nicht sagen, wie gut das Forschungslabor bewacht ist
2. Und was wollen Terroristen damit anfangen? Auf die Menschheit loslassen und sich damit selbst anstecken?:ugly:

Andererseits besteht die Möglichkeit, das die Viren früher oder später von sich aus mutieren. Dann wäre es durchaus hilfreich, wenn es zu dem Zeitpunkt bereits einen Impfstoff geben würde.
Ein Impfstoff gegen Viren?:ugly:
Wenn du sowas findest, könntest du allerdings einen Nobelpreis bekommen:lol:

Wenn ich mir überlege wie oft man schon von ausgebüxten Versuchstieren gehört hat, die viel größer sind als Viren, allein davon bekommt man nicht grade großes Vertrauen zu bestimmten Sicherheitsmechanismen
Ich bezweifle mal, dass es besonders oft vorkommt, dass Versuchstiere entkommen. Und wenn, dann aus Kosmetiklaboren etc. (Aber du kannst mir gerne Quellen zeigen, die das anders belegen;))
ganz zu schweigen von dem für dich nicht erkennbaren Nutzen dieser Forschung.
Ich habe das mal etwas bearbeitet
Es gibt auch so noch genug Viren die erforscht gehören, ohne das man noch neue erschaffen müsste welche wirklich ernsthafte Konsequenzen haben könnten sollten sie in die freie Wildbahn gelangen. :daumen2:
Das Problem ist nur, dass die Natur genauso diese Viren "erschaffen" kann und dann sollte man vielelicht davor Bescheid wissen:schief:

Und wer sagt das es genauso mutiert wie sie es haben mutieren lassen?
Niemand sagt das, genau deswegen mutiert man ja die Viren, um zu erforschen, wie sie mutieren
Das ist doch reinste Westentaschen Forschung.
Wenn du dich etwas mit Naturwissenschaften auseinandersetzen würdest, würdest du merken, dass im Endeffekt der Großteil der Forschung "Westentaschenforschung" ist. Meistens läuft es so ab, dass man sagen wir 1000 Versuchsobjekte hat und eines davon taugt wircklich zum Untersuchen. Und dieses Objekt zu finden kostet meist die größte Zeit. Die eigentlich Forschung an dem Objekt ist dann oft relativ schnell erledigt:ugly:
Ich muss dazu sagen ich bin normalerweise auch ein eher offener Typ was solche Belange angeht, wobei ich da auch unterscheiden möchte zwischen Heilung bereits bekannter Krankheiten und Kaffeesatzlereserei, wie in diesem Fall.
Wie unterscheidest du denn?

Wie will man denn ein Gegenmittel für ein unbekanntes Virus herstellen? Wenn man nicht weiß was kommt, kann man doch auch kein Gegenmittel erstellen.
Es geht auch nicht darum, ein Gegenmittel herzustellen (Das ist bei Viren meist unmöglich), sondern den Virus allgemein zu erforschen. Wie er mutiert, wie er sich verbreitet etc..


Es gibt nur eine begrenzte Zahl an Genkombies.
Mit jedem erschaffene steigt die Wahrscheinlichkeit ein Gegenmittel zu haben.
Na ja die Zahl der möglichen Genotypen ist schon extrem groß. Und ein Gegenmittel hat man deswegen auch noch lange nicht.

Mfg, Pagz
 
@Pagz

Man forscht doch eig. ins Ungewisse. Niemand weiß was rauskommt, niemand weiß wies bei Menschen wirkt, niemand weiß was für folgen ein Austreten in die Umwelt haben kann.
Ich bin wirklich niemand der Gegen Forschung ist, wie du schon sagtest, wo wären wir sonst.
Aber finde ich erreicht diese Art von Forschung ein anderes Level, wie ich finde, ein Level was für uns Menschen nicht unbedingt kontrollierbar ist.

Und nein ich bin kein Virusexperte, bist du einer?
 
@Pagz

Man forscht doch eig. ins Ungewisse. Niemand weiß was rauskommt, niemand weiß wies bei Menschen wirkt, niemand weiß was für folgen ein Austreten in die Umwelt haben kann.
Das stimmt so nicht ganz. Die Forscher können sich schon etwa ein Bild machen, was passieren wird. Genau natürlich nicht, sonst müssten sie ja auch nicht forschen
Aber finde ich erreicht diese Art von Forschung ein anderes Level, wie ich finde, ein Level was für uns Menschen nicht unbedingt kontrollierbar ist.
Doch genau wegen der Forschung ist es kontrollierbar. Nicht mehr kontrollierbar ist es, wenn sich so ein Virus in der Natur ohne Zutun des Menschen entwickelt.

Und nein ich bin kein Virusexperte, bist du einer?
Nein, deswegen kann ich dir leider auch nicht genauer über die Forschungen an dem Virus berichten. Aber ich weiß grundsätzlich, was ein Virus ist und wie Forschung funktioniert.
Und auf der ersten Seite dieses Threads waren einfach so viele Halbwahrheiten oder schlicht Falschaussagen vorhande, dass ich meine bescheidenens Wissen einbringen musste;)
 
@ Pagz
Impfstoffe gegen Viren sind ein sehr alter Hut.

Siehe auch Pocken.

Und wenn es zum Ausbruch kommt, und man die falschen Mutationen hatte, hat man schonmal Zeit gewonnen da man nicht nackt da steht.
 
@Pagz

Ich finde man muss unterscheiden zwischen, Viren die in der Natur mutieren und Viren die durch Menschenhand mutieren.
 
als hätte der mensch nur dieses Problem, wir menschen machen uns das leben selbst schwer, Wenns nicht die Viren sind dann sind es die kriege, Wenns die kriege nicht sinn dann ist das die Natur, die wir menschen verdrecken und total vernachlässigen.

durch die Dummheit der menschen vernichten wir uns selber, entweder durch hardgier oder neid durch kriege durch unsere eigenen Erfindungen die sich negativ gegen die Natur auswirken dadurch Zerstören wir nicht nur die Menschheit sondern auch die Welt die wir verdreckt und verpestet hinterlassen, ich und du können an dem ganzen wenig ändern. das ganze fällt auf uns allen zurück, wundern braucht der mensch sich später nicht denn durch ihn kam alles in die Gänge, die Natur ist so wundervoll dennoch behandeln wir sie alles andere als gut. wir verdrecken das Meer , das Meer ist voller dreck ob es Atom müll ist oder Plastik oder chemische Reaktionen , im Meer kommt alles zusammen, kein wunder das wir menschen vermehrt krebs bekommen, die Krankheiten kommen von oben durch regen zb oder von der schlechten Nahrung. das schlimmste an der geschichte ist, sogar da macht der mensch kein halt und profitiert davon sprich Geldgier, Krankenhäuser werden gefüllt Heilprozess nicht immer erfolgreich, sogar mit dem Tod wird Geld gemacht, wir menschen sind nicht schlau denn wären wir das dann wären wir nicht so am Abgrund.

was ich damit sagen möchte ist , wir menschen vernichten uns am ende selbst die Natur treibt es nur weiter, am ende Heist es Gott was macht die Natur mit uns, aber keine versteht das wir menschen selbst dran schuld sind das es so kommt oder kommen kann. wir menschen müssen sofort was gegen tun auch Wenns in meinen Augen schon zu spät ist! dennoch sollte man das Rad um 360 grad drehen, schnellst möglich was ändern.

und nein ich bin nicht depri, ich bin halt nicht der Typ der die Sachen beschönigt.

grüße SCHOCK.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein Impfstoff gegen Viren?:ugly:
Mfg, Pagz
Da verwechselst Du etwas. Impfstoffe gegen Viren gibt es schon lange. Vor geraumer Zeit war die Impfung gegen H1N1 (Schweinegrippe) doch groß im Gespräch! Das Problem ist aber, dass Viren relativ leicht mutieren und Impfstoffe gegen die mutierte Form nicht wirken, daher gibt es auch jedes Jahr einen neue Grippeimpfung.

Ansonsten finde ich es ziemlich unsinnig, Forschung mit dem Argument zu verbieten, dass man nicht wisse was das bringe. Bei Forschungen weiß man oft nicht, was am Ende dabei 'rauskommt. Und in diesem speziellen Fall fände ich es schon wünschenswert, dass man z.B. über einen möglichen hochgefährlichen Erreger Erkenntnisse gewinnt, bevor dieser durch normale Mutation entsteht (oder in dunklen Laboren gezüchtet) und die Menschheit heimsucht.

Was man sehr wohl diskutieren kann, ist die Frage unter welchen Sicherheitsbedingungen solche Experimente stattfinden. Da scheint wohl nicht gerade alles ideal zu verlaufen!
 
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