Dann leg dir einen Mikrofonarm zu, sowas wie den Tonor T40 zum Beispiel.
Den kannst du wegdrehen und/oder hoch/zurückschieben, wenn du das Teil nicht brauchst.
Mikroständer sind eh in vielerlei Hinsicht suboptimal und der, der dabei ist, ist ja wohl das billigste wo geht.
Fakt ist und bleibt, es ist zuweit weg, normaler Sprechabstand bei einem Kondensatormic sind 10-20cm.
Schonmal was vom inverse square law a.b.a. Abstands/Entfernungsgesetz gehört und wie Schall dabei ordentlich an Kraft/Lautstärke über Entfernung verliert?
Und wenn es auf dem Tisch neben der Tasta steht, quakst du vermutlich eh nen gutes Stück dran vorbei, das hilft zwar gegen Plosive, ist aber sonst eher dem Klang und der Lautstärke abträglich, weshalb man maximal knapp dran vorbei spricht und normal direkt rein (Popo filter natürlich nicht vergessen).
Und wenn ich mir die Daten so ansehe, ist es kein Wunder, das die Möhre nicht sonderlich laut wird.
Mit ner Empfindlichkeit von gerade mal -6dB ist das Teil ohnehin ziemlich unempfindlich, was von der gerade mal 14mm Kapsel noch unterstützt wird und ich will gar nicht wissen, wie hoch das Eigenrauschen ist.
Kein Wunder, das auf der Produktseite sonst sogut wie keine Infos zu finden sind...
Da war ja mein altes günstiges Sudotack ST-900 Set samt billig Arm und so noch um einiges besser und von meinem Behringer TM1 am UMC202HD fange ich mal lieber nicht erst weiter an...
Desweiteren steigt mit jeder Form künstlicher Verstärkung auch das Eigenrauschen mit an, was der Tonqualität abträglich sein kann oder ist, je nachdem wie niedrig das vorher war und wie hoch der Rauschabstand normal ist.
Alles ab ca 20-25dBA ist in leisen Aufnahmen warnehmbar, mein TM1 liegt bei 4,5dBA ist damit quasi absolut rauschfrei.
Jedwede Verstärkung findet hier zudem über die Preamps des Interfaces statt und die haben nen Rauschlevel von -129dBu EIN, quasi absolut unhörbar (gemessen von Julian Krause auf YouTube, absolute REferenz der Typ ).
Verstärkung über Software Plugins oder Windoof, ist hier absolut tabu.