
witzbold
die komischen leute in der schweiz versuchen gerade teilchen auf lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, da glausbte doch ned wirklich dass intel das schon lange kann?
einfach mal nachdenken
Die Endgeschwindigkeit hängt von der Masse ab.
Ein massereiches Teilchen (Ion) läßt sich nicht so gut beschleunigen.
Ein Elektron in der TV-Bildröhre ist mit ca. 90 000 km/s auf den Bildschirm geknallt bei 30 kV Beschleunigungsspannung. Ein Proton wiegt 1856 mal soviel.
Da braucht man sehr viel mehr Energie zur Beschleunigung.
Da Ionen aus geladenen Atomkernen des Dotierungselementes (Al, Sb, B, Ga, In, As,...) besteht, ist die Beschleunigungsenergie durch die hohe Massenzahl des Atomkernes noch viel höher (500-3.000 MeV).
Die Energien bei CERN sind ein kleines bißchen höher, so geplant 14.000 GeV.
Der Beitrag ist sehr allgemeinverständlich gehalten bei Intel.
Etwas mehr Realität und Genauigkeit hätten nicht geschadet (Zonenschmelzverfahren, CVD-Verfahren, Reinstraum-Bedingungen,... ).
Die Planartechnik ist gut erläutert (sieht aus wie MOS).
P.S.: Die "Säge" ist eine diamantbesetzte Scheibe und schneidet innen.