Wie eine CPU entsteht: Vom Sand zum Silizium-Chip

:lol: witzbold

die komischen leute in der schweiz versuchen gerade teilchen auf lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, da glausbte doch ned wirklich dass intel das schon lange kann?

einfach mal nachdenken :devil:

Nein versuchen sie nicht, da es nicht möglich ist, man will 99.9999% der Lichtgeschwindigkeit erreichen, wie viele "9er" es nach dem Punkt dann wirklich sind weis ich jetzt aber nicht.

Aber der Artikel ist mal sehr informativ. :)
 
netter artikel,
in live sieht das ganze viel besser aus. es weiß nur kaum jemand, dass da weit über 300 arbeitsschritte dran hängen nur um so ein prozi herzustellen...
finde das AMD/GloFo Video wesentlich interessanter ...
 
Nein versuchen sie nicht, da es nicht möglich ist, man will 99.9999% der Lichtgeschwindigkeit erreichen, wie viele "9er" es nach dem Punkt dann wirklich sind weis ich jetzt aber nicht.

Aber der Artikel ist mal sehr informativ. :)

Die 17. Generalkonferenz für Maß und Gewicht hat im Jahre 1983 den damals besten bekannten Wert der Vakuumlichtgeschwindigkeit zur Festlegung der SI-Einheit der Länge benutzt und definiert:
Ein Meter ist diejenige Strecke, die Licht im Vakuum binnen des 299 792 458 sten Teils einer Sekunde zurücklegt. [2] Diese Definition löste die früheren Definitionen des Meters im SI durch das Urmeter oder als Vielfaches einer bestimmten Wellenlänge ab, die vergleichsweise weniger genau reproduzierbar waren. Dabei wurde der Zahlenwert so gewählt, dass die Abweichung von der früheren Festsetzung so gering wie möglich war.
Nach dieser Festsetzung hat Licht im Vakuum die Geschwindigkeit von genau
http://upload.wikimedia.org/math/4/0/b/40bf9dafdc58454d5cd53f01e67d3bcc.png also etwa dreihunderttausend Kilometer pro Sekunde oder eine Milliarde Kilometer pro Stunde.

Natürliche Einheiten [Bearbeiten]



Quelle: Wikipedia

Greets
 
Nein versuchen sie nicht, da es nicht möglich ist, man will 99.9999% der Lichtgeschwindigkeit erreichen, wie viele "9er" es nach dem Punkt dann wirklich sind weis ich jetzt aber nicht.

Aber der Artikel ist mal sehr informativ. :)
OK, ein ganzes Ion auf (nahezu) Lichtgeschwindigekit zu bringen wäre etwas viel verlangt. Man schaffts ja grade so mit Elektronen. Im LHC beim CERN sollen bis zu 14 TeV erreicht werden. das sind......*alten physikhefter hohl* nun ja wikipedia meint 99,9999991% der Lichtgeschwindigkeit. Ist doch schon ein weilchen her (9 Monate), als ich das mal gerechnet habe. Wär ja mal interessant, welche energie ein Ion für die selbe Geschwindigkeit bäuchte.
 
:lol: witzbold

die komischen leute in der schweiz versuchen gerade teilchen auf lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, da glausbte doch ned wirklich dass intel das schon lange kann?

einfach mal nachdenken :devil:

Die Endgeschwindigkeit hängt von der Masse ab.
Ein massereiches Teilchen (Ion) läßt sich nicht so gut beschleunigen.
Ein Elektron in der TV-Bildröhre ist mit ca. 90 000 km/s auf den Bildschirm geknallt bei 30 kV Beschleunigungsspannung. Ein Proton wiegt 1856 mal soviel.

Da braucht man sehr viel mehr Energie zur Beschleunigung.
Da Ionen aus geladenen Atomkernen des Dotierungselementes (Al, Sb, B, Ga, In, As,...) besteht, ist die Beschleunigungsenergie durch die hohe Massenzahl des Atomkernes noch viel höher (500-3.000 MeV).

Die Energien bei CERN sind ein kleines bißchen höher, so geplant 14.000 GeV.

Der Beitrag ist sehr allgemeinverständlich gehalten bei Intel.
Etwas mehr Realität und Genauigkeit hätten nicht geschadet (Zonenschmelzverfahren, CVD-Verfahren, Reinstraum-Bedingungen,... ).

Die Planartechnik ist gut erläutert (sieht aus wie MOS).

P.S.: Die "Säge" ist eine diamantbesetzte Scheibe und schneidet innen.
 
P.S.: Die "Säge" ist eine diamantbesetzte Scheibe und schneidet innen.

Ich dachte schon, ich könnt anfangen meine Prozzis selbst mitn Fuchsschwanz zu zersägen.

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Die 17. Generalkonferenz für Maß und Gewicht hat im Jahre 1983 den damals besten bekannten Wert der Vakuumlichtgeschwindigkeit zur Festlegung der SI-Einheit der Länge benutzt und definiert:
Ein Meter ist diejenige Strecke, die Licht im Vakuum binnen des 299 792 458 sten Teils einer Sekunde zurücklegt. [2] Diese Definition löste die früheren Definitionen des Meters im SI durch das Urmeter oder als Vielfaches einer bestimmten Wellenlänge ab, die vergleichsweise weniger genau reproduzierbar waren. Dabei wurde der Zahlenwert so gewählt, dass die Abweichung von der früheren Festsetzung so gering wie möglich war.
Nach dieser Festsetzung hat Licht im Vakuum die Geschwindigkeit von genau
http://upload.wikimedia.org/math/4/0/b/40bf9dafdc58454d5cd53f01e67d3bcc.png also etwa dreihunderttausend Kilometer pro Sekunde oder eine Milliarde Kilometer pro Stunde.

Natürliche Einheiten [Bearbeiten]



Quelle: Wikipedia

Greets

Und was trägt das jetzt hierzu bei?
 
OK, ein ganzes Ion auf (nahezu) Lichtgeschwindigekit zu bringen wäre etwas viel verlangt. Man schaffts ja grade so mit Elektronen.

Nee, das wird nichts.
Auch bei Elektronen nicht.
Die Energie zur Beschleunigung eines massebehafteten Teilchens (e, p, n,..) ist laut Einstein unendlich groß.

Nur "masselose" Teilchen (Photonen, evtl. Neutrinos, ...) erreichen Lichtgeschwindigkeit.
 
Ich fand den Artikel auch okay nur fände ich es besser wenn die bildunterschrifften in der kleinen Ansicht komplett angezeigt werden.

;-)
 
...

Der Beitrag ist sehr allgemeinverständlich gehalten bei Intel.
Etwas mehr Realität und Genauigkeit hätten nicht geschadet (Zonenschmelzverfahren, CVD-Verfahren, Reinstraum-Bedingungen,... ).

Die Planartechnik ist gut erläutert (sieht aus wie MOS).

P.S.: Die "Säge" ist eine diamantbesetzte Scheibe und schneidet innen.


Naja,ich denk die wenigsten können mit den von dir beschriebenen Verfahren was anfangen,außerdem ist der Artikel denk ich dafür gedacht,Laien die Schritte allgemeinverständlich und ohne zu viel Details näherzubringen,da find ich das schon ganz gut so.
Btw,das Zonenschmelzverfahren setzt heut kaum noch einer ein,das läuft heut hauptsächlich nach dem Czochralskiverfahren.Dabei wird nach dem CVD-Verfahren das aufgereinigte Silicium in einem Tiegel geschmolzen und anschließend ein Impfkristall eingetaucht,der gleichmäßig rotiert.Der wird dann langsam aus der Schmelze gezogen,wodurch sich dann dieser lange Einkristall bildet.
 
...Dabei wird nach dem CVD-Verfahren das aufgereinigte Silicium in einem Tiegel geschmolzen und anschließend ein Impfkristall eingetaucht,der gleichmäßig rotiert.Der wird dann langsam aus der Schmelze gezogen,wodurch sich dann dieser lange Einkristall bildet.

Ich denke nicht, daß Du weißt, was CVD heißt, oder?

Das Zonenschmelzverfahren wird in der Hochstromtechnik sehr wohl noch verwendet.
 
WOW !! .... klasse Artikel .....hab das in mir aufgesaugt ....unsere aller geliebtes Hobby mal von ein anderen Blickwinkel zu betrachten ....etwas was uns alle Verbindet ...egal ob AMD/ATI,INTEL und NVIDEA ;)
 
Ich denke nicht, daß Du weißt, was CVD heißt, oder?

Das Zonenschmelzverfahren wird in der Hochstromtechnik sehr wohl noch verwendet.

Naja von mir aus,vereinzelt wird es sicher noch eingesetzt.Fakt ist aber,dass in der Halbleitertechnik,insbesondere für die Einkristalldarstellung von Silicium heute das Czochralskiverfahren eingesetzt wird.
Und zwar,nachdem das Silicium mittels CVD (= Chemical Vapor Deposition) aufgereinigt wurde.Dabei wird das Silicium (oder generell der aufzureinigende Stoff) in eine Verbindung überführt,die sich leicht in die Gasphase überführen lässt und an einer andere Stelle des System (das zwei Stellen mit unterschiedlicher Temperatur besitzt,z.B. eine Ampulle) das Silicium als Feststoff abscheidet.Damit erhält man äußerst reine Mengen des zu reinigenden Stoffes.
 
Der Herstellung möchte ich dann doch lieber von zu Hause aus beiwohnen. Selbst mitzuwirken ist ja furchtbar kompliziert, noch schlimmer ist aber, dass es im Reinraum keinen Kaffee gibt ;) .
 
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