News "Wer ist Yennefer?" - Witcher-Sprecherin hatte keine Ahnung, wen sie spielte

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Sie ist eine der prägendsten Figuren in The Witcher 3 - aber ihre Sprecherin wusste nichts davon. Denise Gough gibt zu: Yennefer war für sie nur ein Job.

Was sagt die PCGH-X-Community zu "Wer ist Yennefer?" - Witcher-Sprecherin hatte keine Ahnung, wen sie spielte

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Auch wenn es "nur" ein Job war sehr merkwürdig. Gerade wenn es um eine der Hauptfiguren geht.

Aber überraschen tut mich das nicht. Keanu Reeves hat ja den Hacker Neo in Matrix gespielt aber gesagt, dass er mit Computern nichts am Hut hat. :ugly:
 
Und jetzt? Wenn ich Teile für Mercedes produziere, dann bekomme ich auch nicht automatisch mit, wo es verbaut wird. In ein Auto oder in ein Roboter in einem der Hallen? Who knows
 
Zitat:

Yennefer-Darstellerin: "Ich wusste nicht, was ich tat"​


Och gottchen! Soll sich nicht so die Dame, geht tausenden von Arbeitnehmern tagtäglich so.
 
Und jetzt? Wenn ich Teile für Mercedes produziere, dann bekomme ich auch nicht automatisch mit, wo es verbaut wird. In ein Auto oder in ein Roboter in einem der Hallen? Who know
Hä? Wenn Du das Teil entwirfst solltest Du schon Ahnung haben. Und die Zulfieferer haben das auch wo was rein kommt.
Ich finde schon, das man sich wie ein Schauspieler mit seiner Figur beschäftigen sollte, wenn man dieser eine Stimme geben will.
Ist es denn irgendwem aufgefallen dass sie sich nicht mit ihr beschäftig hat?

Sie ist übrigens nicht der einzige Synchronsprecherin :innen der\die\das ems o ghet. Das geht den allermeisten sogar so. Besonders wenn es um Spiele geht und die Sprecher in einem Alter sind wo man sich nie für Games interessiert hat. Der Großteil der Original Gothic Sprecher wird nie das Game durch- geschweige denn angespielt haben. Und am Anfang war es für die ebenfalls nur ein Job. Zudem musste jeder von denen ca. 10 oder noch mehr Rollen sprechen. Der von Diego sprach auch Gomez, Lares und viele viele Nebenrollen.
 
Man sollte sich schon mit seiner Rolle beschäftigen, wenn man diese überzeugend spielen möchte. Auch wenn man eine Figur nur spricht, spielt man diese ja, da man diese ja mit seiner Sprecherrolle dennoch darstellt.

Zudem sind Spiele und deren Figuren in der heutigen Zeit nunmal mindestens genauso wichtig wie Filme und Serien.

Steven Ogg will ja mit seiner Rolle als Trevor in GTA V auch nicht identifiziert werden bzw. damit zu tun haben. Er will immer "mehr" sein. Einerseits nachvollziehbar, aber andererseits hat gerade GTA V ihm zu seinem Durchbruch verholfen und ich finde, dass man da schon etwas dankbarer sein kann und Fans nicht, die ein Autogramm mit ihm möchten, nicht sagen sollte: "Wer ist Trevor?" oder "Das war nur ein Spiel." - Letzteres wissen die Fans selbst.

Sowas macht einen unbeliebt und könnte dafür sorgen, dass dann die Karriere auch wieder schnell vorbei ist, wenn man sich öffentlich unbeliebt macht. Vor allem, wenn man bedenkt, welche Reichweite Spiele wie GTA oder Witcher haben. Das scheint den Schauspielern, die über den Millionensellern stehen wollen, nicht bewusst zu sein, weil die ja in höheren Sphären schweben (wollen).
 
Wenn sie einen guten Job gemacht hat, ist doch alles ok.

Schauspieler sollten aber schon Ahnung von ihren Figuren haben. Die müssen nicht die gleiche Profession haben oder selbst Erfahrungen aus dem zweiten Weltkrieg gesammelt haben. Motivation, Empfindungen, Charakter, Hintergrund... Name...

Jedenfalls werden die meisten Schauspieler so in ihren Jobs besser. Wenn sie es trotzdem schafft, ist sie halt sehr gut und man kann einfach weitergehen.
 
Wozu muss man wissen wie die Figur heißt? Man erkennt doch an einem guten Drehbuch was es für ein Charakter zu sein hat und interpretiert ihn entsprechend. Die Interpretation folgt dann, in diesem Fall, durch die Synchronisation.

Wenn es keine Vorlage gibt und der Charakter eine Neuschöpfung ist, hat man doch auch kein Referenzmaterial.
 
Man spricht mittlerweile nicht ohne Grund eigentlich nur noch von "Synchronschauspielern" und nicht mehr von "Synchronsprechern". Dass die Zeilen scheinbar ohne jeden visuellen Kontext gesprochen wurden, kann nun für sie sprechen oder gegen sie.

Wir haben mittlerweile sehr viele gute (deutsche) Synchronschauspieler, die teils die Stimme vom Schauspieler massivst überflügeln. Ist am Ende allles eine Frage des Preises, denn gute Synchronschauspieler kosten nun einmal Geld. Und die Übersetzung muss halt richtig gemacht werden. Bestes Beispiel: Bud Spencer und Terence Hill Filme. Aber so viel Freiheit wird sich wohl kaum mehr einer nehmen dürfen.
 
Steven Ogg will ja mit seiner Rolle als Trevor in GTA V auch nicht identifiziert werden bzw. damit zu tun haben. Er will immer "mehr" sein. Einerseits nachvollziehbar, aber andererseits hat gerade GTA V ihm zu seinem Durchbruch verholfen und ich finde, dass man da schon etwas dankbarer sein kann und Fans nicht, die ein Autogramm mit ihm möchten, nicht sagen sollte: "Wer ist Trevor?" oder "Das war nur ein Spiel." - Letzteres wissen die Fans selbst.
Gerade Ogg ist ja ein Beispiel dafür wie man einen Schauspieler immer nach einer Rolle bewertet. (Sein Cameo in Better Call Saul, zusammen mit dem Schauspieler von Lester, war eindeutig eine Trevor Hommage) Das kann sogar sehr schlecht für eine Karriere sein. Ein Beispiel wäre Mark Hamill, der immer mit Luke Skywalker identifiziert wurde. Er wurde dann nicht mehr für eine Große Rolle besetzt. weil es hieß, alle würden imemr Luke in ihm sehen. Harrison Ford hatte das Glück schnell nach SW Indy und Blade Runner gespielt zu haben und so davon ab zu kommen. Iwan Rheon (hat in Game of Thrones Ramsay Bolton gespielt) wird auch nicht mehr gerne auf die Rolle angesprochen. Natürlich findet er den Charakter als den Besten den er je gespielt hat, nur wurde er auch nicht mehr mit Großen anderen Rollen besetzt. Die Liste ließe sich unendlich fortstetzen. Hayden Chrsitensen, Carrie Fisher usw.
Man spricht mittlerweile nicht ohne Grund eigentlich nur noch von "Synchronschauspielern" und nicht mehr von "Synchronsprechern". Dass die Zeilen scheinbar ohne jeden visuellen Kontext gesprochen wurden, kann nun für sie sprechen oder gegen sie.
Deutche Synchronsprecher berichten davon dass sie eh nur noch Zusammenhanglose Szenen sprechen, teilweise sogar ohne den Dialogpartner. Man antwortet also oft, ohne zu wissen was das gegenüber sagt. Das wird aus Spoilerangst so gemacht. Die Firmen haben fast schon panische Angst davor dass irgendwas von der Handlung leakt.

Und wo wir gerade von Glaubwürdigem Spiel sprechen: Der Schauspieler, der in GoT Stannis Baratheon gespielt hat, wusste selbst überhaupt nicht worum es in den Szenen ging und verstand die Zusammenhänge gar nicht. Er hasste die Serie geradezu und hat offen zugegeben es nur für das Geld gemacht zu haben. Sein Schauspiel Partner, Liam Cunningham, der den Berater von Stannis gespielt hat, hat ihm dann immer erklärt worum es in der Szene geht. Aber nur so viel dass er sie spielen konnte. Trotzdem finde ich sein Schauspiel sehr überzeugend. Gerade für den harten, humorlosen Mann Stannis eignet sich seine Einstellung gerade und führt so vielleicht sogar zu einer glaubwürdigeren Darstellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spielt für mich keine Rolle, solange das Endergebnis überzeugt.

Ich frage mich dann eher, wie viel besser die Sychro wohl geworden wäre, wenn sie da so richtig mitten drin, statt nur dabei gewesen wäre.
 
Naja, Yennefer mit der englischen Stimme war absolut nichts außergewöhnliches. Es war ganz okay, aber nie herausragend. Fand ich zumindest. Ich fand aber bei Witcher 3 die deutschen Sprecher viel besser, hab daher das Remaster nach 5 Min. gedropped, weil es über GoG keine de DUBS mehr gabs zu Release.

Und dann gibt es natürlich auch andere Sprecher, die viel mehr Wert darauf legen. Sowohl vorher, als auch nachher. Ich finde, dass man schon im Spiel mitbekommt, wer mit dem Herzen dabei ist. Es ist ja auch so, dass vor der Veröffentlichung die Sprecher nicht wissen, wen sie da ggf. sprechen.
Das Video hier gibt Einblicke, falls es mal jemanden interessiert (Sprecher von FF Vincent und Clive)
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Gerade Ogg ist ja ein Beispiel dafür wie man einen Schauspieler immer nach einer Rolle bewertet. (Sein Cameo in Better Call Saul, zusammen mit dem Schauspieler von Lester, war eindeutig eine Trevor Hommage) Das kann sogar sehr schlecht für eine Karriere sein. Ein Beispiel wäre Mark Hamill, der immer mit Luke Skywalker identifiziert wurde. Er wurde dann nicht mehr für eine Große Rolle besetzt. weil es hieß, alle würden imemr Luke in ihm sehen. Harrison Ford hatte das Glück schnell nach SW Indy und Blade Runner gespielt zu haben und so davon ab zu kommen. Iwan Rheon (hat in Game of Thrones Ramsay Bolton gespielt) wird auch nicht mehr gerne auf die Rolle angesprochen. Natürlich findet er den Charakter als den Besten den er je gespielt hat, nur wurde er auch nicht mehr mit Großen anderen Rollen besetzt. Die Liste ließe sich unendlich fortstetzen. Hayden Chrsitensen, Carrie Fisher usw.

Das stimmt natürlichs chon. Aber ich meinte das aus der Perspektive, wenn Fans einen Darsteller in einer Rolle mögen und sich freuen, den Darsteller zu sehen und ihn darauf ansprechen und gerne ein Foto mit ihm möchten, aber die Person dann völlig unsympathisch reagiert.

Natürlich kann man auch von eienr Rolle genervt sein und es sind ja auch nur Menschen, aber manche übertreiben es dann doch.

Das, dass Ogg nicht mit der Rolle von Trevor identifiziert werden möchte, ging übrigens viral. Es können ja Fans 100 Dollar bezahlen, dass er für sie ein Handyvideo mit 1 Minute Länge macht. Wenn er auf Trevor angesproch wird, reagiert er jedes Mal in den Videos genervt oder gelangweilt. Auch das ging viral.

Fand ich persönlich auch schade, weil Trevor mein Lieblingscharakter in GTA V war und Ogg den genial spielte.
 
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