Weltmacht IWF

Mich wundert es nicht, dass viele diese Themen ignorieren, bzw "madig" machen, weil das so komplex ist, dass man selbst nach vielen Stunden der Recherche, oftmals mit einem Fragezeichen da steht :ugly::ugly:
Und wir wissen mittlerweile, wenn Menschen iwas nicht wissen oder verstehen können, dann ist es oftmals automatisch "doof" und verdient keine weitere Beachtung.
Letztendlich führen fast alle Probleme, die wir auf dieser Welt haben , wieder zu den großen Banken.

Wir leben in einer Gesellschaft, wo man keine Zeit hat , zu denken. Wir sind damit beschäftigt, Reiche Leute noch reicher zu machen. Leute stehen vor Apple Shops, übernachten dort, um iwelche Geräte abzugreifen, aber sobald Menschen auf die Straße gehen und gegen den Krieg demonstrieren, dann liest man in unseren tollen Medien, dass das Personen sind, die Rechts sind oder Anti Semiten:lol:.

Ich muss ehrlich gestehen, dass mich diese Themen auch lange nicht interessiert haben, da ich mit der Arbeit oder sonstigen Problemen zu sehr beschäftigt war. Spätetestens, seit dem Ukraine Konflikt ,bin ich aber sehr an der Geopolitik interessiert und rate wirklich jedem, mal Beiträge von KenFM oder Dr. Danielle Gansser und co. zu schauen. Das sind Videos/Artikel, die auch Bild Leser verstehen sollten :)

Und was die IWF da seit Jahrzehnten veranstaltet......da fehlen mir die Worte. Da könnte man schon glatt glauben, Dämonen sind am Werk.
 
Das ist halt das Problem. Das Thema ist überaus komplex. Es müssten schon echte Wirtschafts- und Finanzexperten hier sein, damit dieser Thread über das Stammtischniveau hinaus kommen könnte. Und ich bin mir sicher, die würden nicht Ganser und Jebsen empfehlen und die würden auch nicht behaupten, dass beim IWF "Dämonen" am Werk sind.

Mein Gedanke dazu ist, dass der IWF kein Land zur Kreditaufnahme zwingt. Und wenn ein Land an den Rand des Staatsbankrotts gerät und sich daraufhin freiwillig an den IWF wendet, dann hat der IWF das Recht dazu, die Milliarden, die er an das Pleiteland gibt, an Reformen zu knüpfen und die Umsetzung dieser Reformen zu überwachen. Schließlich möchte er sein Geld gerne wiederhaben. Dass diese Reformen hart sind und der Kampf gegen den Staatsbankrott schwierig ist, das liegt wohl in der Natur der Sache.
 
Das Problem ist nur, dass alle Staaten in Europa, dermaßen große Schuldenberge angehäuft haben,

dass quasi eine Rückzahlung gar nicht mehr möglich ist. ;)

Als Bsp. führe ich mal Dtl. an Bund der Steuerzahler - Verschuldung .

Selbst wir, als die stärkste Volkswirtschaft in Europa,

werden unsere Schulden niemals bedienen können. ;)

Von daher ist ein Crash des Euros, und ein europaweiter Schuldenschnitt

unumgänglich. ;)
 
Wozu muss man ein "Experte" sein, um gewisse Dinge zu verstehen ? Ist ein Experte allwissend ? Und woher haben diese "Experten" ihr Wissen, über gewissen Themen ? Sie Recherchieren....
Ich finde es durchaus amüsant, dass man der Meinung ist, nur weil iwo dick drauf steht " Experte", muss er die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Und viele "Experten" geben sich nichtmal die Mühe, neutral zu bleiben.


Natürlich sind solche Diskussion "schwierig", aber bevor man sie vertuscht oder erst garnicht anspricht, sollten viele ihr Hirn einschalten und langsam merken, dass wir von vorne bis hinten verarscht werden. Das Traurige ist, dass wir es teilweise wissen und nichts dagegen tun. Das soll nicht heissen, dass alles stimmt, was Leute wie Jebsen und co. sagen. Sie wollen ja nur dazu motivieren, selber mal Themen zu hinterfragen und nicht alles zu glauben, was in den Medien etc gesagt wird.

Und wenn ich schon wieder sehe, " Das Putinversteher Bullshit Bingo", sry, aber da muss ich doch laut lachen. :nicken:
Ich muss kein "Putinversteher" sein, um zu wissen, dass speziell unsere Freunde aus den Westen, kein Interesse daran haben, dass wir uns alle lieb haben.
Aber ich schweife vom eigentlich Thema, der IWF, ab.
 
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Nazzy

Ein Experte hat den nötigen Sachverstand für komplexe Wirtschafts- und Finanzthemen. Den haben wir leider nicht. Natürlich können wir selber recherchieren (aus seriösen Quellen). Aber Stammtischparolen a la "wir werden alle nur verarscht", "man muss nur mal sein Hirn einschalten" und "die Welt geht bald unter" zeugen weder vom nötigen Sachverstand noch von Recherchen aus seriösen Quellen. Tut mir Leid.
 
Ist doch immer so. Der Brandstifter wird im nachhinein zu Feuerwehrmann gemacht.
Draghi will ich jetzt ja nicht als alleinigen Auslöser der Krise hinstellen, aber er spielte schon eine Rolle.

Seine Maßnahmen zur Rettung des Euros greifen ja auch richtig (schlecht^^).

Natürlich ist er nicht der Auslöser, aber schon interessant, wie viel Einfluss Goldman Sachs eben so hat.
Auch wenn die schon länger nicht mehr für das Unternehmen tätig sind, haben sie ihre Kontakte und werden auch beeinflusst.

Nazzy

Ein Experte hat den nötigen Sachverstand für komplexe Wirtschafts- und Finanzthemen. Den haben wir leider nicht. Natürlich können wir selber recherchieren (aus seriösen Quellen). Aber Stammtischparolen a la "wir werden alle nur verarscht", "man muss nur mal sein Hirn einschalten" und "die Welt geht bald unter" zeugen weder vom nötigen Sachverstand noch von Recherchen aus seriösen Quellen. Tut mir Leid.

Absolut richtig.
Ich selbst lese auch nur diverse Artikel in unterschiedlichen Zeitungen und bilde mir dann meine Meinung.
Gerade die Geschichte zur Auslösung der Finanzkrise, also das mit den Derivaten, ist sehr komplex.
Wer das versteht, darf gerne den Finger heben. ;)
Nicht mal die Bank Leute haben das noch begriffen und die Rating Agenturen haben kräftig mitgeholfen.
 
Es müssten schon echte Wirtschafts- und Finanzexperten hier sein, damit dieser Thread über das Stammtischniveau hinaus kommen könnte.

Schließlich möchte er sein Geld gerne wiederhaben. Dass diese Reformen hart sind und der Kampf gegen den Staatsbankrott schwierig ist, das liegt wohl in der Natur der Sache.

Schonmal auf die Idee gekommen, das dies genau ein Riesen Problem unserer Zeit ist ? Das die meisten Menschen annehmen, das sie sich keine fundierte Meinung zu etwas bilden können, solange ihnen nicht ein "Experte" erklärt wie die Welt funktioniert ? Und sie dieses Bild übernehmen egal was ihnen die Realität zeigt ? Geht ja sogar soweit das sich die meisten Menschen wie du quasi blindlings auf das Urteil von Experten verlassen egal welchen Lebensbereich das betrifft, am ende des Tages passiert aber nichts anderes als das man eigenverantwortliches Wissen & Denken auf ein minimum reduziert.
Das Indiviuum dadurch auf das Niveau eines Werkzeugs reduziert, statt dem Inviduum zu lehren sich Wissen zum Werkzeug zu machen. Auch schonmal daran gedacht, das du solange du nicht selber aus diesem Kreislauf ausbrichst, eben Leute wie mich für Spinner halten wirst, weil du überhaupt nichts von der Welt und dem Leben verstehst, obwohl du sicherlich auch Bildung an diesen und jenen Punkten erfahren hast, die dir aber eben überhaupt nichts bringt solange du nicht bereit bist dich von so einer Haltung wie du sie beschrieben hast zu emanzipieren ?
Ich denke "von Menschen wie dir" das ihnen einfach überhaupt nicht bewusst ist, das die Welt sich nichtmehr lange weiterdrehen wird wie bisher weil es eben beginnt das sich jahrzehntelange Desinformation und exzessives verhalten eben ein Maß erreicht haben, das der Wiederstand gegen dieses System irgendwann so eine Reaktion mit sich bringen wird das alles zu spät ist. Da du das ja nicht nachvollziehen kannst, eben einfach nur "irres gelaber" - aber immer mehr Menschen merken diesen Punkt, es beginnt in immer mehr Menschen zu Arbeiten und sie erkennen ihre inviduelle Verantwortung. Sie organisieren sich, lernen dramatisch dazu - es ist wie ein Virus - in unseren Sphären eben das die Menschen nichtmehr bereit sind sich wie Sklaven halten zu lassen, sich "Glück und Wohlstand" verkaufen zu lassen, während sie tagtäglich mit Ängsten in Ordnung gehalten werden, während ihnen immer mehr Bewusst wird das dieses Märchen von Glück und Wohlstand eben anderen Menschen an einem anderen Ort der Welt zur Hölle auf Erden wird. Klar ist es jetzt nur ganz leicht sichtbar indem eben immer mehr Spinner wie ich auftauchen, die mit solchen Entwicklungen eben bisher garnichts am Hut hatten, noch gehen wir davon aus einige wenige zu sein und der einzelne nichts verändern zu können. Aber dieser Unbedingte Wille zur grundsätzlichen Veränderung in den Gesellschaften dieser Welt lässt sich nichtmehr unterdrücken.
Rudi Dutschke beschrieb es folgendermaßen : "Revolution ist kein kurzer Akt wo mal irgendwas geschieht und dann ist alles anders, Revolution ist ein langer komplizierter Prozess wo der Mensch anders werden muss - es wird keine Deutsche Revolution geben, aber es wird einen weltweiten Prozess der Emanzipation ein einem Langen Sinne geben - Völker kämpfen schon"
Ich bin zutiefst davon überzeugt das dieser Prozess eben an einem Punkt angelangt ist, an dem er expondential wächst, die Menschen sind in vielen Teilen der Welt nichtmehr bereit sich den Eliten zu beugen, sie suchen gemeinsame Nachhaltige Lösungen um aus dem Teufelskreis aus der Gewalt und den bestehenden Machtverhältnissen auszubrechen.
Da das Apple Beispiel genannt wurde, noch ist der großteil der Menschen damit beschäftigt vor Apple Stores zu campen wenn ein neues Iphone rauskommt - aber immer mehr kommen auf den Trichter sich zu fragen "Moment mal, es gibt Updates für jeden scheiss - aber wo bleibt die Gesellschaftliche Veränderung ? Wir schaffen es Naturgesetze auszuhebeln, wir entschlüsseln alles - arbeiten im Nano Bereich, Reisen auf andere Planeten - aber wir haben uns als Weltbevölkerung, als Menschen an sich quasi 0 entwickelt in den letzten Jahrzehnten. Weil sich die Menschen eben Leiten lassen haben, so wie du als Beispiel der Annimmt in einem Rahmen zu leben der im großen und ganzen sich an Recht und Gesetz hält, ein Staat der dein Bestes im Sinn hat usw. der im großen und ganzen auch nur mit Fairen Mitteln kämpft, die für dich nachvollziehbar scheinen usw. - aber es begreifen eben immer mehr Menschen das, das genaue Gegenteil der Fall ist - und es lebensnotwendig für die weitere Entwicklung der Menschen ist, sich von den Eliten zu befreien die bisher nur unterdrückung betreiben.

Um den Bogen zurück zum IWF zu schlagen - der IFW ist nicht anderes wie ein Werkzeug um Staaten die systemisch im Abseits stehen, wieder voll zu integrieren aber mit der Absicht alles Wertvolle zu entziehen auf Kosten der Bevölkerung (der ja angeblich auf die Beine geholfen werden soll) ihr könnt euch auch gerne die Mühe machen und versuchen positive Beispiele zu finden in denen der IWF "Blühende Landschaften" oder auch nur etwas zum Positiven verändert hat. Das ihr keine Beispiele werdet finden können, wäre ja schon für sich alleine genommen ein Armutszeugnis für den IWF - aber warum darf er wohl weiterhin so ungehindert weitermachen ?
Und vor allem merkt ihr eigentlich noch was in eurer Argumentationskette ? Reformen ? Er hat alles recht dazu ? Harter kampf gegen den Staatsbankrott ?
1. Warum gibt man wohl Kredite an einen Staat von dem man weiß das er schon in der aktuellen Ausgangslage kaum bis garkeine Chance hat diese Kredite zurückzuzahlen ?
2. Inwiefern sollen Reformen für mehr Wachstum sorgen, die ja nötig sind um Schulden zu bezahlen, wenn diese Reformen alles und jeden ausplündern ? Das ist das einfachste Prinzip und für jeden verständlich - wenn ich jemanden immer und immer wieder ungehemmt alles wegnehme was er sich erarbeitet, kann sich diese Person oder Staat nicht in eine Position bringen die Schuldenlast abzutragen, sondern wird immer weiter in Schulden getrieben, weil in der Zeit in der die "Reformen" wirken könnten, ja auch die Zinsen der Schulden expondentiell anwachsen lassen.
3. Reformen dürfen nicht die Struktur wie ein Staat und sein Volk in seiner Gesetzesform verändern, am Konkreten Beispiel von Griechenland (bisher blieben ja weitesgehend Demokratische Staaten vom IWF verschont, was sich jetzt eben auch dramatisch geändert hat) - "Normalerweise" zeichnet Demokratische Staaten aus, das sie unverletzbare Strukturen besitzen, egal welche Krise auch kommen mag - genau das Zeichnet Demokratie aus - unverrüttelbare Werte auf die sich jeder Verlassen kann, z.B. "Herrschaft des Volkes" - dies ist in allen Demokratischen Staaten in einem dem Grundgesetz vergleichbaren Gesetz verankert - ein Gesetz das über allen steht und eben garantieren soll das es keine Willkür gibt und das niemand über den Willen des Volkes entscheiden kann - genau diese Unverrüttelbare Basis soll also vom IFW einfach ad acta gelegt werden dürfen ?
Eine Institution eines angeblich Demokratischen Staatenverbundes, soll also die Demokratie an sich abschaffen dürfen ??? Das soll wirklich die Schlussfolgerung sein um "Reformwillen zu demonstrieren" ? Das ist einfach nur Absurd. Genau an diesen Punkten wird unser komplettes System ad absurdum geführt ? Keine Schulden der Welt sind aus sicht der Völker diesen Schritt wert - ausser sie dienen eben einer Elite die sich gepflegt über das Volk hinwegsetzen und Völker gegeneinander hetzen (Beispiel "Gierige Griechen" "die Nazis in Deutschland sind zurück") weil den Leuten in Griechenland verkauft wird, das wir wollen das ihr Gesundheitssystem kollabiert, Armut und die Kindersterblichkeit explodiert usw. und andersrum hier den Leuten erzählt wird die Milliarden, die "in Griechenland reingepumpt" werden, würden dort bei der Bevölkerung landen und die sich nur undankbar zeigen, statt auszusprechen das damit zum großteil einfach Banken bedient werden die alle an der schraube des exzess drehen.

Aber du wirst sicherlich ein paar "Experten" finden, die dir erklären werden wollen warum das alles schon ganz sinnig so ist und sicherlich für positive veränderungen sorgen wird, solange wir nur diesen Weg weitergehen...
Spinner wie ich dagegen können dir nur Prophezeihen, das wir uns so innerhalb kürzester Zeit die Demokratie kaputt machen für die jahrhunderte Lang gekämpft wurde...
Und du selber musst dich dann fragen ob "Giralgeld das aus dem Nichts geschöpft wird und nur durch neue Schuldaufnahme und Zinsen für die niemals ein Realwert da sein kann" eben die zerstörung der Demokratie (Ein Wert, der gesellschaftliches zusammenleben wesentlich gefördert hat und viele weitere entwicklungen erst ermöglicht hat) der Wert ist den wir dafür eintauschen sollten.
 
Schlimm ist vielmehr, dass sich einige Leute selbst als Experte sehen, obwohl sie genauso wenig Ahnung haben, wie der durchschnittliche Bild Leser.
Sieht man schön, wenn man sich in der ARD die"Börse vor 8" anguckt.
Teilweise erschütternd, was für ein Dünnpfiff die Anja Kohl da labert. :(
 
Glückwunsch. Ich weiß nicht mal, was Derivate sind.

Doch klar weist du das, es sind WETTEN die einfach anders benannt werden damit Leute wie du und ich nicht auf den Trichter kommen "Moment mal, ticken die noch ganz sauber auf Realwirtschaft zu wetten, die uns alle ja betrifft ob wir wollen oder nicht ?" , du glaubst eben Experten zu brauchen die dir das Prinzip einer Wette in möglichst tollen begriffen verschleiern zu können und sich in Bilanzen super lesen lassen als Profite (im negativfall als Verlust)
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Hier eine Definition in möglichst einfachen Worten:
Ein Derivat ist ein Finanzprodukt, dessen Preis und Entwicklung vom Preis eines anderen Finanzproduktes, zum Beispiel einer Aktie (= der sogenannte Basiswert), abhängt. Mit einem Derivat spekuliert man darauf, ob der Preis eines Produktes in Zukunft steigen oder fallen wird.

Haben Sie diese Definition verstanden?
Falls nicht, dann hilft vielleicht dieser Vergleich: Man kann das Ganze nämlich vereinfacht auch mit einer Art Wette bezeichnen. Denn beim Wetten wird ja auch Geld auf eine bestimmte zukünftige Entwicklung gesetzt (wenn man dann richtig lag, gewinnt man und wenn man falsch lag, dann verliert man Geld). Man kann zum Beispiel mit bestimmten Derivaten darauf wetten, dass eine bestimmte Aktie im Wert fallen wird. Wenn diese Aktie dann fällt, dann gewinnt man. Wenn man aber falsch liegt und die Aktie steigt, dann macht man Verlust. Das Derivat ist dabei sozusagen eine Art „Wettschein“ im Finanz- und Börsenbereich, das unzählige Finanzspekulationen möglich macht.

Quelle: aktien-kaufen-fuer-anfaenger.de
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Und ich würde dir raten folgendes Video anzusehen: Es ist natürlich im ersten Moment lustig anzuhören, aber genau das ist das Prinzip das dort abgeht und das Summen erreicht hat die du dir einfach nicht vorstellen kannst, und unsere Realwirtschaft betrifft und dafür sorgt das man hier z.B. in der Masse niemals auf einen Grünen Zweig kommen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=rQs2ZZayNNQ
 
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Genau der gleiche Unsinn sind Aktien Leerverkäufe.

Allerdings ist das jetzt wieder etwas weiter weg vom Thema.
Ansonsten könntest du den Thread auch gleich "Kapitalismus Thread" nennen.
 
Einen wirklichen Durchblick bekommt man trotzdem nicht, schließlich ist man auf Informationen angewiesen, und die können schön kontrolliert werden.
Das Thema ist sehr komplex, und da auch Menschen und Schicksale damit eng verbunden sind, gleitet es leicht ins emotionale ab.

Allerdings kann man sich sehr wohl über gewisse Begriffe informieren und somit muss man gewisse Floskeln der Politiker oder Finanzexperten nicht einfach so hinnehmen, sondern weiß auch irgendwie von was sie reden wenn beispielsweise von einer Bank Bank, Derivaten, FIAT-Geld, Leerverkäufe, Bonität oder "giftigen Anleihen bzw Wertpapieren" gesprochen wird.

Ich persönlich hab mir letzten Frühling/Sommer ein Buch gekauft, nennt sich der größte Raubzug der Geschichte, ist zwar etwas reißerisch und teilweise mit wenig Aussage geschrieben, viele Erklärungen und Zusammenhänge sind aber doch recht anschaulich geschrieben. Es ist jetzt keine umfassende Literatur zu dem Thema, aber als Einstieg, warum nicht? Man darf sowieso nicht alles für bare Münze nehmen, aber wie gesagt, als Fundament für eventuell weitere Recherchen sicher nicht so ungeeignet.
Vor allem ist es heute weit leichter, sich zu allen möglichen Themen zu informieren und sich selbst zu bilden. Mein Buchverkäufer auf der Uni hat mir nach meiner kleinen Shoppingtour auch erklärt, das es heute weit mehr kritischere Bücher zu allen möglichen Dingen gibt als noch vor 10 Jahren, und das ist gut so.
 
Einen wirklichen Durchblick bekommt man trotzdem nicht, schließlich ist man auf Informationen angewiesen, und die können schön kontrolliert werden.
Das Thema ist sehr komplex, und da auch Menschen und Schicksale damit eng verbunden sind, gleitet es leicht ins emotionale ab.

Ich denke aber auch das genau in dieser Komplexität der Schlüssel liegt das die Menschen Flächendeckend ein neues System schaffen wollen, in dem etwas vergleichbares zum "Geld" benutzt wird, das gleichzeitig in einem System eingebunden ist das für den großteil der Bevölkerung dann eben doch sehr gut nachvollziehbar sein wird (genau das ist ja eben so dringend und eigentlich selbstverständlich das, das system zu dem wir alle beitragen und in Form von Geld handel betreiben, für den großteil verständlich ist, statt nur für einen kleinen kreis der sich ewig lange damit beschäftigen muss)
Es gibt auch viele kluge Köpfe die sich genau mit der Frage nach diesem neuen System beschäftigen das wesentlich einfacher strukturiert sein muss - und ich denke auch das die nachfrage nach solchen Systemveränderungen dramatisch ansteigen wird - eben spätestens ab dem Punkt des Riesen Kollaps (an dem Punkt ist natürlich erstmal alles ausser kontrolle, was hoffentlich nicht nur in Mord & Todschlag endet)
Aber eben auch die Chance zur Radikalen Veränderung bietet, was bisher Illusorisch ist, da die meisten Menschen eben Sicherheit und Bestehendes alles anderem vorziehen - der Kollaps stellt eben an dieser Stelle eine Situation dar wie einen Nichtschwimmer den man ins Wasser schmeisst und der sich die ganze Zeit nicht ins Wasser trauen wollte - entweder er fängt an zu Schwimmen, oder er wird untergehen. In der Situation erreichen Menschen eben Kräfte die sie nichtmal in sich vermutet hätten.
 
aber es begreifen eben immer mehr Menschen das, das genaue Gegenteil der Fall ist - und es lebensnotwendig für die weitere Entwicklung der Menschen ist, sich von den Eliten zu befreien die bisher nur unterdrückung betreiben.
Wie theatralisch. "Von den Eliten befreien" und "das Volk wacht auf". Könnte fast von einer Wahlkampfveranstaltung der NPD stammen.

Abgesehen davon, tritt, nicht nur bei dir, ein sehr seltsames Verständnis von Kapitalismus zu Tage. Auch verkürzte oder regressive Kapitalismuskritik genannt. Das äussert sich schon in der Unterscheidung zwischen "raffendem und schaffendem Kapital" (wenn auch anders umschrieben) und dichtotomen Denkschemen wie "wir hier unten gegen die da oben". Mit solchen Argumentationsmustern -und strukturen geht prinzipiell auch struktureller Antisemitismus einher.

jungle-world.com - Archiv - 23/2014 - Dossier - Antisemitismus in Deutschland und der EU


Apropos: Das verlinken auf Jebsen und andere Medien die sich an alte Naive richten, ist genauso zweifelhaft wie das verlinken auf Rush Limbaugh und Co. :schief:
 
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Ok, Poulton - sorry dir kann man echt nichts vormachen - zum Glück gibt es noch eine Menge Klardenkender Menschen wie dich, die sofort einen Antisemiten wie mich entlarfen können - Ich hatte echt die Hoffnung das meine Kampfbegriffe länger undercover bleiben und ich dadurch eine Querfront aufbauen kann...
Aber mal ehrlich, so ein Schwachsinn macht mich nichtmal wütend, sondern einfach Traurig, das sich Menschen so tiefgreifend manipulieren zu lassen, das sie wirklich an sowas glauben.
Und ja es mag eine sehr verkürzte Kapitalismuskritik sein wenn man sich über 85 Menschen aufregt die soviel besitzen wie 3.5Milliarden, aber ist diese Kritik deswegen unangebracht ?

P.S. Ich fand meinen Uropa einen bewundernswerten Mann, er hat sich durch das Internierungslager Skrokowitz gekämpft als er sich den Nazis nicht beugen wollte, als Sudetendeutscher die Nazis nicht als Befreier gefeiert hat - und deswgen als Irre abgestempelt wurde - ich glaube nicht das er sonderlich begeißtert von seinem Urenkel wäre wenn dieser plötzlich Faschistoides Gedankengut für sich entdecken würde - Und du kannst dir sicher sein das ich mir sehr viel Gedanken darum mache, welchen Argumentationen ich folge und welchen nicht - weil Faschismus nur um Haaresbreite dafür gesorgt hätte das ich selber nichtmal auf der Welt wäre - und ich kann dir versichern das ich aus meiner Sicht viel mehr faschistisches Gedankengut in der Denkweise von Leuten wie dir sehe die alles und jeden über einen Kamm scheren sobald sie Wörter aus dem Kontext reissen können, als jene auf die ihr mit dem Finger zeigt...
 
Putinversteher

Also ich halte deinen Post nicht für den eines Irren. Allerdings lehne ich deine Weltuntergangsprophezeiungen und deine, wie soll ich sagen, "plutokratischen" Deutungen ab. Ich sehe unsere Probleme eher im materialistischen Klima. Precht hat z.B. sinngemäß mal gesagt, das größte Ziel Deutschlands sei laut Merkel der Wachstum, doch wie kann das Ziel Wachstum sein, wenn das Glück nicht mit wächst? Wenn - ganz im Gegenteil - das Glück der Bürger sogar reduziert wird. Neid zunimmt, Statusdenken zunimmt, der ganze Arbeitsstress immer mehr Leute in Depressionen treibt... Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir auf eine spirituelle Krise zusteuern, auf eine Sinnkrise und das ist m.E. ein großes Problem. Aber wer weiß, vielleicht liege ich falsch. Ich neige auch manchmal zur Dramatisierung. Egal, nicht das Thema.

Bleiben wir beim IWF: Der IWF ist nicht der Barmherzige Samariter, sondern er ist eine Bankinstitution, die bei der Kreditvergabe gewisse Sicherheiten haben will. Sie möchte ungern Milliarden in ein Fass ohne Boden werfen und ein Fass ohne Boden ist in dem Fall ein Staat, der mehr ausgibt als er einnimmt. Deshalb knüpft sie ihre Kredite an Reformen, deren Ziel ein ausgeglichener Haushalt ist. Ich denke, so falsch kann das nicht sein...
 
Bleiben wir beim IWF: Der IWF ist nicht der Barmherzige Samariter, sondern er ist eine Bankinstitution, die bei der Kreditvergabe gewisse Sicherheiten haben will. Sie möchte ungern Milliarden in ein Fass ohne Boden werfen und ein Fass ohne Boden ist in dem Fall ein Staat, der mehr ausgibt als er einnimmt. Deshalb knüpft sie ihre Kredite an Reformen, deren Ziel ein ausgeglichener Haushalt ist. Ich denke, so falsch kann das nicht sein...

Der IWF wird ja auch beeinflusst, von anderen Staaten und dadurch auch von privaten Unternehmen, die entsprechenden Druck auf einen Staat ausüben können, damit der sich dann über den IWF in die Angelegenheiten eines anderes Staatest einmischt.
Ich würde gerne mal wissen, was Bild und Co. schreiben würden, wenn bei uns 25% Rentenkürzung kommt und andere Staaten uns vorschreiben, wie wir zu haushalten haben.

Und natürlich haben, meiner Meinung nach, die USA ein sehr großes Interesse daran, dass der Euro nicht zu mächtig wird und am Ende den US Dollar als Weltleitwährung ablöst.
die großen Rating Agenturen sind ja in der Hand von Angelsachsen und die haben ein privatwirtschaftliches Interesse.
Die Stufen Griechenland herunter, weil sie ein sehr hohes Defizit haben.
Wie hoch ist noch mal das Handelsbilanzdefizit der USA? wie hoch sind noch mal genau die Staatsschulden der USA?
Und schon wieder sind wir bei einem Punkt angekommen, wo niemand Zusammenhänge sieht. ;)
 
Und ja es mag eine sehr verkürzte Kapitalismuskritik sein wenn man sich über 85 Menschen aufregt die soviel besitzen wie 3.5Milliarden, aber ist diese Kritik deswegen unangebracht ?
Sie ist im besten Falle oberflächlich, aber auch nur unter der Vorraussetzung, das die Person die das äußert, keine Möglichkeit hatte sich über Kapitalismus und Kapitalismuskritik zu informieren. Ansonsten ist sie unangebracht und strotzt nur so vor (wissenschaftlichen) Analphabetismus, da sie nichtmal den Kern des Problems trifft: den Kapitalismus und seine systemimmanenten Zwänge.

oder wie es Alex Feuerherdt vor einiger Zeit passend schrieb:
[...]
Nun verfolgen zwar die meisten Aktivistinnen und Aktivisten ihrem subjektiven Verständnis nach vermutlich keine antisemitischen Ziele und würden wohl auch nicht behaupten, dass die von ihnen auf ein Prozent bezifferte Minderheit, die die restlichen 99 Prozent unterdrücke, durchweg aus Juden bestehe. Doch darum geht es auch gar nicht. Ihr struktureller Antisemitismus besteht vielmehr – wie bei jedem Antikapitalismus, der personalisierend und moralisierend auftritt, weil er die Struktur der kapitalistischen Vergesellschaftung nicht versteht – darin, eine Differenz zwischen dem Konkreten und dem Abstrakten im Kapitalismus auszumachen und Letzteres zu dämonisieren: das Geld, die Spekulation, den Zins, das Finanzkapital. Das Konkrete – sprich: die körperliche Arbeit, das Handwerk, das Indus*triekapital – wird demgegenüber für unproblematisch, ja sogar für gut gehalten.
[...]

jungle-world.com - Archiv - 48/2011 - Disko - Der Antisemitismus der »Occupy«-Bewegung
 
wieso aber wird dann das Geld verdienen mit Arbeit höher besteuert als das Geld Verdienen mit Geld?
Das ist doch ganz klar politisch und wirtschaftlich gewollt, damit die Leute, die schon Geld haben, leichter noch mehr Geld bekommen können.
 
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