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Welches USB Audiointerface?

M

MezZo_Mix

Guest
Hey,

da ich mein altes Setup nach gefühlt 3-4 Jahren endlich mal austauschen möchte, bin ich auf der suche nach einem guten USB Audiointerface. Ich habe schon viel im Internet nach geeigneten Geräten geschaut, kann mich aber leider nicht wirklich entscheiden. Was ich an meinem Interface gerne betreiben möchte wären zum einen das DT 990 Pro 250 Ohm, das Rode NT1 sowie die M-Audio BX5.


Zurzeit schwanke ich zwischen Focusrite Scarlett 2i2 2nd Gen und dem Steinberg UR22 MK2. Mein Budget liegt hierbei im bereich von 150€ für das Interface. Ich höre gerne und viel Musik, also wären viele Einstellungsmöglichkeiten auch sehr gut. Habt ihr Tipps, oder gar Erfahrungswerte welches besser geeignet wäre?
 

Yoshi-M

PC-Selbstbauer(in)
Wenn ich die Wahl zwischen dem Scarlet 2i2 vs. Steinberg UR22MK2 habe, würde ich das Steinberg nehmen.

Oder etwas über Butget, (22€ über Obergrenze) das Scarlet 2i4.

Vorteil des Steinberg und des 2i4 gegenüber dem 2i2 ist der "Direct Monitor" Regler.
Damit kannst du das Mikrofonsignal direkt wieder auf die Kopfhörer dazumischen.
Das Ganze latenzfrei und regelbar.

Von der Qualität und Verarbeitung sind mMn. beide gleichauf, ausser dass beim Scarlet der Poti für den Kopfhörer etwas nachgibt,
wenn man seitlichen Druck auf ihn ausübt. Dafür ist der große Monitorregler von der Bedienbarkeit 1A.

Kurzer Nachtrag:

Bei manchen Programmen soll es beim UR22MK2 zu einseitigen Tonspuren kommen.
Dieses Problem kann man anscheinend im jeweiligen Programm beheben:

YouTube

Ich selbst habe diese Probleme jedoch nicht und bin sowohl mit Steinberg als auch dem Scarlet 2i4 sehr zufrieden.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
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MezZo_Mix

Guest
Hey, erstmal vielen dank für deine Eindrücke. Das mit dem Fehler der einseitigen Tonspur beim Steinberg hab ich auch schon mitbekommen. Daher bin ich mir gerade unsicher zu welchem ich greifen soll. Welches ist denn eigentlich besser geeignet zum Musik hören? Da ich denke das beide sich nicht viel nehmen in Sachen Tonqualität beim Mikrofon.
 

Yoshi-M

PC-Selbstbauer(in)
Ich verwende beide zum Musikhören und beide wandeln die Signale einwandfrei um.
Unterschiede bei der Wiedergabe höre ich keine. Beide haben eine sehr gute Klangqualität.

Beim Recording übers Steinberg habe ich ein klein wenig mehr die Höhen angehoben als mit dem Scarlet.
Der Klang ist ohne Bearbeitung jedoch weit weniger dumpf wie in diesem Video hier, welches mehrere Interfaces miteinander vergleicht:

YouTube

Ab 1.35 kommt der Aufnahmevergleich.

Da ich beim Recording eh das Inputsignal bearbeite, hat es mich noch nie gestört, dass ich beim Steinberg minimal mehr nachhelfen musste.
Wenn du die rohe Mikrofonspur ohne Bearbeitung verwendest, würde ich vielleicht eher zum Focusrite tendieren.

Vielleicht hat jemand anderes Erfahrungen mit anderen Interfaces, welche ebenfalls in Frage kommen könnten.

Edit:

Habe gerade ein weiteres Video gefunden, in welchem der Aufnahmeklang verglichen wird:

YouTube
 
Zuletzt bearbeitet:

DerKabelbinder

BIOS-Overclocker(in)
Das UR22 klingt auch meines Erachtens etwas dumpfer. Bei mir hat sich das in Vergangenheit auch beim Kopfhörerausgang (mit einem DT 990 Pro) bemerkbar gemacht.
Ist aber nichts Dramatisches und mit einem EQ (z.B. EQ Apo) eigentlich leicht auszugleichen.

Persönlich würde ich das Scarlett empfehlen.
Wenn du nur einen Input benötigst, dann tuts auch das Scarlett Solo... oder UR12 im Falle von Steinberg ;)

Eine mögliche Alternative wäre vielleicht noch das Audient iD4:
Audient iD4 – Musikhaus Thomann

Testberichte:
Audient iD4 Test :: Bonedo
Test: Audient iD4, USB-Audiointerface - AMAZONA.de

YouTube Vergleich vs Scarlett 2i2
 
TE
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MezZo_Mix

Guest
Mir ist da gerade eine Frage in den Kopf geschossen. Kann man bei den USB Audiointerfaces auch den EQ außerhalb der Programme ändern so das es Windowsweit gilt? Ich sehe nämlich in Videos nur die Möglichkeit, es in der Software für die Aufnahmen einstellen aber keine fürs Musik hören.
 

CSOger

PCGH-Community-Veteran(in)

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Zuletzt bearbeitet:

DerKabelbinder

BIOS-Overclocker(in)
Die Behringer sind mir zur Zeit zu teuer. Sind wohl aufgrund der erhöhten Nachfrage bzw. schlechten Verfügbarkeit etwas gestiegen. Die liegen normalerweise ja eher im Bereich u50 Euro.
Richtung 80 Euro und aufwärts würde ich dann schon lieber zu den einschlägigeren Marken wie Focusrite, Steinberg oder Audient raten. Die sind insgesamt einfach ausgereifter.
 

CSOger

PCGH-Community-Veteran(in)
Keine Ahnung ob ein 204 HD mal unter 50 Euro gekostet hat.
Ob ein Focusrite oder Audient in der Preisklasse bzw. etwas teurer (die auch nur in China hergestellt werden) ausgereifter sind lasse ich mal so stehen.
Nach meinen Erfahrungen und den Berichten die ich so lese leider nicht.
 

DerKabelbinder

BIOS-Overclocker(in)
Die zusätzlichen Anschlüsse des UMC 204 HD sind hier denke ich nicht vonnöten. Für den TE würde technisch gesehen schon das UMC 202HD oder gar UMC 22 ausreichen. Letzteres lag lange Zeit bei um die 40 Euro und war damit eigentlich auch ein richtiges Schnäppchen. Das 202 kostet nochmal 20 Euro mehr, hat dafür allerdings die besseren PreAmps (so liest man; Midas statt Xenyx) und einen Input mehr. Muss jeder selbst entscheiden.

Was mich bei den Behringers generell stutzig macht, ist die Tatsache, dass der Hersteller kaum technische Dokumentationen ausschreibt. Grundlegende Daten zur Verstärkerleistung, dem Rauschabstand bis hin zur Ausgangsimpedanz für den Kopfhörer fehlen bei der Xenyx bzw. U-Phoria Serie komplett. Für mich ist das am ehesten ein Indiz dafür, dass sich Behringer größere Schwankungen dieser Werte vorbehält und daher erst gar keine konkreten Versprechungen macht, auf die man sie festnageln könnte. Irgendwo muss sich der geringe Stückpreis dann ja auch niederschlagen. Und wie die Erfahrung zeigt, bieten gerade die günstigeren Geräte immer wieder Diskussionsstoff und Anlass zur Kritik...
Für den einen oder anderen mag vielleicht auch die Tatsache ausschlaggebend sein, dass Behringer selbst keine hiesigen Treiber bereitstellt. Die Windows-Legacy-Architektur, die zumindest bei den kleineren Xenyx und P-Phorias vonnöten ist, wäre für mich ein No-Go.

Was die Vorstufen und Wandler betrifft, muss jeder selbst schauen, ob er einen Unterschied hört.
Aus eigener Erfahrung vertraue ich vor allem auf Audient, die normalerweise sehr gute Komponenten implementieren. Soweit ich informiert bin, soll das grundlegend auch auf das kleinste iD4 zutreffen. Ansonsten würde ich wie gesagt zum Scarlett raten. Das klingt in meinen Ohren nicht so dumpf wie das UR22 von Steinberg.
 
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