Welches Programm zum Temp auslesen.

azrata

Kabelverknoter(in)
Hi,

Ich habe hier CoreTemp, Speedfan und AI Suite II und alle 3 werfen verschiedene Temperaturen aus.
Irgendwie verwirrend. :p
 
Ein paar mehr Sätze hätten es schon sein können, bzw. Temp Angaben.

Generell sind die Temp Dioden sogenannte *on-DIE dioden* die nur einen ungefähren Richtwert angeben. Ich persönlich nutze CoreTemp zum Auslesen meiner temps.

Lg CoXx
 
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Kann mich dem nur anschließen nutze auch Core Temp. Habe damit gute Erfahrungen gemacht. Zudem gibts ein gadget für die Windows Sidebar.
 
Ich würde Core Temp vertrauen. Das ist auch der Wert der denke ich der Realität entsprechen würde. 40 Grad sind nämlich bei 4,3 Ghz und 1,2 V nur mit einer richtigen Wasserkühlung zu realisieren.

Aber brauchst dir keine Sorgen zu machen. 60 Grad sind auch völlig in Ordnung.
 
Ja das ist aber mit den Standart Lüftern die hört man noch nebenan...
Wenn ich die Enermax TB Silence drauf mache sind noch mal 10 Grad mehr.
Wie heiß darf der denn werden ohne abzurauchen?
 
Speedfan würde ich nicht vertrauen, ich hatte bei nem X2 angeblich 21°C im Idle bei ner Zimmertemperatur von 25°C.
60°C unter Prime sind auch kein schlechter Wert.

Die 10°C mehr kommen von der viel geringeren Drehzahl der Enermax ;)
 
Hm, ja knappe 75 Grad unter Vollast würde ich noch durchgehen lassen, mehr nicht.

Speedfan würde ich auch nicht mehr Vertrauen. Das war früher mal das non plus Ultra, jetzt nicht mehr.

Ja solche Komplettkühlungen sind für hohe Drehzahlen ausgelegt. Bei Ivy Bridge hat Intel außerdem den Chip etwas verändert, bzw. die Zwischenfläche zwischen Chip und dort wo du den Kühler anbringst. Deswegen sind die Ivys nicht unbedingt leichter zu kühlen als Sandys und oft auch heißer trotzt kleineren Chips.
 
Kein Programm zum Auslesen von on-DIE Tempsensoren kann dir etwas über die realen Temperaturen der jeweiligen Komponenten sagen - bitter aber wahr!

Da es keine Möglichkeit gibt die Temperatur wirklich zu messen, kann man auch nicht sagen, dass das eine Programm "bessere" Werte als ein anderes auswirft. Grundlegend ist die Tatsache, dass es nicht die primäre Aufgabe der on-DIE-Sensorik ist, den User über Absoluttemperaturen zu informieren. Die primäre Aufgabe der Sensoren ist die sichere Notabschaltung bei Übertemperatur. Es findet deshalb prozessbedingt nur eine Einpunkt-Pseudokalibrierung für diesem Bereich statt, weshalb die Signale der Sensoren im normalen Betriebstemperaturbereich aufgrund der unvermeidbaren Streuung des Produktionsprozesses Werte ausspucken können, die zwar bei vielen Chipexemplaren einigermaßen in einem realistischen Rahmen liegen, aber teilweise auch meilenweit davon entfernt sind. Kein Programm der Welt kann das ausgleichen, da es keine Anhaltspunkte gibt, wie weit jeder Chip vom Mittelwert der Baureihe abweicht. Es nützt also absolut nichts irgendeinem Programm zu mehr zu "vertrauen" als einem anderen. Ob die Werte unabhängig vom Programm ungefähr etwas mit der Realität zu tun haben, ist ähnliche Glückssache wie die Frage ob man ein Exemplar mit hohem oder weniger hohem OC-Potential erwischt hat. Da ist ein Effekt natürlicher Streuung. Dass die Programme auch noch unterschiedliche Werte ausspucken, ist eher dem vergeblichen Bemühen der Programmierer geschuldet, zu versuchen passende Offsets zu finden, die in der Mehrheit der Fälle realistisch wirkende Anzeigewerte vorgaukeln.
 
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Kein Programm zum Auslesen von on-DIE Tempsensoren kann dir etwas über die realen Temperaturen der jeweiligen Komponenten sagen - bitter aber wahr!

Da es keine Möglichkeit gibt die Temperatur wirklich zu messen, kann man auch nicht sagen, dass das eine Programm "bessere" Werte als ein anderes auswirft. Grundlegend ist die Tatsache, dass es nicht die primäre Aufgabe der on-DIE-Sensorik ist den User über Absoluttemperaturen zu informieren. Die Primäre Aufgabe der Sensoren ist die sichere Notabschaltung bei Übertemperatur. Es findet deshalb prozessbedingt nur eine Einpunkt-Pseudokalibierung für diesem Bereich statt, weshalb die Signale der Sensoren im normalen Betriebstemperaturbereich aufgrund der unvermeidbaren Streuung des Profuktionsprozesses Werte ausspucken können, die zwar bei vuelen Chipexemplaren einigermaßen in einem realistischen Rahmen liegen aber teilweise auch meilenweit davon entfernt liegen. Kein Programm der Welt kann das ausgleichen, da es keine Anhaltspunkte gibt, wie weit jedes Chip vom Mittelwert der Baureihe abweicht. Es nützt also absolut nichts irgendeinem Programm zu mehr zu "vertrauen" als einem anderen. Ob die Werte unabhängig vom Programm ungefähr etwas mit der Realität zu tun haben, ist ähnliche Glückssache wie die Frage ob man ein Exemplar mit hohem oder weniger hohem OC-Potential erwischt. Da ist ein Effekt natürlicher Streuung. Dass die Programme auch noch unterschiedliche Werte ausspucke ist eher dem vergeblichen Bemühen der Programmierer geschuldet, zu versuchen passende Offsets zu finden, die in der Mehrheit der Fälle realistisch wirkende Anzeigewerte vorgaukeln.

Oke besser hätte man es nicht sagen können. :D :daumen:
 
@ VJoe2max: Bedeutet also, im Prinzip kann man sich den ganzen Temps anzeigen lassen Quatsch auch guten Gewissens sparen? :D
 
Ich sehe es trotzdem noch als grobe orientierung, ansonsten Wassertemperatur in der wakü (agb) messen, damit hat man auch eine grobe Orientierung ob die Komponenten Angaben stimmen könnten.
 
@ VJoe2max: Bedeutet also, im Prinzip kann man sich den ganzen Temps anzeigen lassen Quatsch auch guten Gewissens sparen? :D

Kann man so sagen. Nutzen kann man die Sensoren allerdings um z.B. zu bewerten, ob eine Kühllösung besser als eine andere ist. Zum Ermitteln von nicht allzu großen Differenzen ist das auch so brauchbar. Was Absolutwerte angeht, ist´s aber wirklich eher mit ner Kristallkugel zu vergleichen ;).

Solange nichts völlig Abstruses angezeigt wird, kann man es als grobe Tendenz mit vllt. +-10°C sicher auch in den Mehrzahl der Fälle gelten lassen, aber Aussagen, wie "Hilfe! Meine CPU wird laut Programm XY 62°C heiß - ist meine Kühlung zu schlecht?" sind relativ sinnlos ;).
 
Kann man so sagen. Nutzen kann man die Sensoren allerdings um z.B. zu bewerten, ob eine Kühllösung besser als eine andere ist. Zum Ermitteln von nicht allzu großen Differenzen ist das auch so brauchbar. Was Absolutwerte angeht, ist´s aber wirklich eher mit ner Kristallkugel zu vergleichen ;).

Solange nichts völlig Abstruses angezeigt wird, kann man es als grobe Tendenz mit vllt. +-10°C sicher auch in den Mehrzahl der Fälle gelten lassen, aber Aussagen, wie "Hilfe! Meine CPU wird laut Programm XY 62°C heiß - ist meine Kühlung zu schlecht?" sind relativ sinnlos ;).

Und doch kommen sie zu Hauf hier vor. :D Aber ich denke für einen Richtwert kann man sich auf Core Temp schon verlassen.
 
Verlassen kann man sich auf Beslastungstests unter Vollast. Wenn ein Rechner bei hohen Raumtemperaturen mehrere Stunden stabil und ohne zu throttlen unter extremer Last (vorzugsweise CPU und GPU) läuft, ist mit den Temps alles im grünen Bereich - egal was angezeigt wird.

Wenn dir hingegen irgendein Ausleseprogramm eine Temperatur anzeigt, der du vertraust, weil der Name des Programms so vertrauenswürdig klingt o.Ä. :D, kann dir der Rechner trotzdem abschmieren, falls die CPU in Wirklichkeit eben doch heißer wird. Messen kann man´s eben leider nicht.
 
Verlassen kann man sich auf Beslastungstests unter Vollast. Wenn ein Rechner bei hohen Raumtemperaturen mehrere Stunden stabil und ohne zu throttlen unter extremer Last (vorzugsweise CPU und GPU) läuft, ist mit den Temps alles im grünen Bereich - egal was angezeigt wird.

Wenn dir hingegen irgendein Ausleseprogramm eine Temperatur anzeigt, der du vertraust, weil der Name des Programms so vertrauenswürdig klingt o.Ä. :D, kann dir der Rechner trotzdem abschmieren, falls die CPU in Wirklichkeit eben doch heißer wird. Messen kann man´s eben leider nicht.

Jop hast Recht.
 
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