Welche Soundkarte für beyerdynamic DT 770/990

Ozzelot

PC-Selbstbauer(in)
Welche Soundkarte für beyerdynamic DT 770/990

Hallo,

ich plane mir in den nächsten Tagen eine Soundkarte und neue KH zuzulegen, aktuell nutze ich noch den onboard Sound und ein Sennheiser PC 151 Headset.
Als Kopfhörer werde ich mir entweder die beyerdynamic DT 770 250 Ohm oder die beyerdynamic DT 990 Edition 250 Ohm kaufen, wollte diese allerdings erst noch probehören da ich nicht weiß ob mir eher geschlossene oder offen KH liegen.
Nun bin ich mir noch unschlüssig was für eine Soundkarte ich mir dazu holen soll, ich schwanke aktuell zwischen der Asus Strix Soar und der Creative Sound Blaster Z, gibt es da große Unterschiede zwischen den beiden oder andere bessere Alternativen? Budget für die Soundkarte liegt bei ~100€ und der Rechner wird größtenteils zum zocken und Musik hören genutzt.

Gruß
Ozzelot
 
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Ich hab für mein Dt990 Pro eine Asus Xonar für 35 eingebaut, bin mir nicht sicher ob der Fio da so viel mehr bringt.
 
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Ich empfehle ebenfalls den E10K. Er bietet zwar keine Treiber, Software-Features fehlen aber - in meinen Augen ist das jedoch kein Nachteil, denn mehr als ein sauberes Stereobild braucht es (meiner Meinung nach) für keine Art von Anwendung. Er verfügt in seiner Preisklasse zudem über die beste DAC-Hardware.
 
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Ist der E10K denn wirklich eine Alternative zu einer guten Soundkarte, übernimmt so nicht dann die onboard Soundkarte wieder alles und der E10K verstärkt das Signal nur oder versteh ich da etwas falsch? Hab leider wirklich null Ahnung von der Materie. :D Zudem hat der E10K ja nur einen Kopfhöreranschluss und keinen für Mikrofon und ggf. mein 5.1 System, hatte ich leider oben vergessen zu erwähnen. :schief:
Wie wären z.B. diese externen Soundkarten Creative Sound Blaster X-Fi Surround 5.1 Pro oder ASUS Xonar U7? Wenn mir hier natürlich jeder zum E10K rät, wird es wohl auch der E10K werden. :hail: Die ASUS Strix Soar schien mir Anfangs eigentlich am schlüssigsten, da sie einen 600 Ohm Kopfhörerverstärker hat, eine der neusten Soundkarten ist und somit ja auch technisch auf dem neusten Stand sein sollte.
 
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Der E10K ist kein reiner Kopfhörerverstärker, sondern auch ein Digital-Analog-Wandler (DAC), im Endeffekt also eine externe Soundkarte. Der Onboard-Sound wird komplett umgangen, da das Gerät das digitale Soundsignal per USB erhält und bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts umgewandelt wurde (digitale Signale kann der Mensch nicht hören, erst die Analogwandlung durch den DAC sorgt dafür, dass sich das ändert).

Prinzipiell ist der E10K, wie gesagt, jedem anderen Gerät in seiner Preisklasse überlegen, besseres findet sich erst in höheren Preissegmenten.

Der potenzielle Mangel an Anschlüssen ist aber natürlich ein anderes Thema - was für ein 5.1-System setzt du denn ein? Je nach Qualität profitiert ein solches ohnehin nur in geringem Maße (wenn überhaupt) von einer Soundkarte, so dass du es weiterhin am Onboard-Sound betreiben oder, sollte es diese Möglichkeit bieten, digital anschließen könntest. Auch ein Mikrofon könnte weiterhin am Rechner selbst betrieben werden, sofern der vorhandene Eingang es bei ausreichender Lautstärke antreiben kann - oder du nutzt ein USB-Mikrofon, bei dem die rechner-eigene Wandlung wiederum keine Rolle spielt.
 
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Der Fiio E10K ist keine Soundkarte und ein reiner DAC mit Kopfhörerverstärkung. Außerdem ist der E10K als Kopfhörerverstärkung, wenn es um Klang geht, nicht einmal gut. Der E17K ist da schon weit besser.

Mit einer Soundkarte mit Zusatzsoftware die den kompletten Ton regelt und mehr kann als nur ein Gerät mit 3,5mm Anschluss anzubringen ist der Kopfhörerverstärker nicht zu vergleichen.

Ich würde zur Xonar U7 greifen. Der Klang ist mit eingeschaltetem Dolby Home Theater einfach mal sowas von besser und du willst ja bestimmt auch Boxen anschließen und nicht immer mit nem Kopfhörer zu Hause rumsitzen.
 
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Solltest du mit gebrauchen Karten keine Probleme haben und mit sporadischen Software-Aussetzern leben können empfehle ich die Auzentech Forte.
Eine kleiner Verweis auf meinen eben eröffneten Thread: http://extreme.pcgameshardware.de/sound-hifi/426113-auzentch-forte-vs-creative-zxr.html
Vielleicht kommst du mit deinem Budget auch an eine Titanium HD, die wird treibertechnisch noch von Creative supportet und ist ab und an neu (also mit Garantie) zu haben.

Ich denke zwar selbst über eine Zxr nach, aber die liegt außerhalb deines Budgets. Ansonsten bin ich einer Meinung mit D00msday, was den generellen Vergleich KHverstärker - Soundkarte angeht.

Xonar U7 kenne ich selbst nicht. Das ist halt eine externe Karte. Hat den Nachteil, das da ein weiterer Kasten rumsteht und den Vorteil, das die Anschlüsse bequemer zu erreichen sind. Die Specs lesen sich in jedem Fall gut.

Edith sagt: bei der von dir in die Auswahl genommenen Creative Z bin ich mir nicht sicher, ob diese deinen 250 Ohm KH überhaupt gut ausspielen kann.
 
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Der Fiio E10K ist keine Soundkarte und ein reiner DAC mit Kopfhörerverstärkung. Außerdem ist der E10K als Kopfhörerverstärkung, wenn es um Klang geht, nicht einmal gut. Der E17K ist da schon weit besser.

Mit einer Soundkarte mit Zusatzsoftware die den kompletten Ton regelt und mehr kann als nur ein Gerät mit 3,5mm Anschluss anzubringen ist der Kopfhörerverstärker nicht zu vergleichen.

Ich würde zur Xonar U7 greifen. Der Klang ist mit eingeschaltetem Dolby Home Theater einfach mal sowas von besser und du willst ja bestimmt auch Boxen anschließen und nicht immer mit nem Kopfhörer zu Hause rumsitzen.


Ich stimme mit deiner Aussage absolut nicht überein - zum einen halte ich Treiberfeatures wie Dolby Home Theater für (um es klar zu sagen) Müll, zum anderen Ist eine Soundkarte, abgesehen von dem Mehr an Anschlüssen ebenfalls nicht viel mehr als ein DAC mit KHV (manchmal ohne). Dass der E17K besser ist als der E10K liegt dagegen in der Natur der Sache, er ist schließlich das größere Modell, wenn auch zeitgleich noch mobil (Batterie) und mit Docking-Möglichkeit in Verbindung mit dem FiiO K5.

So oder so, aktuell würde ich keine Xonar anschaffen, da die Treibersoftware unter Win10 nicht gerade als einwandfrei zu bezeichnen ist. Und wie gesagt, ich vermute nicht, dass der TE über ein Boxensystem verfügt, dass von einer solchen Karte wirklich profitieren würde (wobei er mich da natürlich noch eines besseren belehren könnte :D)
 
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Eine gute Software, abgestimmt auf einen guten Chip, schafft es durchaus einen beeindruckenden Surroundeffekt auf hochwertige StereoKH zu zaubern. Und das kann der E10K eben nicht. Davon abgesehen hat der TE auch ein 5.1-System, das kann der E10K ebenfalls nicht. Profit aus neuer Karte Karte hin oder her, dem Fiio fehlt komplett die Anschlussmöglichkeit.

Xonar-Windows10-Probleme sind allerdings ein gutes Argument. Ich dachte das hätte sich mittlerweile erledigt..
 
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Naja für bessere DAC müssen wir in andere Preisklassen gehen, ansonsten bietet einfach der Fiio E10k am meisten für das Geld.

Wenn er eine 5.1 Anlage hat, dann betreibt er die über einen digitalen Anschluss oder HDMI, aber eine extra Soundkarte, die nur das digitale Signal durchschleift, ist wohl die größte Geldverschwendung, wenn du für das selbe Geld einfach mehr Leistung aus deinen KH herausholen kannst, während der Sound auf der Anlage gleich bleibt.
 
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5.1 Soundsystem für den PC sind meist Aktiv... daher no need of a soundcarcd
 
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Aktuell leider nur ein Logitech Z506, daher wohl eher irrelevant für die Entscheidung. :schief: Dieser Schwachpunkt wird dann beim nächsten Upgrade ausgebessert, da hatte ich an einen AV-Receiver + Standboxen gedacht, falls das noch was an der aktuellen Beratung ändern sollte. Ansonsten scheint es hier ja zwei verschiedene Lager zu geben, liegt die Qual der Wahl wohl bei mir. :D
 
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Ja das tut sie;) - wird nicht leichter.

Noch kurz zum AVR - könntest auch direkt einen mit guten KHV besorgen und ihn digital anschließen...dein Mainboard hat auch einen optischen Anschluss.
 
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Der Plan, zukünftig AVR mitsamt Boxen anzuschaffen, spricht eigentlich noch deutlicher für den E10K, da eine Soundkarte anschließend vollständig unnötig wäre. Und wie von mir wie auch von anderen gesagt: Das aktuelle 5.1-System kann ebenfalls digital an den Rechner angeschlossen werden - eine Methode, bei der eine Soundkarte schlicht nichts bringt.

Naja für bessere DAC müssen wir in andere Preisklassen gehen, ansonsten bietet einfach der Fiio E10k am meisten für das Geld.

Genau, etwas (mehr oder weniger) deutlich überlegenes findet man frühestens ab 150 Euro. Wie eben den vormals genannten E17K. Oder eine der High-End-Gaming-Soundkarten.

Eine gute Software, abgestimmt auf einen guten Chip, schafft es durchaus einen beeindruckenden Surroundeffekt auf hochwertige StereoKH zu zaubern. Und das kann der E10K eben nicht. Davon abgesehen hat der TE auch ein 5.1-System, das kann der E10K ebenfalls nicht. Profit aus neuer Karte Karte hin oder her, dem Fiio fehlt komplett die Anschlussmöglichkeit.

Xonar-Windows10-Probleme sind allerdings ein gutes Argument. Ich dachte das hätte sich mittlerweile erledigt..


Nun, wie gut ein solcher Soundeffekt funktioniert oder nicht, ist wohl, ebenso wie die Frage, ob er Klang und Ortung verbessert oder verschlechtert, doch zu subjektiv, um eindeutig beantwortet zu werden. Ich weiß, dass es Leute gibt, die darauf schwören - weshalb ich auch stets vermerke, dass es sich um meine Meinung handelt, wenn ich sage, dass ich von diesen Effekten nichts halte (siehe oben). Diese Ansicht muss selbstverständlich niemand teilen ;)
Nur stellen gute Stereokopfhörer eben auch mit einem reinen, nicht manipulierten Stereosignal eine Klangabbildung her, die einerseits problemlose Ortung erlaubt und andererseits einen atmosphärischen Raum zeichnet. Das trifft auf das Hören von Musik ebenso zu wie auch Spiele - in welcher Ausprägung das geschieht, hängt natürlich vom KH ab.

Aber wie angemerkt, das Ganze ist vllt auch einfach zu subjektiv, um eine eindeutige Antwort zuzulassen.

Was die Treiber angeht, so ist mein letzter Stand, dass Asus Probleme mit dem eigentlichen Hersteller der Soundchips auf ihren Karten (C-Media, glaube ich?) und deren Software-Politik hat, so dass man derzeit leider einen Zustand hat, den man früher Creative zugeschrieben hätte - dort hat man seine Win10-Software aber offenbar unter Kontrolle. Verkehrte Welt :ugly:
 
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Von der Asus U7 in Kombination mit einem Beyerdynamics möchte ich Dringend abraten der Klang mit meinem(DT990 Pro 250ohm) war gelinde gesagt Unterirdisch grade die Software zur U7 war der Horror !!

ich hab meinen nun einen Zeit lang am Steinberg UR12 betrieben (externe USB Soundkarten) alternative am Denon 1500S im Studiobereich und seit Neustem am Ausgang meines Asus z170 Deluxe ohne weitere Verstärkung

Gaming-Features bittet aber keine dieser Lösungen aber das UR12 zb. hab ich imo zuviel und hat nen sehr Sauberen Klang mit den Kopfhörern

mfg.Harle
 
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Gut, dann werde ich wohl mal den Fiio E10k testen und falls er mir wirklich gar nicht zusagt hab ich ja immer noch die Option ihn zurück zu schicken wenn ich online bestelle. Muss ich mir nur noch ein gescheites USB Mikrofon aussuchen oder ich bleib beim Zalman ZM-MIC1.
Das Steinberg UR12 scheint ja schon eher in Richtung Studioequip zu gehen, wenn ich mir da diesen mega Mikrofon Anschluss angucke. :D
 
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So, da alle Hifi Geschäfte in meiner Umgebung kein beyerdynamics kennen, bzw. es nicht im Sortiment haben, werde ich mir jetzt einfach die 770 und 990 bestellen und die zurück schicken die mir nicht gefallen.
Als Mikrofon werde ich mir ein Samson Go Mic holen, falls von euch nicht noch ein guter USB Mikrofon Vorschlag kommt.
Als letztes dann nochmal zum DAC, bei Amazon steht das der Fiio E10k eine Impedanz von 16-150 Ohm unterstützt, allerdings wären die 770 und 990 mit 250 Ohm doch ein ganzes Stück darüber, führt das nicht zu Problemen? Sollte ich mir dann vielleicht doch eher die kleinere 80 Ohm Version holen oder einen stärkeren DAC? Habe mir auch nochmal den Steinberg UR12 angeschaut, dort finde ich aber gar keine Werte zur Impendanz und Ohm.
Danke schonmal an alle die mir bei der Beratung geholfen haben! :hail:
 
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Ich habe den E10k mit 990pro 250ohm und die max Lautstärke reicht mir mehr als aus :)

Wenn ein hifi Geschäft beyerdynamic nicht kennt kann man auch getrost direkt kehrt machen ^^
 
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Ich habe auch schon von Leuten gelesen, die 600 Ohm-Beyers am E10(K) betreiben und zufrieden sind. Hier muss man ganz klar sagen: Impedanz ungleich Impedanz. Die angegeben Werte sollte man nur als Orientierung verstehen, die DT-Reihe ist auch in den höheren Ohm-Varianten relativ effizient und verhältnismäßig einfach anzutreiben. Ein AKG K701/K702 beispielsweise ist, trotz seiner nominell niedrigeren Impedanz von 62 Ohm, weit leistungshungriger und mithin anspruchsvoller was Verstärker angeht als ein DT 770 / 990 mit 250 Ohm Impedanz es wäre.

Du kannst deshalb davon ausgehen, dass die Verstärkersektion des E10K mit beiden Kandidaten klarkommen wird ;)
 
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