AW: Wasserkühlung selber bauen
Eine CNC Fräße und Drehbank steht nicht zur Verfügung!
Aber eigentlich alles andere..
Hab auch schon mit der Ständerbohrmaschine Gefräst (holz) (=weniger Drehzahl als bei Metall) aber das Ergebnis was sauber...
Ich glaub, dass ich das auch ohne Fräse hinbekomme.... (ein Versuch auf jeden Fall)
Mit Metallverarbeitung bin ich gut vertraut, Kupfer hab ich allerdings noch nicht gefräßt.
Eine CNC muss es nicht sein, aber eine manuelle Fräse ist schon sehr hilfreich

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Man kann zwar auch auf der Sandbohrmaschine Kühler herstellen, aber da wirst nicht die nötige Präzision erreichen, die du für einen, gegenüber den kommerziellen Kühlern, annähernd konkurrenzfähigen Kühler brauchst und außerdem zerstörst du so recht schnell die Lager der Maschine. Sollte es also nicht bei einem Kühler bleiben, wäre einen geeignete Maschine schon sehr zu empfehlen.
Aus meiner Erfahrung heraus ist es jedenfalls nicht so einfach einen wirklich leistungsfähigen Kühler zu bauen, der im heutigen Top-Niveau der kommerziellen Kühler einigermaßen mitspielen kann. Von allen Kühlern die ich bisher gebaut habe, ist mir das bisher erst einmal gelungen. Einen durchschnittlichen Kühler, der immer noch Welten besser als die aktuellen Nullnummern unter den Kommerziellen ist (Innovatek, TT) kann man hingegen auch ganz von Hand und ohne elektrische Maschinen bauen. Ausreichen wird so oder so jeder Eigenbau-Kühler, sofern er nur dicht ist, da selbst die ältesten und simpelsten Wasserkühler die es für PCs je gab noch heute jede aktuelle CPU bewältigen. Nur von der Vorstellung, dass man sich ohne großen Aufwand, hohe Präzision und KnowHow in der Region der Top-Performer bewegen kann, sollte man sich verabschieden. In meinen besten Kühler habe ich z.B. an einer manuellen Fräsmaschine, neben Werkzeugkosten, welche im Gesamten die Kosten jedes verfügbaren kommerziellen Wasserkühlers weit übersteigen, auch so viele Arbeitsstunden gesteckt, dass Eigenbau-Waküs nicht gerade als günstig, sondern eher als Luxus erscheinen - aber wie gesagt immer unter dem Aspekt, dass man Top-Performance erreichen will. Wenn man sich mit gutem Mittelmaß zufrieden gibt, sind auch einfache Eigenbauten gut dabei, sofern man ein wenig Grips, Know-How und Zeit rein steckt.
Was das Kupfer Fräsen angeht: Kupfer ist leider sehr weich und schmiert gern. Absolut scharfe Fräser sind ein Muss und guter Rundlauf wäre äußerst vorteilhaft. Letzteres ist bei Standbohrmaschinen leider erst in einer Preisklasse gegeben in der die ersten richtigen Fräsmaschinen bereits billiger sind (so ab 2000€ aufwärts). Eine Oberfäse wäre da evtl. vorzuziehen, wobei da meist die Drehzahlen zu hoch sind (sind halt eigentlich für Holz).
Die Eheim 1046 ist mir zu teuer für einen "Versuch".
Außerdem bin ich nicht so der silent-fan ich steh mehr auf Leistung
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. Trotzdem Danke für deine Bemühungen...
Gebraucht sind immer wieder günstige Eheims zu haben und da sie kaum verschleißen und Ersatzteile billig im Zoohandel zu bekommen sind, sind diese Pumpen äußerst empfehlenswert - nicht nur weil sie leise sind. Die Hydor, bringt jedenfalls nicht mehr Leistung als eine Eheim 1046 und ist laut.
Unter deinen Vorzeichen würde ich dann aber vllt. lieber nach einer gebrauchten Jingway DP-1200 Ausschau halten (gibt´s u. a. unter den Labels von
Phobya und
EK). Die ist auch neu schon günstig, und macht mehr wesentlich Druck als man für eine übliche Wakü braucht, ist aber sehr laut. Dürfte recht häufig sein, dass jemand den Lärm leid ist und so eine veräußert

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