Wahrscheinlichkeitsrechnung Lotterie

Das hat mit dem Satz den du von mir zitiert hast nichts zu tun.
Nicht?
Wenn überdurchschnittlich viele diese Zahlen tippen, wird, wenn von denen auch noch mehr gezogen werden, der mögliche Gewinn reduziert.
Da es diese Liste gibt, wird die bestimmt auch mal angesehen und mglw. ebenfalls dieser Schluss gezogen.

Stimmt - nur rechnet/bewertet man das so nicht.^^
Ich hatte es befürchtet :ugly: aber bei etwas vom Zufall abhängigen muss man sich halt an irgendwas klammern.
Geburtsdaten haben gar keine Basis, Zahlenreihen auch nicht. Da läge mir die Liste der häufiger gezogegen Zahlen doch am nächsten.
 
Nein - weil das worum es oben geht auf beide deiner genannten Fälle gleichermaßen zutrifft bzw du nicht beeinflussen kannst ob du "Eine hohe Gewinnklasse mit vielen teilst oder eine niedrigere mit geringerem Gewinn" hast.

Geburtsdaten haben gar keine Basis, Zahlenreihen auch nicht. Da läge mir die Liste der häufiger gezogegen Zahlen doch am nächsten.
Wie gesagt, vergiss die Listen und Statistiken. Wie gemini schon vorgerechnet hat (was schon vorher klar war denn wäre es nicht so würden entsprechende Kontrollgremien reingrätschen) gibt es keine signifikanten Abweichungen, bedeutet bei ausreichend häufiger Ziehung nähern sich die Wahrscheinlichkeiten aller Zahlen dem gleichen Wert an.

Genau deswegen ist es sinnvoller Zahlenkombinationen zu tippen die möglichst wenige anderen tippen um wenigsten im Gewinnfalle die höchstmögliche Auszahlung zu erreichen. Es gibt keine "häufiger gezogenen Zahlen", auch wenn dein Gehirn dir was anderes suggeriert beim Anblick der Listen.
Das einzige, wo diese Listen einen Effekt auf die Strategie haben können wäre, wenn man annimmt, dass auch viele andere Spieler diese Listen nutzen um ihre Zahlen zu wählen - aber ich vermute mal das dürften ziemlich wenige sein. Dann wäre es auch eher der Bereich Spieltheorie.

Das ist ein bekanntes Ding in der Wahrscheionlichkeitsrechnung: Unser Verstand bzw. dessen erlernte Erfahrungen sind in der Realität oft grob falsch und Menschen schätzen Wahrscheinlichkeiten oft grob falsch ein... deswegen gibts ja die Mathematik dahinter. Dass nicht gleich häufig gezogene Lottozahlen glauben lassen es gäbe ein Muster dahinter das nicht existiert ist nur ein Beispiel menschlicher Irrwege. Das ist vereinfacht gesagt so wie wenn Leute glauben wenn 5x hintereinander beim Münzwurf "Kopf" gefallen ist dass beim sechsten Mal jetzt "Zahl" kommen muss oder wahrscheinlicher ist - ist es aber nicht, denn die Münze hat kein Gedächtnis. genauso wenig "weiß" Maschine oder Kugel, dass Zahl XY in den letzten 20 Jahren besonders selten gezogen wurde und die deswegen jetzt eher kommt (oder weiter seltener ist).
Kannst auch mal zu Leuten sagen sie sollen dir zehn zufällige Ziffern nennen. Das kann kaum einer, denn die Leute bauen unbewusst "Regeln" ein um möglichst zufällig zu wirken. Da kriegt man dann "5429816370" gesagt beispielsweise - dabei ist "1255565500" genauso "zufällig", auch wenn Ziffern doppelt, andere gar nicht vorkommen. Unser Hirn ist derart darauf trainiert Muster zu erkennen, dass es welche erkennt die nicht existieren und welche erschafft auch wenn die Aufgabe ist genau keine zu erschaffen. Fun Fact: Weil Menschen so schlecht darin sind zufällige Zahlen zu erfinden kann man mit mathematischen Methoden ziemlich leicht beispielsweise frisierte Bücher erkennen in denen Leute Zahlen manipulieren und nicht auffallen wollen.^^

Es gibt da einige lustige Spielchen/Experimente die klar machen, wie unglaublich schlecht unser Gehirn darin ist Wahrscheinlichkeiten zu schätzen. Kannst ja mal beim "Ziegenproblem" anfangen wenn du willst.
:-D
 
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