Wahrscheinlichkeitsrechnung Lotterie

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Hallo!


Im Eurojackpot ist die Wahrscheinlichkeit den Jackpot zu knacken 1:140 Millionen.
Ich hatte mal die KI gefragt wie man das ausrechnet:

eurojackpot.jpg


(ich hatte einen Screenshot gemacht weil die Zeichen im Forum nicht alle richtig dargestellt werden)

Ist die Rechnung wirklich so einfach? Stimmt das? :ugly:

 
Klassisches Lotto ist mathematisch ausgedrückt ganz einfach "Kugeln aus Beutel ziehen, Reihenfolge egal, ohne zurücklegen".

Ältere Taschenrechner hatten dafür sogar noch ne Taste die "nCr" hieß.

Bei 6 aus 49 ist das "49 nCr 6" was obige Rechnung ausführt, Ergebnis 13983816. Also Chance rund 1 zu 14 Millionen auf 6 Richtige.
Der Jackpot der die Superzahl zusätzlich erfordert kommt dann danach, die Chance ist 1 zu 10 die Superzahl zu treffen und unabhängige Wahrscheinlichkeiten werden multipliziert, bedeutet die Chance auf den Jackpot ist etwa 1 zu 140 Millionen. Dass die Regeln der Eurojackpots mathematisch dasselbe Ergebnis haben ist natürlich Absicht.

Hier, mein guter alter Ti30 hat das noch, Sekundärfunktion über der 8:
25891.jpg

:haha:
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die Regeln der Eurojackpots mathematisch dasselbe Ergebnis haben ist natürlich Absicht.
Letztendlich gewinnt fast immer das Casino/Haus bzw die Lotteriegesellschaft. :D

Aber bei den Gewinnen vom Eurojackpot sollen auch Teile der Gewinne an die jeweiligen Staaten gehen. Für gemeinnützige Zwecke.
 
Klassisches Lotto ist mathematisch ausgedrückt ganz einfach "Kugeln aus Beutel ziehen, Reihenfolge egal, ohne zurücklegen".

Ältere Taschenrechner hatten dafür sogar noch ne Taste die "nCr" hieß.

Bei 6 aus 49 ist das "49 nCr 6" was obige Rechnung ausführt, Ergebnis 13983816. Also Chance rund 1 zu 14 Millionen auf 6 Richtige.
Der Jackpot der die Superzahl zusätzlich erfordert kommt dann danach, die Chance ist 1 zu 10 die Superzahl zu treffen und unabhängige Wahrscheinlichkeiten werden multipliziert, bedeutet die Chance auf den Jackpot ist etwa 1 zu 140 Millionen. Dass die Regeln der Eurojackpots mathematisch dasselbe Ergebnis haben ist natürlich Absicht.

Hier, mein guter alter Ti30 hat das noch, Sekundärfunktion über der 8:
Anhang anzeigen 1519837
:haha:

Gerade mal auf auf meinen alten Taschenrechner geschaut.... der hat diese Funktion auch. Verrückt :ugly:
Wieder was gelernt und das Freitags :D
 
Letztendlich gewinnt fast immer das Casino/Haus bzw die Lotteriegesellschaft. :D

Aber bei den Gewinnen vom Eurojackpot sollen auch Teile der Gewinne an die jeweiligen Staaten gehen. Für gemeinnützige Zwecke.

Ist einen Artikel bei Wikipedia lesen inzwischen zu schwer? Muss man dafür die KI und das Forum "belästigen"?

Die Hälfte der Einnahmen wird an die Teilnehmer der Lotterie ausgeschüttet. Die andere Hälfte fließt – abzüglich der Kosten für die Lottogesellschaften – in die Staatskasse der teilnehmenden Länder mit der Maßgabe, gemeinnützige Projekte zu fördern.

Auch deine Frage nach den Wahrscheinlichkeiten, hättest du nicht die KI rechenen lassen müssen, steht alles fein säuberlich auf der Wikipedia Seite:
 
Ist einen Artikel bei Wikipedia lesen inzwischen zu schwer? Muss man dafür die KI und das Forum "belästigen"?
Was ist denn mit dir los? Geht´s noch?
Ich hatte schon den Thread extra in der Rumpelkammer aufgemacht.
Außerdem hatte ich fast das selbe geschrieben.

Auch deine Frage nach den Wahrscheinlichkeiten, hättest du nicht die KI rechenen lassen müssen, steht alles fein säuberlich auf der Wikipedia Seite:
Das weiß ich. Aber der Rechenweg wurde von der KI besser erklärt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Zahlen soll ich den jetzt ankreuzen!
Die Frage ist weniger trivial als man denkt.

Mathematisch ist klar: Spielt keine Rolle. 1,2,3,4,5,6 hat die gleiche Gewinnchance wie jede andere Kombination auch. Du kannst die Chance nicht beeinflussen, wohl aber den möglichen Gewinn im Falle des Treffers: Wähle Zahlen die kein erkennbares Muster haben, kein Geburtsdatum bilden können und so weiter - kurz eine Kombination die möglichst wenige andere Menschen spielen. WENN du tatsächlich gewinnst musste den Gewinn dann mit weniger anderen teilen. ;-)
 
Die Frage ist weniger trivial als man denkt.

Mathematisch ist klar: Spielt keine Rolle. 1,2,3,4,5,6 hat die gleiche Gewinnchance wie jede andere Kombination auch. Du kannst die Chance nicht beeinflussen, wohl aber den möglichen Gewinn im Falle des Treffers: Wähle Zahlen die kein erkennbares Muster haben, kein Geburtsdatum bilden können und so weiter - kurz eine Kombination die möglichst wenige andere Menschen spielen. WENN du tatsächlich gewinnst musste den Gewinn dann mit weniger anderen teilen. ;-)
Gibt es eigentlich Zahlen welche statistisch häufiger gezogen werden als andere?
Die werden wahrscheinlich von Vielen dann eher getippt.
Aber dann ist auch die Wahrscheinlichkeit das man sich Gewinne teilen muss höher.
 
Gibt es eigentlich Zahlen welche statistisch häufiger gezogen werden als andere?
Theroretisch nicht.
Praktisch schon, aber mit minimalster Abweichung zueinander, resultierend aus nicht perfekt fairer Mischmaschine und nicht unendlich großer Grundgedamtheit an Ziehungen.

Kannste aber vergessen, die Unterschiede sind nicht statistisch signifikant (denn wenn sie es wären wäre die Ziehung nicht korrekt - die ganze Maschinerie/Prozess ist ja genau darauf ausgelegt dass es eben keine Unterschiede gibt ;-)).
 
Bei 1:140 Mio. würde ich das ja nicht mehr Wahrscheinlichkeit nennen. :lol:
Gibt es eigentlich Zahlen welche statistisch häufiger gezogen werden als andere?
Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind das ~22% Differenz.

Nimmt man die, hat man halt mglw. wieder dieses Problem:
eine Kombination die möglichst wenige andere Menschen spielen. WENN du tatsächlich gewinnst musste den Gewinn dann mit weniger anderen teilen.
Tja, was ist besser?
Eine hohe Gewinnklasse mit vielen geteilt oder eine niedrigere mit so oder so geringerem Gewinn?


Egal, A1W9KD>Lotto. :ugly:
 
Wie funktinioniert die dann?
Wie wie funktioniert die dann? Haste noch nie die Ziehung der Lottozahlen undd as Kugelmischdings da gesehen?
:-D

Die ist so gut es mit vertretbarem Aufwand möglich ist "fair", bedeutet jede Zahl ist gleich wahrscheinlich mit einer minimalen real nicht verhinderbaren Abweichung vom Ideal. Warum? Für ideal zu sein müsste jede Kugel perfekt rund und exakt gleich schwer sein beispielsweise und die Mischertrommel theoretisch unendlich lange mischen bevor gezogen wird. Ist natürlich realistisch Quatsch - also baut man die Kugeln nach aktuellem Stand der Technik so gut wie finanziell sinnvoll möglich und lässt das Ding "ausreichend lange" mischen vor jeder gezogenen Zahl.

Tja, was ist besser?
Eine hohe Gewinnklasse mit vielen geteilt oder eine niedrigere mit so oder so geringerem Gewinn?
Das hat mit dem Satz den du von mir zitiert hast nichts zu tun.


Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind das ~22% Differenz.
Stimmt - nur rechnet/bewertet man das so nicht.^^

Was du errechnen müsstest ist der P-Wert der bei n Ziehungen hier vorliegt und mit dem Erwartungswert vergleichen - und ob die gefundene Abweichung zufällig oder systematisch ist.
Wie das genau berechnet wird weiß ich auch nicht mehr (ich glaube das war das Chi Quadrat Test Ding), was ich aber meine ist: Wenn du nen normalen und fairen Würfel wirfst ist die Chance ne 3 zu würfeln 1:6. Das mehrfach zu wiederholen wäre bei n Würfen 1:6^n, also 3x hintereinander eine 3 zu würfeln ist schon ziemlich unwahrscheinlich (0,46% Chance) - trotzdem haste bestimmt schonmal live erlebt dass das passiert. Jetzt könnte man sagen das Spielgerät ist unfair weil die 3 viel häufiger als erwartet kommt - das würde sich aber egalisieren wenn man nur viel mehr Versuche macht: Wenn eine Million mal gewürfelt wird ist die Abweichung in der Häufigkeit wie oft "3" kommt viel kleiner als wenn man nur 100x würfelt.

Die 22% mögen einem subjektiv viel vorkommen aber mathematisch vermute ich wird diese Abweichung bei der "geringen" Anzahl von Ziehungen wahrscheinlich innerhalb von zufällig sein.


EDIT: Hey, wir haben doch schlaue KIs... die kann das doch mal untersuchen
:-D


1773522008882.png

--> die Lottomaschine ist statistisch unauffällig ;-)
 
Zumindest in den USA ist die Zufallswahl der Lotto Maschinen oefter am gewinnen als Meschen,
aber ein Math prof im TV meinte generell waere Zufallswahl besser.

Jackpots gehen da regelmaessig auf 1 Mrd hoch, da macht das schon den Unterschied..
 
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