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VR Brille um im Sitzen zu spielen

mougier

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

leider kann ich nicht wirklich was dazu finden.

Ich habe keinen Platz in meiner Wohnung um VR im Stehen zu spielen und auch nicht wirklich Lust, mich "teleportierend" durch den Raum zu bewegen. Folglich suche ich eine VR Brille, mit der ich mit Controllern oder Maus und Tastatur durch die Raum laufen kann und die Brille im Prinzip nur zum "umschauen" da ist.

Außerdem besitze ich keine Konsole sondern nur PC, allerdings einen PS4 und einen Steam Controller.

Gibt es eine Brille, die diese Anforderungen erfüllt?

Vielen Dank an alle Antworter vorab und LG,
mougier
 

addicTix

PCGH-Community-Veteran(in)
Verstehe ich jetzt nicht, man kann doch mit VR Brille, zumindest je nach Spiel, sitzend spielen?
Ein Kollege hat eine HTC Vive Cosmos meine ich und Boneworks beispielsweise kann man auch sitzend spielen, man muss nicht zwingend rumstehen und dann teleporten usw.
Auch Half Life Alyx konnte man so spielen.
Jedenfalls mit den VR controllern, mit Maus und Tastatur geht das halt glaube ich so nicht...
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
keine ahnung hatte sowas auch schon mal geplannt und nichts gefunden

Alle VR-Brillen unterstützen Seated VR. Dafür braucht es keine besondere Technik, schließlich befindet sich das Headset genauso "im Raum", wie wenn man steht, und der Anspruch ist, alle Bewegungen zu unterstützen. Wenn dann verläuft die Grenze in Gegenrichtung – unmittelbar nach Auslieferung war die Oculus Rift ausschließlich für seated VR und die PSVR ist es praktisch bis heute.

Ein ganz anderes Thema sind die Spiele: Für rein VR-Titel hat sich die aufrechte Haltung durchgesetzt. Nicht zwingend beziehungsweise mangels Platz sogar eher selten als echtes roomscale mit Fortbewegung auf den eigenen Füßen, aber zumindest an einer Stelle stehend, drehbar (wobei viele Titel nur 180-270° intensiv nutzen) und mit voller Bewegungsfreiheit in den Armen. In vielen Titeln muss man hier abstriche bei der Athmosphäre und Immersion machen, wenn man seine eigene Bewegungsfreiheit durch sitzen einschränkt. Nach unten zielen wird zum Beispiel schwierig, wenn man nicht steht, sondern seine Oberschenkel vor sich hat. Nahkampfbewegungen gehen gar nicht. Ducken hinter ein Hindernis? Schnelle Drehungen werden teilweise nur von Multiplayer-Shootern via Tasteneingabe akzeptiert, sonst muss man physisch rotieren. Und wenn ein Spiel keinen expliziten Seated Mode anbietet, steht man gegebenenfalls vor dem Problem, dass man die ganze Zeit mit dem Kopf auf Bauchhöhe durch die Welt rennt. (Oder, wenn man bei der Einrichtung der Bodenhöhe cheated: Keine Gegenstände mehr vom virtuellen Boden greifen kann, weil der physische Boden sich eben nicht 1,80 m unterhalb des physischen Kopfes befindet.)

Für das Erlebenis "VR" sollte man also 2 × 2 m Standfläche einplanen, sonst entgeht einem meiner Meinung nach etwas. Ausgenommen sind natürlich diverse "Couch-Games" für die PSVR, die aber leider fast alle Konsolen-exklusiv sind, und natürlich Cockpit-Spiele (Renn-, Flug-, Space-, ... Simulationen), bei denen Sitzen ausdrücklich vorgesehen ist. Auch nachträglich für VR portierte Spiele (Skyrim, Fallout), behalten in der Regel die Eingabemöglichkeiten des Originals und man kann ein Headset hier auch nur als 3D-Wiedergabegerät mit Headtracking nutzen. Als kostengünstige Lösung lohnt sich in diesem Fall ein Blick auf diverse WMR-Headsets. Für Roomscale-VR sind deren Controller und besonders deren Tracking-Bereich störend, aber das braucht man im Sitzen nicht, und so kann man von Ramschpreisen profitieren.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Samsung Odysee oder HP Reverb wären aufgrund der Displays zu bevorzugen, ansonsten würde ich vor allem auf den Preis achten. Aber ehrlich gesagt habe ich die Masse an Klonen nicht detailiert im Kopf behalten, weil sie aufgrund von Tracking und Controllern für zu viele VR-Anwendungen ohnehin schlecht geeignet waren. Bis vor kurzem hätte man versucht, jeden trotzdem zu einer Quest zu drängen, die viel mehr Möglichkeiten eröffnet, aber nicht viel mehr kostet. Nachdem Facebook jetzt auf vollen Datenabgriff umsteigt, sind günstige Empfehlungen gerade deutlich schwieriger.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Pimax ist eine Klasse für sich. Wer viel Geld, viel Rechenleistung und soweit ich weiß weiterhin viel Geduld für Bugs und manuelles Konfigurieren hat, bekommt dort ein wesentlich größeres Blickfeld als mit einer Index, aber das gesamte Zubehör einschließlich Tracker muss er einzeln kaufen. Eine bestimmte Eignung für seated VR sehe ich aber nicht, nur das extra breite Bildformat ist für Rennspiele vermutlich besonders interessant.
 

Gabbyjay

Freizeitschrauber(in)
Na das klingt doch ganz gut, oder?

Die höhere Auflösung ist wohl auch n Vorteil?
Haben die die Verzerrungen in den Griff bekommen?
 
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