VPN-Anbieter im Vergleich: 10 kostenpflichtige Clients im Test

Störerhaftung hin oder her, mein Gäste-WLAN geht ebenfalls generell durch einen Tunnel. Dual-Hop und ein separater Zugang. Ich bin bereits einmal Opfer eines einschlägigen Abmahnanwalts geworden, obwohl ich zum Zeitpunkt des angeblichen Verstoßes nachweislich gar nicht im Office war, noch nicht einmal in Deutschland. Damals gab es die heute geltenden Regelungen leider noch nicht und es wäre ziemlich aufwändig gewesen, der Telekom mit einem eigenen Gutachter einen Fehler nachzuweisen. Genau diese Summe hat dieser Anwalt zugrunde gelegt und ein Vergleichsangebot gemacht, das deutlich darunter lag. Also habe ich zähnekirschend den Tausender gezahlt, ohne zu wissen, wo genau meine Schuld lag. Es kann also jedem passieren, nicht nur den Leechern. Und das ist viel schlimmer. Die Hürden mit einem ordentlichen VPN liegen für solche Rechtsbeuger deutlich höher, so dass man den Aufwand in den meisten Fällen wohl scheuen wird. Und genau deshalb ist es auch für diejenigen wichtig, die nichts illegal oder über graue Kanäle runterladen. Die Chance, unschuldig ins Visier genommen zu werden, ist durchaus größer als man glauben mag.
 
Opera und VPN der war Gut , das war mal am anfang , es hat sich aber nicht Finanzieren lassen und jetzt ist es eigentlich nur noch IP adressen Routing ...
also bitte sich nicht auf denn Opera VPN verlassen , ich nutze auch Opera aber zu einem eigenen VPN fuer ein paar Euros hat es dann doch noch gelangt .
 
Warum ich z.B. Perfect Privacy nutze, ist ziemlich einfach erklärt. Der Betrieb des Services erfolgt in Panama, die Abrechnung und der Support in der Schweiz. Da Betrieb und Abrechnung getrennt sind und die Schweizer noch nicht einmal den jeweiligen (und wechselnden) Serverbetreiber der großen Vernetzung nennen können (und müssen), ist das mit der staatlichen Datenerhebung schon einmal etwas schwerer bis ganz unmöglich. Wer nicht gerade die NSA zum Feind hat, sollte hier wirklich kommod damit leben können. Laut Aussagen der Anbieter laufen die Server in einer RAM-Disk, so dass keine permanenten Daten geschrieben werden.

Allerdings handelt es sich um einen professionellen Anbieter (gibts glaube ich seit über 10 Jahren), der Premium-Service zum Premium-Preis anbietet. Die brauchen keine Werbung, denn Qualität spricht sich auch so rum. Aber es kostet leider eine ordentliche Summe pro Monat. Jahresbeitrag (ich zahle 120 Euro pro Jahr) ist günstiger, aber immer noch richtig Premium. :(

Es gibt nichts Schlimmeres, als sich (trügerisch) sicher zu wiegen. Absolute Sicherheit kann und wird es nie geben. Aber man kann sich dem zumindest ein wenig annähern. Allerdings nicht mit den hier im Artikel genannten Anbietern. Die waren fast alle schon mal fällig und sind somit auch das Geld nicht wert, das man zahlt.
 
Warum ich z.B. Perfect Privacy nutze, ist ziemlich einfach erklärt. Der Betrieb des Services erfolgt in Panama, die Abrechnung und der Support in der Schweiz. Da Betrieb und Abrechnung getrennt sind und die Schweizer noch nicht einmal den jeweiligen (und wechselnden) Serverbetreiber der großen Vernetzung nennen können (und müssen), ist das mit der staatlichen Datenerhebung schon einmal etwas schwerer bis ganz unmöglich.
Glaubst Du das echt? :ugly: Den Serverbetreiber kann Du sogar ganz leicht selber raus finden. Und Du denkst, Ermittlungsbehörden können das nicht ebenso? Auf irgendwen müssen die IP-Adressen ja angemeldet sein und auch geroutet werden. Sonst landen sie im Nirvana. Und 10 Euro im Monat sind nun wirklich kein "Premium-Preis". Dafür bekommst Du nicht mal ne vernünftige VM.
 
Natürlich verbessern VPNs oft die Latenz beim Gaming, besonders wenn man bei der Telekom ist, da diese sich oft weigert gute Peerings zu kaufen, und dann ist das Routing im Klo.
Dann wechsel doch den Anbieter.

Ein VPN-Service kann mehr, als nur Torrent-Leecher mit schlechtem Gewissen zu schützen (falls die soviel Hirn haben, den richtigen VPN mit den passenden Settings zu nutzen). Was hat mein Surfverhalten z.B. meinen Provider zu interessieren und was ich wann für Seiten aufrufe, Inhalte herunterlade oder Sachen online stelle? Nichts! Seit ich den VPN auch privat nutze (sogar für Mails), fühle ich mich ein Stück weit freier und sicherer.
Ah ja. Und der VPN Anbieter hat da keine Möglichkeit dein Surfverhalten zu protokollieren? Lächerlich.
Verschluesselung: Die NSA-Attacke auf VPN - Golem.de

Palo Alto stuempert bei kritischer Sicherheitsluecke im VPN GlobalProtect | heise online

Sicherheitsluecke bei NordVPN: Sind eure Verbindungen noch sicher? - NETZWELT

Angreifer koennten VPN-Client von Forcepoint trojanisierten Code unterjubeln | heise online

Deine Mails verschlüsselst du sicherlich auch alle mit GPG, bevor du die versendest? Nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also habe ich zähnekirschend den Tausender gezahlt, ohne zu wissen, wo genau meine Schuld lag.

Selbst Schuld.
War bei mir auch so, nachdem der Mahnbescheid zum Gericht zurückgegangen ist kam nie wieder was (inzwischen auch verjährt).
Wenn sie noch höhere Kosten vorstrecken müssen ohne Aussicht auf Erfolg kriegen die meistens ganz schnell kalte Füße.

Glaubst Du das echt? :ugly: Den Serverbetreiber kann Du sogar ganz leicht selber raus finden. Und Du denkst, Ermittlungsbehörden können das nicht ebenso? Auf irgendwen müssen die IP-Adressen ja angemeldet sein und auch geroutet werden. Sonst landen sie im Nirvana. Und 10 Euro im Monat sind nun wirklich kein "Premium-Preis". Dafür bekommst Du nicht mal ne vernünftige VM.

Die Erfahrungen mehrer power uploader die PP nutzen und nie erwischt wurden gegenüber jenen die andere Anbieter nutz(t)en und einkassiert wurden haben für mich genug Gewicht um auch für PP zu sein. ;)
(Bevor jemand was falsches denkt: Ich selbst lade nix aus dem Netz runter oder hoch, es geht auch mir um Privatsphäre und Spiele wie Wolfenstein als man es dafür noch brauchte.)

Den Betreiber von Servern oder VPNs herauszufinden ist auch was anderes als dann ein Vergehen nachzuweisen.
Das Geheimdienste sowas können verwundert nicht, die geben ihre Daten/Möglichkeiten aber oft nicht einmal dem BKA weiter.
 
Glaubst Du das echt? :ugly: Den Serverbetreiber kann Du sogar ganz leicht selber raus finden. Und Du denkst, Ermittlungsbehörden können das nicht ebenso? Auf irgendwen müssen die IP-Adressen ja angemeldet sein und auch geroutet werden. Sonst landen sie im Nirvana. Und 10 Euro im Monat sind nun wirklich kein "Premium-Preis". Dafür bekommst Du nicht mal ne vernünftige VM.
Das zeigt, dass Du gar nicht weißt, wie ein VPN wirklich funktioniert, wenn man es richtig betreibt. Der Betreiber in Panama mietet als Man-in-the-Middle Serverdienste von Dritten, die dann den eigentlichen Betrieb realisieren. Der nützt den Behörden gar nichts, denn Dein Vetragspartner sitzt in der Schweiz und die IP ist reichlich wertlos, denn die ausgelesene IP-Adresse führt nur zu einem Server ohne verwertbare Logs (Kaskadierung ist nice). PP nutzt z.B. ein Netzwerk mit 26 Standorten. Bei vier Layern im Multi-Hop dann die eigentliche Einstiegsadresse rauszubekommen ist reichlich komplex bis unmöglich. An wen wollen sich die Ermittler denn wenden? Ich schrieb ja, NSA. Aber denen sind deutsche Befindlichkeiten so ziemlich Wurst. :D

Selbst Schuld.
War bei mir auch so, nachdem der Mahnbescheid zum Gericht zurückgegangen ist kam nie wieder was (inzwischen auch verjährt).
Wenn sie noch höhere Kosten vorstrecken müssen ohne Aussicht auf Erfolg kriegen die meistens ganz schnell kalte Füße.
Bei mir haben sie es auf einen Prozess ankommen lassen. Ich schrieb nicht umsonst Vergleich. Und mein Anwalt war einer, den sogar diverse Medien immer zitieren, wenn es um sowas geht. Nach heutiger Rechtslage wäre ich da heil raus gekommen, damals leider nicht.

Und nochwas: 10 Euro pro Monat sind in diesem Bereich durchaus Premium. Das, was manche werbefreudigen Schrottanbieter verlangen, ist bereits Wucher ohne echten Gegenwert. Das kann man nicht vergleichen. Bei NordVPN zahlt der Kunde das aggresive Marketing gleich mit. Ich bekomme von den Deppen jeden Monat Mails mit Anfragen, was eine lobende Erwähnung auf Webseite und YouTube kosten würde. :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das zeigt, dass Du gar nicht weißt, wie ein VPN wirklich funktioniert, wenn man es richtig betreibt. [...]
Puh. Lies doch mal Deine eigenen Posts. Du sagst, der Vertrieb in der Schweiz wüsste nicht, wo die Server gemietet werden. Das ist Bullshit. Und wo die Server letztendlich stehen, können Krethi und Plethi herausfinden. Darum ging es. Was das genau mit der Funktion eines VPN zu tun hat weiß ich nun wirklich nicht. Aber ist ok, ich hab mit dem Kram ja auch nicht beruflich zu tun. Erzähle das bitte nicht meinem Chef. Sonst ist die leicht verdiente Kohle fürs rumsitzen im Nu dahin. :schief:

Du scheinst einen Narren an Deinem Anbieter gefressen zu haben. Anders kann ich Deine letzten Posts zu diesem Thema nicht deuten. Glaub weiterhin der Werbebroschüre und/oder der Webseite Deines Anbieters und versende Mails per VPN und fühl Dich dabei "freier und sicherer" (das zeigt, wie viel Ahnung DU von dem Thema hast). Ich würde Dir stattdessen eine geeignete Verschlüsselung empfehlen, denn Mails sind wie eine Postkarte. Da ändert auch ein VPN nichts dran! Aber ich bin raus.
 
Wer Mails nicht verschlüsselt sendet, ist eh nicht zu retten. Aber es geht keinen etwas an, WEM ich eine Mail wie schicke. Da Du so perfekt bist, erkäre mir doch bitte, wie ein deutscher Ermittler eine Enduser-IP über ein kaskadiertes VPN herausbekommen soll, bei dem die Server nur in RAM Disks laufen. DAS hätte ich wirklich gern mal gewusst. Es ist nicht unmöglich, aber dafür ist das, was ich hier mache, nicht im Fokus irgendwelche professioneller Ermittler.

Und wo die Server letztendlich stehen, können Krethi und Plethi herausfinden.
Und dann? Wie geht es dann weiter? Der Serverbetreiber z.B. in China würde am Ende dem Ermittler vielleicht den Namen der panamesischen Firma nennen, die aber selbst keine Logs hat. Wenn doch, würde man mit etwas Glück eine IP eines weiteren Servers z.B. in Singepore erhalten, nur müsste man ja vorher erst einmal wissen, wer was geschickt hat, da ja alle jeweiligen Nutzer die gleiche IP genutzt haben. Der Serverbetreiber müsste also erst einmal herausfinden, welches Paket woher kam. Selbst wenn das klappt, landet der deutsche Ermittler dann z.B. in Schweden. Dort beginnt das Spielchen erneut, nur müsste er ohne Logs erst mal das Paket nachverfolgen können. Und das dann noch ein paar mal weiter. Vielleicht fragst Du ja mal Deinen Chef. Natürlich mieten die immer wieder die gleichen Anbieter und man wird mit etwas Aufwand auch ein Schema erkennen können. Nur muss man ja erst einmal an die vierte IP kommen. :)

Was ich mit meinem Post sagen wollte (und weiter vorn auch schon geschrieben habe) ist, dass die VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT über den Sinn so eines VPN entscheidet. Solange ich wissentlich keine Straftaten begehe oder beabsichtige, aber unberechtigt als Beifang abgeurteilt werden könnte und meine Privatspäre schützen will, ist ein VPN immer erste Wahl. Wer Kriminelles plant, ist nie wirklich sicher.

Mail ein kleines Edit noch hintendran:
Kann sich noch einer an chemical-love.to erinnern? Der hatte ja sein VPN angeblich bei PP. Es ist auch der einzige Fall, der je publik wurde. Nur lag es nicht an PP, dass sie den Kriminellen erwischt haben. Die Leute verraten sich meist über andere Dinge (wie z.B. eigene Dummheit oder den falschen Zahlungsweg). Kann man z.B. hier mal nachlesen: z100 Scammer Nr1 - Pastebin.com
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@PCGH
ich muss mich jetzt mal outen hier:

obwohl ich bei Eurem "Mitbewunderer" (Computerbase) keinen Account habe, lese ich generell deren Artikel viel lieber als Eure. Das liegt aber daran, dass Eure Artikel vom Aufbau her viel zu verwirrend sind. Ihr habt keine klare Struktur wie man durch den Artikel navigiert und ein Fazit mit einer letzten Übersicht oder einer Zusammenfassung gibt es auch nicht. Stattdessen am Ende ein nichtssagende Bildergalerie, bei der ich mich zudem fragen muss, ob sie denn jetzt zum Artikel gehört oder nicht. Wo hört denn der Artikel jetzt auf? Auf Seite 3 oder 2.7?

Schade, denn ansonsten sind die Inhalte echt OK, vor allem so einen VPN Artikel finde ich sehr spannend, aber arbeitet doch bitte an der Gestaltung. :daumen:
 
Und ich habe einen Aluhut. :D

Ich glaube nicht, dass sich irgendein Geheimdienst für die Befindlichkeiten eines Forenusers hier interessiert :)
 
Super geil , danke für diesen Bericht.
Für mich zu fast genau der richtigen Zeit. Suche schon sein eine Weile einen VPN über Argentinien ;-) thumbup
 
Ich finds ja schon Geil das einige jetzt schon die Geheimdienste aus dem Ärmel ziehen müssen um VPNs "schlecht" zu machen :)
Sorry aber ich lege mich weder mit NSA und Co an und wenn der BND und Konsorten (für die ich mich sogar als zu kleines licht sehe... ) in dem selben Zustand sind wie die Bundeswehr, schockt mich das auch nicht weiter ;)
Wenn VPNs Daten von Kinder Fi%^^&^ Hackern oder Terroristen raus rücken solls mir sogar recht sein , solange sie nicht bei jedem Furz gleich umfallen !
 
Ich bin nach einigen Problemen mit der Zahlungsweise dann doch bei Perfect Privacy gelandet. Wenn ich wie jetzt in einem öffentlichen WLAN hänge finde ich es einfach beruhigend einen VPN zu verwenden.
War Nord-VPN nicht der Laden, dessen Nutzerdaten nach außen gelangt sind?
Keine Userdaten, ihre eigenen Schlüssel für einen Server durch eine Fernwartungsschnittstelle des Server-Providers. Darüber wäre technisch ein man-in-the-middle Angriff möglich gewesen. Das Problem das ich in der Hinsicht mit ihnen habe ist, dass sie sich darüber ausgeschwiegen haben bis man ihren Bullshit aufgezeigt hat.
und welcher vpn ist jetzt der beste von dennen?

Keiner wenn man auf Datenschutz Wert legt.
Da sind Perfect Privacy, Express VPN oder Mullvad deutlich vielversprechender.
VPN - das neue Schlangenöl. Als Privatnutzer nur sinnvoll um Geolocks zu umgehen, ansonsten Zeit- und Ressourcenverschwendung.
Kommt ganz darauf an, was man mit dem VPN machen will. Klar, der NSA entkommt man mit VPN alleine nicht. Aber Contentmafia, ISP, Arbeitgeber,... können mit einem brauchbaren VPN sch***en gehen. Das gefährliche an VPNs ist, dass manche glauben damit jetzt von allem sicher zu sein. Es ist halt nur eine von mehreren Maßnahmen.
Und ein VPN richtig geroutet und dann rein in Tor macht es sogar den meisten Staaten schwierig. Kombination aus datenschutzfreundlichen Ländern (Island, Schweiz, Niederlande, Schweden,...) und Russland, USA und Hong Kong (die tauschen miteinander sicher keine Daten aus) geht zwar auf die Geschwindigkeit aber wer das für nötig hält macht es sicher nicht um Torrents zu ziehen.
 
Ich hatte das letzte Jahr nordvpn. Up und down Stream waren sehr gut. Videostreaming war aber ein Buffer Fest. Das ging gar nicht.
 
naja , die die VPN nutzen , stehen schonmal auf der Liste zum beobachten ...ist ja logisch .

Frage : Jeder hat ja steam , und kann ich dann mein in Österreich gekauftes Southpark "the stick of truth" dann plötzlich in uncut spielen ?

Oder muss ich das dann nochmal neu kaufen ?
 
Frage : Jeder hat ja steam , und kann ich dann mein in Österreich gekauftes Southpark "the stick of truth" dann plötzlich in uncut spielen ?

Ich glaube das ist an deine Account-Region gebunden, du müsstest via VPN einen neuen Acc erstellen.
Bin mir aber nicht 100% sicher, ist ne Weile her dass ich das selber gemacht hab.
 
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