News Volla Tablet: Made in Germany mit Android, Linux oder beidem

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die in Nordrhein-Westfalen beheimatete Volla Systeme GmbH hat mit dem Volla Tablet ein Gerät "Made in Germany" aufgelegt, welches ein intelligentes Bedienkonzept, Funktionsvielfalt und kompromisslosen Datenschutz kombinieren soll.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Volla Tablet: Made in Germany mit Android, Linux oder beidem

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Es freut mich, das nach den Volla-phones nun auch ein Tablet auf den Markt kommt.
Diese 'google-free-Betriebssysteme' fand ich zwar immer schon cool, waren mir zu viel Gebastel.
Das Tablet wird vorgemerkt. Ubuntu hat mich angefixt 🙂
Mein betagtes Galaxy Tab 4 könnten bald die Kinder haben und Papa schreibt das Tab mal auf die Wunschliste.
Mal sehen, was das Christkind dazu sagt :D
 
Rund 700€ für ein 3 jahre alten Low-End Chip wo selbst normale Anwendungen drauf in FHD ruckeln... zum scheitern verurteilt
Hatte ein Lenovo P11 Gen 2 und es war 2023 schon grotten larmarschig...
 
Rund 700€ für ein 3 jahre alten Low-End Chip wo selbst normale Anwendungen drauf in FHD ruckeln... zum scheitern verurteilt
Hatte ein Lenovo P11 Gen 2 und es war 2023 schon grotten larmarschig...
Finde es immer absurd, dass solche Projekte dann nicht gleich All-In gehen. Das verstehe ich bei Fairphone noch viel weniger, schließlich gilt generell: Sustainability & Highand go hand in hand...
 
Finde es immer absurd, dass solche Projekte dann nicht gleich All-In gehen. Das verstehe ich bei Fairphone noch viel weniger, schließlich gilt generell: Sustainability & Highand go hand in hand...
Beim Fairphone wie beim Shift Phone wurde ein embedded SoC gewählt der lange Treiber Updates bekommt. Ein "normaler" Smartphone SoC ist nach ein paar Jahren aus der Versorgung raus.
Mit der neuen EU Regelung und den längeren Update versprechen der Hersteller hat sich letzteres natürlich etwas geändert.
 
Finde es immer absurd, dass solche Projekte dann nicht gleich All-In gehen. Das verstehe ich bei Fairphone noch viel weniger, schließlich gilt generell: Sustainability & Highand go hand in hand...
Es muss aber halt auch noch jemand kaufen wollen und ich denke, dass der Schwerpunkt bei der Zielgruppe auch nicht auf Höchstleistung liegt. Das Teil soll lange halten, die üblichen Aufgaben erledigen können und im Falle der e/OS-Variante die Privatssphäre schützen.

Wenn ich Bedarf für ein Tablet hätte, wäre so was wie das Volla Tablet ein sehr guter Kandidat. Eine andere Option wäre das Murena Pixel Tablet und ich habe sehr positive Erfahrungen mit e/OS gemacht, Ubuntu Touch würde mich aber auch sehr interessieren.
 
Nett gemeint aber Totgeburt!

Viel zu spät auf den Markt gekommen das made in germany Tab..

Für 499 und teils drunter bekommt ma nen Pixel Tab mit tensor 2 Prozessor...

Das ganze ist dann mit wenigen Handgriffen auf GraphenOS umgestellt und somit starte of the Art im Datenschutz. Halt wesentlich schneller, günstiger und mit vernünftiger Hardware!
 
Ist es das modifizierte Gigasettablet oder ist das was eigenes?

Finde es immer absurd, dass solche Projekte dann nicht gleich All-In gehen. Das verstehe ich bei Fairphone noch viel weniger, schließlich gilt generell: Sustainability & Highand go hand in hand...

Weil man sich das auch leisten können muß. Du kannst auch nicht ins Kasino gehen, dich an den geldigsten Tisch hocken, einen 10€ Chip auf den Tisch legen und sagen: "all in". "All in" meint in dem Fall, sich mit Konzernen zu bekriegen, die Ein Entwicklerteam haben, dessen Personalstärke mindestens um eine Null, eher 2 bis 3, größer als deines ist. Dann sind die auch gewohnt, Smartphones im Jahrestakt rauszupumpen, während du erstmal deinen Erstling zusammen bringen möchtest.

Außerdem bedeutet "All In", dass du danach pleite bist. Es ist auch die Frage, wie deine Kundschaft das ganze aufnimmt. Ein Fair Phone ist ca. 2-3 mal so teuer, wie ein günstiges Androidphone, jetzt rechne mal, was eines, mit High End CPU kosten müßte. Den Preis wirst du auch verlangen müssen, weil du dann deine Kundschaft massiv schrumpfst. 300-500€ Aufpreis, für die gute Sache sind für viele noch in Ordnung, bei 1000-2000 hört wohl für die meisten der Spaß auf.

Damit sind wir dann schonmal beim eigentlichen Punkt: man bezahlt für ein Alleinstellungsmerkmal. Beim Fair Phone ist es nicht nur die Reparierbarkeit, sondern vorallem die Lieferketten. Das Phone wird ethisch hergestellt, dafür zahlt man. Bei dem Tablet zahlt man für die Sicherheit. ES geht auch noch teurer: das Liberty Phone kostet 2000$, hat die Spezifikationen eines alten Android Phones für 100€, ist dafür aber möglichst in den USA hergestellt. Dafür zahlt man dann.

Das ganze ist dann mit wenigen Handgriffen auf GraphenOS umgestellt und somit starte of the Art im Datenschutz. Halt wesentlich schneller, günstiger und mit vernünftiger Hardware!

Ist halt eben nicht aus der Schachtel, bzw. wie die Freunde des Englischen sagen "out of the Box" und damit nicht wirklich vergleichbar, zumindest für Firmen.
 
Volla nicht haben, fertig. Und ist das wirklich Made in Germany oder eher "Designed in Germany"? Ersteres allerhöchstes für das zusammengeschnippelte auf open source basierende OS und hier träfe die Formulierung "Modified in Germany" auch eher zu. Die Hardware wird woanders gefertigt und damit meine ich noch nicht einmal die einzelnen Komponenten sondern bereits das "zusammenstecken" eben jener. Edit: Selbst auf deren Webseite steht nirgendswo "Made in Germany".
 
Finde das der g99 wirklich zu low ist, ein Mediathek 7300 wäre für den Preis das mindeste, eher schon ein Dimensity 8400. Muss ja kein Topmodell sein, aber der g99 ist eher bei 200 bis max 300€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit sind wir dann schonmal beim eigentlichen Punkt: man bezahlt für ein Alleinstellungsmerkmal. Beim Fair Phone ist es nicht nur die Reparierbarkeit, sondern vorallem die Lieferketten. Das Phone wird ethisch hergestellt, dafür zahlt man. Bei dem Tablet zahlt man für die Sicherheit. ES geht auch noch teurer: das Liberty Phone kostet 2000$, hat die Spezifikationen eines alten Android Phones für 100€, ist dafür aber möglichst in den USA hergestellt. Dafür zahlt man dann.
Wobei man bei solchen Berechnungen nicht vergessen sollte, dass das geringe Marktvolumen da auch massiv reinspielt. Viele Dinge, die lokaler, ethischer oder ökologischer hergestellt werden, müssten nicht so viel teurer sein, wie sie es oft sind.
 
Ist halt eben nicht aus der Schachtel, bzw. wie die Freunde des Englischen sagen "out of the Box" und damit nicht wirklich vergleichbar, zumindest für Firmen.
Wenn ich mir die Lösung mit dem UBport gedöns ansehe für die Ubuntu Touch Variante liest sich das auch alles andere als OotB!

Und wenn man Datenschutz haben möchte und ein offenes System geht es auch nicht anders. Und Tatsache sehe ich da bei Unternehmen auch weniger das Problem. Sofern wir von Unternehmen reden welche sich eine EDV Abteilung leisten können.

Und ganz ehrlich, wer diesen Aufwand scheut, weiß ich nicht ob die volla Geräte für diesen dann unbedingt die richtige Wahl wären.

Ich mein ja nur komplett Google befreit mit AOSP Android oder wahlweise Ubuntu Touch und App kompatibelität mittels Micro-G?

Das allein verspricht schon ne Menge gefrickel bis alles so läuft wie man es sich wünscht und ist nichts für Laien.

Insofern hätte das Paket imho ganz allein über ein nachhaltiges zukunftsfähiges Hardwarekonzept Punkten müssen. Dann und nur dann hätte das Projekt eine Erfolgsperspektive gehabt.

Ich wette ne kalte Cola oder ein kaltgetränk nach Wahl das der Schuss erneut nach hinten los geht. Planerisch wäre man eventuell besser beraten gewesen dieses Teil erst auf eine bestimmte Hardware festzulegen sobald das drumherum unter Dach und Fach ist. So jedenfalls wirkt das Produkt als würde das Tablet so auf den Markt kommen wie man es sich vor 8 Jahren überlegt hatte.

Das alles, Kamera, Chipsatz usw. geht bei diesem Preis leider garnicht klar.

Und nur mal nebenher bemerkt. Für den Preisunterschied zu einem Pixel Tab hast du sogar genug Geld übrig um jemanden der was davon versteht zu bezahlen dir da GraphenOS drauf zu Patchen!
 
Wenn ich mir die Lösung mit dem UBport gedöns ansehe für die Ubuntu Touch Variante liest sich das auch alles andere als OotB!
So wie ich das verstehe, kauft man das entweder mit VollaOS oder Ubuntu Touch und dann wird das damit vorinstalliert geliefert.
Ich mein ja nur komplett Google befreit mit AOSP Android oder wahlweise Ubuntu Touch und App kompatibelität mittels Micro-G?

Das allein verspricht schon ne Menge gefrickel bis alles so läuft wie man es sich wünscht und ist nichts für Laien.
Bei e/OS funktioniert das bis jetzt komplett frickelfrei.
 
"Erleben Sie die unvergleichliche Privatsphäre von Open Source Android ohne Google Play Services."

Erleben Sie also, wie jede zweite App den Dienst verweigert. Wenn Sie glauben, daß dies ein Nachteil ist, werden Sie bald eines besseren belehrt, denn Sie können sie gar nicht erst installieren, weil der Play Store auch dazu gehört.

Bin ja kein Tablet-Fan aber dank Dual-OS, Tastatur und Pen ist das Teil gar nicht so uninteressant. Aber man sollte sich schon aussuchen können, z.B. bei der Ersteinrichtung, ob man Google haben will oder nicht.
 
Erleben Sie also, wie jede zweite App den Dienst verweigert. Wenn Sie glauben, daß dies ein Nachteil ist, werden Sie bald eines besseren belehrt, denn Sie können sie gar nicht erst installieren, weil der Play Store auch dazu gehört.
Zumindest auf e/OS kann man auf den Playstore zugreifen. Ich kann aber nicht sagen, ob alle Apps funktionieren, weil ich das meiste eh nicht auf meinem Gerät haben will.
Aber man sollte sich schon aussuchen können, z.B. bei der Ersteinrichtung, ob man Google haben will oder nicht.
Naja, wenn man das will, sollte man vielleicht nicht bei einem der sehr wenigen Anbieter nach einem passenden Produkt suchen, die Nutzer, die das wollen, nicht als Zielgruppe haben.
 
Zumindest auf e/OS kann man auf den Playstore zugreifen. Ich kann aber nicht sagen, ob alle Apps funktionieren, weil ich das meiste eh nicht auf meinem Gerät haben will.
Dieser setzt aber die Play Services voraus, ohne kommt es schon beim Einloggen zu einer Fehlermeldung. Entweder also, da gibt es einen Workaround oder die Playservices sind da doch irgendwo drin.
Das Problem hatte ich erst vor ein paar Tagen, als ich ein Samsung J1 (2016) geschenkt bekommen habe, als ich für einen Nachbarn ein paar Files aus dem iPhone gesichert habe. Ich mußte bei APK Mirror den Playstore aktualisieren. Anmeldung war dann immer noch unmöglich mit der gleichen Fehlermeldung, daß die Google Server nicht erreicht werden können. Glücklicherweise erlaubt der Playstore auch ohne Anmeldung die Installation der Play Services.
Zu dem e/OS. Das mußte ich erstmal googeln. Das kommt sicher nicht ganz ohne Grund daher mit einem "handverlesenen" App-Paket.


Naja, wenn man das will, sollte man vielleicht nicht bei einem der sehr wenigen Anbieter nach einem passenden Produkt suchen, die Nutzer, die das wollen, nicht als Zielgruppe haben.
Dual OS bietet kaum ein Anbieter. Und dieser einfache Kniff würde die Zielgruppe maßgeblich erweitern.
 
Dieser setzt aber die Play Services voraus, ohne kommt es schon beim Einloggen zu einer Fehlermeldung. Entweder also, da gibt es einen Workaround oder die Playservices sind da doch irgendwo drin.
Ich habe mich auch vertan, bzw. ungenau ausgedrückt, tut mir Leid. Es ist nicht der Playstore selbst, sondern ein Appstore, der aber Zugriff auf die Apps aus dem Playstore ermöglicht.
Zu dem e/OS. Das mußte ich erstmal googeln. Das kommt sicher nicht ganz ohne Grund daher mit einem "handverlesenen" App-Paket.
Über den Appstore kann man jede Menge Müll installieren, von daher gehe ich davon aus, dass damit die vorinstallierten Anwendungen gemeint sind.
Dual OS bietet kaum ein Anbieter. Und dieser einfache Kniff würde die Zielgruppe maßgeblich erweitern.
Ich habe da so meine Zweifel. Da haben ja schon auf dem PC nur wenige Leute wirklich Lust drauf. Außerdem erschwert es vermutlich, die Privatssphäre systemübergreifend zu wahren.
 
Ich habe mich auch vertan, bzw. ungenau ausgedrückt, tut mir Leid. Es ist nicht der Playstore selbst, sondern ein Appstore, der aber Zugriff auf die Apps aus dem Playstore ermöglicht.
Interessant. Hier gibts eine Erklärung:

Für Paid Apps muß man sich aber schon mit dem Google Konto anmelden, welches auch mit einem normalen Smartphone verbunden sein muß.


Über den Appstore kann man jede Menge Müll installieren, von daher gehe ich davon aus, dass damit die vorinstallierten Anwendungen gemeint sind.
Ja. Vorinstallierte Open Source Apps.


Ich habe da so meine Zweifel. Da haben ja schon auf dem PC nur wenige Leute wirklich Lust drauf. Außerdem erschwert es vermutlich, die Privatssphäre systemübergreifend zu wahren.
Das sowieso. Was bringt es Google auszusperren, wenn die Apps dann nach Hause telefonieren?
Der Kompromiss ist also sich auf wenige Apps zu beschränken, denen man vertraut.
 
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