Ich find das ganze zwar eine nette Spielerei, aber letztendlich wird es für mich schon daran scheitern, dass ich beim Zocken entspannen
und nicht einen Marathon laufen möchte.
Soweit richtig. Es kommt hier ganz auf den persönlichen Fokus an. Sportliche Betätigung muss aber nicht zwangsläufig in Arbeit ausarten. Die ersten Wochen ists überwiegend anstrengend (Vor allem wenn man vorher nur Couchpotato war), hat man sich aber überwunden und die ersten Wochen hinter sich, merkst du recht schnell wie gut man sich nach ein bis zwei Stunden "joggen" in (oder auch ohne) virtuellen Welten fühlt. Man schüttet ohne Ende Glückshormone aus und fühlt sich einfach gut. Hier ist aber klar die eigene Person gefragt, worauf man Wert legt.
Zweitens, warum ein Marathon? Es gibt auch genügend andere Games ohne Ballerei. Nimm die Elder Scrolls Rollenspiel als Beispiel. Einfach mal einen Spaziergang durch Whiterun oder sonstwo. Ohne Hektik. Einen Dungeon leise schleichend und langsam erkunden, dann der Nahkampf mit Schiuld und Schwert und so weiter und so weiter. Immersion, das ist hier das Zauberwort.
Dazu glaube ich nicht, dass das Ding im Multiplayer hilfreich ist, gerade bei Spielen wie Battlefield
o.ä. - ich will mal sehen, wie damit jemand seitwärts um eine Ecke springt
Hier wieder der ähnliche Fall. Man muss hier Weg vom absolut sportlichen Wettstreit. Es geht um die Immersion. Wenn ich wert auf diese lege, dann "springe" ich auch nicht um die Ecke. Zumal es mir unbegreiflich ist ob man damit in BF mehr Erfolg hätte.
Nimm doch Beispielsweise Insurgency, vielleicht auch Counter Strike als Beispiel. ArmA3 sowieso. Diese bieten zur Genüge den realistischen Ansatz. Titanfall würde ich damit auch ausprobieren wollen. Ist bestimmt sehr cool, wenn man nicht nur sieht wie man die Wand entlangrennt, sondern mann es quasi auch wirklich tut. Jedoch passt hier das schnelle Gameplay kaum zur Tretmühle.
Wenn die Spiele komplett darauf ausgelegt sind und die Bewegungen richtig übertragen werden, schaut es wieder anders aus - wenn die Bewegungsabläufe
realistisch werden, springt aber auch keiner mehr seitwärts um die Ecke, ohne sich dabei aufs Maul zu legen
Hier wieder ArmA3 als Beispiel. Dazu mal folgender Link:
https://www.youtube.com/watch?v=LPyqGQYNspk
Oh ja. Dieses Video zeigt sehr viele Aspekte deiner angesprochenen Punkte.
Grundsätzlich könnt ich mir vorstellen, dass so eine Spielzeugknarre in Verbindung mit einem VR-Headset durchaus zu Vorteilen gegenüber einer Maus führen
wird, wenn man tatsächlich mit der Plastikknarre zielen kann - und zwar getrennt von der Kopfbewegung.
Hier noch mal der Verweis auf oben verlinktes Video. Ausserdem. bist du schon mal in die Gelegenheit gekommen im echten Leben zu schießen? Ich ja.
Wenn ja, dann ist dir sicher bewusst dass aus der Hüfte, unabhängig der Blickrichtung, schießen n Satz mit x darstellt. Wenn nein dann siehe letzteren Satz

Ausserdem ist das mit der, im Video, genutzten Wii-Remote definitiv machbar, sofern das Gameplay im jeweiligen Spiel eine separierte Kopf, Waffenbewegung zulässt.
Alles in allem bleibt das Fazit: Was will man, was erwartet man.
Und ich will diese Tretmühle! jeeha!
