Virenscanner im Test: Welche Antivirus-Software schützt Ihren PC am besten?

Kaspersky schneidet immer sehr gut ab. Viele schreien ja immer Defender Defender weil Win 10 und so. Der Defender ist leider eine langsame Krücke. Einfach mal Ordner öffnen mit zig .exe Dateien. Bis der Defender die mal gescannt hat.....
Naja, soll jeder seinen PC zumüllen wie er es für richtig hält. ;)
 
Kaspersky schneidet immer sehr gut ab. Viele schreien ja immer Defender Defender weil Win 10 und so. Der Defender ist leider eine langsame Krücke. Einfach mal Ordner öffnen mit zig .exe Dateien. Bis der Defender die mal gescannt hat.....

Ich kann nicht beurteilen, wie dein Rechner konfiguriert ist und wie du ihn nutzt, aber bei mir entweder scannt der Defender im Hintergrund und ich merke davon gar nichts, oder ich lasse einen Komplettsuchlauf starten und *alle* Dateien (nicht nur offenkundig ausführbare) prüfen. Das dauert bei einem Ordner mit 204.621 Elementen und ca. 1,5 TByte Größe nur rund neun Minuten.
Vielleicht kann eine ausgefuchstere Prüfroutine tatsächlich noch ein paar Sekunden herausschlagen, aber warum sollte ich mir deswegen für einen Vorgang, bei dem ich weder zuschauen noch für den ich die Arbeit unterbrechen muss, eine Third-Party-Software installieren, die zusätzliche Ressourcen belegt, sich tief ins System integriert und damit womöglich zusätzliche Sicherheitslücken schafft?

Gegen Erfolg lässt sich nichts sagen. Der Defender ist bei jedem Test unter den besten Virenscannern, ist nativ ins System integriert, kostet keinen Cent extra und hat bisher zuverlässig jede Bedrohung erkannt. Um diese Pluspunkte auszugleichen müsste ein beliebige andere Option schon eine verdammt höhere Erkennungsquote haben.

Und wer einen Virenscanner benötigt um zu verhindern, dass sein Rechner verschlüsselt wird, hat vielleicht nicht gerade die Kontrolle über sein Leben, aber definitiv die über den eigenen Rechner bereits vorher verloren, ohne dass der ach so tolle Virenscanner gemeldet hätte, dass das System kompromittiert wurde. Das ist ein wenig so, als ob man "Vorsicht, Stufe!" ruft, nachdem sich der Adressat bereits polternd hingelegt hat. :D

Naja, soll jeder seinen PC zumüllen wie er es für richtig hält. ;)

Exakt. :)
 
Ich hatte seit über 10 Jahren bis vor kurzem Norton. Nachdem die ihre Aktivierungspolitik umgestellt haben, bin ich davon weg und jetzt auch beim Windows Defender.

Lizenz online oder im Laden gekauft, Produktschlüssel eingeben und fertig.
So war es bisher, seit diesem Jahr muss man bei einem bereits gekauften (!) Lizenzschlüssel noch die Rechnungsanschrift / Kreditkarte angeben, um diesen aktivieren zu können, damit Norton die automatische Aktivierung einschalten kann. Was zur Hölle?!Die Kreditkarte kann man nach der Aktivierung wieder rauslöschen, aber wer keine hat, wird gezwungen seine (oder erfundene ...) Rechnungsanschrift anzugeben. Auch der "Kundensupport" aus Indien hat mir am Telefon so bestätigt, dass das so ernst gemeint ist.
 
Simplewall von Henry++ ist au ne schöne FOSS Firewall zum AntiVirus als Ergänzung. Bei den meisten modernen Antivirus weiß man ja nie, welchen Traffic sie per default zu lassen. Bei Simplewall kann man auch netBIOS und SNMP direkt blockieren.
 
Ich Nutze seit vielen Jahren Norton im Büro und Zuhause. Ich tu mich schwer, nur auf Windows zu vertrauen.
Die größte Gefahr sehe ich in Anhängen und Links, die per E-Mails in Outlook ankommen. Funktioniert hier der Defender ähnlich zuverlässlich wie Norton?
 
Ich Nutze seit vielen Jahren Norton im Büro und Zuhause. Ich tu mich schwer, nur auf Windows zu vertrauen.
Die größte Gefahr sehe ich in Anhängen und Links, die per E-Mails in Outlook ankommen. Funktioniert hier der Defender ähnlich zuverlässlich wie Norton?
Sie liegen in jeder technischen Kategorie gleichauf:
Hinzu kommt, dass der Defender bereits mit Windows zusammen erworben wird, sein Updates ohne Abo kostenfrei bekommt und nahtlos ins System integriert ist.

Selbst bei Norton selbst kann man nicht genau sagen, was genau das eigene Produkt besser macht als den Defender:
https://community.norton.com/de/forums/norton-security-vs-win10-defender
Aber immerhin wurde der Thread geschlossen, sonst hätte es womöglich noch Antworten gegeben, die man bei Norton ungern gesehen hätte. :D
 
Ich glaube der Defender greift gar nicht so richtig bei Outlook, zumindest war es früher so.
Und das ist auch gut so. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn sich Software einmischt BEVOR der Anhang überhaupt klickbar wird. Das gaukelt nur Sicherheit vor und gibt einem das Gefühl, man könne danach getrost alles ungehemmt öffnen. Das dem nicht so ist, weil auch die externen Tools kein Allheilmittel sind, machen sich die Wenigsten klar.
 
Nicht zuletzt auch deshalb, weil Mail-Clients zuweilen auch gar nicht sooo gut darauf reagieren, wenn Drittsoftware in ihrer Datenbank herumpfuscht.

Schritt 1: Anhänge werden gar nicht automatisch geöffnet / ausgeführt. Auch nicht testweise vom Virenscanner.
Schritt 2: Brain 1.0 prüft, ob mit dem Anhang eventuell etwas nicht in Ordnung sein könnte.
Schritt 3: Beim Öffnen des Anhangs wird dieser on-the-fly vom Virenscanner geprüft und ggf. gesperrt - nur für den unwahrscheinlichen Fall, das Brain 1.0 versagt hat.

In Unternehmen werden eingehende Mails idealerweise serverseitig geprüft, bevor sie beim Client landen. Und wer als Privatperson regelmäßig verseuchte eMails bekommt, sollte evtl. seinen (digitalen) Lebenswandel überdenken. :D
 
Habe früher mal (ganz lange her) Norton mir zugelegt, glaube das war noch unter win 98.
Danach ein paar Jahre, antivir (kostenlose Version) mit Zonalarm, dann kam Kaspersky von Bild( ja nur wegen dem gekauft) zwei Jahre Bitdefender auch von der Zeitschrift, und jetzt seid paar Jahren nur noch Windows Defender.

Hin und wieder lasse ich meinen PC durch einen Online Scanner (Panda Antivirusprogramm, oder Eset) zusätzlich überprüfen aber noch nie was gehabt.
 
wer als Privatperson regelmäßig verseuchte eMails bekommt, sollte evtl. seinen (digitalen) Lebenswandel überdenken
Das ist aber sehr kurzsichtig, große bekannte Seiten werden regelmäßig geknackt, selbst Mail.Anbieter wurden schon gehackt. Das kann selbst uns passieren, denn eine fehlerfreie Brain.exe hat noch niemand, dazu sind viel zu viele Sicherheitslöcher/Schwachstellen in unserer Software. Das ganze muss keinen eigenen Fehler entspringen, ein Händler, ein Freund, Familie usw kann die Schwachstelle sein. Auch PCGH hat schon mal Schädlinge verbreitet...
 
Das ist aber sehr kurzsichtig, große bekannte Seiten werden regelmäßig geknackt, selbst Mail.Anbieter wurden schon gehackt. Das kann selbst uns passieren, denn eine fehlerfreie Brain.exe hat noch niemand, dazu sind viel zu viele Sicherheitslöcher/Schwachstellen in unserer Software. Das ganze muss keinen eigenen Fehler entspringen, ein Händler, ein Freund, Familie usw kann die Schwachstelle sein. Auch PCGH hat schon mal Schädlinge verbreitet...
Die Zauberworte sind "regelmäßig" und "als Privatperson". Gegen isolierte Malware-Großereignisse kann man sich praktisch nicht schützen, den wer diesen Aufwand betreibt, setzt dann in aller Regel neuartige Malware ein, die nicht erkannt wird.
Beispielsweise muss man auch davon ausgehen, dass die Funke MedienGruppe einen von Experten gepflegten Commercial-Grade-Malwarschutz laufen hatte, doch genützt hat es ihnen offenbar gar nichts. Dagegen helfen nur Mitarbeiter, die sich der Gefahr bewusst sind und kritisch und womöglich sogar ein wenig paranoid mit fragwürdigen Dateien umgehen.
Bei der Panne von Yahoo kommt noch hinzu, dass es dort kein Krisenmanagement gab, sondern eher Vernebelung angesagt war. Zudem ging es den Hackern darum, die auf Servern von Yahoo liegenden Kundendaten abzugreifen; dass auf privaten Konten Malware platziert worden wäre, ist hingegen nicht bekannt.

Angriffe auf Privatpersonen sind Streuangriffe, in aller Regel mit alter Instant-Schadsoftware dermaßen dilettantisch durchgeführt, dass zumeist das uninformierte menschliche Element die Lücke aufmacht.
Klar, gegen solche Aussetzer kann ein Virenschutz helfen - allerdings auch nur, so lange besagte menschliche Schwachstelle nicht auch die Virenwarnung wegklickt bzw. die quarantänisierte Datei wieder freigibt, weil er unbedingt wissen will, was diese vielversprechende "Topmodel_will_mit_dir_ömmeln.exe" macht. :rollen:

Also nichts gegen Virenschutz auch bei Mailanhängen. Aber wenn sich Warnungen häufen, weil man haufenweise Malware zugeschickt bekommt, ist der Virenschutz nur noch ein Placebo, weil es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis entweder etwas unerkannt durchkommt und/oder der Anwender so genervt ist, dass er einen Fehler macht.
Dann hilft nur, das eigene Verhalten zu prüfen: Wo hinterlässt man seine Mailadresse? Sind alle Passwörter sicher und nicht schon 20 Jahre unverändert in Gebrauch? Welchen Mailanbieter nutzt man und gibt es nicht vielleicht bessere? Und so weiter und so fort ...
Das kann nur Brain 1.0 leisten, denn dessen Funktion ist - im Gegensatz zu einem Virenscanner - nicht darauf beschränkt, Anhänge als verdächtig zu erkennen, wenn man diese bereits erhält.
 
In Unternehmen werden eingehende Mails idealerweise serverseitig geprüft, bevor sie beim Client landen. Und wer als Privatperson regelmäßig verseuchte eMails bekommt, sollte evtl. seinen (digitalen) Lebenswandel überdenken. :D
Stimmt, idealerweise. Die meisten Firmen stellt aber der Mittelstand und da ist das nicht so.
Ich stelle nebenbei unseren Mitarbeitern im Büro die Rechner hin und richte diese ein. Hier ist zwar noch nichts großartig passiert aber man muss ja vom Schlimmsten ausgehen.
 
Der beste Virenschutz ist und bleibt immer noch das Gehirn. Wer sich nicht auf dubiosen Seiten herumtreibt und nicht jeden Kram anklickt, hat auch nicht zu befürchten. Ich nutze Bitdefender, aber auch nur wegen meiner Tochter. Ich selbst hatte noch nie ein Virenprogramm und auch noch nie irgendwelche Viren, Kopf und anständiger Router reichen aus.
 
Stimmt, idealerweise. Die meisten Firmen stellt aber der Mittelstand und da ist das nicht so.
Jeder popelige Mailserver kann durch eine Softwarelösung den Posteingang der User sauber halten. Jedenfalls soweit, dass nur ein winziger Bruchteil der Schädlinge durchkommt. Der Kostenaufwand ist natürlich je nach Menge der Clients zu einem gewissen Grad variabel, es beginnt aber bei wenigen Euro pro Monat. Und wer Mittelstand sagt und dabei von Clientinstallationen von Norton redet, um Maileingänge zu filtern, der zahlt auf den Monat gerechnet auch etliche Euronen.
 
AW: Virenscanner im Test: Welche Antivirus-Software schützt Ihren PC am besten?



liegt evtl. an der befangenen Art wie getestet wird?

noch nei nen Alarm, geschweige denn Fehlalarm mit dem Defender gehabt bei täglicher Nutzung über Monate und Jahre

aber wenn man die finden will um etwas schlecht zu reden testet man eben entsprechend, gerade im Kaspersky nahen Magdeburg
Was soll das wieder bedeuten? Wo dürfte sich denn ein Testinstitut eurer erlauchten Meinung nach befinden um nicht "befangen" zu sein? Gedanklich vor ´89 hängen geblieben eventuell?
 
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